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Verlag der Wissenschaften Albrecht Dürers Tagebuch der Reise in die Niederlande
"In seinem fünfzigsten Lebensjahre trat Albrecht Dürer seine dritte grosse Reise an. Sie bildet, in Verbindung mit andern gleichzeitig eintretenden Ereignissen, den letzten entscheidenden Abschnitt für seine künstlerische Tätigkeit sowie für sein geistiges Leben überhaupt. Freilich war er jetzt nicht mehr der jugendliche Mann, dem erst im fernen Lande die ungeteilte Anerkennung das erhebende Bewusstsein der eigenen Tüchtigkeit und Selbständigkeit gab, der die freie italienische Lebensluft hochgebildeter Kreise mit vollen Zügen genoss; der, als Junggeselle reisend, frei und froh der Welt entgegenzog und sich im fremden Costüm gefiel, - diesmal reist er mit Frau und Magd als ein nachdenkender, ruhiger Mann, dessen Existenz sogar gefährdet erscheint, wenn diese Reise nicht ihren eigentlichen Zweck erfüllt." [...] Ein knappes Jahr verbrachte Albrecht Dürer (1471-1528) mit seiner Frau in den Niederlanden, wo er als berühmtester deutscher Künstler seiner Zeit von den einflussreichen Personen hofiert und geehrt wurde. Eindringlich dokumentierte Dürer seine Erlebnisse und Eindrücke von der niederländischen Kultur und seine Kontakte zu Adel, Auftraggebern und anderer Prominenz in vorliegendem Tagebuch, das der passionierte Kunsthistoriker Franz Friedrich Leitschuh (1864-1924) im 19. Jahrhundert erneut publiziert hat. Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht. Das vorliegende Buch ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1884.
Marie von Ebner-Eschenbach: Die Resel / Wieder die Alte. Zwei Erzählungen Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Camille Pissarro, Bauernmädchen mit Hut, 1881. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
GRIN Der Zemstvo als Fokus auf soziale und politische Entwicklung vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Revolution von 1917 im russischen Zarenreich A1006767966
Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Abteilung für Osteuropäische Geschichte), Veranstaltung: (Vorbereitung auf die mündliche Magisterabschlussprüfung), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Forschung zum Zarenreich im ausgehenden 19. Jahrhundert steht auch die Untersuchung des Zemstvo unter dem Schatten der Oktoberrevolution. Viele Arbeiten zeichnen gewollt oder ungewollt schon ab dem Krimkrieg und den Großen Reformen den Weg in den ersten Weltkrieg und das turbulente Jahr 1917 vor. Die vorevolutionären Entwicklungen werden so als unabwendbares Vorspiel der Revolution dargestellt. Im Bezug auf den Zemstvo sind in diesem Zusammenhang vor allem zwei Fragen von Bedeutung, von denen die zweite vor dem Hintergrund der Revolution zu betrachten ist, da der Zemstvo neben der Aufhebung der Leibeigenschaft den ambitioniertesten Versuch darstellte Staat und ¿Gesellschaft¿ im Zarenreich zu versöhnen. Die Fragen lauten: - Warum wurde der Zemstvo geschaffen? - Welche Verdienste erbrachte die Institution in der Zeit ihrer Existenz? Die Antwort auf die erste Frage kann berechtigt aus mehreren Perspektiven gegeben werden: Man kann den Entstehungsgrund funktionalistisch in der zunehmenden Bürokratisierung des russischen gesellschaftlichen und politischen Lebens im 19. Jahrhundert, ideengeschichtlich in einer zumindest teilweisen Übernahme westlicher liberaler Selbstverwaltungsmodelle oder fiskalisch in dem Versuch der Hebung der Steuermoral der Bevölkerung durch neue Institutionen sehen. Große Berechtigung hat auch die ¿humanitäre¿ Perspektive, in der Schaffung des Zemstvo die Absicht des Staates zu sehen, soziale Not auf dem Lande ¿an der Wurzel¿ zu mildern und zum Beispiel Elementarbildung und medizinische Versorgung bereitzustellen ¿ nicht zuletzt deshalb, um eine Revolution zu verhindern. Politisch ist die Schaffung der lokalen Selbstverwaltungskörperschaften auf Provinz- (gubernija) und Distriktsebene (ujezd) jedoch vor allem der Versuch der Autokratie, den Adel für den mit der ¿Befreiung¿ der Leibeigenen einhergehenden Machtverlust durch neuen institutionalisierten Einfluss zu entschädigen. Doch jeder dieser Blickwinkel, deren Aufzählung nicht vollständig ist, trägt eine gewisse Berechtigung.
Lübbe Audio König Ludwig und die verhängnisvollen Zündhölzer A1068953645
Der grauenvolle Mord an der Familie Rettmer liegt nun zwei Jahre zurück und noch immer wurde kein Täter verhaftet. Aber einen ungelösten Mordfall in dieser Größenordnung kann Ludwig in seinem Königreich schlicht nicht dulden. Und wenn die schludrige Gendarmerie es nicht gebacken bekommt, dann muss der Kini eben selbst ermitteln. Doch kaum liegt die Akte auf seinem königlichen Tisch, da steht eines Nachts auch schon der ganze Rettmer-Hof in Flammen - und mit ihm der Tatort von damals. Hat der Mörder von Ludwigs Vorhaben Wind bekommen und wollte möglicherweise verbliebene Beweise restlos vernichten? Wer sonst könnte ein Interesse daran haben, die Aufklärung der Morde zu verhindern? Gemeinsam mit Sophie heftet sich der Kini an die Fersen des Brandstifters, um den Täter zu überführen. Dies ist die sechste Folge der Neuschwanstein-Krimi-Reihe rund um Herzogin Sophie und den legendären König Ludwig II. von Bayern. Ein exzentrischer Monarch, eine Adelige mit Grips, Charme und dem richtigen Riecher für Verbrechen aller Art - und das alles mit dem Prunk und Pomp des 19. Jahrhunderts. Herrlich bayerisch, unkonventionell und charmant. Über die Serie: Bayern, Ende 19.Jh.: Ludwig ist Erfinder, Freigeist, Architekt - ach ja, und König von Bayern. Was für eine lästige Verantwortung! Viel lieber würde er den ganzen Tag Wagner hören, fliegende Kutschen konstruieren oder Märchenschlösser bauen. Na gut, zumindest Schlösser kann er bauen. Und was für welche! Doch nicht zuletzt deshalb ist Bayern finanziell angeschlagen und von Feinden umzingelt. Also sind seine königlichen Pflichten gefragt. Und als wäre das nicht genug, muss er neuerdings auch noch die Arbeit der Gendarmerie übernehmen. Egal, ob tote Preußen oder entführte Hunde - auf seinen Schlössern geschehen allerhand mysteriöse Verbrechen und seltsame Missetaten. Gottlob, dass er seine Cousine Herzogin Sophie an seiner Seite weiß. Gemeinsam mit ihr überführt der König jeden Halunken und Scharlatan ...
BeThrilled König Ludwig und das tödliche Mysterium A1067187356
Wie unglaublich öde! Seit Sophies Abreise ist dem Kini sterbenslangweilig auf Schloss Berg. Alles, was er zu tun hat, ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Doch dann erfährt Ludwig von einem seltsamen Todesfall in einem abgelegenen Ort in den Bergen: Erikas bester Freund aus Jugendtagen ist plötzlich tot umgefallen. Sofort lässt der Kini seine Koffer packen. Endlich raus aus der Langeweile! Dort angekommen geht er mit Sophie und Erika auf Spurensuche. Schnell steht fest, dass der Jungbauer vergiftet worden ist. Und zu Ludwigs Überraschung hatte nicht nur ein Dorfbewohner ein Mordmotiv... Dies ist der fünfte Band der Neuschwanstein-Krimi-Reihe rund um Herzogin Sophie und den legendären König Ludwig II. von Bayern. Ein exzentrischer Monarch, eine Adelige mit Grips, Charme und dem richtigen Riecher für Verbrechen aller Art - und das alles mit dem Prunk und Pomp des 19. Jahrhunderts. Herrlich bayerisch, unkonventionell und charmant. ÜBER DIE SERIE Bayern, Ende 19.Jh.: Ludwig ist Erfinder, Freigeist, Architekt- ach ja, und König von Bayern. Was für eine lästige Verantwortung! Viel lieber würde er den ganzen Tag Wagner hören, fliegende Kutschen konstruieren oder Märchenschlösser bauen. Na gut, zumindest Schlösser kann er bauen. Und was für welche! Doch nicht zuletzt deshalb ist Bayern finanziell angeschlagen und von Feinden umzingelt. Also sind seine königlichen Pflichten gefragt. Und als wäre das nicht genug, muss er neuerdings auch noch die Arbeit der Gendarmerie übernehmen. Egal, ob tote Preußen oder entführte Hunde- auf seinen Schlössern geschehen allerhand mysteriöse Verbrechen und seltsame Missetaten. Gottlob, dass er seine Cousine Herzogin Sophie an seiner Seite weiß. Gemeinsam mit ihr überführt der König jeden Halunken und Scharlatan... Weitere Folgen aus dieser Serie: König Ludwig und der tote Preuße König Ludwig und der gläserne Dolch König Ludwig und der verschwundene Mops König Ludwig und der brennende Diamant Für Fans von BUNBURRY , CHERRINGHAM und TEE? KAFFEE? MORD! ebooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.
Marie von Ebner-Eschenbach: Rittmeister Brand Erstdruck: Berlin, Paetel, 1896. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Richard Knötel, Ulanenregiment, 1909. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Oversberg / Unverbesserlich / Die Reisegefährten A1038146771
Marie von Ebner-Eschenbach: Oversberg / Unverbesserlich / Die Reisegefährten. Drei Erzählungen Inhaltsverzeichnis Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Max Liebermann, Jäger in den Dünen, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Verlag der Wissenschaften Albrecht Dürers Tagebuch der Reise in die Niederlande A1034192330
"In seinem fünfzigsten Lebensjahre trat Albrecht Dürer seine dritte grosse Reise an. Sie bildet, in Verbindung mit andern gleichzeitig eintretenden Ereignissen, den letzten entscheidenden Abschnitt für seine künstlerische Tätigkeit sowie für sein geistiges Leben überhaupt. Freilich war er jetzt nicht mehr der jugendliche Mann, dem erst im fernen Lande die ungeteilte Anerkennung das erhebende Bewusstsein der eigenen Tüchtigkeit und Selbständigkeit gab, der die freie italienische Lebensluft hochgebildeter Kreise mit vollen Zügen genoss; der, als Junggeselle reisend, frei und froh der Welt entgegenzog und sich im fremden Costüm gefiel, - diesmal reist er mit Frau und Magd als ein nachdenkender, ruhiger Mann, dessen Existenz sogar gefährdet erscheint, wenn diese Reise nicht ihren eigentlichen Zweck erfüllt." [...] Ein knappes Jahr verbrachte Albrecht Dürer (1471-1528) mit seiner Frau in den Niederlanden, wo er als berühmtester deutscher Künstler seiner Zeit von den einflussreichen Personen hofiert und geehrt wurde. Eindringlich dokumentierte Dürer seine Erlebnisse und Eindrücke von der niederländischen Kultur und seine Kontakte zu Adel, Auftraggebern und anderer Prominenz in vorliegendem Tagebuch, das der passionierte Kunsthistoriker Franz Friedrich Leitschuh (1864-1924) im 19. Jahrhundert erneut publiziert hat. Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht. Das vorliegende Buch ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1884.
Marie von Ebner-Eschenbach: Die arme Kleine Erstdruck: Berlin, 1903 Inhaltsverzeichnis Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Berthe Morisot, Die Wiege, 1872. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Aphorismen Erstdruck 1880. Hier nach der Ausgabe Gesammelte Schriften, Erster Band, Berlin, Verlag von Gebrüder Paetel, 1893. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873). Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Fünfhundert Aphorismen Erstdruck 1880. Hier nach der Ausgabe Gesammelte Schriften, Erster Band, Berlin, Verlag von Gebrüder Paetel, 1893. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873). Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Bertram Vogelweid Erstdruck: Berlin, Paetel, 1896 Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Edvard Munch, Der Autor Hans Jäger, 1889. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Sharp Ink Fontane:Gesammelte Gesellschaftsromane, Belletristik von Theodor Fontane
In 'Gesammelte Gesellschaftsromane' vereint Theodor Fontane herausragende Werke, die tief in die Strukturen und Herausforderungen der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eintauchen. Fontanes literarischer Stil zeichnet sich durch eine präzise, oft balancierte Prosa und eine feinsinnige Charakterzeichnung aus, die es dem Leser ermöglicht, die innere Welt seiner Protagonisten nachzuvollziehen. Die Romane spiegeln nicht nur individuelle Schicksale wider, sondern sind auch prägnante Gesellschaftskritiken, die Themen wie Ehre, Moral und soziale Erwartungen thematisieren und die Dynamik zwischen Mensch und Gesellschaft erforschen. Theodor Fontane, ein zentraler Vertreter des deutschen Realismus, wurde 1819 in Neuruppin geboren und hat sein Leben der Literatur und dem Journalismus gewidmet. Seine eigenen Erfahrungen als Apotheker und später als Journalist gaben ihm einzigartige Einblicke in die gesellschaftlichen Zwänge und Spannungen seiner Zeit. Diese Erfahrungen verwoben sich mit einem tiefen Verständnis der menschlichen Natur, was sich deutlich in den vielschichtigen Charakteren seiner Romane widerspiegelt. Fontane beleuchtet mit feinem Gespür die Verhältnisse des preussischen Adels und des Bürgertums, was seine Werke zeitlos relevant macht. Dieses Buch ist eine wertvolle Lektüre für alle, die sich für die Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft interessieren. Fontanes subtile Sprache und die Komplexität seiner Figuren machen seine Gesellschaftsromane zu einem unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Literatur. Lassen Sie sich von Fontanes meisterlichem Blick für menschliche Beziehungen und gesellschaftliche Konventionen inspirieren und entdecken Sie die zeitlosen Themen, die auch heute noch von Bedeutung sind.
De Gruyter Spezielle Wortschätze und ihre Kodifizierung in deutschen Wörterbüchern A1014603036
Dokumentiert wird die über 200-jährige Tradition der Aufnahme sonder-, fach- und gruppensprachlicher Lexik in allgemeine einsprachige Wörterbücher des Deutschen. Im Fokus stehen die maßgeblichen synchronischen Wörterbücher des 18.-20. Jhs.: Adelung; Campe; Sanders; Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache; Duden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache . Erweitert wird der zeitliche Rahmen durch den Ausgriff auf die spezielles Wortgut erfassenden Glossare und Wörterbücher des 16. Jhs., die Thematisierung der Kunstwörter im Programmdiskurs des 17. Jhs. und das Teutsch-Lateinische Wörter-Buch (1741) als Voraussetzungen und Einflussfaktoren für die nachfolgende Kodifizierungspraxis. Basierend auf singulären und vergleichenden Analysen der o.a. Wörterbücher werden die Herausbildung eines differenzierten metasprachlichen Begriffsinventars zur diatechnischen Markierung und die Etablierung einer für die allgemeine Sprachlexikographie charakteristischen Kodifizierungspraxis beschrieben sowie umfassende Daten über Domänen gewonnen, deren Wortschätze lexikographisch bearbeitet und tradiert werden. Die Befunde zu Konstanz und Wandel der Kodifizierung spezieller Lexik verifiziert eine exemplarische Studie zur Seemannssprache . Flankierend zur lexikographischen Traditionslinie und zum metasprachlichen Diskurs werden terminologische, gegenstandsbezogene und referentielle Aspekte spezieller Wortschätze erörtert und in einen breiten Überblick zur Sondersprachenforschung eingebettet: So zeigt sich, dass es seit Ende des 19. Jhs. unter ethnologisch-anthropologischen, kulturhistorischen, fachlich-pragmatischen und sprachwissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen eine intensive Beschäftigung mit dem Gegenstand „spezielle Wortschätze“ gibt und dass ‑ quasi parallel zum proklamierten Ziel ihrer lexikographischen Erfassung ‑ eine ungebrochene Tradition zur Reflexion der Differenzierung und Spezialisierung des sozialen Lebens besteht.
Hofenberg Der Erstgeborene / Jakob Szela A1038138314
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Erstgeborene / Jakob Szela. Zwei Erzählungen Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ilya Repin, Portrait eines Jungen. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Komtesse Muschi / Komtesse Paula / Die erste Beichte A1038146801
Marie von Ebner-Eschenbach: Komtesse Muschi / Komtesse Paula / Die erste Beichte. Drei Erzählungen Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Julian Alden Weir, Nach dem Ausritt, 1903. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Bertram Vogelweid Erstdruck: Berlin, Paetel, 1896 Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Edvard Munch, Der Autor Hans Jäger, 1889. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Oversberg / Unverbesserlich / Die Reisegefährten A1038146850
Marie von Ebner-Eschenbach: Oversberg / Unverbesserlich / Die Reisegefährten. Drei Erzählungen Inhaltsverzeichnis Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Max Liebermann, Jäger in den Dünen, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Marie von Ebner-Eschenbach: Die arme Kleine Erstdruck: Berlin, 1903 Inhaltsverzeichnis Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Berthe Morisot, Die Wiege, 1872. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.