Aubaho Dekoobjekt Nostalgie Grammophon Schellackplatten Gramophone Trichtergrammophon an
Nostalgie Grammophon im Stile der antiken Zeit, mit wunderschönem Holzgehäuse. Wie auf den Fotos zu sehen eine dekorative Arbeit, hergestellt nach altem Vorbild. Das Grammophon läuft natürlich nicht rund und spielt Schallplatten nicht in perfekter Geschwindigkeit ab. Für eine Hörprobe, um sich in die gute alte Zeit zu versetzen ist das Grammophon aber durchaus geeignet. Seitlich wird das Grammophon mit einer Kurbel aufgezogen, die Musik erschallt dann laut durch den Trichter. Es ist ein Regler für die Geschwindigkeit angebracht und weiterhin gibt es einen Regler zum Stoppen. Schauen Sie sich dazu unseren Videofilm an, welcher ganz unten zu sehen ist um einen Eindruck zu erhalten. In unserem Video wird eine original antike Schellack Schallplatte mit der Geschwindigkeit von 78 U/min abgespielt. Genau diese Schallplatte ist nicht im Lieferumfang enthalten, sondern wird durch eine einfache Demo Schallplatte ersetzt. Das Grammophon lässt sich aufklappen, Ersatznadeln und eine Schallplatte sind im Lieferumfang enthalten. Ein wirklich wunderschönes Grammophon und ein absoluter Blickfang welcher zur Dekoration gedacht ist. Durch aufwendige Handarbeit wird der Artikel traditionell bearbeitet, um ein antikes Erscheinungsbild zu erhalten. Dies hat zur Folge, dass eine Patina oder auch Altersspuren gewollt sind. Jedes Objekt hat somit leichte Abweichungen. Die Maße lauten wie folgt: Höhe mit Trichter 70cm, das Gehäuse misst 38cm x 38cm. Die Dekoration dient nur zum Größenvergleich und ist nicht Bestandteil des Angebotes. Achtung: Das Grammophon spielt keine neueren Vinyl Schallplatten, sondern nur alte Schellack Schallplatten.
Deutsche Grammophon Literatur Goethe & Schiller: Briefwechsel A1058722197
Die Art wie hier zwei Große miteinander umgingen — offen, herzlich, klug und nicht kritiklos — demonstriert unübersehbar: Goethe und Schiller vermochten ihr Humanitäts-Ideal nicht nur poetisch darzustellen, sondern auch zu leben. Am 13. September 1795 begann Schiller seinen Brief an Goethe folgendermaßen: "Nur ein kleines Lebenszeichen. Ich kann mich gar nicht daran gewöhnen, Ihnen acht Tage nichts zu sagen und nichts von Ihnen zu hören." Von zwei so enorm verschiedenen Genies schwerlich zu erwarten: Goethe und Schiller schrieben sich gern, offen und — was gelegentliche Kritik oder Meinungsverschiedenheiten betrifft — erstaunlich unempfindliche Briefe. Sie erwogen schwerwiegende ästhetische Probleme, aber auch private Sorgen. Es ist die Mischung aus Aufrichtigkeit, Phrasenlosigkeit und selbstverständlicher Genialität, die uns Hörer dieser unvergleichlichen Korrespondenz zu Beschenkten macht. Zwei Menschen äußern sich privat, gehen auf einander ein. Bemühen sich nicht angestrengt um "Niveau" — sondern haben es. Sind Genies, brauchen ihr Talent nicht zu forcieren, können es vielmehr in gegenseitiger Wertschätzung fast heiter ausdrücken. Darum stellt die Korrespondenz, wie Goethe und Schiller sie führen, ein Ausnahme-Ereignis dar. Im Lauf der Jahre wurden nahezu 1000 kurze oder auch umfangreichere Briefe gewechselt. Am 25. April schrieb Schiller zum letzten Mal an Goethe, der diesen Brief wie eine Reliquie bewahren und nicht in den von ihm später herausgegebenen Briefwechsel aufnehmen wollte. Schiller starb zwei Wochen darauf am 8. Mai 1805. Als Goethe sich später einmal über den Briefwechsel äußerte, schrieb er freimütig: "Meine Briefe kommen an innerem und selbstständigem Wert den Schillerschen nicht bei; er war geneigter zum Reflektieren über Personen und Schriften als ich, und seine höchst freien, brieflichen Äußerungen sind als unbedingter, augenblicklicher Erguss ganz unschätzbar." Spieldauer: ca. 129 Minuten
Deutsche Grammophon Literatur Hörvergnügen mit Gert Westphal A1059129448
Gert Westphal ist eine der beliebtesten deutschen Hörbuch-Stimmen überhaupt. Den "König der Vorleser" nannte ihn die ZEIT, seine Aufnahmen seien "virtuose Inszenierung eines akustischen Ein-Mann-Theaters". Die Aufnahme umfasst Auszüge aus Lesungen folgender Schriftsteller: Thomas Mann, Johann Wolfgang von Goethe, Oscar Wilde, Gustave Flaubert, Theodor Storm, Karl May, Theodor Fontane, Erich Kästner und Wilhelm von Kügele. Spieldauer: ca. 79 Minuten
Deutsche Grammophon Literatur Das Tagebuch der Anne Frank A1064270388
Im Jahr 1947 erschien in den Niederlanden zum ersten Mal "Das Tagebuch der Anne Frank". Seitdem wurde es in mehr als fünfzig Ländern veröffentlicht. In einer zerrissenen, vom Zweiten Weltkrieg verwüsteten Welt wurde -und wird die leise Stimme eines Kindes gehört. Wie war – wie ist das möglich? Anne war das Kind einer jüdischen Familie, die 1933 Deutschland verlassen musste und in Amsterdam Asyl fand. Sie starb im März 1945 im Vernichtungslager Bergen-Belsen. Sich an sie erinnern, heißt, wachsam sein, heißt, sich verantwortlich fühlen, Widerstand leisten. Denn auch heute gibt es Menschen, die missachtet und verfolgt werden; auch heute gibt es Ungerechtigkeit und Rassismus. Empfohlen für große und kleine Leute ab 08 Jahren
Deutsche Grammophon Literatur Fontane: Unterm Birnbaum A1059126537
Abel Hradscheck will einen polnischen Handelsreisenden beseitigen, da er diesem viel Geld schuldet. Eines Tages findet er beim Graben unter dem Birnbaum in seinem Garten die Leiche eines Soldaten und plant das perfekte Verbrechen: Er ermordet den Polen und versteckt ihn in seinem Keller. Bald wird er des Mordes beschuldigt und seine Nachbarin bezeugt, Hradscheck in der fraglichen Nacht in Garten graben gesehen zu haben. Als man den schon 20 Jahre toten Soldat findet, wird Hradscheck rehabilitiert… Spieldauer: ca. 233 Minuten
Deutsche Grammophon Literatur Heiterer Heinrich Heine A1063222457
Witz und Schmerz des heiteren Heinrich Heine Heinrich Heine: einer der berühmtesten Dichter der Deutschen, zugleich ein Poet, dem schon zu Lebzeiten (und erst recht von der Nachwelt) zwiespältig, oft feindselig begegnet wurde. Nicht nur die Zensurbehörden verfolgten ihn, sondern all jene, denen er zu aufsässig, zu witzig, zu frech, zu schlüpfrig war. Viele Deutsche sangen Heines Lieder (keines inniger als die berühmte "Loreley"). Große Komponisten haben seine Gedichte vertont: Franz Schubert und Robert Schumann, Richard Wagner und Johannes Brahms, Carl Loewe und Hugo Wolf. Man sang Heine, schwelgte in seiner Poesie. Aber man tadelte seine Ironie, nahm Anstoß an seinem Witz. Bis die Nazis seine Bücher verbrannten. "Kein anderer Dichter", schrieb Hermann Kesten, "wurde so beharrlich von seinem eigenen Volk verfolgt, verleumdet und ausgestoßen. Viele hassten ihn, weil Heine ein Jude unter unzulänglichen Christen und falschen Heiden war. Seine Feinde hassten ihn auch darum, weil Heine der witzigste Deutsche war. Leider nehmen allzu viele Deutsche den Witz übel und grollen ihren Satirikern, statt mit ihnen zu lachen." Man muss solche Sätze zitieren, gerade bei einer Auswahl, die "Heiterer Heinrich Heine" betitelt ist. Heine war ein Humorist, aber sein Humor dient der Notwehr und zuweilen auch der Angriffslust. Seine Heiterkeit überspielt niemals sein Unglück, vor allem nicht seine unglückliche Liebe zu Deutschland. Und im Gelächter über seine Witze und komischen Grimassen kann man die tiefen Schmerzen nicht verkennen, die noch aus seinen übermütigsten Versen sprechen. Man nehme nur das Sonett "Gib her die Larv, ich will mich jetzt maskieren" aus dem "Buch der Lieder", das in den düster-unheimlichen Schlussakkord mündet: "Denn wollt ich mich entmummen, / So müsste all das Galgenpack verstummen." Nietzsche schrieb: "Was wüsste deutsches Hornvieh mit den délicatesses einer solchen Natur anzufangen!" Noch heute nach zweihundert Jahren, ist Heine ein deutscher Zwiespalt oder, wie auch gesagt worden ist, eine deutsche Wunde. Er war ein Dichter voller Widersprüche, wie seine ganze Epoche gebildet aus Kontrasten und Konflikten. Er war ein Poet und ein politischer Mensch, ein Dichter von Liedern, die reine Musik waren, und der treffsicherste Satiriker, ein Romantiker und ein Revolutionär. Der Romantik lauschte er ihre innigen und sinnigen Reize ab, um sie gleichzeitig ins Ätzwasser der Ironie zu tauchen. Der politische Heine ist ein Kapitel für sich: hier anspielungsreich repräsentiert durch die Auszüge aus den "Memoiren des Herren von Schnabelewobski", das Fragment eines satirischen Schelmenromans, der die politischen Übel durch die "Religion der Freude", die Sinneslust zu lindern und zu heilen versucht. Richard Wagner zog aus dem Büchlein den Stoff für seinen "Fliegenden Holländer". Ein anderes Kapitel ist der Artist Heine, der virtuos mit den Tönen, Klängen und Assonanzen spielt und selbst triviale Sujets ("Ein Jüngling liebt ein Mädchen") ins Artifizielle ummodelt. Heine hat dem deutschen Gedicht eine sinnliche Glut gegeben, die man daneben allenfalls bei Brentano findet. Nochmals sei Nietzsche zitiert: "Ich suche umsonst in allen Reichen die Jahrtausende nach einer gleich süßen und leidenschaftlichen Musik. Er besaß jene göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag." In unserer Auswahl ist "Der Ritter Tannhäuser" das beste Beispiel dieser Kunst, geradezu ein Prisma Heine'scher Techniken und Themen, von Poesie und Prosaik, christlicher Verdächtigung und antiker Verherrlichung des Erotischen, asketischer Weltflucht und sinnlicher Libertinage. Auch diesen Stoff hat Wagner in ein bedeutendes (und sehr deutsches) Künstler-Drama verwandelt. Entscheidendes ging dabei verloren: Heines Witz, sein sardonisches Lachen, der Schatten des ennui, die Bosheit unter Tränen. Text: Hanjo Kesting, 1997
Deutsche Grammophon Literatur Wilde: Das Gespenst von Canterville A1064270395
"Genau vor sich erblickte er im bleichen Mondlicht einen abscheulich aussehenden alten Mann. Seine Augen waren rot wie glühende Kohlen, langes graues Haar fiel ihm in wirren Strähnen über die Schultern, seine Kleidung, von altertümlichem Schnitt, war beschmutzt und zerrissen, und von seinen Handgelenken und Fußknöcheln hingen schwere, rostige Fesseln." Seit Generationen schon spukt es auf Schloss Canterville. Doch keine der Gruselgeschichten kann Hiram B. Otis vom kauf des alten Gemäuers abbringen. Der Gesandte und seine Familie, moderne aufgeklärte Amerikaner, glauben einfach nicht Gespenster. Und so begegnen sie Sir Simon de Canterville, der pflichtschuldig versucht, die neuen Schlossbewohner zu Tode zu erschrecken, die mit ihrer Respektlosigkeit, das alte Gespenst zur Verzweiflung bringen. Auch heute glaubt wohl niemand mehr ernsthaft an Gespenster. Umso mehr Vergnügen bereitet es daher, einer solch meisterhaft erzählten Spukgeschichte zu lauschen. Als eine hylo-idealistische Romanze bezeichnet Oscar Wilde seine erste Erzählung, die im Frühjahr 1887 erscheint. Wie seine darauf folgenden Märchen ist sie keinesfalls nur ein Märchen für Kinder. Vielmehr verfasste Wilde eine ebenso brillante wie humorvolle Erzählung für Erwachsene, die durchaus als Gesellschaftssatire bezeichnet werden kann. Der lebendige Sprachstil, der feinsinnige Humor und die meisterhafte Charakterisierung seiner Figuren machte "Das Gespenst von Canterville" zu Recht zu Oscar Wildes beliebtesten Erzählung.