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Solivagus-Verlag Arm, ledig, schwanger, Fachbücher von Christian Hoffarth, Ibrahim Alkatout
Solivagus-Verlag Arm, ledig, schwanger, Fachbücher von Christian Hoffarth, Ibrahim Alkatout
Die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beherbergt einen Vitrinenschrank mit 31 weiblichen Beckenknochen. Jeder dieser Knochen trägt eine Nummer. Die Becken wurden zwischen 1840 und 1888 den Körpern von Frauen entnommen, deren Geburten aufgrund ihrer Beckenform besondere Komplikationen verursachten und die in der Kieler Gebäranstalt verstarben. Keine von ihnen wurde in einem Zeitungsartikel erwähnt, hinterliess ein Tagebuch oder sonst ein Zeugnis ihrer Existenz. Nur die 31 Becken mit den medizinischen Aufzeichnungen sind noch erhalten. Sie erlauben den Autoren dieses Buchs, das Leben und Sterben dieser Frauen nachzuvollziehen. 14 ihrer Schicksale sollen hier erzählt werden. Ibrahim Alkatout und Christian Hoffarth erklären dabei die sozialen und gesetzlichen Bedingungen, unter denen sich die ledigen Schwangeren bewegten, und erzählen dabei auch eine Geschichte der Geburtshilfe ab dem 19. Jahrhundert. Seither wurden innovative Untersuchungsverfahren entwickelt und viele medizinische Erkenntnisse gewonnen, die die Umstände für werdende Mütter wesentlich verbessert haben. Dieser weite Weg zu den heutigen gynäkologischen Standards der westlichen Industrienationen begann in Institutionen wie der Kieler Gebäranstalt und mit Frauen wie Dorothea, Magdalena, Margretha, Friederica, Engel, Louise, Wiebke, Greten, Catharina, Anna, Adele, Katharina und Maria.
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Adel Bags Umhängetasche Damen Echtes Leder NIRA Handgemachte Crossbody Bag 5 Fächer Wasserdichte Schultertasche mit Verstellbarem Ledergurt Made in Italy (Grau) Nira-Grau
Adel Bags Umhängetasche Damen Echtes Leder NIRA Handgemachte Crossbody Bag 5 Fächer Wasserdichte Schultertasche mit Verstellbarem Ledergurt Made in Italy (Grau) Nira-Grau
ECHTLEDER & ITALIENISCHE HANDGEMACHTE HANDWERKSKUNST: Aus weichem und seidigem Leder, verstellbarer klassischer Ledergurt mit silberfarbenen Karabinerhaken, verschleißfestes Stofffutter, wasserdicht, exquisite Verarbeitung, einzigartiges Design, leicht zu reinigen, ingesamt 5 Fächer, handgemacht in Italien. UMHÄNGETASCHE mit VERSTELLBAREM LEDERGURT: Mit eleganten Karabinerhaken ist dieser modische und verstellbare Schultergurt aus Leder sehr einfach zu befestigen und zu wechseln. Der einstellbare Ledergurt ist 2 cm breit, 70 cm bis 125 cm lang. MULTIFUNKTIONALE CROSSBODY TASCHE: Echtes Leder Tasche mit 2 seitlichen silberfarbenen Reißverschlussfächern, einem Hauptfach mit Reißverschluss sowie innen einer zusätzlichen Reißverschlusstasche und einem offenen Fach – insgesamt 5 Fächer. Ideal für die Aufbewahrung von Geldbörse, Handy, Brille, Schlüssel, Karten, Kosmetika und Ihre anderen persönlichen Gegenstände. Geeignet für Frauen zum Pendeln, Reisen, Dating und für den Alltag. IDEALE GRÖßE: Unsere Schultertasche für Damen ist 22 x 19 x 10 cm groß. Gewicht ist 371 Gramm, leicht zu tragen. BESTES GESCHENK: Adel Bags Tasche, die Ihnen die ganze Ästhetik und Qualität der italienischen Lederkultur spüren lässt, kann mit allen Arten von schöner Kleidung kombiniert werden. Die Tasche ist auch das beste Geschenk für Ihre Liebsten zum Geburtstag, Neujahr, Valentinstag, Ostern, Muttertag und anderen besonderen Anlässen.
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Musaicum Books Katharina II: Russische Hofgeschichten A1067406602
Musaicum Books Katharina II: Russische Hofgeschichten A1067406602
Katharina II: Russische Hofgeschichten entfaltet ein Panorama des Petersburger Hofes, in dem Machtpolitik, Günstlingswesen und intime Leidenschaften unauflöslich ineinandergreifen. Sacher-Masoch verbindet historische Anekdote und psychologische Novellistik; sein Stil ist zugleich detailfreudig, szenisch zugespitzt und von jener kühlen Ironie geprägt, die höfische Pracht als Maske politischer Gewalt erkennbar macht. Im Kontext des historischen Erzählens des 19. Jahrhunderts erscheint Katharina als Herrscherin zwischen Aufklärungspathos und autokratischer Willkür. Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895), in Lemberg geboren und von der multiethnischen Kultur Galiziens geprägt, war zeitlebens ein Chronist osteuropäischer Grenzräume. Seine Beschäftigung mit Adel, Leibeigenschaft, weiblicher Souveränität und erotisch grundierten Machtverhältnissen liefert den geistigen Hintergrund dieser Hofgeschichten. Nicht Sensationslust allein, sondern ein historisch geschärftes Interesse an Herrschaft, Abhängigkeit und Inszenierung dürfte ihn zu diesem Stoff geführt haben. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Kostümierung, sondern als Analyse gesellschaftlicher Kräfte verstehen. Wer die Ambivalenz imperialer Größe, die Mechanik des Hofes und die literarische Kunst der verdichteten Szene schätzt, findet hier eine kluge, atmosphärische und irritierend moderne Lektüre. Sie lädt dazu ein, Katharinas Epoche jenseits von Legende und Anklage neu zu betrachten.
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Sharp Ink Kindheit
Sharp Ink Kindheit
In "Kindheit" entführt Lew Tolstoi den Leser in die komplexe und oft schmerzhafte Welt der frühen Jahre, in der Biografie und Fiktion nahtlos miteinander verwoben sind. In einem eindringlichen, emotionalen Erzählstil schildert Tolstoi die unbeschwerte, jedoch auch konfliktreiche Kindheit des Protagonisten. Der Roman reflektiert die gesellschaftlichen Normen des russischen Adels des 19. Jahrhunderts und zeigt eindrucksvoll die Ohnmacht des Einzelnen gegenüber den sozialen und familiären Erwartungen. Tolstois meisterhafte Sprache und seine Fähigkeit, die inneren Konflikte seiner Charaktere darzustellen, machen dieses Werk zu einem zeitlosen Klassiker der Literatur. Lew Tolstoi, einer der bedeutendsten Schriftsteller der Geschichte, wurde 1828 in eine aristokratische Familie geboren. Die Probleme der russischen Gesellschaft, das Streben nach Wahrheit und die Suche nach dem Sinn des Lebens prägten sein literarisches und persönliches Schaffen. "Kindheit", das erste Werk seiner autobiografischen Erzählungen, entstand aus Tolstois eigener Kindheitserfahrung und reflektiert seine tief verwurzelte Skepsis gegenüber materiellem Reichtum und seine Sehnsucht nach echter menschlicher Verbundenheit. Dieses Buch ist nicht nur eine Lesereise in die Vergangenheit, sondern bietet auch wichtige gesellschaftliche Einsichten, die bis heute relevant sind. Es ermöglicht dem Leser, die universellen Themen von Verlust, Liebe und Identität zu erkunden. Ein Muss für alle, die sich für die menschliche Psyche und die Herausforderungen der Kindheit interessieren.
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Volk Verlag Künstler, Offiziere, Unternehmer, Wohltäter
Volk Verlag Künstler, Offiziere, Unternehmer, Wohltäter
„Pommerland ist abgebrannt“ – mit der Vernichtung ihrer Güter im Dreißigjährigen Krieg beginnt die abenteuerliche Geschichte der Familie Tessin. Teils zur Auswanderung gezwungen verstreuen sich die Mitglieder des Hauses in ganz Europa und werden sogar berühmt: In Schweden bauen sie als Architekten die Schlösser der Reichen und Mächtigen, in England errichtet ein weiterer Tessin-Baumeister Festungen. Ein Zweig der Familie verbleibt in Pommern und stellt dem Land bedeutende Juristen. Aus vielen bislang unbekannten Archivquellen speist sich auch das Leben von Nikolaus Tessin, der als Hofbeamter in Württemberg eine neue Heimat findet. Sein Sohn, der erste Freiherr von Tessin, bringt es bis zum herzoglichen Finanzminister. Als Offiziers- und Beamtenfamilie sind die Tessins bald fester Bestandteil des württembergischen Adels und schließen sich im 19. Jahrhundert durch Heirat auch dem zu Reichtum gekommenen Industriebürgertum an. Ammerland am Starnberger See wird mit prunkvollen Villen und Landgütern zur „Tessiner Dependance“. Reinhard Heydenreuter lädt zur Reise in die deutsche Vergangenheit ein, zeigt den tiefen Einschnitt des Dreißigjährigen Kriegs und welche Möglichkeiten es für tüchtige Menschen gab, sich aus dem Nichts eine neue Existenz zu schaffen. Mit den Stiftungen der Schwestern Marion und Dr. Ingeborg von Tessin, den Urenkelinnen von Gustav Siegle, dem Gründer der BASF, die mit großem historischem Verantwortungsbewusstsein ihr gesamtes Vermögen sozialen Zwecken zugeführt haben, schließt sich der Kreis.
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Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch Fräulein Florentines Gespür für Mord A1073170018
Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch Fräulein Florentines Gespür für Mord A1073170018
Eine mörderisch gute Detektivgeschichte im Berlin der Kaiserzeit Die 17-jährige Florentine hat zwei große Leidenschaften: Medizin und Kriminologie! Da Frauen im wilhelminischen Zeitalter nicht studieren dürfen, schleicht sich die junge Fabrikantentochter bei jeder Gelegenheit in Männerkleidung in die Berliner Charité. Doch dann steht sie nicht im Obduktionssaal, sondern im Haus ihrer Cousine Charlotte plötzlich vor einer echten Leiche! Und damit auch vor ihrem ersten Fall: denn der Bräutigam wurde eindeutig ermordet! „Fräulein Florentines Gespür für Mord“ ist eine mit Witz und Charme von Alexandra Fischer-Hunold erzählte Detektivgeschichte voller Emanzipation, die die Welt Bismarcks und Fontanes erfrischend modern zum Leben erweckt. Nominiert für den GLAUSER 2026 in der Kategorie „Jugendkrimi" Charmanter Cosy-Krimi aus dem Berlin des 19. Jahrhunderts Female Empowerment trifft auf eine patriarchale Welt Mit einer witzigen, mutigen und modernen Protagonistin Adel, Lovestory & verdeckte Ermittlungen - ein spannender historischer Krimi aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs Jugendbuch ab 12 für Fans von „Enola Holmes“ und „Babylon Berlin“ Eine Hochzeit und ein Todesfall! Mit Witz, Charme und Mut auf Spurensuche Es ist noch keine halbe Stunde her, da hat er gemeinsam mit seiner frisch gebackenen Braut die vierstöckige Hochzeitstorte angeschnitten. Und jetzt liegt er vor Florentine, die ihr Glück kaum fassen kann: ein unverhoffter Mordfall! Denn im Rücken des guten Amandus steckt ein Tortenmesser! Tot. Eindeutig! Doch unter welchen Umständen kam der alte Baron ums Leben? Und vor allem: Wer war der Mörder? Zusammen mit ihrem Hausmädchen Elise nimmt Florentine die Ermittlungen auf ... In diesem Cosy-Krimi ermittelt mit viel Humor, Einfallsreichtum und Tatkraft eine aufmüpfige junge Fabrikantentochter – und weiß sich in der patriarchalen Welt des Berlins im 19 Jahrhundert zu behaupten!
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GRIN Die Familie im Ausgang des 19. Jahrhunderts - Bürgertum und Bildungsbürgertum
GRIN Die Familie im Ausgang des 19. Jahrhunderts - Bürgertum und Bildungsbürgertum
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Beschäftigung mit deutscher Geschichte in sozialgeschichtlichem Kontext ist auffallend, wie sehr der Schwerpunkt auf das 3. Reich, die Zeit des Nationalsozialismus gelegt wird. Geht man jedoch weiter zurück in der Geschichte wird das Wissen spärlicher. Eckdaten zum ersten Weltkrieg oder einige politische Hintergründe sind präsent, aber das Wissen um soziale Gegebenheiten aus einer Zeit vor Mutterkreuz, Hitlerjugend oder Weimarer Republik ist zumindest im Vergleich eher gering. Ich denke hierbei auch an die Akzente, welche in regulärer Schulbildung von Belang waren. Es sind Bilder einer vorindustriellen Zeit in den Köpfen zu finden von der bäuerlichen Großfamilie oder einem Ständesystem mit Adel und Klerus. Nehme ich mich als Beispiel, so habe ich einen relativ klaren Wissensstand von politischen oder ökonomischen Umständen. Aber die sozialen Gegebenheiten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sind mir bis zu dem Besuch des Seminars, welches im Titel genannt wird, nicht in dem Umfang bewusst gewesen wie ich sie hier in dieser Arbeit bearbeiten möchte. Diese Zeitspanne, der Ausgang des 19. Jahrhunderts, als Keimzelle und Ursprung vieler moderner Bewegungen, Entwicklungen und Ideen ist somit Gegenstand dieser Arbeit. Um ein umfassendes Bild zu erhalten werde ich zu Beginn versuchen die Umstände der soziokulturellen Entwicklung im deutschen Reich anzureißen. Ich will versuchen, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten und auf Wandlungen innerhalb der Gesellschaft einzugehen, um dann die soziale Schichtung darzustellen. Besonderes Interesse gilt im Folgenden der bildungsbürgerlichen Familie. Ich werde versuchen die bildungsbürgerliche Familie in Abgrenzung zum Bürgertum darzustellen und ihre Lebensweise am Beispiel Rudolf Ditzens, alias Hans Fallada (1941), kurz darstellen. Die Darstellung einzelner Begebenheiten aus der Biographie soll die Lebensgestaltung einer bildungsbürgerlichen Familie idealtypisch darstellen und plastisch machen, was diesen Familienverbund auszeichnet.
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Ueberreuter Fräulein Florentines Gespür für Mord A1073580778
Ueberreuter Fräulein Florentines Gespür für Mord A1073580778
Eine mörderisch gute Detektivgeschichte im Berlin der Kaiserzeit Die 17-jährige Florentine hat zwei große Leidenschaften: Medizin und Kriminologie! Da Frauen im wilhelminischen Zeitalter nicht studieren dürfen, schleicht sich die junge Fabrikantentochter bei jeder Gelegenheit in Männerkleidung in die Berliner Charité. Doch dann steht sie nicht im Obduktionssaal, sondern im Haus ihrer Cousine Charlotte plötzlich vor einer echten Leiche! Und damit auch vor ihrem ersten Fall: denn der Bräutigam wurde eindeutig ermordet! "Fräulein Florentines Gespür für Mord" ist eine mit Witz und Charme von Alexandra Fischer-Hunold erzählte Detektivgeschichte voller Emanzipation, die die Welt Bismarcks und Fontanes erfrischend modern zum Leben erweckt. Nominiert für den GLAUSER 2026 in der Kategorie "Jugendkrimi" Charmanter Cosy-Krimi aus dem Berlin des 19. Jahrhunderts Female Empowerment trifft auf eine patriarchale Welt Mit einer witzigen, mutigen und modernen Protagonistin Adel, Lovestory & verdeckte Ermittlungen - ein spannender historischer Krimi aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs Jugendbuch ab 12 für Fans von "Enola Holmes" und "Babylon Berlin" Eine Hochzeit und ein Todesfall! Mit Witz, Charme und Mut auf Spurensuche Es ist noch keine halbe Stunde her, da hat er gemeinsam mit seiner frisch gebackenen Braut die vierstöckige Hochzeitstorte angeschnitten. Und jetzt liegt er vor Florentine, die ihr Glück kaum fassen kann: ein unverhoffter Mordfall! Denn im Rücken des guten Amandus steckt ein Tortenmesser! Tot. Eindeutig! Doch unter welchen Umständen kam der alte Baron ums Leben? Und vor allem: Wer war der Mörder? Zusammen mit ihrem Hausmädchen Elise nimmt Florentine die Ermittlungen auf ... In diesem Cosy-Krimi ermittelt mit viel Humor, Einfallsreichtum und Tatkraft eine aufmüpfige junge Fabrikantentochter - und weiß sich in der patriarchalen Welt des Berlins im 19 Jahrhundert zu behaupten!
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Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch Fräulein Florentines Gespür für Mord A1073170018
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Eine mörderisch gute Detektivgeschichte im Berlin der Kaiserzeit Die 17-jährige Florentine hat zwei große Leidenschaften: Medizin und Kriminologie! Da Frauen im wilhelminischen Zeitalter nicht studieren dürfen, schleicht sich die junge Fabrikantentochter bei jeder Gelegenheit in Männerkleidung in die Berliner Charité. Doch dann steht sie nicht im Obduktionssaal, sondern im Haus ihrer Cousine Charlotte plötzlich vor einer echten Leiche! Und damit auch vor ihrem ersten Fall: denn der Bräutigam wurde eindeutig ermordet! „Fräulein Florentines Gespür für Mord“ ist eine mit Witz und Charme von Alexandra Fischer-Hunold erzählte Detektivgeschichte voller Emanzipation, die die Welt Bismarcks und Fontanes erfrischend modern zum Leben erweckt. Nominiert für den GLAUSER 2026 in der Kategorie „Jugendkrimi" Charmanter Cosy-Krimi aus dem Berlin des 19. Jahrhunderts Female Empowerment trifft auf eine patriarchale Welt Mit einer witzigen, mutigen und modernen Protagonistin Adel, Lovestory & verdeckte Ermittlungen - ein spannender historischer Krimi aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs Jugendbuch ab 12 für Fans von „Enola Holmes“ und „Babylon Berlin“ Eine Hochzeit und ein Todesfall! Mit Witz, Charme und Mut auf Spurensuche Es ist noch keine halbe Stunde her, da hat er gemeinsam mit seiner frisch gebackenen Braut die vierstöckige Hochzeitstorte angeschnitten. Und jetzt liegt er vor Florentine, die ihr Glück kaum fassen kann: ein unverhoffter Mordfall! Denn im Rücken des guten Amandus steckt ein Tortenmesser! Tot. Eindeutig! Doch unter welchen Umständen kam der alte Baron ums Leben? Und vor allem: Wer war der Mörder? Zusammen mit ihrem Hausmädchen Elise nimmt Florentine die Ermittlungen auf ... In diesem Cosy-Krimi ermittelt mit viel Humor, Einfallsreichtum und Tatkraft eine aufmüpfige junge Fabrikantentochter – und weiß sich in der patriarchalen Welt des Berlins im 19 Jahrhundert zu behaupten!
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Lübbe Audio König Ludwig und der gläserne Dolch A1063882163
Lübbe Audio König Ludwig und der gläserne Dolch A1063882163
Teil 2: Was für eine Unverschämtheit! Der Termin mit seinem Finanzminister hätte längst beginnen müssen, doch Ludwig II. von Bayern sitzt in seinem Ministerzimmer in Schloss Berg und wartet und wartet. Der König könnte seine Zeit wirklich besser nutzen - und seinem Papagei neue Kunststücke beibringen, zum Beispiel. Dass der Minister in einer dunklen Gasse in München ermordet wurde, macht die Verspätung nicht minder lästig. Und dann verdächtigt die Gendarmerie auch noch des Königs hochgeschätzten Komponisten Richard Wagner der Tat. Diese unfähigen Beamten! Also müssen Herzogin Sophie und Ludwig wohl wieder selbst den Mörder entlarven ... Dies ist die zweite Folge der Neuschwanstein-Krimi-Reihe rund um Herzogin Sophie und den legendären König Ludwig II. von Bayern. Ein exzentrischer Monarch, eine Adelige mit Grips, Charme und dem richtigen Riecher für Verbrechen aller Art - und das alles mit dem Prunk und Pomp des 19. Jahrhunderts. Herrlich bayerisch, unterhaltsam und charmant. Über die Serie: Bayern, Ende 19. Jh.: Ludwig ist Erfinder, Freigeist, Architekt - ach ja, und König von Bayern. Was für eine lästige Verantwortung! Viel lieber würde er den ganzen Tag Wagner hören, fliegende Kutschen konstruieren oder Märchenschlösser bauen. Na gut, zumindest Schlösser kann er bauen. Und was für welche! Doch nicht zuletzt deshalb ist Bayern finanziell angeschlagen und von Feinden umzingelt. Also sind seine königlichen Pflichten gefragt. Und als wäre das nicht genug, muss er neuerdings auch noch die Arbeit der Gendarmerie übernehmen. Egal, ob tote Preußen oder entführte Hunde - auf seinen Schlössern geschehen allerhand mysteriöse Verbrechen und seltsame Missetaten. Gottlob, dass er seine Cousine Herzogin Sophie an seiner Seite weiß. Gemeinsam mit ihr überführt der König jeden Halunken und Scharlatan ...
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Ibidem Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Ibidem Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Die Revolutionen in Europa beginnen immer auf Straßen und Plätzen. Träger sind die unteren Schichten der Gesellschaft von den Tagelöhnern bis zu den Handwerksmeistern, öfters unterstützt von Journalisten, Studenten und meist freiberuflichen Akademikern. Diese liefern in der Regel das ideologische Rüstzeug, sie sind manchmal die intellektuellen Antreiber, gelegentlich die Strategen des Straßenkampfes. Dennoch ist das verbindende Element aller Umwälzungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts deren bürgerlicher Charakter. Das Bürgertum bereitete sie dadurch vor, dass es seine Ideen der Neuordnung von Staat und Gesellschaft in Klubs und Medien propagierte und damit die Legitimität der monarchischen und aristokratischen Führungsrolle untergrub. Wenn auch nicht allein und auch nicht durchgehend, so hat es doch überwiegend den Gang der Entwicklung bestimmt. Dazu dienten ihm nicht zuletzt die Provisorischen Regierungen. Sie waren wie auch die Parlamente seine Institutionen. Mit ihnen strebten sie das genuin bürgerliche Revolutionsziel an: die Neuordnung des politischen Verbandes durch eine Verfassung konstitutionellen Typs… Da das Bürgertum nicht auf eine radikale Umgestaltung der Machtverhältnisse aus war, blieb der Adel in seinen Entwürfen ein Faktor der Politik. … Man könnte einen ironischen Widerspruch darin sehen, dass keine Revolutionsregierung im Europa der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Institution von Revolutionären war. Dies gilt dann, wenn die Bezeichnung „Revolutionäre“ im landläufigen Sinne verwendet wird für die in den Straßen für die Besserung ihres Loses kämpfenden Massen. Zwischen dieser meist unorganisierten, wenig planvoll vorgehenden und vor Gewalt nicht zurückschreckenden Revolution und der institutionalisierten bürgerlichen bestand ein dialektisches Verhältnis. Es trat unmittelbar in der Beziehung dieser Massen zu den Revolutionsregierungen zutage. Deren Durchschlagskraft hing, solange gegen die alten Kräfte gekämpft wurde, ganz entscheidend von dem Druck ab, der von den Unterschichten ausging. War der Gegner überwunden, dienten die Regierungen oft als Instrument, um den bisherigen Kampfgefährten von der Macht fernzuhalten. (Aus dem Beitrag von Karsten Ruppert)
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Czernin Betty, Ida und die Gräfin, Belletristik von Claudia Erdheim
Czernin Betty, Ida und die Gräfin, Belletristik von Claudia Erdheim
Wien, Mitte des 19. Jahrhunderts: Drei Schriftstellerinnen stehen im Zentrum dieses im besten Sinn historischen Romans. Claudia Erdheim lässt die porträtierten prominenten Persönlichkeiten wie die damalige soziale, kulturelle und politische Welt höchst eindrucksvoll lebendig werden. Die jüdische, gebildete Adelige Ida Fleischl, deren Gesellschafterin, die Lyrikerin Betty Paoli, und die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach verband eine enge Freundschaft. Betty Paoli, 1814 in Wien geboren, war eine aussergewöhnliche Person. Die zu ihrer Zeit berühmte, hochgelobte Lyrikerin (Grillparzer bezeichnete sie als „die erste Lyrikerin Österreichs“) und frühe Vertreterin der Frauenbewegung war ledig und verdiente ihr Geld als Schriftstellerin und Übersetzerin. Ida Fleischl stammte aus einer aufgeklärten jüdischen Familie in München und lebte mit ihrem Mann und ihren vier Söhnen in Wien. Sie war eine hochintelligente und gebildete Frau, die sich lebhaft für Literatur interessierte. Ärzte, Schriftsteller und Schauspieler waren regelmässig zu Gast, unter anderem das Ehepaar Laube, Baron Münch-Bellinghaus, Freud - und die bedeutende Erzählerin Marie von Ebner-Eschenbach. Die Dichterinnen lasen einander ihre entstehenden Werke vor, besprachen Inhalt und Stil - und rauchten dabei leidenschaftlich Zigarren. Diese Lebenswelt bildet den Hintergrund für Claudia Erdheims Roman, in dem sie den gemeinsamen Alltag, die Sommerfrischen, die politische Situation und nicht zuletzt die wichtige Rolle der Dienstboten in einer bestechenden Schärfe nachzeichnet.
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E-artnow Der lebende Leichnam A1067668817
E-artnow Der lebende Leichnam A1067668817
Das Werk "Der lebende Leichnam" von Leo Tolstoi ist ein eindringlicher gesellschaftskritischer Roman, der sich mit den existenziellen Fragen des Lebens und der menschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Tolstoi verwendet einen präzisen, oft psychologisch durchdringenden Stil, um die innere Zerrissenheit seiner Charaktere und die soziale Realität des russischen Adels zu beleuchten. Die Erzählung entfaltet sich dramatisch und zeigt eindrücklich die Dualität von Leben und Tod, während sie gleichzeitig das moralische Dilemma des Protagonisten thematisiert, der sich in einem lähmenden Zustand zwischen physischer Existenz und innerer Leere befindet. Leo Tolstoi, einer der größten Autoren des 19. Jahrhunderts, war nicht nur ein Meister der Fiktion, sondern auch ein radikaler Denker und Reformator. Sein Leben war geprägt von spirituellen Suchbewegungen und einem ständigen Streben nach Wahrheit und innerem Frieden. Diese Erfahrungen fließen in "Der lebende Leichnam" ein und reflektieren seine kritischen Ansichten zur Gesellschaft und zur Rolle des Individuums innerhalb dieser. Tolstois tiefes Verständnis für die menschliche Psyche und sein soziales Engagement verleihen dem Werk eine besondere Tiefe. Dieses Buch ist nicht nur eine fesselnde Lektüre, sondern auch eine Einladung zur Reflexion über Leben, Tod und die ethischen Implikationen menschlichen Handelns. Leser, die an philosophischen Fragestellungen und der Darstellung innerer Konflikte interessiert sind, finden in "Der lebende Leichnam" eine bereichernde Auseinandersetzung. Tolstois meisterhafte Erzählkunst wird auch heute noch als bedeutend und zeitlos angesehen.
3 - 5 Tagen
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Good Press Nach dem Tode A1072000949
Good Press Nach dem Tode A1072000949
Marie von Ebner-Eschenbachs 'Nach dem Tode' ist ein eindringlicher Roman, der die komplexen Themen Trauer, Verlust und die Suche nach dem Sinn des Lebens in einem feinfühligen literarischen Stil behandelt. In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Normen des 19. Jahrhunderts oft sowohl das Individuum als auch dessen emotionale Befindlichkeiten unterdrückten, gelingt es der Autorin, die innere Zerrissenheit ihrer Charaktere mit psychologischer Tiefe und poetischer Eleganz zu erfassen. Ihre meisterhafte Verwendung von Dialog und inneren Monologen ermöglicht es dem Leser, sich in die seelischen Abgründe der Protagonisten hineinzuversetzen, was das Buch zu einem zeitlosen Werk der deutschsprachigen Literatur erhebt. Marie von Ebner-Eschenbach, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit, war tief geprägt von ihren eigenen Erfahrungen mit Verlust und Trauer, die in 'Nach dem Tode' eindrucksvoll reflektiert werden. Aufgewachsen in einer kulturell reichen Umgebung des österreichischen Adels konnte sie die sozialen Strukturen kritisch hinterfragen und stellte die Normen ihrer Zeit in Frage. Ihr ausgeprägter Sinn für die menschliche Psyche und die gesellschaftlichen Konventionen ermöglichten es ihr, Geschichten zu erzählen, die emotional berühren und intellektuell anregen. 'Nach dem Tode' ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die nicht nur an der Entwicklung der deutschsprachigen Literatur interessiert sind, sondern auch nach einem tiefgründigen Verständnis emotionaler Achterbahnfahrten suchen. Dieses Buch lädt seine Leser ein, über die Grenzen des Todes hinauszudenken und die facettenreiche Natur des Menschseins in all ihren tragischen, doch zugleich ergreifenden Aspekten zu erkunden.
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BoD - Books on Demand Das edle Blut A1068378556
BoD - Books on Demand Das edle Blut A1068378556
Ein adliges Erbe, das sowohl Segen als auch Fluch sein kann, steht im Mittelpunkt von Ernst von Wildenbruchs Werk 'Das edle Blut'. In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Strukturen des 19. Jahrhunderts in Preußen fest verankert sind, entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen, Ehre und familiärer Verpflichtungen. Die Handlung spielt in einer Welt, in der der Adel nicht nur durch seine Herkunft, sondern auch durch seine moralischen Werte definiert wird. Die Protagonisten sind gefangen zwischen den Erwartungen ihrer Klasse und ihren persönlichen Wünschen, was zu einem spannungsgeladenen Drama führt. Wildenbruch, ein Meister der psychologischen Analyse, beleuchtet die inneren Konflikte seiner Charaktere und zeigt, wie die Last der Traditionen und der Drang nach persönlicher Freiheit miteinander kollidieren. Die Themen Ehre, Pflicht und der Kampf um Selbstbestimmung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung und bieten dem Leser einen tiefen Einblick in die menschliche Natur. Durch die detaillierte Darstellung der sozialen und politischen Gegebenheiten jener Zeit wird der Leser in eine vergangene Epoche versetzt, die dennoch erstaunlich aktuell wirkt. Die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, die in 'Das edle Blut' aufgeworfen werden, sind universell und zeitlos. Indem Wildenbruch die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels thematisiert, bietet das Buch eine wertvolle Perspektive auf die Dynamik von Tradition und Fortschritt. Der Leser wird eingeladen, über die Bedeutung von Ehre und persönlicher Freiheit nachzudenken und die Parallelen zur heutigen Zeit zu erkennen.
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Universitätsverlag Wagner Musikgeschichte Tirols Band 2 A1000676824
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DIE ERSTE UMFASSENDE MUSIKGESCHICHTE TIROLS Teil zwei der dreibändigen Enyklopädie Höfische Musik, Kirchenmusik, Musikpflege der Tiroler Stifte und barocke Jesuitenspiele prägen diese Epoche ebenso wie die Volksmusik und die Tiroler "Nationalsänger" des 19. Jahrhunderts Die erste umfassende Musikgeschichte Tirols ist auf drei Bände angelegt und berücksichtigt den historischen Raum Tirols in seinen Grenzen bis 1918, also das heutige Bundesland Tirol, Südtirol und das Trentino. Der 2001 erschienene erste Band umspannt den Zeitraum bis 1600. Der hier vorliegende zweite Band befasst sich mit der Epoche von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 19. Jahrhundert. Band 3 hat die Musikgeschichte Tirols vom beginnenden 20. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart zum Inhalt. Das Gesamtwerk ist interdisziplinär angelegt und reicht weit über den eigentlichen musikologischen Rahmen hinaus. Zentrale Themenbereiche im zweiten Band, an dem 24 Autoren aus Österreich, Italien und Deutschland mitgearbeitet haben, sich die höfische Musik im Umkreis des Innsbrucker Fürstenhofes und im Gesellschaftsleben von Adel und Großbürgertum, die von den Kirchen und Stiften geförderte geistliche und weltliche Musik und die volkstümliche Musik breiterer Bevölkerungsschichten vor allem des ländlichen Raumes. Auch im Musiktheater, dem Musik- und Tanzunterricht und dem Musikinstrumentenbau sowie den "Tiroler Nationalsängern" und ihren in aller Welt verbreiteten Tirolerliedern wird breiter Raum gewidmet. Zahlreiche bislang unveröffentlichte Dokumente, Bilder und Notenbeispiele ergänzen und illustrieren die Beiträge. AUS DEM INHALT: PETER TSCHMUCK, Wien Sozioökonomische und kulturelle Rahmenbedingungen der höfischen Musikpflege in Innsbruck im späten 16. und im frühen 17. Jahrhundert THEOPHIL ANTONICEK, Wien Die höfische Musik von Maximilian III. bis zur Auflösung der Hofmusikkapelle RAINER GSTREIN, Innsbruck Die kaiserliche Hofmusik (1666-1724/48) HELMUT REINALTER, Innsbruck Zur Veränderung der kulturellen Rahmenbedingungen im Zeitalter der Aufklärung KURT DREXEL, Innsbruck Tiroler Stifte als Musikzentren: Stams, Marienberg, Neustift, Serviten und "Versperrtes Kloster" in Innsbruck, Damenstift Hall SERGIO DURANTE, Padua Die Memoiren des ehemaligen Klosterschülers Giacomo Gotifredo Ferrari ERNST KUBITSCHEK, Innsbruck Zur Situation eines Stiftsmusikers in Tirol im 17. und 18. Jahrhundert. Fallstudie zu Johann Jakob Walther FRANZ GRATL, Innsbruck Handschriften und Drucke des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Musikalienarchiv des Prämonstratenser-Chorherrenstifts Wilten THOMAS NAUPP, Fiecht Zeugnisse des Musiklebens aus dem Benediktinerstift St. Georgenberg-Fiecht vom 17. bis zum 19. Jahrhundert WOLFGANG HOFFMANN, Saarbrücken Franziskanische Musik in Tirol vom 17. bis zum 20. Jahrhundert ERNST KNAPP, München Die Kirchenmusik Südtirols vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts GERHARD JOSEF WALDNER, Innsbruck Cäcilianismus in Tirol ELLEN HASTABA, Innsbruck "Jesuitenspiele" in Innsbruck GIULIANO TONINI, Bozen Musiktheater in Bozen im späten 18. Jahrhundert MARGARETE POHL, Bozen Die Bedeutung der Musik im Gesellschaftsleben der städtischen Oberschicht am Beispiel der Anna von Menz aus Bozen HERBERT POST, Innsbruck Musikerziehung bis 1774 MONIKA OEBELSBERGER, Salzburg Musikunterricht an Tiroler Schulen von 1774 (Maria-Theresianische Schulreform) bis 1869 (Reichsvolksschulgesetz) WOLFGANG STEINER, Innsbruck Der Innsbrucker Musikverein von 1818 bis 1918 ANTONIO CARLINI, Trient Die Musik im Gebiet von Trient von 1600 bis 1900 GERLINDE HAID, Wien Volksmusik in Tirol im 18. Und 19. Jahrhundert ANDREAS BRAMBÖCK, Innsbruck Blasmusik in Tirol im 18. Und 19. Jahrhundert MONIKA FINK, Innsbruck Tanzkultur und Tanzunterricht in Tirol ERICH TREMMEL, Augsburg Musikinstrumentenbau in Tirol vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert WALTER SALMEN, Freiburg Die weltweite Verbreitung von "Airs tirolensis"
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Hofenberg Glaubenslos? A1038114827
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Marie von Ebner-Eschenbach: Glaubenslos? Erstdruck: Berlin, Paetel, 1893 Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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BoD - Books on Demand Das edle Blut A1068378556
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Ein adliges Erbe, das sowohl Segen als auch Fluch sein kann, steht im Mittelpunkt von Ernst von Wildenbruchs Werk 'Das edle Blut'. In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Strukturen des 19. Jahrhunderts in Preußen fest verankert sind, entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen, Ehre und familiärer Verpflichtungen. Die Handlung spielt in einer Welt, in der der Adel nicht nur durch seine Herkunft, sondern auch durch seine moralischen Werte definiert wird. Die Protagonisten sind gefangen zwischen den Erwartungen ihrer Klasse und ihren persönlichen Wünschen, was zu einem spannungsgeladenen Drama führt. Wildenbruch, ein Meister der psychologischen Analyse, beleuchtet die inneren Konflikte seiner Charaktere und zeigt, wie die Last der Traditionen und der Drang nach persönlicher Freiheit miteinander kollidieren. Die Themen Ehre, Pflicht und der Kampf um Selbstbestimmung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung und bieten dem Leser einen tiefen Einblick in die menschliche Natur. Durch die detaillierte Darstellung der sozialen und politischen Gegebenheiten jener Zeit wird der Leser in eine vergangene Epoche versetzt, die dennoch erstaunlich aktuell wirkt. Die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, die in 'Das edle Blut' aufgeworfen werden, sind universell und zeitlos. Indem Wildenbruch die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels thematisiert, bietet das Buch eine wertvolle Perspektive auf die Dynamik von Tradition und Fortschritt. Der Leser wird eingeladen, über die Bedeutung von Ehre und persönlicher Freiheit nachzudenken und die Parallelen zur heutigen Zeit zu erkennen.
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Sharp Ink Die Bekanntschaft auf der Reise A1071121704
Sharp Ink Die Bekanntschaft auf der Reise A1071121704
In "Die Bekanntschaft auf der Reise" entwirft Charlotte von Ahlefeld ein faszinierendes Kaleidoskop menschlicher Begegnungen und Beziehungen, die während einer Sommerreise in malerische Landschaften entstehen. Der Roman verbindet romantische Elemente mit einer tiefgründigen psychologischen Analyse der Protagonisten, wobei von Ahlefelds geschliffener Stil und ihr Gespür für Atmosphäre dem Leser ein eindringliches Leseerlebnis bieten. In literarischer Tradition der Sensibilität und der Reiseerzählungen des 19. Jahrhunderts erforscht sie die komplexen Verflechtungen zwischen Freiheit, Sehnsucht und gesellschaftlichen Konventionen, die den menschlichen Erfahrungen zugrunde liegen. Charlotte von Ahlefeld, eine oft übersehene Figur ihrer Zeit, war nicht nur Schriftstellerin, sondern auch eine gebildete Frau des Adels, die durch ihre Bildung und Reisen inspiriert wurde, die Gefühlswelt ihrer Zeitgenossen in literarischer Form einzufangen. Ihr eigenes Leben als Reisende und die Begegnungen, die sie selbst erlebte, prägten ihr Schreiben, das sowohl autobiographische als auch fiktionale Elemente umfasst. Ihre Verbindung zur Natur und zur Romantik der Reise spielt in ihrem Werk eine zentrale Rolle, was die Lesenden dazu einlädt, tiefer in die emotionale und geistige Landschaft einzutauchen. Dieses Buch ist eine eindringliche Einladung an den Leser, die Facetten von Beziehungen und das Zusammenspiel von Individuum und Gesellschaft zu erkunden. Wer ein Interesse an historischen Erzählungen mit psychologischer Tiefe hat, wird von von Ahlefeld faszinierende Erzählung in den Bann gezogen. "Die Bekanntschaft auf der Reise" ist nicht nur ein literarischer Genuss, sondern auch eine wertvolle Reflexion über die menschliche Natur und die Suche nach Verbindung.
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GRIN Die Militärreformen des Dmitrij Alekseevic Miljutin A1016907370
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar "Russland in der Zeit Alexanders II. 1855 - 1881", Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Inauguration Alexander II. als Zaren des Russischen Imperiums galt es fortan das Erbe des Hauses Romanow-Holstein-Gottorp zu wahren. Alexanders II. Vater Nikolaus I. stürzte das Imperium in den Krimkrieg, während dessen Verlauf er verstarb und dessen Folgephase von tiefgreifenden Veränderungen in allen Bereichen des Staates und der Gesellschaft geprägt ist. ¿Mit dem Krimkrieg geriet das von Peter I. angestoßene staatsgesellschaftliche System in eine ernsthafte Krise. [...] Es ging darum, die staatliche Herrschaft über eine Vielzahl von gesellschaftlichen Bereichen zu festigen und weiter auszudehnen.¿ Die Bauernbefreiung legte den Grundstein zur kapitalistischen Agrarwirtschaft und Entmachtung des privilegierten Adels. Die Bildungsreform sollte die Zahl der benötigten Fachkräfte steigern und mehr wissenschaftliches Potential zu Tage fördern. Zudem sollte mit der Justizreform eine unabhängige Gerichtsbarkeit garantiert werden. Der entmachtete Adel musste die Organisation den neuen kommunalen und städtischen Selbstverwaltungen überlassen, die nun direkt dem Staate unterstanden. Diese Großen Reformen wurden notwendig, da die gesamte staatliche Integrität gefährdet war und ein stagnierendes Fortsetzen der alten aristokratischen Gewohnheiten auf Grundlage der Petrinischen Reformen das Fortbestehen und die bisherige geschichtliche Entwicklung des Imperiums zu Nichte gemacht hätten. Diese Tendenz war im Laufe des 19. Jahrhunderts in der postnapoleonischen Zeit beinahe überall in Europa zu beobachten. Das Vertrauen in Autokratien wurde stark geschwächt, daher stützten sich westliche Regierungen in dieser Zeit auf ihre Verantwortung gegenüber ihrer Bürger. Die starken Demokratietendenzen machten die Autokratien schwach in den Bezug auf ihre Souveränität, die sich nun auf den Bürger ausweitete, aber umso stärker in Bezug auf angestrebte Ziele, der nun vom Bürgerwillen unterstützt wurde. Diese Hausarbeit wird sich mit dem militärischen Teil der Großen Reformen befassen, der sich ebenfalls bis in die grundlegendensten gesellschaftlichen Strukturen des Staates auswirkte. Dabei wird der Versuch unternommen, den Erfolg anhand des Balkankrieges zwischen dem Russischen Imperium und dem Osmanischen Reich von 1877/78 zu messen. Zunächst folgen allerdings noch einige einleitende Worte, die den historischen Weg zu den militärischen Reformen weisen.
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