V&R Unipress Das Reformwerk Johann Carl Bertram Stüves
Johann Carl Bertram Stüve (1798–1872) war Bürgermeister und Deputierter der Stadt Osnabrück und in den Jahren 1848–1850 Innenminister des Königreichs Hannover. Als Deputierter in der Ständeversammlung hat Stüve die Ablösungsgesetzgebung der bäuerlichen Lasten (Bauernbefreiung) initiiert und vorangetrieben. Als Innenminister des Königreichs hat er in den Revolutionsjahren 1848/49 zahlreiche Reformen durchgesetzt. Neben seinen Ämtern in Staat und Kommunalverwaltung hat Stüve zahlreiche historische und staatstheoretische Schriften verfasst, die ihm einen ehrenvollen Platz an der Seite des anderen großen Sohnes der Stadt Osnabrück – Justus Möser – sichern. Anliegen dieses Bandes ist es, das Reformwerk und wissenschaftliche Œeuvre dem Vergessen zu entreißen und Stüves Bedeutung für die Geschichte des Königreichs aufzuzeigen. Johann Carl Bertram Stüve (1798–1872) was mayor of the city of Osnabrück und represented Osnabrück as deputy in the Estates Assembly (Ständeversammlung). Between 1848 and 1850, he was Minister of the Interior of the Kingdom of Hanover. As deputy in the Estates Assembly, Stüve initiated and promoted laws to remove financial burdens from the peasants (liberation of peasants). As Minister of the Interior, he asserted various reforms in the revolutionary years of 1848/1849. In addition to his state and local government offices, Stüve wrote numerous essays on historical developments and on state theory. These essays secured him an honourable place on the side of another great son of the city of Osnabrück – Justus Möser. This monograph shall remind.of Stüve's reforms and scientific contribution and underline his significance for the history of the kingdom of Hanover.
Lehmstedt Berlin vor dem Mauerbau, Sachbücher von Mathias Bertram
Konrad Hoffmeister: Von Panik keine Spur Konrad Hoffmeister hat das Leben im Osten der Sektorenstadt Berlin in Bilder gefasst, wie wir sie bisher nicht kannten. Die Fotografien erzählen von einer Stadt, durch die die Front des Kalten Krieges verläuft, deren Bewohner sich aber längst daran gewöhnt haben, Spielball der Weltmächte zu sein. Die Menschen wollen sich beim Wiederaufbau des bürgerlichen Lebens nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen und rechnen offenkundig nicht mit dem bitteren Ende des Mauerbaus. Hoffmeister, der sich schon früh von den Praktiken des SED-Regimes wie von der Freiheitsideologie des Westens distanzierte, mied hierbei alle Posen. Seine Bilder verdanken sich allein präziser Beobachtung, wachem politischem Gespür, einem fast schon ethnologischen Interesse an seinen Mitmenschen und einer gehörigen Portion Humor. Will McBride: Berlin im Aufbruch Der amerikanische Maler, Bildhauer und Fotograf Will McBride kam 1955 als Student nach Berlin. Er war fasziniert von der Lebendigkeit der Stadt, die ihm bis zum Mauerbau ungeachtet aller Konflikte den Aufbruch in eine neue Zeit zu verkörpern schien. Mit der Kamera in der Hand erforschte er ihre ungleichen, damals noch verbundenen Hälften und beobachtete die intensiven Anstrengungen des Wiederaufbaus. Zugleich schuf er durch Authentizität, Intimität und Dynamik bestechende Fotografien vom Aufbruch einer neuen Generation, die sich hier von überkommenen Zwängen zu befreien suchte und einen neuen, freieren Lebensstil entwickelte. Dabei verstand sich Will McBride keineswegs als strenger Dokumentarist, sondern als gestaltender Bildkünstler, der eigene Erfahrungen ins Bild setzen möchte.
Castrum Vineta, Belletristik von Ernst Bertram, Konrad Adam
Vineta hat Ernst Bertram, Literaturwissenschaftler an der Universität zu Köln, eine Gedichtsammlung genannt, die allerdings wie so manches aus seinen letzten Lebensjahren nicht mehr in Druck gegangen ist. Sie erscheint erst hier und heute, zwei Generationen nach seinem Tode im Jahre 1957. Der Titel erinnert an eine sagenhafte, reiche und blühende Handelsstadt, die von einer gewaltigen Sturmflut ins Meer gerissen wurde und verschwand. „Ach, wir merken zu spät / Wenn wir versanken.“ Das Unglück ist schon geschehen, Vinetas Reichtümer sind verschwunden, nur tief im Wasser noch des Kraken Menschenauge sichtbar. Vor diesem Auge, schauriger als alles, muss man sich hüten, denn es ist beides, furchterregend und verführerisch zugleich. Von der opaken Schein- und Schauderwelt, die so ein Krakenauge erblickt, handelt Vineta.
Einleitung Die Reißnadel Rico-Marker in Kugelschreiberform ist ein praktisches Werkzeug zum präzisen Markieren. Eigenschaften • Spitze aus Wolframhartmetall.\n• Gerade Form.\n• Metallgehäuse mit Clip.\n• Mit versenkbarer Spitze zum Schutz der Nadel sowie zur Verringerung des Verletzungsrisikos.\n• Zum Anreißen von Werkstücken.