Geboren im Libanon in eine griechisch-armenische Familie, befindet sich Sänger und Multiinstrumentalist Abaji auf einer langen musikalischen Reise durch die Welt. Einer Reise voller Herausforderungen, kurzer Begegnungen und geteilter Momente auf der Bühne - jedoch immer mit dem großen Bestreben eine Brücke zwischen Osten und Westen aufzubauen. Seine Musik bewegt sich zwischen Bluesmusik und orientalischen, arabischen und europäischen Einflüssen. Dabei verwendet er zahlreiche seltene Instrumente aus allen Teilen der Welt über die sich sein Gesang in arabischer, griechischer, armenischer, englischer oder französischer Sprache erhebt. Die entstehende Einheit aus Lyrics und Instrumentals baut sich fesselnd und opulent auf, um uns Hörer:innen staunend zu begeistern. Für sein Album "Blue Shaman" hat sich Abaji den schottischen Akkordeonisten Donald Shaw und Michael McGoldrick an Flöte und Dudelsack eingeladen.
Nach einer kurzen künstlerischen Pause meldet sich das Barcelona Gipsy Balkan Orchestra mit ihrem neuen Album "Nova Era" zurück. Wie der Titel andeutet, begibt sich die Formation auf neue Wege, um mit der sizilianischen Sängerin Margherita Abita eine Neue Ära ihrer Bandgeschichte zu formen. In der Zeit seit dem letzten Album hat die Band noch weiter zueinandergefunden und mit Kreativität und Experimentierfreude einen kraftvollen, neuen Sound gefunden. Mit "Nova Era" (auf Esperanto) besinnen sich die Musiker auf ihre Vergangenheit und machen sich zugleich auf den Weg in die Zukunft. Durch ihre ganz eignen Persönlichkeiten und Hintergründe passt sich das BGKO ständig an, um sich dabei im Kontext aktueller politischer und gesellschaftlicher Einflüsse weiterzuentwickeln. Mit neuer Energie und großem Enthusiasmus - und dem frischen Einfluss einer neuen Sängerin und Freundin - begeben sie sich auf ein neues Abenteuer.
Seine Fans schätzen ihn für seine mal samtweiche, mal rauchige Stimme und die klanglich hervorragenden Produktionen. Nun erscheint bei Ozella Music/Songways sein fünftes Album "Mystery Lady". Pete Alderton interpretiert mit Schwung und Gefühl Klassiker und eigene Songs und verleiht ihnen mit der Akustikgitarre seine besondere Note. "House Of The Rising Sun" klingt nach dem wilden Westen und einsamen Reisenden, verbittert und hoffnungsvoll zugleich. Der Klassiker "Cocaine Lil" ist ein gemütlicher und nahezu frecher Titel, während "The Dancer" romantisch und verträumt wirkt. Fans von Tom Waits, Leonard Cohen und Bob Dylan kommen auf dem Album "Mystery Lady" voll auf ihre Kosten.
Auf "Live in Telemark" tummelt sich eine erstklassig vielfältige Auswahl an Songs, gleichsam ernst wie unterhaltsam, dargeboten von zwei außergewöhnlichen Künstlern. Lillebjørn Nilsen und Andy Irvine ergänzen sich nahezu perfekt in Musikalität und dargebotenen Texten. Dabei scheint norwegischer und irischer Folk bemerkenswert gut miteinander zu harmonieren. "Wir waren auf derselben Wellenlänge ab dem Moment als wir uns zum ersten Mal begegnet sind", erinnert sich Andy Irvine. Genau diese Vertrautheit übertrug sich auch an einem Samstag auf die Hörer in Telemark, wo besagtes Album seinen Ursprung hat.
Bjørn Berge hatte noch nie Bedenken Genres und Einflüsse wild durcheinander zu bringen, um zu sehen was passiert - nicht anders ist es bei seinem neuen Album. "Heavy Gauge" seht für ausgezeichnetes Gespür an der Gitarre, Balladen, Blues und das was der Norweger selbst "Good time music" nennt. Über die Zeit hat sich Bjørn Berge einen weit erklingenden Ruf als exzellenter Gitarrist erarbeitet und auf zahlreichen Festivals in Europa und Nordamerika untermauert - ganz gleich ob Jazz, Blues oder Rock. Seine Konzerte sind seltenst miteinander vergleichbar, so ambivalent wechselt er zwischen seinen Publika. Einmal im Scheinwerferlicht der Bühne erleuchtet, lässt er die Saiten meist zu seinen eigenen Kompositionen erklingen.