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Zu Klampen Verlag Mit und gegen Hegel
Avancierte Philosophie kommt ohne die Auseinandersetzung mit Hegels Philosophie nicht aus. Allerdings darf die Brüchigkeit des Hegelschen Systems nicht durch eine bloß philologisch und motivgeschichtlich ausgerichtete Forschung lasiert werden, sondern muß für die Analyse einer brüchigen Wirklichkeit fruchtbar gemacht werden. So kann Mit und gegen Hegel kritische Philosophie betrieben werden. Aus dem Inhalt: Jan Müller: "Das Nichtsein des Endlichen ist das Seyn des Absoluten" Der Preis der Voraussetzungslosigkeit; Antonio Moretto: Das Maß: Die Problematik des Übergangs vom Sein zum Wesen; Ulrich Ruschig: "Absolute Indifferenz" – materialloses Material auf dem Weg zur "absoluten Negation"; Andreas Knahl: Die Steine schreien nichts selbst. Notiz zum Fürsichsein; Frank Kuhne: "Bloß der Hegel'sche 'Begriff' bringt es fertig, sich ohne äussern Stoff zu objektivieren". Anmerkungen zu Identität, Unterschied, Verschiedenheit; Michael Städtler: Widerspruch: Über Geschichte, Systematik und Verfall der Reflexion und ihrer Bestimmungen; Günther Mensching: Von der Tautologie zum realen Grund. Reflexionen zu Hegels Metaphysik der absoluten Produktivität; Bernd Hellmich: der Zweck der Zirkularität. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik im Reih der Naturnotwendigkeit; Heide Homann: Zweckmäßigkeit bei Kant und Hegel; Peter Bulthaup: Zweckmäßigkeit, absoluter Zweck, Begriff. Kritik der Hegelschen Deduktion des Begriffs; Hans Georg Bensch: Von der Erkenntnis der Erkenntnis bei Platon und Hegel; Renate Wahsner: "Das Bedürfnis einer Umgestaltung der Logik ist längst gefühlt". Hegels Anliegen und der Mißbrauch einer dialektischen Methode; Andreas Arndt: Methoden-Reflexionen
VS Verlag für Sozialwissenschaften Interaktions- und Leistungstypen im Literaturunterricht
Diese empirische Untersuchung wurde durch die Forderung des Ministeriums fur Wissenschaft und Forschung des Landes NRW er moglicht. DaB wir sie ausfuhren konnten, ist an erster Stelle den Schulen und Lehrern zu danken, die durch ihre Bereitschaft, unter den von uns genannten Bedingungen Unterrichtsstunden zu halten, die grundlegende Voraussetzung fur unsere Arbeit geschaffen haben. Bei der Aufzeichnung der Unterrichtsstunden unterstutzte uns die Unterrichtsmitschau des Gesamtseminars Koln. In vielen gemeinsamen Projektsitzungen haben an der Ausarbei tung des Untersuchungsplanes mit den Autoren dieses Bandes zu sammengearbeitet: Herr Dr. Rudolf Bensch, Herr Dr. Klaus Beyer und Herr Dr. Klaus-Ulrich Wasmuth. Daruber hinaus mochten wir Herrn Dr. Karl Steffens danken, der uns einige entscheidende Hinweise in methodisch-statistischen Fragen gab, sowie Herrn Peter Allhoff, der die Aufbereitung und Verrechnung unserer Da ten im Rechenzentrum der Universitat Koln zum groBen Teil uber nahm. Die Hauptlast der Kleinarbeit ist manchmal bis zur Selbstver leugnung von den Studentischen Hilfskraften getragen geworden, die zeitweise oder fur die ganze Dauer an diesem Forschungs projekt mitgearbeitet haben. Von ihnen kamen aber auch wert volle sachliche Beitrage. Es haben mitgearbeitet: Reiner Daub, Michael Fischer, Barbel Freudewald, Kerstin Kilanowski, Brigitte Klein, Marianne Kutzner, Angelika Moller, Michael Peters, Bar bara Ruf, Gisela Schinawa, Petra Scholer, Franz Wohlfarth. Be sonderer Dank gilt den Wissenschaftlichen Hilfskraften Kristina Muhlenberg und Manfred Pulm, die im Zusammenhang mit ihren Examensarbeiten und Dissertationsprojekten engagiert an der in haltlich-konstruktiven Arbeit teilgenommen haben.
Avancierte Philosophie kommt ohne die Auseinandersetzung mit Hegels Philosophie nicht aus. Allerdings darf die Brüchigkeit des Hegelschen Systems nicht durch eine bloß philologisch und motivgeschichtlich ausgerichtete Forschung lasiert werden, sondern muß für die Analyse einer brüchigen Wirklichkeit fruchtbar gemacht werden. So kann Mit und gegen Hegel kritische Philosophie betrieben werden. Aus dem Inhalt: Jan Müller: "Das Nichtsein des Endlichen ist das Seyn des Absoluten" Der Preis der Voraussetzungslosigkeit; Antonio Moretto: Das Maß: Die Problematik des Übergangs vom Sein zum Wesen; Ulrich Ruschig: "Absolute Indifferenz" – materialloses Material auf dem Weg zur "absoluten Negation"; Andreas Knahl: Die Steine schreien nichts selbst. Notiz zum Fürsichsein; Frank Kuhne: "Bloß der Hegel'sche 'Begriff' bringt es fertig, sich ohne äussern Stoff zu objektivieren". Anmerkungen zu Identität, Unterschied, Verschiedenheit; Michael Städtler: Widerspruch: Über Geschichte, Systematik und Verfall der Reflexion und ihrer Bestimmungen; Günther Mensching: Von der Tautologie zum realen Grund. Reflexionen zu Hegels Metaphysik der absoluten Produktivität; Bernd Hellmich: der Zweck der Zirkularität. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik im Reih der Naturnotwendigkeit; Heide Homann: Zweckmäßigkeit bei Kant und Hegel; Peter Bulthaup: Zweckmäßigkeit, absoluter Zweck, Begriff. Kritik der Hegelschen Deduktion des Begriffs; Hans Georg Bensch: Von der Erkenntnis der Erkenntnis bei Platon und Hegel; Renate Wahsner: "Das Bedürfnis einer Umgestaltung der Logik ist längst gefühlt". Hegels Anliegen und der Mißbrauch einer dialektischen Methode; Andreas Arndt: Methoden-Reflexionen
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Berufliche Veränderung Darf es auch das Beste sein? A1058468602
Beruflich neu durchstarten – dieses Buch hilft allen, die in ihrem Job keine echte Erfüllung finden, ihren eigentlichen Wünschen, individuellen Talenten und Neigungen auf den Grund zu gehen, weiterführende Entfaltungsmöglichkeiten und neue Berufswege aufzutun – ob mit 20, 30, 50 oder 60. Anregende Interviews mit Menschen, die in unterschiedlichen Lebensphasen ihr berufliches Glück gefunden haben sowie mit Experten, die die Veränderungen am Arbeitsmarkt erläutern, liefern inspirierendes Rüstzeug. Anleitung zu neuen Arten des Lernens und Netzwerkens (u.a. Working Out Loud, lernOS), ein Überblick über Lernplattformen wie Udemy, Coursera, Udacity sowie Übungen helfen Ihnen bei den ersten und weiteren Schritten. Ermutigende Beispiele im Interview: Dennis Bensch (IT Engineer Enterprise Collaboration) Petra Bock (Top Coach, Bestseller-Autorin) Jens Brandenburg (Bundestagsabgeordneter) Jasmin Karatas (Gründerin des Start-ups Myndset) Katharina Krentz (Begleiterin, Beraterin & Coach für New Work, Vernetzung & Working Out Loud) Linda Mathew (früher PR-/Marketingleiterin, heute Grundschullehrerin) Claudia Müller (Gründerin des Female Finance Forum) Tijen Onaran (Moderatorin, Speakerin, Gründerin des Netzwerks „Global Digital Women“) Martina Reiss (HR-Expertin und Business Coach) Anke Rippert (Unternehmerin, Investorin und Herausgeberin des Philosophiemagazins HOHE LUFT) Holger Schlageter (Top Coach und Bestseller-Autor) Stefan Spies (Top-Coach/-Trainer, früher Schauspiel- und Opernregisseur) Felix Thönnessen (Start-up Coach, Unternehmer, Investor, Lehrbeauftragter, Referent und Keynote-Speaker zum Thema Existenzgründung) Jochen Wallisch (Executive Vice President Human Resources bei Siemens) Stefan Weiss (Director Human Capital bei Deloitte)
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Berufliche Veränderung Darf es auch das Beste sein?
Beruflich neu durchstarten – dieses Buch hilft allen, die in ihrem Job keine echte Erfüllung finden, ihren eigentlichen Wünschen, individuellen Talenten und Neigungen auf den Grund zu gehen, weiterführende Entfaltungsmöglichkeiten und neue Berufswege aufzutun – ob mit 20, 30, 50 oder 60. Anregende Interviews mit Menschen, die in unterschiedlichen Lebensphasen ihr berufliches Glück gefunden haben sowie mit Experten, die die Veränderungen am Arbeitsmarkt erläutern, liefern inspirierendes Rüstzeug. Anleitung zu neuen Arten des Lernens und Netzwerkens (u.a. Working Out Loud, lernOS), ein Überblick über Lernplattformen wie Udemy, Coursera, Udacity sowie Übungen helfen Ihnen bei den ersten und weiteren Schritten. Ermutigende Beispiele im Interview: Dennis Bensch (IT Engineer Enterprise Collaboration) Petra Bock (Top Coach, Bestseller-Autorin) Jens Brandenburg (Bundestagsabgeordneter) Jasmin Karatas (Gründerin des Start-ups Myndset) Katharina Krentz (Begleiterin, Beraterin & Coach für New Work, Vernetzung & Working Out Loud) Linda Mathew (früher PR-/Marketingleiterin, heute Grundschullehrerin) Claudia Müller (Gründerin des Female Finance Forum) Tijen Onaran (Moderatorin, Speakerin, Gründerin des Netzwerks „Global Digital Women“) Martina Reiss (HR-Expertin und Business Coach) Anke Rippert (Unternehmerin, Investorin und Herausgeberin des Philosophiemagazins HOHE LUFT) Holger Schlageter (Top Coach und Bestseller-Autor) Stefan Spies (Top-Coach/-Trainer, früher Schauspiel- und Opernregisseur) Felix Thönnessen (Start-up Coach, Unternehmer, Investor, Lehrbeauftragter, Referent und Keynote-Speaker zum Thema Existenzgründung) Jochen Wallisch (Executive Vice President Human Resources bei Siemens) Stefan Weiss (Director Human Capital bei Deloitte)
VS Verlag für Sozialwissenschaften Interaktions- und Leistungstypen im Literaturunterricht A1030991358
Diese empirische Untersuchung wurde durch die Forderung des Ministeriums fur Wissenschaft und Forschung des Landes NRW er moglicht. DaB wir sie ausfuhren konnten, ist an erster Stelle den Schulen und Lehrern zu danken, die durch ihre Bereitschaft, unter den von uns genannten Bedingungen Unterrichtsstunden zu halten, die grundlegende Voraussetzung fur unsere Arbeit geschaffen haben. Bei der Aufzeichnung der Unterrichtsstunden unterstutzte uns die Unterrichtsmitschau des Gesamtseminars Koln. In vielen gemeinsamen Projektsitzungen haben an der Ausarbei tung des Untersuchungsplanes mit den Autoren dieses Bandes zu sammengearbeitet: Herr Dr. Rudolf Bensch, Herr Dr. Klaus Beyer und Herr Dr. Klaus-Ulrich Wasmuth. Daruber hinaus mochten wir Herrn Dr. Karl Steffens danken, der uns einige entscheidende Hinweise in methodisch-statistischen Fragen gab, sowie Herrn Peter Allhoff, der die Aufbereitung und Verrechnung unserer Da ten im Rechenzentrum der Universitat Koln zum groBen Teil uber nahm. Die Hauptlast der Kleinarbeit ist manchmal bis zur Selbstver leugnung von den Studentischen Hilfskraften getragen geworden, die zeitweise oder fur die ganze Dauer an diesem Forschungs projekt mitgearbeitet haben. Von ihnen kamen aber auch wert volle sachliche Beitrage. Es haben mitgearbeitet: Reiner Daub, Michael Fischer, Barbel Freudewald, Kerstin Kilanowski, Brigitte Klein, Marianne Kutzner, Angelika Moller, Michael Peters, Bar bara Ruf, Gisela Schinawa, Petra Scholer, Franz Wohlfarth. Be sonderer Dank gilt den Wissenschaftlichen Hilfskraften Kristina Muhlenberg und Manfred Pulm, die im Zusammenhang mit ihren Examensarbeiten und Dissertationsprojekten engagiert an der in haltlich-konstruktiven Arbeit teilgenommen haben.
Auf »Buchfühlung« mit Theo Breuer Mit Vorschlag zur Blüte legt Theo Breuer – nach Das gewonnene Alphabet (2012), Zischender Zustand ∙ Mayröcker Time (2017), Scherben saufen (2019), Winterbienen im Urftland (2019) und NICHT WENIGER NICHT MEHR (2021) – 2023 ein weiteres Ge-dichtbuch im Pop Verlag vor. Es scheint ganz so, als habe der Autor (eiei, so das denn möglich sei) es nun noch mehr, o je, auf die Sprache, ja, aufs einzelne Wort abgesehn. Ja, was denn sonst??? mögen, freilich, manche fragen. Recht haben sie mit dem, was Hannah Arendt kurz und bündig proklamiert : Alles, wirklich alles dreht sich um Sprache. Auch diese seitenweise feurig funkelnden, aus Aufgelesnem montierten, Klangbilder malenden, Klangräume eröffnenden Gedichte wollen eins – unmiß:verständlich – klarstellen : Ohne den Schall der Sprache geht gar nichts. (Echt jetzt?) Getreu dem vorangestellten Motto, auf das er während der Lek-türe von Gila Lustigers Roman So sind wir stieß, bewegt, jong-liert, vertauscht Breuer (vexierbildlich gesprochen) die Buchsta-ben so lange, »bis die Welt von ihnen abfällt und« – im glückli-chen Falle – »das reine magische Wort entsteht«. Von A, dem laut Grimmschem Wörterbuch »edelsten, ur-sprünglichsten aller Laute«, bis zum ziemlich zackigen Z werden – parodistisch programmatisch, gern eine schicke Lippe riskie-rend – Paragramm, Pastiche, Pointe u. a. m. auf lustvoll lustige Weise probiert, daß es nur so eine Art hat. (Ja, manches steht auf der Kippe.) Und nein, verehrter Leser : »Pardon wird nicht gegeben«. (Denn wie meinte einst Ernst Jandl : »Die Rache der Sprache ist das Gedicht«, was Mrs Columbo lächelnd bejaht.) Ob lakonisches Einwortgedicht, verpörender Vierzeiler, tief-schweifendes Sonett oder worttoller Seitenknüller, ob geheim-nisvoll/rätselhaft spiegelndes Gemäldegedicht, tonangebendes Musikgedicht, schrulliges Rollengedicht (oder scheinteiliges Spiel mit dem ›Ich‹ : Bensch, Kraus, Quer und Träumling las-sen grüßen) – die vielhäutigen Verse reißen uns, akrobatisch von Wortriff zu Wortklippe springend, mit in die schiefen Gründe und Schlünde, die sich beim Lesen wortsaufend auftun. Wie kein anderer Lyriker bedient sich Theo Breuer, so Norbert Scheuer in der Süddeutschen Zeitung, in seinem mittlerweile großen Werk der gesamten Weltliteratur, indem er diese kombi-niert, assimiliert und die Motive zu einem neuartigen lyrischen Konzept verarbeitet. Seine Gedichte folgen einer rätselhaften Traumspur und sind gleichzeitig doch ganz konkret, von einer nicht abzuweisenden inneren Logik durchdrungen. Das Gedichtbuch Vorschlag zur Blüte ist also alles andre als eine schmucke Eigentumswohnung, sondern, im Gegenteil, ein se-gelrechtwidriger labyrinthischer Kosmos toll von fintenreichen binnengereimten paradoxen Interventionen, in dem man sich (ohne Faden, aber mit dem knallenden Gebrüll des Minotauros im Ohr) vollends verlieren und eben drum blauwohl fühlen kann – eingeladen, die Verse um- und fortzuschreiben. Und – wer wollte denn nicht dabei sein, wenn Eros mit Thana-tos Tango tanzt?! (Dabeisein ist schließlich – auch und beson-ders in der Lyrik – : alles.)
Auf »Buchfühlung« mit Theo Breuer Mit Vorschlag zur Blüte legt Theo Breuer – nach Das gewonnene Alphabet (2012), Zischender Zustand ∙ Mayröcker Time (2017), Scherben saufen (2019), Winterbienen im Urftland (2019) und NICHT WENIGER NICHT MEHR (2021) – 2023 ein weiteres Ge-dichtbuch im Pop Verlag vor. Es scheint ganz so, als habe der Autor (eiei, so das denn möglich sei) es nun noch mehr, o je, auf die Sprache, ja, aufs einzelne Wort abgesehn. Ja, was denn sonst??? mögen, freilich, manche fragen. Recht haben sie mit dem, was Hannah Arendt kurz und bündig proklamiert : Alles, wirklich alles dreht sich um Sprache. Auch diese seitenweise feurig funkelnden, aus Aufgelesnem montierten, Klangbilder malenden, Klangräume eröffnenden Gedichte wollen eins – unmiß:verständlich – klarstellen : Ohne den Schall der Sprache geht gar nichts. (Echt jetzt?) Getreu dem vorangestellten Motto, auf das er während der Lek-türe von Gila Lustigers Roman So sind wir stieß, bewegt, jong-liert, vertauscht Breuer (vexierbildlich gesprochen) die Buchsta-ben so lange, »bis die Welt von ihnen abfällt und« – im glückli-chen Falle – »das reine magische Wort entsteht«. Von A, dem laut Grimmschem Wörterbuch »edelsten, ur-sprünglichsten aller Laute«, bis zum ziemlich zackigen Z werden – parodistisch programmatisch, gern eine schicke Lippe riskie-rend – Paragramm, Pastiche, Pointe u. a. m. auf lustvoll lustige Weise probiert, daß es nur so eine Art hat. (Ja, manches steht auf der Kippe.) Und nein, verehrter Leser : »Pardon wird nicht gegeben«. (Denn wie meinte einst Ernst Jandl : »Die Rache der Sprache ist das Gedicht«, was Mrs Columbo lächelnd bejaht.) Ob lakonisches Einwortgedicht, verpörender Vierzeiler, tief-schweifendes Sonett oder worttoller Seitenknüller, ob geheim-nisvoll/rätselhaft spiegelndes Gemäldegedicht, tonangebendes Musikgedicht, schrulliges Rollengedicht (oder scheinteiliges Spiel mit dem ›Ich‹ : Bensch, Kraus, Quer und Träumling las-sen grüßen) – die vielhäutigen Verse reißen uns, akrobatisch von Wortriff zu Wortklippe springend, mit in die schiefen Gründe und Schlünde, die sich beim Lesen wortsaufend auftun. Wie kein anderer Lyriker bedient sich Theo Breuer, so Norbert Scheuer in der Süddeutschen Zeitung, in seinem mittlerweile großen Werk der gesamten Weltliteratur, indem er diese kombi-niert, assimiliert und die Motive zu einem neuartigen lyrischen Konzept verarbeitet. Seine Gedichte folgen einer rätselhaften Traumspur und sind gleichzeitig doch ganz konkret, von einer nicht abzuweisenden inneren Logik durchdrungen. Das Gedichtbuch Vorschlag zur Blüte ist also alles andre als eine schmucke Eigentumswohnung, sondern, im Gegenteil, ein se-gelrechtwidriger labyrinthischer Kosmos toll von fintenreichen binnengereimten paradoxen Interventionen, in dem man sich (ohne Faden, aber mit dem knallenden Gebrüll des Minotauros im Ohr) vollends verlieren und eben drum blauwohl fühlen kann – eingeladen, die Verse um- und fortzuschreiben. Und – wer wollte denn nicht dabei sein, wenn Eros mit Thana-tos Tango tanzt?! (Dabeisein ist schließlich – auch und beson-ders in der Lyrik – : alles.)
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