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Gut zehn Jahre ist es her, dass Janine Maunder als neue Sängerin bei Naked Raven einstieg und gleich mit ihrem kristallklaren Gesang, dem prägnanten Pianospiel und als Komponistin der australischen Band ein sehr eigenes Profil gab. Nach der Naked RavenCD-Retrospektive "Sunday Best"war die Zeit für Janine Maunder reif für ihr erstes Solo-Album mit dem Titel "Blink". Was aber macht den Unterschied von Janine Maunder bei Naked Raven und Janine Maunder als Solistin aus? Vor allem erst einmal die unglaubliche Freiheit, vor einer vollkommen weißen Leinwand zu sitzen, ohne irgendwelche Vorgaben und Limitierungen. Wer "Blink" in allen Nuancen genießt, spürt sofort, wo Janine Maunder mutig neue Wege ging. "Einige der Songs werden viel mehr als sonst von Schlagzeug, Bass und Gitarre vorangetrieben." "Blink" wurde auch deswegen ein besonders persönliches Album, weil sich die Songtexte auf ganz bestimmte Beobachtungen beziehen und vor allem von Menschen handeln, die durch schwere Zeiten gehen. Frustrationen, Depression, finanzielle Kämpfe, ernsthafte Erkrankungen und Tod gehören zu ihren Themen.
Die drei Brüder Elias, Victor und Titus Jr., dreizehn, elf und neun Jahre alt präsentieren ihre erste CD mit dem Titel "Dumbala": freche, aufsässige und witzige Songs von Kindern für Kinder. Nicht nur kleine Menschen, sondern auch Erwachsene werden daran ihr Hörvergnügen haben, denn musikalisch ist hier nichts kindlich, sondern originell, anspruchsvoll und aufwändig produziert. Stilistisch legen sich die Pullums nicht fest, Soul, Blues, Jazz und sogar Flamenco geben sich die Hand. So konnten die Pullums auch illustre Künstler für das Projekt begeistern und für Gastauftritte auf der CD gewinnen. Willy Astors Wortwitz, Günther Sigls unnachahmlicher Rock'n'Roll, Claudia Korecks berührende Stimme und viele weitere Meister ihres Fachs begleiten die drei Brüder bei ihrem musikalischen Abenteuer.
Er war schon ein Alter, als er noch ein Kind war. José Carlos Gómez wuchs in einer Stadt auf, in der die Gitarre bereits eine Legende war. Paco de Lucía war ein Mythos, und die Leute hatten den alten Schatten der anderen lokalen Gitarren vergessen, die von Frauen, Blinden oder von kleinen Kindern gespielt wurden. Zu dieser Zeit war es, wie Félix Grande sagen würde, unmöglich, schlecht Gitarre zu spielen. Aber dieser junge Gitarrist, der schon bald im Ballet Nacional spielen würde, galt bereits als Wunderkind. Kontrolliert, neugierig und frech und vor allem mit der nötigen Weisheit für den Erfolg ausgestattet. Der bislang größte Beweis für sein Talent ist das vorliegende Album, das sorgfältig komponiert, eine Reise von Alegrías hin zur Seguiriya über Bulerías, die manchmal mit Soleares verbunden werden, anbietet.