Der Haushalt der Europäischen Union wird zwar viel und kontrovers diskutiert, stand aber bislang überwiegend unter dem Blickwinkel des Fiskalföderalismus. Gleichwohl hat sich erwiesen, dass die aus dieser Perspektive abgeleiteten Ergebnisse ohne Berücksichtigung politökonomischer Aspekte nicht umsetzbar sind. Dies zeigt sich insbesondere im Gegensatz zwischen der aus theoretischer Sicht geforderten Bereitstellung europaweiter öffentlicher Güter und der faktischen Persistenz von Transferpolitiken. Genau dies nimmt die vorliegende Arbeit zum Ausgangspunkt und unterzieht die das EU-Budget maßgeblich bestimmenden politökonomischen Faktoren einer umfassenderen und neuartigen Analyse. Der EU-Haushalt dient auch der Kompensation von Integrationsverlierern, etwa durch strukturpolitische Ausgaben. Die Funktion dieser Kompensation im Integrationsprozess wird ebenso untersucht wie Auswirkungen auf die Effizienz des Budgets. Verschiedene Möglichkeiten der Kompensation sowie die Gestaltung der Einnahmen und Ausgaben, Korrekturmechanismen und Entscheidungsverfahren werden genau analysiert: Die Ergebnisse gehen in einen Vorschlag für eine effizientere Gestaltung von Kompensation ein.
Dieses Buch führt Physikstudenten in die Konzepte und Methoden der Finanzwissenschaft ein. Obwohl die Finanzwissenschaft als recht weit von der Physik entfernt wahrgenommen wird, teilt sie eine Reihe gemeinsamer Methoden und Ideen, die in der Regel mit Rauschen und Unsicherheiten zu tun haben. Durch die Gegenüberstellung der wichtigsten Methoden mit Anwendungen in der Physik und im Finanzwesen werden sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten deutlich, was den Studierenden ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Ideen vermittelt. Darüber hinaus lernen sie eine Reihe nützlicher mathematischer und rechnerischer Werkzeuge kennen, wie stochastische Differentialgleichungen, Pfadintegrale, Monte-Carlo-Methoden und grundlegende Kryptologie. Jedes Kapitel endet mit einer Reihe sorgfältig ausgearbeiteter Übungen, mit denen die Leser ihr Verständnis überprüfen können.
Frontmatter -- Einleitung -- Ueber die Verwaltung der Staatsschulden und deren Resultate -- Haupt-Finanz-Etat für das Jahr 1844 -- Das Ausgabe-Budjet -- A. Bericht -- B. Haupt-Finanz-Etat -- Backmatter
In dem umfassenden Buch "Finanzen Bibliothek" wird das 'Spinnennetz' der Finanzen und Bibliotheken sukzessive entschlüsselt. Einen Beitrag leisten etwaige Illustrationen, um die Stringenz der Thematik zu steigern. Primär werden Themen wie Budgetplanung, Ressourcenallokation und Finanzmanagement beleuchtet. Von den Grundlagen der Finanzierung von Bibliotheken bis hin zur Wirtschaftlichkeitsprüfung sind alle bedeutsamen Aspekte implementiert. Einschlägige steuerliche Modalitäten sowie Pflichten für Bibliotheken werden in einer ausführlichen Detailtreue im Kontext mit Bibliotheken erläutert. Final offeriert das Buch einen eminenten Ausblick auf zukünftige Trends und Entwicklungen im Spektrum der Bibliotheksfinanzierung und zeigt auf, wie Bibliotheken sich finanziell erfolgreich aufstellen können. Autor und Bibliothekar Noah Brandt sowie Mitwirkender und Finanzanwärter Anton Warda bündeln ihre Expertise und entfalten diese in dem Buch.
Mit diesem Buch von den Experten der Controller Akademie haben Sie eine topaktuelle und an der unternehmerischen Praxis ausgerichtete Gesamtdarstellung des Finanz-Controllings in der Hand. Die Autoren stellen die Grundlagenfunktionen dar, beschreiben konkrete bereichsübergreifende Aufgaben sowie die zur Durchführung notwendigen Schnittstellen. Zusammen mit den zahlreichen Beispielen und Berechnungen erhalten Sie das Know-how und die Tools, um in der Praxis erfolgreich Liquidität und Werte zu steuern. Inhalt: Von der Management-Erfolgsrechnung zur Gewinn- und Verlustrechnung Reduzierung des Working Capitals über Prozessverbesserungen Investitionen richtig beurteilen und Unternehmenswert steigern Schnittstellen von Controlling zu Rechnungswesen, Tax und Treasury beherrschen Finanzkennzahlen für finanzielle Stabilität, Liquidität und Rentabilität Ausführliche Fallstudie zur integrierten Finanzplanung & -analyse
Ein Unternehmen ist schnell gegründet. Es langfristig zu führen, fühlt sich dagegen immer mal wieder wie eine Raketenwissenschaft an. Besonders, wenn es um das Thema Zahlen, also deine Finanzen, geht. Jörg Roos lässt dich in dieser überarbeiteten Neuauflage seines Buches 'Finanzielle Stabilität für dein Unternehmen' an seiner Erfahrung aus über 25 Jahren Controlling und Finanzplanung teilhaben. Er hilft dir dabei, deine Finanzen schnell in den Griff zu bekommen, dein Unternehmen langfristig stabil aufzustellen und erfolgreich weiterzuentwickeln. Unterhaltsam erklärt und mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis zeigt er dir, wie du Finanzen einfach machst. Jörg Roos beherrscht nach Stationen bei der Deutschen Bank und Medion die Sprache der Zahlen fließend und übersetzt sie aussagekräftig in Unternehmer-Deutsch. Als Business-Mentor und personal CFO unterstützt er ambitionierte Geschäftsführer, die für ihre Idee und ihren Betrieb brennen, und gibt sein Wissen als Buchautor und Wirtschaftskolumnist der Frankfurter Rundschau weiter.
Arthur Achleitner: Der Finanzer. Eine Erzählung vom Bodensee Erstdruck: Hesse und Becker Verlag, Leipzig 1916 Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ferdinand Hodler, Der Bodensee am Abend, 1895. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
George Soros ist in aller Munde. Einst einer DER Hedgefonds-Pioniere, hat sich der Gründer der Open Society Foundations mit seinem Einsatz für eine offene Gesellschaft in vielen Ländern viele Feinde gemacht. Über 32 Milliarden US-Dollar hat der Philanthrop mittlerweile in die Stiftungen gesteckt. An Anfeindungen gegen ihn mangelt es nicht. Wir sagen: Viel Feind’; viel Ehr’! Und präsentieren Ihnen „Die Alchemie der Finanzen“ in unserer Reihe der preisgünstigen Klassiker der Investmentliteratur. Darin entwickelt Soros eine revolutionäre Theorie, die klassische Konzepte des Gleichgewichts angreift und viele Marktteilnehmer bis zum heutigen Tag beeinflusst.
Ganz falsch dürfte die Behauptung nicht sein, dass das Finanzwissen der meisten Verbraucher eher dem Stand ihres Sexualwissens vor 100 Jahren entspricht. Tests zeigen immer wieder, dass viele Menschen über ein geringes Wissen in finanziellen Dingen verfügen. Außerdem bringen viele für die Planung ihres Urlaubs mehr Zeit auf als für ihre finanzielle Zukunft. Das ist besonders misslich, da man sich - wie aktuelle Tests wieder einmal gezeigt haben - auf die Bank- und Finanzberatung nicht verlassen kann. Den Vertretern der Finanzbranche scheint es eher um das Wohl ihrer Auftraggeber als um das ihrer Kunden zu gehen. Deshalb dürfte es nicht verkehrt sein, sich selbst mit dem Thema "Geld und Finanzen" zu beschäftigen. Dieses Buch will daher das Wissen vermitteln, das notwendig ist, um "fit for finance" zu werden, ihm also genügend Wissen zu vermitteln, um den Finanzberatern auf Augenhöhe begegnen zu können. Doch dies allein genügt nicht. Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass viele unserer Entscheidungen im Konsum- und Finanzbereich nicht rational, sondern oft irrational sind. Das ist die grundlegende Erkenntnis der Finanzpsychologie (Behavioral Finance). Nur wenn wir uns damit auseinandersetzen, werden wir weder Opfer unserer eigenen Triebe (Gier, Angst, Übervertrauen ...) noch der vielen Tricks und Täuschungen der Konsum- und Finanzindustrie.
Dieses Buch ist eine Einführung in die Wirtschaft, gedacht für Studierende vom 1. Studiensemester an. Die Einführung beginnt mit einem Vorkurs in BWL und VWL, begleitet Sie zu Grundfragen unserer Wirtschaftsordnung, geht auf Banken ein, auf Rechtsformen der Unternehmung, auf Steuern, und führt Sie bis zu Fragen der Managerkontrolle und zu Themen wie Marktversagen, Adverse Selektion und Signalling. Aus dem Inhalt: Propädeutikum: Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Teil I: Grundlagen. Teil II: Finanzierung. Teil III: Investition. Teil IV: Risiko. Teil V: Unternehmenstheorie.
Im Zuge der Finanzkrise von 2009 ist die Virtualität der Geldwirtschaft zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten – und damit auch die Fiktionalität der Finanzwelt. In der Wirtschaftspresse sowie in einschlägigen Publikationen ist von einer Entkoppelung der internationalen Finanzmärkte die Rede, das Verhalten mancher Propheten der Finanzwirtschaft ähnelt eher dem von Magiern und Taschentrickspielern. Dominierten in der interdisziplinären Forschung zum Thema »Literatur und Wirtschaft« bisher Ansätze, die sich für die Darstellung ökonomischer Sachverhalte in der Literatur interessierten, so ist es nun der fiktionale Charakter der Ökonomie selbst, mit dem sich der Band auseinandersetzt.
Wer an die ganz Großen des Investmentgeschäfts denkt, dem fallen zuerst George Soros und Warren Buffett ein. Weniger bekannt ist der Dritte im Bunde: Howard Marks. Dabei ist er in einem Atemzug mit Warren Buffett und George Soros zu nennen. Schließlich verwaltet er mit seiner Investmentgesellschaft Oaktree nicht weniger als 55 Milliarden Dollar. Das ihm anvertraute Vermögen hat er nicht nur sicher durch alle Krisen gebracht, sondern auch noch vermehrt. In Expertenkreisen gilt Marks als herausragender Investor, dessen Philosophie so wegweisend ist wie im 20. Jahrhundert Benjamin Grahams Wertpapier-Analyse. Marks weiß also, wovon er spricht, wenn er in zwanzig Kapiteln aufzeigt, worauf es wirklich ankommt. Zum Beispiel darauf, dass man weiß, wie sich Risiko klug steuern lässt und welche Fallen selbst bei einem durchdachten Investment lauern.