BoD – Books on Demand Bergisches Adressbuch 1731 Amt Windeck
Kurfürst Karl Philipp von Pfalz-Neuburg, der auch Herzog von Jülich-Berg war (Regierungszeit 1716-1742), hatte keinen männlichen Nachkommen und wollte daher seinen Bruder Franz Ludwig, der seit 1729 Kurfürst von Mainz war, als Erben einsetzen. Zu diesem Zweck befahl er im Sommer 1730 seinen Amtmännern, die Untertanen einen "Eventual-Huldigungseid" leisten zu lassen. So erhielt am 21.7.1730 der Amtmann von Windeck, Maximilian Heinrich Graf von Velbrück, den Befehl, "ahn dero Herrn Bruder auch Churfürstl. Durchlaucht zu Maynz von hiesigen Beamten und Gerichtsschreibern den eventual Huldigungsaydt zu fordern, und diesen einzubinden, die sämtlichen Eingesessenen, die erschienen oder auch ausblieben, in gleichmäßige eventual Pflichten zu nehmen". Diese Huldigungslisten befinden sich heute als Akte (JBII/2417) im Landesarchiv NRW. Abt. Rheinland (Duisburg) und stellen sicher neben den Kirchenbüchern eine der wichtigsten Quellen für die Oberbergische Heimat- und Familiengeschichte dar, da sie gewissermaßen als erstes vollständiges "Adressbuch" angesehen werden können. Die Huldigungslisten von 1666 sind in dieser Hinsicht weniger wertvoll, da sich die Familiennamen seinerzeit noch nicht überall herausgebildet hatten und auch der Wohnort der huldigenden Personen häufig fehlte.
Creative Media Partners, LLC Adreß-Buch Für Die Königlich-Bayerische Kreishauptstadt Regensburg, Sechszehnte Ausgabe
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Unser langlebiges Adressbuch mit geradem Buchrücken: Mit 176 Seiten aus hochwertigem cremefarbenem Papier bietet das unentbehrliche Adressbuch viel Platz, um den Überblick über seine Kontakte stilvoll zu bewahren. Die Seiten sind liniert. Ein Magnetverschluss sowie Lesebändchen und eine kleine Tasche am inneren Einbanddeckel runden das Produkt ab. Das Titelbild ist fünffarbig bedruckt, geprägt, doppelt foliert und auf Silber- oder Goldpapier gedruckt. Produkteigenschaften: Maße: 21 cm Hoch x 14,8 cm Breit und 2 cm Dick 176 linierte cremefarbene Seiten.
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Herlitz Adressbuch A5 Herlitz schwarz wattiert 24-teiliges Register A-Z, Notizbuch ⭐ 98.9% positive Bewertungen · 1.522 eBay-Bewertungen seit 2020 Etablierter deutscher eBay-Händler mit nachweislicher Kundenzufriedenheit. Produkt-Highlights ✓ Folieneinband, wattiert ✓ 96 Seiten ✓ 15 x 21 cm, Papier 80g/m² weiß ✓ 24-teiliges Register A-Z ✓ Schwarz mit farbiger Prägung ✓ 1 Stück Produktbilder ← Weitere Bilder zum Wischen → Produktbeschreibung herlitz - Am Puls der Zeit Die Marke herlitz ist lebendig, farbenfroh und orientiert sich an Trends. Verlässliche Schul- und Büroprodukte für jedermann und zu fairen Preisen haben sie in über 100 Jahren zu einer der bekanntesten Schreibwarenmarken Deutschlands gemacht. Bereits in den 60ern führte herlitz funktionale Produkte, wie Malblöcke mit angesagten Motiven, ein. Heute bietet herlitz ein breites Sortiment an trendigen Büro- und Schreibwaren. Die Marke herlitz ist lebendig, farbenfroh und orientiert sich an aktuellen Trends. Verlässliche Schul- und Büroprodukte für jed
Frölich und Kaufmann Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch. Eine Biographie des Exils im Spiegel. 1519638
Leben und Werk von Walter Benjamin (1892-1940) stellen auch mehr als zwei Generationen nach seinem Tod ein außerordentliches Faszinosum dar. War Benjamin zu Lebzeiten durch zwei akademische Bücher und einen schmalen Band literarischphilosophischer »Denkbilder« nur Insidern bekannt, so entwickelte er sich ab den 1960er Jahren zu einer zentralen Anregerfigur der intellektuellen Diskurse innerhalb und außerhalb der Geisteswissenschaften. Dies ist umso erstaunlicher, als der überwiegende Teil seines Werks aus Kritiken und Aufsätzen in Zeitschriften besteht, während sein Opus magnum - das »Passagen-Werk« - Fragment blieb. Dies war vor allem den Umständen des Exils geschuldet, das von permanenter Ungewissheit geprägt war: den eingeschränkten Publikations- und Verdienstmöglichkeiten sowie den veränderten Bedingungen des geistigen Austausches, da viele von Benjamins bisherigen Diskussionspartnern ebenfalls emigriert und in alle Welt verstreut waren. Desto begieriger nutzte er jeden Kontakt, der Anregungen, nützliche Verbindungen und Hilfe versprach. Seit je gewohnt, alles Wichtige mit graziler Schrift auf engstem Raum festzuhalten, entwickelte sich sein Adressbuch nun zum zentralen »Datenspeicher«. Benjamins gesamte Lebensumstände bilden sich hier in verdichteter und verkürzter Weise ab, wobei die Notate fast ebenso viele Rätsel aufgeben, wie sie Angaben enthalten. Verzeichnet sind fast 300 Personen, mit denen Benjamin in den siebeneinhalb Jahren seines Exils in Verbindung stand. Dass er während dieser Zeit »vereinsamt« und »isoliert« gewesen sei, wie es bisherige Biographien darstellen, ist ein Mythos, der durch das Adressbuch widerlegt wird. Eine Fundgrube und unverzichtbare Quelle für alle, die sich mit Walter Benjamins Biographie beschäftigen wollen.