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Hoerbuchedition words and music Fünfzehn Hasen A1058828492
Fünfzehn Hasen: Schicksale in Wald und Feld - von Felix Salten, gelesen von Sabrina Worsch. Unter dem Sichtschutz von Farnblättern im Dickicht des Waldes wird der kleine Hase "Hops" geboren. Als junger Hase muss er schon frühzeitig lernen, dass im Wald und auf dem Feld viele Gefahren auf ihn lauern. Zusammen mit seiner Freundin "Plana" gelingt es ihm zahlreiche Abenteuer und Gefahrensituationen zu bestehen. Vor allem aber müssen sie lernen, ständig auf der Hut zu sein, denn in ihrer Umgebung treffen sie nicht immer nur auf harmlose Spielkameraden. Die größte Gefahr aber geht von ihrem ärgster Feind aus: "Er", der Zweibeiner, der immer wieder nach dem Leben der Waldbewohner trachtet. In dieser klassischen Tiergeschichte erzählt Felix Salten, der Autor von "Bambi", einfühlsam und lehrreich von den Schicksalen der beiden Freunde und dem Leben der Tiere in der freien Natur. Einige dieser Tiergeschichten sind unterhaltsam und lustig, andere wiederum stimmen uns traurig und nachdenklich. Der Autor dieses Buches war selbst Jäger und besaß etwas außerhalb Wiens ein eigenes Jagdrevier. Seine "15 Hasen", indem er die Tiere über ihr eigenes Schicksal berichten ließ, wurden erstmals 1929 veröffentlicht. Bis heute haben seine Tiergeschichten nichts an ihrer Aktualität eingebüßt - im Gegenteil - sie sind aktueller denn je. Für Jung und Alt sind sie ein leidenschaftliches Plädoyer für ein friedliches Zusammenleben mit Natur und Tierwelt. Für Hörer ab 6 Jahren empfohlen. Das Buch erschien zuerst 1929 im Paul Zsolnay Verlag. Coverabbildung: Unter Verwendung der lizenzfreien Vektorgrafie-Nr: 732389101 von Elena Barenbaum. Coverschrift gesetzt aus der Nickerbocker NF. Musik: Michael Johannes Richter. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen - vielleicht bisher ungeahnte - Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Über die Sprecherin: Sabrina Worsch ist eine deutsch- und englischsprachige Schauspielerin. Sie studierte von 2010 bis 2012 am Lee Strasberg Institute New York City und legte 2015 ihre paritätische Diplomprüfung in Wien ab. Sie spielte u.a. in Produktionen am Theater in der Josefstadt, Theater Center Forum, Off-Theater und steht regelmäßig in Kurzfilmen und TV-Formaten vor der Kamera. 2017 folgte mit "Josefinchen Mongolinchen" ihre erste Regiearbeit für die T21Bühne am Burg Kasino. Im Spielfilmprojekt "Loslassen" spielt sie eine investigative Journalistin und fungierte erstmals auch als Co-Produzentin. Der Film lief u.a. bereits bei den Cannes Film Festspielen 2019 am Le Marché du Film. Im Episodenfilm "Don Who" war sie 2019 erstmals auch auf der Diagonale zu sehen. Mit der Vertonung des Kinderbuch-Klassikers "Fünfzehn Hasen" des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Felix Salten gibt sie ihr Debüt als Sprecherin bei der hoerbuchedition words and music.
Hoerbuchedition words and music Mitteilungen aus den Memoiren des Satan A1069399856
Mitteilungen aus den Memoiren des Satan von Wilhelm Hauff, in zwei Teilen, gelesen von Peter Bieringer. Die Handlung der Novelle spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Der Ich-Erzähler, wohl Hauffs Alter Ego, verpflichtet sich, die Memoiren Satans herauszugeben, damit seine Seele verschont werde. Wo und in welcher Gesellschaft sich Gottes Ewiger Widersacher in Deutschland tummelt, soll hier nicht ausführlich verraten werden, aber seine bissige Sicht auf den akademischen Betrieb deutscher Universitäten, die nationalistische Geheimbündelei der Burschenschaften, des Militärs und der Philister wären auch heute noch ein Leckerbissen für jeden scharfzüngigen Satiriker. Erster Teil Einleitung Die Studien des Satan auf der berühmten Universität 2. Unterhaltungen des Satan und des ewigen Juden in Berlin 3. Satans Besuch bei Herrn von Goethe 4. Der Festtag im Fegefeuer Zweiter Teil Vorspiel Der Fluch Mein Besuch in Frankfurt Der Festtag im Fegefeuer Schon auf der Universität hatte Hauff vermutlich die ersten Skizzen zu seinen "Memoiren des Satan" entworfen und, wenn auch des künftigen Zweckes noch unbewusst, zum Teil in der uns vorliegenden Form fertig geschrieben; davon zeugen mit fast unumstößlicher Gewissheit die Frische und Lebendigkeit so mancher Szene, sowie die lebhaften Karikaturen bestimmter Persönlichkeiten. Hauffs Sprache ist präzise und bannt unsere Aufmerksamkeit. Der Stil in dem er erzählt, ist sympathisch und umgänglich, die Dialoge wirken echt und nicht gekünstelt. Es fällt nicht schwer, in das hier von Peter Bieringer gesprochene Wort einzutauchen. Coverabbildung: Unter Verwendung einer Fotografie von Dundanim / shutterstock_1782147263. Das in Kapitel 15 zu hörende "Des Ewigen Juden Trinklied" wurde von Peter Bieringer komponiert, gesungen und mit Gästen extra für dieses Hörbuch eingespielt. Schlussmusik 1. Teil: freemusic.com. Das im 2. Teil in Kapitel: Der Fluch / Novelle (Fortsetzung) zu hörende Lied "Herr, schütz uns vor dem Antichrist…" wurde von Peter Bieringer arrangiert, gesungen und extra für dieses Hörbuch eingespielt. Schlussmusik 2. Teil: Assai moderato (Nr.12) von Sergei Sergejewitsch Prokofjew, gespielt von Jo Roloff. Coverschrift gesetzt aus der Kleist-Fraktur Zierbuchstaben. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Über den Sprecher: Peter Bieringer (*1957) gehörte viele Jahre zum Ensemble der NDR-Sprecher, seit 2006 ist er freischaffend. Seine Stimme ist präsent in zahllosen Radiofeatures, TV-Dokumentationen, Synchronrollen und Hörspielen. In seinem eigenen Studio entstanden bisher Dutzende Hörbuchtitel, darunter "Heeresbericht", "Ich kann nicht vergeben", "Luther lesen", "Wie man ein Kind lieben soll", "Jetzt ist unser Gesang der Jazz", "Die Frau ohne Schatten", "Acht Tage im Mai", "Gefallene Ritter", und zuletzt auch für die hoerbuchedition words and music: "Die Lebensansichten des Katers Murr", "Meister Floh" und "Die Fermate" von E. T. A. Hoffmann und "Die Sängerin" von Wilhelm Hauff.
Hoerbuchedition words and music Meister Floh: A1061000877
Meister Floh: Ein Märchen in sieben Abenteuern zweier Freunde von E. T. A. Hoffmann, erzählt von Peter Bieringer. Gedankenkontrolle, Mediendiktatur, Polizeistaat – diese Schlagwörter machen unter Anhängern von Verschwörungstheorien derzeit die Runde. Aber solche Dystopien sind nicht neu. Wir finden sie bei George Orwell und auch schon vor 200 Jahren bei E.T.A. Hoffmann. Er selbst wurde von der preußischen Inquisition in die Mangel genommen, sein Märchen vom Meister Floh durfte nur stark zensiert erscheinen. Wie bitte, ein Märchen auf dem Index? Darum geht es: Peregrinus, ein sympathischer, aber lebensunerfahrener Junggeselle aus Frankfurt am Main verliebt sich in ein rätselhaftes weibliches Wesen, das scheinbar zufällig seine Wege kreuzt. Aber die Dame ist auf der Suche nach einem winzigen sechsbeinigen Magier, der sich aus einem Flohzirkus in den Kragen des jungen Mannes geflüchtet hat. Meister Floh revanchiert sich bei seinem Beschützer, indem er ihm auf Wunsch ein Mikroskop ins Auge setzt, mit dessen Hilfe er die wahren Gedanken der Personen durchschauen kann, die ihm mit Falschheit nach dem Mund reden. Doch noch andere Figuren beanspruchen die Liebe des Mädchens, phantastische Wesen, die in unterschiedlichen Gestalten auftreten und sich wunderlich in den nüchternen Alltag des Peregrinus einmischen: Genien, Astronomen, Feen, Könige, sprechende Blumen. Es entbrennt ein abenteuerlicher Kampf mit den übermächtigen Elementen. Wehe, das Gedankenmikroskop gerät in falsche Hände! Gefahr droht auch aus dem Diesseits durch den Geheimen Rat Knarpanti, der mit den absurdesten Finten unschuldige, aber der Staatsmacht unbequeme Bürger hinter Schloss und Riegel bringen will. (Auch das leider in vielen Ländern sehr aktuell.) Doch die Aufrichtigkeit des Peregrinus führt schließlich zu einem versöhnlichen Ende. Meister Floh ist Hoffmanns letzte Erzählung. Die Passagen über politische Verfolgung – der reale Polizeichef hieß Kamptz – konnten erst ein Jahrhundert später erscheinen. Bis dahin sah das geneigte Publikum "Meister Floh" mit allen seinen abenteuerlichen Figuren und Wendungen eben als - Märchen. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen - vielleicht bisher ungeahnte - Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Covergestaltung: Unter Verwendung eines Selfies von Peter Bieringer. Coverschrift gesetzt aus der wicked mouse. Schlussmusik: Prokofiev, Visions fugitives op.22, Feroce (Nr. 14). Über den Sprecher: Peter Bieringer (*1957) gehörte viele Jahre zum Ensemble der NDR-Sprecher, seit 2006 ist er freischaffend. Seine Stimme ist präsent in zahllosen Radiofeatures, TV-Dokumentationen, Synchronrollen und Hörspielen. In seinem eigenen Studio entstanden bisher Dutzende Hörbuchtitel, darunter "Heeresbericht", "Ich kann nicht vergeben", "Luther lesen", "Wie man ein Kind lieben soll", "Jetzt ist unser Gesang der Jazz", "Die Frau ohne Schatten", "Acht Tage im Mai", "Gefallene Ritter", und zuletzt auch für die hoerbuchedition words and music: "Die Lebensansichten des Katers Murr" und "Die Fermate" von E. T. A. Hoffmann.
Hoerbuchedition words and music Der Prozess A1070772063
Der Prozess Ein Roman von Franz Kafka, gesprochen von Moritz Brendel. Im Mittelpunkt steht der Bankangestellte Josef K., gegen den ein Prozess anhängig ist. Das Gericht agiert im Geheimen, und bis zu seiner Hinrichtung erfährt K. nicht einmal den Grund der Anklage. Ort der Handlung ist eine fiktive deutsche Großstadt. Die Zeit der Handlung stimmt mit ihrer Entstehungszeit überein. Dennoch, die Welt, die er erschaffen hat, scheint weniger als andere literarische Welten an Zeit und Raum gebunden, obwohl sie fest in realistischer Schilderung fundiert ist und von dort immer wieder ins scheinbar Phantastische schweift. Das gilt für kein Werk Kafkas mehr als für den Roman "Der Prozess", eines der meistinterpretierten Bücher der Weltliteratur. "Der Process" (so die ursprüngliche Schreibweise) gehört zu denjenigen Werken Kafkas, bei denen sich ein unmittelbarer biografischer Anlass nachweisen lässt: die Auflösung der Verlobung mit Felice Bauer. Kafka hat diese Trennung vor allem deshalb als traumatisch erlebt, weil sie sich in Anwesenheit zweier Zeuginnen abspielte, die ihm im Hotel ›Askanischer Hof‹ in Berlin wie Geschworene gegenüber saßen. Dass sich hier dem Juristen Kafka die Metaphorik des Gerichts aufdrängte, ist naheliegend. Anfang August 1914, etwa vier Wochen nach dem »Gerichtshof« in Berlin und eine Woche nach Beginn des Ersten Weltkriegs, begann Kafka mit der Niederschrift des Romans. Es war nach eineinhalb Jahren Pause der zweite große kreative Schub, den Kafka trotz der kriegsbedingt widrigen Umstände bis an die Grenzen seiner physischen Kraft auszunutzen suchte…Ende Januar 1915 riss die Konzentration jedoch ab, und Kafka gelang es trotz mehrerer Anläufe nicht mehr, den Roman zu vollenden. (Zitiert nach S. Fischer Verlag GmbH) Populär wurde sein Roman "Der Prozess", nicht zuletzt auch durch die Verfilmung von Orson Welles (1962), mit Anthony Perkins in der Rolle des Angeklagten. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Covergestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart, unter Verwendung eines Fotos von Library of Congress, Prints & Photographs Division, [reproduction number, LC-B2- 2726-1]. Musik & Sounds: freesound.com. Schlussmusik: Sonata Pathetique op.13. Adagio Cantabile, von Ludwig van Beethoven, gespielt von Carlos Carty. Über den Sprecher: Moritz Brendel lebt mit seiner Familie in Stuttgart und arbeitet auch als Hörbuchsprecher und für TV Dokus. 2001 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der HfMdK Frankfurt am Main, war etwa 10 Jahre an mehreren Theatern u.a. am Nationaltheater Mannheim, Theater der Altstadt, Hamburger Kammerspiele und Studio Theater Stuttgart. Als Dialogbuchautor und Synchronregisseur konnte er sich mittlerweile u.a. mit internationalen Filmen wie "Inside" mit Willem Dafoe auch einen Namen machen. Mit den beiden Erzählungen "Die Versuchung der stillen Veronika" und "Die Vollendung der Liebe" und des Vortrags "Über die Dummheit" von Robert Musil ist Moritz Brendel bereits mehrfach als Sprecher bei der hoerbuchedition words and music zu hören.
Hoerbuchedition words and music Rätselhafte Verbrechen: Die große Krimi-Hörbuch-Box A1069168122
Rätselhafte Verbrechen: Die große Krimi-Hörbuch-Box. Mit Werken von: Hugo Bettauer, Frédéric Boutet, Joseph Conrad, Sir Arthur Conan Doyle, Ricarda Huch, Wilhelm Hauff, Edgar Allan Poe und Edgar Wallace. Gelesen von: Jessica Leuchte, Christiane Dors, Ilka Sehnert, Peter Bieringer, Alex Bolte, Sean Farrell, Ingolf Kloss und Richard Heinrich. 1.Das gefleckte Band von Sir Arthur Conan Doyle, ca. 74 Min. 2.Der rätselhafte Mord von Boscombe Valley von Sir Arthur Conan Doyle, ca. 77 Min. 3.Die freudlose Gasse von Hugo Bettauer, ca. 349 Min. 4.Der Mord des Amerikaners von Frédéric Boutet, ca. 18 Min. 5.Der Geheimagent von Joseph Conrad, ca. 589 Min. 6.Die Sängerin von Wilhelm Hauff, ca. 120 Min. 7.Die Affäre Deruga von Ricarda Huch, ca. 424 Min. 8.Der gestohlene Brief von Edgar Allan Poe, ca. 32 Min. 9.Die Drei von Cordova von Edgar Wallace, ca. 313 Min. In dieser 33-stündigen Hörbuch-Anthologie sind einige der bekanntesten Werke der internationalen Kriminalliteratur versammelt. In neun mehr oder weniger spektakulären Kriminalgeschichten ermitteln sehr unterschiedliche Kriminalisten und Detektive mit äußerst ungewöhnlichen Methoden: Der exzentrische Londoner Sherlock Holmes, der Pariser Amateurdetektiv C. Auguste Dupin, Scotland Yards Chief Inspector Heat, Konstabler Frank Fellowe oder der kleinstädtische Polizeidirektor Lange. Sie alle klären schließlich am Ende jeder Geschichte die verworrensten Fälle und kniffligsten Verbrechen auf. Doch schon Edgar Allan Poe wusste: ein guter Krimi erzählt weit mehr als ein Verbrechen. Und die Begeisterungsfähigkeit über dieses literarische Genre erreichte sogar erstaunliche Höhen: Bertolt Brecht war beispielsweise ein begeisterter Edgar Wallace-Leser, dazu zählte auch der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (er schrieb z.B. das Vorwort zum Kriminalroman "Der Geheimagent" von Joseph Conrad, das auch hier mit aufgenommen wurde). Eine weitere bekannte Schriftstellerin, die Goethepreisträgerin Ricarda Huch, versuchte sich sogar selbst in diesem Segment. Das Genre also, dem man so gerne Schwarz-Weiß-Malerei ankreidet, ist in Wahrheit höchst ambivalent. Sherlock Holmes ist eben nicht nur ein genialer Analytiker und als solcher eine Individualbegabung, sondern zugleich auch Verfechter eines bestimmten Ideals von Wissenschaft und strenger Methodik. Und Edgar Allan Poe, der eigentliche Erfinder der Detektiv-Geschichte, beabsichtigte stets mehr, als nur einen packenden Fall zu schildern; es ging ihm auch um eine umfassende philosophische Zeitkritik. Lassen Sie sich überraschen. Wir wünschen jedenfalls eine gute Unterhaltung. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen - vielleicht bisher ungeahnte - Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Covergestaltung unter Verwendung des GettyImages-471282793. Coverschrift gesetzt aus der Elegante Typewriter. Einige der ausgewählten Werke sind auch als einzelne Hörbuchproduktionen bei der hoerbuchedition words and music erhältlich. Alle Sounds: freemusic.com.
Bambi - Eine Lebensgeschichte aus dem Walde von Felix Salten, gelesen von Sabrina Worsch. Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde - ist ein 1923 erschienenes Buch des ungarisch-österreichischen Schriftstellers Felix Salten. Es wurde 1928 unter dem Titel "Bambi. A Life in the Woods" ins Englische übersetzt und 1942 von Walt Disney verfilmt. Vergessen wir jedoch alles, was wir durch den Disney-Film über Bambi zu wissen glauben. Durch die Verniedlichung von Tieren, wie sie uns Walt Disneys Verfilmung vorgeführt hat, ist in uns ein falsches Bild von der Tierwelt in der freien Natur entstanden. Bambi - das ist nicht allein die heile Kinderwelt, die nicht ewig eine solche bleiben kann. Dabei ist der sentimentale Film aus dem Jahr 1942 dennoch einer der schönsten Zeichentrickfilme und vermag auch heute noch Kinder und Erwachsene in seinen Bann zu schlagen. Aber Bambi steht dennoch nicht für die Vermenschlichung und Verniedlichung von Tieren, Bambi steht auch für die Desillusionierung. Die Geschichte vom Rehkitz war von Anbeginn als ein Lehrstück für Kinder gedacht. Felix Salten, der Autor und Erfinder von Bambi, hatte seinerzeit mit Augenmaß gearbeitet. Den Tod hatte er ebenso wenig ausgeklammert wie den Eros. Sein Roman ist schon deshalb ein Meisterwerk, das unbedingt wiederentdeckt werden muss. Er erzählt uns eine Geschichte völlig unsentimental, ohne Verniedlichung und voller Bezüge auf die Grundfragen des Lebens. Felix Salten, der selbst Jäger war und etwas außerhalb Wiens ein eigenes Jagdrevier hegte und pflegte, legte den Blickwinkel der Geschichte voll und ganz auf die Tiere, die Geschichte wird komplett aus ihrer Sichtweise erzählt. Für Hörer ab 6 Jahren empfohlen. Coverabbildung: Unter Verwendung eines Bildausschnitts: Franz Marc: Reh (Rotes Reh), 1912/13. Tempera. Dieses Kunstwerk ist auch bekannt als: Deer (Red Deer). Coverschrift gesetzt aus der Bastion. Musik: Michael Johannes Richter. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Über die Sprecherin: Sabrina Worsch ist eine deutsch- und englischsprachige Schauspielerin. Sie studierte von 2010 bis 2012 am Lee Strasberg Institute New York City und legte 2015 ihre paritätische Diplomprüfung in Wien ab. Sie spielte u.a. in Produktionen am Theater in der Josefstadt, Theater Center Forum, Off-Theater und steht regelmäßig in Kurzfilmen und TV-Formaten vor der Kamera. 2017 folgte mit "Josefinchen Mongolinchen" ihre erste Regiearbeit für die T21Bühne am Burg Kasino. Im Spielfilmprojekt "Loslassen" spielt sie eine investigative Journalistin und fungierte erstmals auch als Co-Produzentin. Der Film lief u.a. bereits bei den Cannes Film Festspielen 2019 am Le Marché du Film. Im Episodenfilm "Don Who" war sie 2019 erstmals auch auf der Diagonale zu sehen. Mit der Vertonung des Kinderbuch-Klassikers "Fünfzehn Hasen" des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Felix Salten gab sie ihr Debüt als Sprecherin bei der hoerbuchedition
Hoerbuchedition words and music Die Dame in Grün A1061559939
Die Dame in Grün - Unheimliche Geschichten von Frédéric Boutet, gelesen von Christiane Dors. Inhalt: Der Mord des Amerikaners Das Gespenst Herrn Imbergers Karneval Visionen des Schweigens Reise in die Stadt der Toten Die Dame in Grün Der Mann ohne Maske Das letzte Abenteuer Wie Kinder, die hinter einer Maske herlaufen. Als junger Mann lernte Frédéric Boutet bereits in den literarischen Cafés von Paris unter anderem Oscar Wilde kennen und machte Bekanntschaft mit den Symbolisten und den Dekadenten. Und im Alter von 24 Jahren gab Boutet im okkultistischen Pariser Verlag Chamuel eine Sammlung erster fantastischer, dekadenter Erzählungen mit dem Titel "Contes dans la nuit" heraus. In den folgenden Jahren veröffentlichte er im gleichen Verlag weitere groteske und dekadente Geschichten, von denen einige bereits den kommenden Surrealismus vorwegnahmen. Nach seinem Studium am Lycée Janson de Sailly veröffentlichte er in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen Erzählungen und mehrere Romane. Seine phantastischen Werke waren beim Publikum wegen ihres geistreichen Erfindungsreichtums und der Eleganz und Reinheit ihres Stils sehr beliebt. Sie wurde in viele Sprachen übersetzt und haben unzählige Drehbuchautoren, Regisseure und Schriftsteller zu eigenen Werken inspiriert. Einige Vorlagen wurden auch für die Leinwand adaptiert. Mit diesem Hörbuch liegt nun erstmals eine deutschsprachige Hörfassung mit einigen seiner besten Kurzgeschichten vor. Die hier interpretierten Geschichten zeugen von geistreichen Phantasien, die mitunter dem Makabren zugeneigt sind und die sich nicht hinter der Kreativität anderer phantastischer Autoren zu verstecken brauchen. Der Ausdruck des Schreckens im Angesicht des Todes verkörpert Angst und zugleich Erstaunen. Diese Zweideutigkeit gilt als ein zentrales Kennzeichen des Monströsen schlechthin, das sich niemals fassen lässt, immer im Vagen bleibt und uns mit schmerzhaften Empfindungen bedrängt, die wir nicht einordnen können und die dadurch umso bedrohlicher wirken. Frédéric Boutet: "Das Grauen ist vielleicht die stärkste Sensation, die wir von allen peinlichen Gefühlen zu empfinden vermögen. Man darf das Grauen nicht mit dem Tragischen, dem Düsteren, dem Schrecklichen, dem Entsetzlichen oder Widerwärtig-Abstoßenden verwechseln, über die es weit hinausgeht." Aus dem Französischen von Hanns Heinz Ewers und Maria Ewers aus´m Werth. Coverabbildung: Unter Verwendung eines Gemäldeausschnitts: "Medusa" von Franz von Stuck, 1892, Öl auf Leinwand, Museen der Stadt Aschaffenburg, Gentil-Haus. Coverschrift gesetzt aus der Balthazar. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Über die Sprecherin: Christiane Dors wurde 1966 in Wattenscheid geboren und absolvierte 1990 - 1993 eine Ausbildung zur Cutterin beim NDR Hamburg. Seitdem arbeitet sie für verschiedene Sendeanstalten, schneidet Dokus, Magazinbeiträge und Kurzfilme. 2011 begann sie mit der Stimmausbildung und spricht seitdem Hörbücher, Lyrik, Reportagen und TV-Beiträge. Sie dreht gerne Kurzfilme und schreibt Kurzgeschichten. Mit "Die Dame in Grün - Unheimliche Geschichten" von Frédéric Boutet gibt sie ihr Debüt bei der hoerbuchedition words and music.
Hoerbuchedition words and music Das Krokodil A1060052553
Fjodor Dostojewski: Das Krokodil – Eine ungewöhnliche Begebenheit oder Eine Passage in der Passage, wahrheitsgetreue Erzählung wie ein Herr in achtbarem Alter und von achtbarem Äußern in der Passage von einem Krokodil lebendig ganz und gar verschlungen wurde, und was dies für Folgen hatte. gelesen von Werner Wilkening. Ein deutscher Schausteller präsentiert in St. Petersburg dem Publikum seine Sensation: das Riesenkrokodil Karlchen. Der Beamte Iwan Matwejewitsch, seine Frau Jelena Iwanowna und ihr Hausfreund Semjon Semjonowitsch sind neugierig, das kuriose Tier zu sehen, und begeben sich an Ort und Stelle. Als Jelena Iwanowna die "Attraktion" schließlich sieht, ist sie enttäuscht und findet das Tier abscheulich. Außerdem glaubt sie gar nicht, dass es lebt; um sie vom Gegenteil zu überzeugen, neckt der Deutsche es mit einem Stöckchen. Iwan Matwejewitsch wird übermütig und neckt das Krokodil ebenfalls, woraufhin er kurzerhand verschluckt wird. Jelena Iwanowna verlangt, dass das Tier aufgeschlitzt werde, doch der Deutsche und dessen herbeigerufene Mutter drohen sie zu verklagen, falls Karlchen Schaden nimmt. Da dringt aus dem Leib der Kreatur Iwan Matwejewitschs Stimme hervor – er hat überlebt. Da er selbst Mittelständler und stolz darauf ist, ergreift er sogleich Partei für die Sache des Deutschen: das wirtschaftliche Prinzip habe Vorrang. Seine Aufgabe als Beamter könne er, da es künftig offenbar so sein müsse, auch im Magen eines Krokodils ausüben. Die Groteske "Das Krokodil" stammt aus dem Jahr 1865. Sie erschien in der von Dostojewski damals herausgegeben Monatsschrift "Die Epoche". Da Dostojewski bankrott machte und seine Monatsschrift schon im Juni des gleichen Jahres eingestellt wurde, blieb die Erzählung unvollendet. Irrtümlicherweise ist diese Groteske von liberalen Kritikern jahrelang für eine Verspottung (in Form einer Allegorie) des kurz vorher nach Sibirien verbannten radikalen Publizisten Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski gehalten worden, was zur Folge hatte, dass nach Erscheinen des Romans "Schuld und Sühne" von liberaler Seite in einzelnen Blättern sehr ungünstige Kritiken über dieses Werk gebracht wurden. Später hat Dostojewski sich ausdrücklich gegen diese Auffassung verwahrt und erklärt, er habe damals, nur ein "phantastisches Märchen" schreiben wollen, "eine Art Nachahmung der Gogolschen Novelle 'Die Nase': es war also ein rein literarischer Scherz in ausschließlich humoristischer Absicht." … Wie auch immer - ob satirisch, grotesk, ironisch oder tragisch-komisch: der Autor zog in dieser (leider unvollendet gebliebenen) Erzählung alle humoristischen Register. Covergestaltung nach der Buchausgabe vom Kiepenheuer Verlag, Potsdam 1921. Illustration von Rachel Szalit-Marcus. Textvorlage nach der Ausgabe des R. Piper & Co Verlag, München 1920. Übersetzung aus dem Russischen von E. K. Rahsin. Coverschrift gesetzt aus der Book Antiqua. Musik von Sergei Sergejewitsch Prokofjew. Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Der Sprecher: Werner Wilkening ist ein gestandener Sprecher mit weit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Mit seiner unverkennbaren Stimme ist er in etlichen Hörbüchern des Verlages hoerbuchedition words and music zu erleben, zum Beispiel mit einer Auswahl der "Lustigen Geschichten" von Anton Tschechow und zwei Erzählungen von Nikolai W. Gogol "Die Nase" und "Die Geschichte vom großen Krakeel zwischen Iwan Iwanowitsch und Iwan Nikiforowitsch". Außerdem brillierte er in der skurrilen Geschichte von Oskar Panizza "Das Verbrechen in Tavistock-Square" in der Pickpocket Edition des Verlages
Hoerbuchedition words and music Überwinterung im Eis A1059839531
Überwinterung im Eis Eine Erzählung von Jules Verne, gelesen von Ingolf Kloss. In der Hafenstadt Dünkirchen wird der Pfarrer davon abgehalten die Messe zu lesen. Der alte Seefahrer Johann Cornbutte erinnert ihn daran eine Abmachung einzuhalten. Cornbuttes Sohn Ludwig ist Kapitän auf der Brigg "Jeune-Hardie". Wenn dieses aus dem Nordmeer zurückkommt, soll die Trauung zwischen seinem Sohn und seiner Nichte Marie stattfinden. Während der Pfarrer die Messe durch seinen Vikar halten lässt, eilt Johann Cornbutte mit seiner in Brautkleidern erschienenen Nichte Marie zum Hafen. Das einfahrende Schiff zeigt jedoch die Trauerflagge. Ludwig Cornbutte ist nicht mehr an Bord. Von dem Ersten Steuermann André Vasling erfahren die entsetzten Anwesenden, was geschehen ist. In der Nähe des Mahlstromes bemerkte die Besatzung der "Jeune-Hardie" Notsignale. Der Kapitän Ludwig Cornbutte und zwei seiner Matrosen ließen sich mit der Schaluppe aussetzen, um einem norwegischen Schiff zu Hilfe zu eilen. Die drei verschwanden bei Nebel im Sturm und gelten als verschollen. Sie werden später für tot erklärt. Johann Cornbutte will sich jedoch nicht damit abfinden, er startet eine Expeditionsreise ins Nordmeer, um die Vermissten zu suchen. Ein spannendes Abenteuer beginnt... Die damalige Zeit hatte ihre Helden, die offensichtlich Jules Verne zu dieser Erzählung inspirierten. Keine Frage beschäftigte die wissenschaftlichen Kreise damals mehr als die, wo der Nordpol zu suchen sei und welche Verhältnisse an diesem unwirtlichen Ort herrschten. Um diese Fragen zu lösen, wurde besonders der Weg an der Westküste von Grönland entlang von den Amerikanern und Engländern gewählt, um zum Pol vorzudringen. In aller Munde war die Expedition von Sir John Franklin und seinen Männern, die am 18. Mai 1845 von Greehithe bei London zum Nordpol startete. John Franklin galt ab 1847 als verschollen, aber diverse Such-Expeditionen folgten ihm. Die Rettungstrupps wurden von Franklins zweiter Frau Jane finanziert. Einen Teil der Fakten dieser Begebenheit finden wir auch in Jules Vernes Abenteuergeschichte wieder. (Quelle: Collection Fehrmann) Die Reihe words&music/audiolab verbindet ausgewählte literarische Texte aus aller Welt mit emotionaler Musik. Es entstehen vielleicht bisher ungeahnte Zugänge zum Textverständnis oder eröffnen im Zusammenspiel zwischen Inhalt, Klang und Form ganz neue Möglichkeiten des eigenen genussvollen Hörerlebens. Der Text dieser Hörbuchausgabe basiert auf der Fassung der deutschen Buch-Erstausgabe: in EINE IDEE DES DOCTOR OX, A. Hartleben, Wien-Pest-Leipzig, 1875. Die Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche stammte von Martha Lion. Die korrigierte Überarbeitung der Übersetzung besorgten Peter Eckhart Reichel und Ingolf Kloss. Coverabbildung: Unter Verwendung eines Gemäldeausschnittes: Caspar David Friedrich "Das Eismeer" entstanden 1823-1824 / Hamburger Kunsthalle. Coverschrift gesetzt aus der Rowdy Heavy. FX/Sounds by freesound.org Über den Sprecher: Ingolf Kloss, geb. 1973, kam 1994 als Co-Moderator zu Radio Leipzig, später Moderator und Produzent bei Radio Energy; seit 2000 ist er fest angestellter Moderator, Produzent und Musikredakteur bei Radio SAW, dort auch für alle Künstler-Interviews verantwortlich (u. a. Paul McCartney, Depeche Mode, Lenny Kravitz, Herbert Grönemeyer), seit 2003 hat er seine eigene tägliche Nachmittagsshow. Er lebt in Leipzig und Magdeburg. Mit Casanovas "Der unglückliche Canonikus" gab er sein Debüt als Literaturinterpret bei hoerbuchedition words and music. Es folgten mit "Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald und seinem eigenen Roman "Bananas" umfangreiche Romanlesungen. Mit dieser Lesung von Jules Vernes Abenteuergeschichte unternimmt er einen weiteren Schritt als Literaturinterpret.