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Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler Nachhaltigkeit in der Post Merger Integration A1001147006
Mergers und Akquisitionen gelten als probates Mittel in einen neuen Markt einzusteigen oder eine schwache Marktposition zu verbessern. Trotz zahlreicher gescheiterter M&A, die in den letzten Jahren zu beträchtlichen Wertvernichtungen führten, fehlen in der betriebs- und sozialwissenschaftlichen Forschung theoretisch begründete Handlungsoptionen für die Post Merger Integration (PMI). Jürgen F. Studt untersucht qualitativ und quantitativ, ob und inwieweit ein Change-Management-Ansatz organisationstheoretisch unterlegt werden kann und wie sich die Nachhaltigkeit eines Ansatzes in der PMI – und über diese hinaus – erreichen lässt. Als Fallstudie dient die Übernahme von Veba Oel und Aral durch BP, die er in der Leitung des Integrationsteams begleitete. Er zeigt, dass Mitarbeiter von Unternehmen, die vor der Fusion das Hauptaugenmerk auf die Marke und die Marktführerschaft legen, durch die PMI zu einer mehr Performance-orientierten Sichtweise gelangen. Auch die Konzentration auf die Entwicklung einer gemeinsamen Personalpolitik und ein offenes, transparentes und partizipatives Führungsverhalten haben eine nachhaltige Wirkung. Die Konzentration auf die Mitarbeiter in der PMI, d.h. die Art und Weise, wie mit den Verunsicherungen, Ängsten und Widerständen umgegangen wird, ist eine der Grundvoraussetzungen für ein Gelingen der PMI und von Nachhaltigkeit.
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler Nachhaltigkeit in der Post Merger Integration
Mergers und Akquisitionen gelten als probates Mittel in einen neuen Markt einzusteigen oder eine schwache Marktposition zu verbessern. Trotz zahlreicher gescheiterter M&A, die in den letzten Jahren zu beträchtlichen Wertvernichtungen führten, fehlen in der betriebs- und sozialwissenschaftlichen Forschung theoretisch begründete Handlungsoptionen für die Post Merger Integration (PMI). Jürgen F. Studt untersucht qualitativ und quantitativ, ob und inwieweit ein Change-Management-Ansatz organisationstheoretisch unterlegt werden kann und wie sich die Nachhaltigkeit eines Ansatzes in der PMI – und über diese hinaus – erreichen lässt. Als Fallstudie dient die Übernahme von Veba Oel und Aral durch BP, die er in der Leitung des Integrationsteams begleitete. Er zeigt, dass Mitarbeiter von Unternehmen, die vor der Fusion das Hauptaugenmerk auf die Marke und die Marktführerschaft legen, durch die PMI zu einer mehr Performance-orientierten Sichtweise gelangen. Auch die Konzentration auf die Entwicklung einer gemeinsamen Personalpolitik und ein offenes, transparentes und partizipatives Führungsverhalten haben eine nachhaltige Wirkung. Die Konzentration auf die Mitarbeiter in der PMI, d.h. die Art und Weise, wie mit den Verunsicherungen, Ängsten und Widerständen umgegangen wird, ist eine der Grundvoraussetzungen für ein Gelingen der PMI und von Nachhaltigkeit.
GRIN Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg - an selbst gewählten Beispielen
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 2,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!¿ Jahrelang galt dieser Satz für die Philosophie, die vor allem Autobauer in den Vereinigten Staaten von Amerika bei der Konzeption ihrer Fahrzeuge verfolgten. Und ausgerechnet in diesem Land möchte der amtierende Präsident eine Reduzierung des Spritverbrauches um 30 Prozent bis zum Jahr 2016 durchsetzen.1 Was vor vielen Jahren als undenkbar galt, wird, wenn der Automobilindustrie Glauben geschenkt werden darf, langsam Realität. Auf der diesjährigen 64. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigen die führenden Hersteller Fahrzeuge, die sowohl mit rein elektrischen als auch mit hybriden Antrieben ausgestattet sind. Hierbei soll es sich um serienreife Fahrzeuge handeln, so dass der Verringerung des CO²-Ausstoßes nichts im Wege stehen sollte.2 Zeitgleich präsentieren sich die Hersteller in der Werbung von ihrer umweltschonenden Seite. Die Volkswagen AG wirbt mit dem Slogan ¿Think Blue¿,3 Mercedes stattet seine Modelle mit der ¿BlueEFFICIENCY¿ Technologie aus4 und Toyota präsentiert sich als ¿grünste Marke der Welt¿ und untermauert dies unter anderem mit einer Studie des Unternehmens ARAL.5 Es ist gut ein Jahr her, dass ARALs Mutterkonzern BP mit der Umweltkatastrophe um die Ölförderplattform ¿Deep Water Horizon¿ im Golf von Mexiko für Schlagzeilen sorgte. Monatelang drang Öl aus einem defekten Bohrloch und verursachte die schwerste Umweltkatastrophe in den USA.6 Mitte März 2011 hält die Welt den Atem an. In Japan droht in Folge eines Erdbebens eine atomare Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima. Die Folgen der Katastrophe sind noch nicht absehbar. Doch das Unglück löste in Japan ein Umdenken in der Bevölkerung aus. Mittlerweile spricht sich die Mehrheit gegen Atomkraft aus und die japanische Regierung hat das Atomprogramm des Landes gestoppt, um nun erneuerbare Energien fördern.7 Ebenfalls, durch die Katastrophe in Japan aufgeschreckt, beschloss die deutsche Regierung zügig den Atomausstieg. Im Herbst 2010, als eine Laufzeitverlängerung verabschiedet wurde, war diese Tatsache noch undenkbar.8 Seitdem entfachte vor allem in Deutschland die Diskussion, um die durch die Politik beschlossene Energiewende. Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ist bis zum Jahr 2022 vorgesehen. Es soll nur noch auf erneuerbare und fossile Energien gesetzt werden. Dieser Umstieg wird Kosten in Höhe von 196 bis 250 Milliarden Euro mit sich bringen.9
GRIN Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg - an selbst gewählten Beispielen A1021673477
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 2,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!¿ Jahrelang galt dieser Satz für die Philosophie, die vor allem Autobauer in den Vereinigten Staaten von Amerika bei der Konzeption ihrer Fahrzeuge verfolgten. Und ausgerechnet in diesem Land möchte der amtierende Präsident eine Reduzierung des Spritverbrauches um 30 Prozent bis zum Jahr 2016 durchsetzen.1 Was vor vielen Jahren als undenkbar galt, wird, wenn der Automobilindustrie Glauben geschenkt werden darf, langsam Realität. Auf der diesjährigen 64. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigen die führenden Hersteller Fahrzeuge, die sowohl mit rein elektrischen als auch mit hybriden Antrieben ausgestattet sind. Hierbei soll es sich um serienreife Fahrzeuge handeln, so dass der Verringerung des CO²-Ausstoßes nichts im Wege stehen sollte.2 Zeitgleich präsentieren sich die Hersteller in der Werbung von ihrer umweltschonenden Seite. Die Volkswagen AG wirbt mit dem Slogan ¿Think Blue¿,3 Mercedes stattet seine Modelle mit der ¿BlueEFFICIENCY¿ Technologie aus4 und Toyota präsentiert sich als ¿grünste Marke der Welt¿ und untermauert dies unter anderem mit einer Studie des Unternehmens ARAL.5 Es ist gut ein Jahr her, dass ARALs Mutterkonzern BP mit der Umweltkatastrophe um die Ölförderplattform ¿Deep Water Horizon¿ im Golf von Mexiko für Schlagzeilen sorgte. Monatelang drang Öl aus einem defekten Bohrloch und verursachte die schwerste Umweltkatastrophe in den USA.6 Mitte März 2011 hält die Welt den Atem an. In Japan droht in Folge eines Erdbebens eine atomare Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima. Die Folgen der Katastrophe sind noch nicht absehbar. Doch das Unglück löste in Japan ein Umdenken in der Bevölkerung aus. Mittlerweile spricht sich die Mehrheit gegen Atomkraft aus und die japanische Regierung hat das Atomprogramm des Landes gestoppt, um nun erneuerbare Energien fördern.7 Ebenfalls, durch die Katastrophe in Japan aufgeschreckt, beschloss die deutsche Regierung zügig den Atomausstieg. Im Herbst 2010, als eine Laufzeitverlängerung verabschiedet wurde, war diese Tatsache noch undenkbar.8 Seitdem entfachte vor allem in Deutschland die Diskussion, um die durch die Politik beschlossene Energiewende. Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ist bis zum Jahr 2022 vorgesehen. Es soll nur noch auf erneuerbare und fossile Energien gesetzt werden. Dieser Umstieg wird Kosten in Höhe von 196 bis 250 Milliarden Euro mit sich bringen.9
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