Die erste Gesamtdarstellung zur Geschichte der SED Die SED war die Staatspartei der DDR. An ihrer Spitze liefen die Fäden zusammen, mit denen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft gesteuert wurden. Dennoch ist die Schlüsselrolle der Partei für die Aufrechterhaltung der Diktatur heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Das öffentliche Interesse hat sich eher auf die Repressionsapparate, etwa das Ministerium für Staatssicherheit, konzentriert. Andreas Malycha und Peter Jochen Winters legen nun die erste Gesamtdarstellung zur Geschichte der SED vor. Dabei liegt das Hauptgewicht auf den innerparteilichen Wandlungen und Konflikten, den Machtrivalitäten und internen Führungskämpfen sowie auf den komplexen Wechselwirkungen zwischen Partei und Gesellschaft. Ebenso wie die Geschichte der SED endet auch dieses Buch nicht mit der Zäsur von 1989. Vielmehr spannen die Autoren den Bogen von der Vorgeschichte bis zum Nachleben der SED in PDS und Linkspartei.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Lehrgebiet Soziologie III, Allgemeine Soziologie), Veranstaltung: Hausarbeit im Rahmen von Modul 7 des B.A.-Studiengangs Kulturwissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Verhältnis zwischen evangelischer Kirche und SED bzw. DDR-Staat war von Beginn an ein konfliktreiches. Zwar bezeugten in der Zeit bis zur Staatsgründung 1949 beide Parteien ihren Kooperationswillen, doch zeichneten sich schon früh Spannungs- und Konfliktherde ab. Unterschiedliche kultur-, sozial- und machtpolitische Maßnahmen der SED sollten der Kirche Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme verwehren und sie mehr und mehr aus dem gesellschaftlichen Leben zurückdrängen. Besonders im Bereich des Erziehungs- und Schulwesens kam es wiederholt zu Konfrontationen. Hier wehrte sich die Kirche erfolglos gegen die Etablierung eines staatlichen Erziehungsmonopols, das für christlichen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen oder für private Konfessionsschulen keinen Platz vorsah. Die Zurückdrängung der Kirchen aus dem sozialen Leben war gerade in der ersten Dekade nach Staatsgründung ein wichtiger Teil der inneren Wert- und Machtpolitik sowie der erzwungenen Säkularisierung der DDR. Die politische Führung setzte den Atheismus schließlich als alternative Weltanschauung mit Erfolg durch; er ist fast zum gesellschaftlichen Konsens geworden. Vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche konkreten Maßnahmen die SED gegen die Kirche(n) unternahm und welche Wirkungen diese erzielten. Hierzu wird zunächst das Konfliktpotenzial zwischen Kirche und Staat dargestellt. Die ideologische Unverträglichkeit oder Wesensfremdheit der beiden Systeme ließ eine Konfrontation von Beginn an wahrscheinlich erscheinen. Im Anschluss werden die anti-kirchlichen sozial- und kulturpolitischen Maßnahmen der SED in der ersten Hälfte der fünfziger Jahre dargestellt. Darunter fallen die Behinderung des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen und der offene Kampf gegen die Junge Gemeinde. Der offen-konfrontative Kirchenkampf währte bis 1954, danach ging die SED im Rahmen der so genannten ¿Differenzierungspolitik¿ zu einer Doppelstrategie über, die ¿progressive¿ Kräfte innerhalb der Kirche zu fördern und ¿reaktionäre¿ Kräfte zu neutralisieren suchte, um auf diese Weise eine Spaltung der Kirche von innen zu bewirken. Kapitel 4 setzt sich mit den längerfristigen Wirkungen dieser Maßnahmen auf Kirche und Gesellschaft auseinander: dem Rückgang kirchlicher Praktiken und der beinahe flächendeckenden Durchsetzung des Atheismus bis Ende der 1960er Jahre.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zentralkomitee bildete laut Parteistatut, nach den alle fünf Jahre stattfindenden Parteitagen, das höchste Organ der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und war seit 1950 maßgeblich verantwortlich für sämtliche politische Entscheidungen. Gewählt auf fünf Jahre unterteilte sich das Zentralkomitee in drei weitere Institutionen: das Politbüro, das Sekretariat des Zentralkomitees, sowie den Geschäftsführer des Zentralkomitees. Diese Untergliederungen getreu des strukturellen Aufbaus der russischen KPdSU, sowie anderen sozialistischen Schwesterparteien empfanden sowohl die Parteispitze, als auch die sowjetische Führungsriege für notwendig, damit alle Beschlüsse der jeweiligen Parteitage gemäß der sozialistischen Grundsätze ausgeführt werden konnten. Im Folgenden soll es darum gehen Funktions- und Arbeitsweisen des Zentralkomitees näher zu untersuchen, unterschiedliche Befugnisse abzustecken, Agitationen der Machthabenden zu bewerten, sowie einen gesonderten Bereich als Beispielgebend für den politischen Umgang mit ideologischen Problemfeldern grundlegend zu erörtern: Das Gebiet der Kulturpolitik seit dem Mauerbau 1961 bis zum Jahr 1976. Während der erste Themenschwerpunkt sich mit theoretischen Fragen auseinandersetzt, die für das Verständnis des Themas als unerlässlich zu betrachten sind, geht es im zweiten Bereich des Hauptteils um ein hochinteressantes Arbeitsfeld des praktischen politischen Umgangs. In kaum einem behandelten Aufgabengebiet der SED-Spitzenfunktionäre konnte man derartige Schwankungen im Handeln zwischen den gerade gültigen ideologischen Ausrichtungen, bzw. wechselnden Machthabenden erkennen. Ausgelöst durch Interessenskonflikte zwischen der Sowjetunion und ihrer Vorstellungen, sowie der DDR-Führung um Walter Ulbricht und Erich Honecker, Konflikte einzelner DDR-Spitzenfunktionäre untereinander und der stetig wachsenden Unzufriedenheit der ostdeutschen Kulturschaffenden seit dem August 1961, entwickelte sich im kulturellen Bereich ein gefährliches Machtspiel um Ideologien, politische Befugnisse und Freiheitsdenken. Die Kulturpolitik in ihrer Fragilität eröffnet dem Autor sogar die These, dass der endgültige Bruch mit den Intelektuellen und Kunstschaffenden 1976, dem Jahr der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermanns, neben anderen bedeutenden Faktoren, eine entscheidende Rolle im Prozess des in den achtziger Jahren forcierten Untergangs der DDR gespielt hat.
Studienarbeit aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werk beschäftigt sich mit den einzelnen Stationen der Deutschlandpolitik der SED. Anhand von einigen Ereignissen, Dokumenten und Reden sollen sowohl Wandel wie auch die Positionen der SED zur Wiedervereinigung bzw. Eigenstaatlichkeit und zur Nationalen Frage dargestellt und begründet werden. Dabei wird zunächst die Deutschlandpolitik der SED von 1945 bis 1955 beleuchtet, wo sie eine gesamtdeutsche Politik betrieb. Der nächste Abschnitt betrachtet die Zwei-Staaten-Theorie, die die SED zwischen 1955 und 1961 vertrat. Nach dem Mauerbau 1961 wandelte sich das Bild der SED über die deutsche Nation, denn nun ging sie von deren Spaltung aus. Durch die Einleitung einer neuen Deutschland- und Ostpolitik durch die sozial-liberale Koalition änderte die SED erneut ihre Haltung und ging nun von zwei Nationen (einer sozialistischen und einer kapitalistischen) aus. Die unterschiedlichen Stationen der Deutschlandpolitik der SED wird mit zahlreichen Reden und Dokumenten belegt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Frühjahr des Jahres 2006 kochte in Deutschland die Diskussion über die Fremdenfeindlichkeit in Osten wieder einmal hoch. Ursache hierfür war ein gewalttätiger Übergriff auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. in Potsdam, bei dem dieser lebensgefährlich verletzt wurde. Immer wieder ist dieses Thema in den letzten sechzehn Jahren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit getreten, wobei die Diskussion nicht immer sachlich geführt wurde und immer wieder Stereotype über den Osten eine Rolle spielten. Das Thema der Ausländerpolitik der DDR wurde erst nach der politischen Wende 1989 von der Wissenschaft entdeckt. Der Grund dafür war, dass die SED-Führung über die in der DDR lebenden Ausländer bis Ende 1989 keine offiziellen Zahlen und Angaben veröffentlichte. Das Thema wurde vielmehr wie ein Staatsgeheimnis gehütet, sodass es erst nach der Wende möglich wurde, erste offizielle Statistiken zu erstellen und zu veröffentlichen. Somit konnte und sollte das Thema weder in der Wissenschaft noch in den ohnehin zensierten DDR-Medien eine Rolle spielen. Um die Situation in Ostdeutschland richtig zu verstehen, ist ein Blick in die Vergangenheit, auf die Ausländerpolitik in der DDR, unerlässlich. Genau dies wird Aufgabe dieser Arbeit sein. Dabei wird zunächst das Systemverständnis der DDR im Mittelpunkt stehen, um die Ausländerpolitik der SED richtig zu verstehen. Danach werden die Ausländergesetzte genauer nachgezeichnet, um anschließend die Struktur der ausländischen Wohnbevölkerung und die Situation der Ausländer im Alltag der DDR näher zu beleuchten. Nach der Betrachtung dieser Punkte wird Bezug auf die heutige Situation in Ostdeutschland genommen. Dabei wird versucht, die Frage zu beantworten, in wieweit die Ausländerpolitik der DDR einen Einfluss auf die Entwicklung in Ostdeutschland nach der Wende hatte.
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JACK & JONES Male Kapuzenpullover Logo Kapuzenpullover (Doppelpack Hood 11 (Corv SED. JJ/Corv SED. Sup, XXL)) MP-HD-2er-Hood11-XXL
Der Jack & Jones Hoodie aus Baumwolle ist sehr bequem und weich auf der Haut. Die Baumwollfasern sind atmungsaktiv und ermöglichen optimale Luftzirkulation. Flauschig weiche Kapuze und Kängurutasche Ein Hoodie aus Baumwolle ist ein vielseitiges Kleidungsstück, das zu verschiedenen Anlässen getragen werden kann. Gym, Sport, Ausgehen oder als lässiges Outfit für den täglichen Gebrauch Kann oversized (1 Größe größer), körperbetont (1 Größe kleiner) oder ganz regular (exakte Größe) getragen werden Entdecke den robusten und langlebigen Jack and Jones Kapuzen-Pullover. Dank unserer jahrelangen Erfahrung und Leidenschaft für Bekleidung, kreieren wir Pullover für die Ewigkeit. Auch im Multi-Set Für unsere Produkte wählen wir sorgfältig ausgewählte Baumwolle, die Komfort und Beständigkeit vereint