Testurteil: "4 von 10 Sternen"
Test: Einzeltest: ...oder: Fühle die Lieblosigkeit!
Zitat: Pro: + einfach zu verstehende Steuerung...
+ zehn Disziplinen...
Contra: - ...die sich verkrampft anfühlt
- ...deren Abwechslung sich in Grenzen hält
- schwache Grafik und so gut wie keine verspielte Präsentation
- überzogener Gummibandeffekt beim Abfahrtslauf
So oft ich auch den legendären Epyx-Klassiker Winter Games als das nach wie vor beste Winter-Olympiade-Spiel bezeichnete: Die 49Games-Versionen hatten ihren eigenen Reiz und wurden stetig besser, besonders dank der Adrenalin-Idee. Zwar gibt es auch in der ersten Ausgabe von Independent Arts eine vergleichbare Turbo-Taste, nur ist dies die einzige, die hier zündet. Egal ob Disziplinen-Auswahl, Steuerung oder Präsentation: Winter Sports 2012 – Feel the Spirit ist in allen Belangen bedeutend schlechter als seine Vorgänger. Es mangelt massiv an Abwechslung, das Drumherum beschränkt sich auf das Allernötigste, die Handhabung fühlt sich verkrampft an (speziell bei den Abfahrts- und Slalomläufen), die Grafik ist hässlich und es gibt keinen Online-Modus mehr. Dazu kommen solch verheerende Mängel, wie dass der Sprecher den Spieler trotz seines Sieges tadelt oder ihr bei der Abfahrt wirklich absolut Null Vorsprung herausfahren dürft. Wer sich für ein fesches Winter-Olympiade-Spiel interessiert, der sollte definitiv beim Vorgänger bleiben oder ihn kaufen, sofern er noch nicht im Schrank steht.