Der dreibändige Mikrokosmos, 1856–1864 mit dem Untertitel »Versuch einer Anthropologie« erstmal erschienen, gehörte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den meistgelesenen philosophischen Werken. Sein Verfasser, der Mediziner und Philosoph Rudolph Hermann Lotze (1817–1881); entwirft darin während der Dekade des Materialismusstreits eine Position, die einerseits den Erkenntnissen der Naturwissenschaft oberste Priorität einräumt, andererseits aber aufzeigt, dass die Konstanten der althergebrachten Metaphysik – die Seele, Gott, ein höherer Sinn- und Zweckzusammenhang – durch sie nicht hinfällig werden. Lotzes Bestreben nach grundlegender Analyse der Divergenzen »zwischen den Bedürfnissen des Gemütes und den Ergebnissen menschlicher Wissenschaft« führt dazu, dass er erstmalig die Leitfrage der modernen Philosophie des Geistes stellt: Wenn es empirisch ergründbare materielle Bedingungen sind, durch die subjektives Erleben überhaupt möglich wird, wie lässt sich dann das wechselseitige Verhältnis dieser beiden Größen sinnvoll bestimmen? Im Mikrokosmos findet sich hierzu eine Reihe von Argumenten, die die Körper-Geist-Debatten des 20. Jahrhunderts in wesentlichen Punkten antizipieren und mit denen sich auch heute noch deutlich machen lässt, wieso die Schlichtheit des naturalistischen Monismus schwerlich mit der Komplexität des »Leib-Seele-Problems« in Einklang zu bringen ist.
Bekenntnisse eines Zeitreisenden – humorvoll, intelligent, weise Tom Barren lebt in der idealen Welt: keine Armut, keine Kriege, perfekt gereifte Avocados. Nur Tom genügt nie den Anforderungen und hat zudem die Frau seiner Träume verloren. In seiner Not greift er zu einer Zeitmaschine. Doch alles geht schief, und bei seiner Rückkehr ins Jetzt umgibt ihn nicht mehr seine, sondern unsere Alltagswelt. Ein Fehler, den er sofort korrigieren will – bis er auf eine wunderbare alternative Version seiner großen Liebe trifft. Bleiben oder Gehen? Gefühl oder Pflicht? Es beginnt eine spannende Reise quer über Kontinente und Zeitlinien – bei der Tom sich entscheiden muss, wo nicht nur seine, sondern unser aller Zukunft liegt ... Gelesen von Sascha Rotermund. (Laufzeit: 12h 23)
Aus dem Inhalt: - Was ich im Spiegel sehe - Gute und schlechte Geheimnisse - Meine Füße sind der Rollstuhl - Familienregeln?! - Freundekatalog - Was spielte Jesus? - Der Innenraum einer Kriche - Weltweit helfen - Der Treibhauseffekt - Wunder der Natur - Abschied nehmen
Meine wunderbunte Welt: Malbuch Prinzessinnen und Einhörner mit 60 zauberhaften Motiven für Kinder von 5 - 9 Jahren (Meine wunderbunte Welt - Fantasievolle Malbücher für Kinder) B0FCFSM9YT
Meine wunderbunte Welt: Malbuch Prinzessinnen und Einhörner mit 60 zauberhaften Motiven für Kinder von 5 - 9 Jahren (Meine wunderbunte Welt - Fantasievolle Malbücher für Kinder)
Welches Tier frisst was? Welche Aufgabe hat welches Insekt? Welche Pflanzen eignen sich besonders zur Vogel- oder Bienenbeobachtung und allgemein: Wie fügen sich alle Tiere und Pflanzen im Garten zu einem einzigartigen Ökosystem zusammen? Cynthia Nagels fulminanter Prachtband beschreibt diese komplexen ökologischen Zusammenhänge erstmals vollumfassend und anschaulich. Der eigene Garten als Lebensraum vor der Haustür, in dem das Zusammenspiel der Arten und ihre Vielfalt gezielt gefördert werden können: Gegliedert nach Tier- und Pflanzengattungen und ergänzt durch über 800 brillante Bilder der Autorin erhält man einen einmaligen Überblick über das faszinierende Wunder der Natur im Ökosystem Garten.
Die Arbeit demonstriert, dass Heidegger wie Cassirer der systematischen Gestalt der Philosophie der Subjektivität verpflichtet bleiben, wie sie im Werk Hegels ihre paradigmatische Darstellung gefunden hat. Beide zeichnen, in gegenläufiger Weise und darin aufeinander bezogen, ein Bild des Verhältnisses von Selbst und Welt, das, vor dem Horizont der Endlichkeit des Menschen, dessen Hegel’sche Bestimmung, Verwirklichung von Freiheit zu sein, tradiert, statt sie hinter sich zu lassen.
Mit diversen geopolitischen Schauplätzen der Gegenwart setzt sich Vadim Schmidtheisler auseinander und wirft öfters einen Blick in die Vergangenheit. Dabei wird immer wieder deutlich, dass sich die Menschheit in eine eher zweifelhafte Richtung bewegt... Vorwort: Immer wieder bemerke ich widersprüchliche Taten sowie Aussagen in unserer Gesellschaft und besonders bei unseren sogenannten Volksvertretern. Anfangs mag es zwar nicht sonderlich relevant erscheinen, aber mit der Zeit füllt sich allmählich das Fass der Widersprüchlichkeit. Dadurch stellt sich mir oft die Frage, was wir als Menschen überhaupt darstellen. Diese Frage lässt sich übrigens auch im gleichen Sinne auf diverse andere Bereiche ableiten. In meinen Augen machen uns vor allem unsere Taten zu dem, was wir sind, und beeinflussen uns genauso dahingehend, was wir noch eines Tages sein werden. Ganz gleich, wie unser Gedanke zu einer Sache stehen mag: Letzten Endes entstehen Fakten durch unser Tun und oft ist da das Gesagte etwas gänzlich anderes. Kapitel: 1. Olympiade mit Krieg 2. Abhängige Unabhängigkeit 3. Ein leeres Gefühl 4. Eine echte Atrappe 5. Ruiniert 6. Neue Akteure, altes Spiel 7. Eine passende Alternative 1.0 8. Eine passende Alternative 2.0 9. Fußabtreter 10. Davor und Jetzt 11. Damals 12. Sackgasse am Ende