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Bergmann, J F Hand und Arm
Wenn auf "FuB und Bein", das 1924 zum ersten Male erschien und jetzt in 4. Auflage vorliegt, nun "Hand und Arm" folgt, so kann dies gewiB besagen, daB der Orthopade nicht nur FuBarzt ist, wie ein Teil yom Publikum anzunehmen scheint, sondern daB die Gesamtbetrachtung des menschlichen Haltungs. und Bewegungsapparates sein Feld ist. Und so habe ich in den Jahrzehnten meiner Arbeit viele Krankheitszustande und Leistungfstorungen an Hand und Arm gesehen und behandelt, so daB ich die Ergebnisse meiner praktischen Arbeit mitteilen mochte. GERHARD HAUPTMANN beginnt eine Rede iiber "Die denkende Hand" mit den Worten: "Der Gedanke des Fortschritts ist yom menschlichen FuB abo geleitet, der Gedanke des Handelns von der menschlichen Hand. " Darin spricht sich die Bedeutung der Funktion aus. Wer in diesem Buche aber etwas iiber Handlesekunst zu finden hofft, wird enttauscht sein, da diese in den Bereich der Spekulation oder Phantasie zu reihenden Bestrebungen von mir mangels eigener Kenntnisse nicht beriihrt werden. DaB die Hand als solche als Ausdrucksorgan der menschlichen Gesamt· personlichkeit hier und da gestreift wird, bitte ich zu verzeihen. Wer GOETHE8 oder LUTHERS Hande in Gipsabgiissen betrachtet hat, ist von diesem Anblick ergriffen. CARL GERHARDT, der beriihmte Kliniker, hat eine sehr lesenswerte, in seinem pragnanten StiI geschriebene kleine ~chrift d£. r "Hand des Kranken" gewidmet, in der er aus seiner reichen Erfahrung die vielfii. ltigsten Krankheiten mit aus der Hand liest, wenn man diesen Ausdruck im Hinblick auf die Schar latane der Handle"ekunst brauchen soIl.
Bergmann, J F Die geburtshilflich-gynäkologische Untersuchung
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Navigationssysteme sind weit verbreitet. Mit Sprachansagen und Piktogrammen oder Karten führen sie den Fahrer zum Ziel. Die Zielführungshinweise sind jedoch oft nicht eindeutig und können je nach Verkehrssituation falsch interpretiert werden. Das kann im besten Fall zu einem Kopfschütteln über die Navigation, im schlimmsten Fall zu einer Verkehrsgefährdung führen, da der Fahrer seine Aufmerksamkeit der Navigation widmet. Wie können Navigationssysteme eindeutig und leicht verständlich den Weg weisen? Diese Arbeit stellt einen videobasierten Ansatz vor, in dem die Zielführungshinweise in ein Echtzeit-Videobild eingeblendet werden. Nach einer Einführung werden verwandte Ansätze beschrieben und die technischen Grundlagen dargelegt. Darauf aufbauend wird die Realisierung eines videobasierten Navigationssystems schrittweise dargestellt, wobei Probleme und vorgeschlagene Lösungen im Einzelnen besprochen werden. Es folgt eine Auswertung der Leistung und Ausblicke auf mögliche Weiterentwicklungen. Dieses Buch richtet sich an Studenten eines technischen Studiengangs, die sich mit Fahrerassistenzsystemen beschäftigen und an Ingenieure, die solche Systeme entwerfen und implementieren.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
eingeengt. Die padiatrische Rontgendiagnostik verdankt ihren Aufschwung der engen Verbundenheit mit der Klinik, und sie ist nur dort fruchtbar, wo sie ihren Kontakt mit Klinik und Praxis bewahrt.
Die hier nur kurz und skizzenhaft angedeuteten notwendigen Vorarbeiten haben ffir den Psychotherapeuten ihren bestimmten Sinn und Wert: das Chaos der Angaben des Patienten wird dadurch gesichtet; es ergeben sich Erkenntnisse, aus denen das Bild der Krankheit und ihrer Ursachen zusammengefugt werden kann, urn daraus mehr oder weniger intuitiv die richtige Diagnose zu stellen und die richtige Behand lung einzuleiten. In der Hypnoseerfolgt dann schlieBlich die Zusammenfassung dieser vorher be schaff ten Befunde, da sich hier auch die Beziehungen zwischen dem Seelischen und dem Motorischen bedeutend klarer und plastischer herausarbeiten lassen, als im Zu stand des WachbewuBtseins. Wir haben bei unseren Versuchen gerade diese Tatsache immer wieder beweisen kOnnen und diesen Beweis damit begriindet, daB in der Hyp nose viele der sonst wirksamen Hemmungen ausgeschaltet werden kOnnen. Die See lenlage des Patienten, die ganze Skala seiner Stimmungen offenbart sich dem Hyp notiseur, der daraus zugleich ersehen kann, bis zu welcnem Grade die Suggestionen oder Autosuggestionen plastisch verarbeitet worden sind. So wird man z. B. nur dann von einer Tiefenhypnose sprechen durfen, wenn die Suggestionen zur Formung geistiger Bilder und Vorstellungen fiihren und diese auch kOrperlich zu manifestieren vermOgen. Die Kenntnis dieser Vorgiinge ist ffir uns ein wichtiges Hilfsmittel, urn Erfahrun gen zu sammein, die im Krankheitsbild sonst meist nur in verschleierter Fom sicht bar werden. StOrungen kOnnen in der Hypnose ausgeschaltet, autosuggestive Vor stellungen abgelenkt, seelische und kOrperliche Ausgleichsversuche sowie sonstige unangenehme Nebenerscheinungen vermieden werden.
Während einer gleichen Zeitspanne kann am selben Ort bei der pathologisch-anatomischen Untersuchung festgestellt werden, daß bei Menschen die Häufigkeit schwerer Schilddrüsenerkrankungen zurück geht, nicht aber bei verschiedenen Tieren eines Zoologischen Gartens. Vor allem die malignen Strumen kommen bei Tieren sehr häufig vor. Sie finden sich in 1,7% und sind dadurch viel zahlreicher als beim Menschen mit 0,44 %. Der Bau der malignen Struma entspricht demjenigen, wie er beim Menschen gefunden wird. Die Verteilung der einzelnen Typen ist etwas verschieden, vor allem kommt das maligne Papillom beim Tier sehr häufig zur Beobachtung. Auch in der wuchernden Struma Langhans und im metastasierenden Adenom kommen derartige papiIläre W uche rungen häufig vor. Andere Formen wie das Hämangioendotheliosarkom, das beim Menschen nicht selten ist, konnte beim Tier nicht nachgewiesen werden. Es scheint, daß bei Tieren noch andere unbestimmte Faktoren für die Strumabildung und die maligne Entartung der Schilddrüse eine wesentliche Rolle spielen. Neben dem Jod sind wohl auch Einflüsse infolge eines Mangels des Vitamin A anzuführen, wahrscheinlich noch andere verschiedene ernährungsbedingte Mängel kommen hier zur Aus wirkung. Der Rückgang in der Häufigkeit der Struma beim Menschen in den letzten Jahren wurde bei den Tieren nicht beobachtet. Li tera tur. Ewald, 0. : Z. Krebsforschg. 15, 85 (1916). - Fox, H. : Disease in Captiv Wild Mammals and Birds. Lippincott, Philadelphia, 1923. - Nelle, A. : Vergleichend anato mische und vergleich. pathologische Beiträge zur Kropffrage. In. Diss. Marburg 1931. - Seeberger, X. : Schweiz. Arch. Tierheilk. 65, 564 (1923). - Stünzi, H.