Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Insel
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Insel Wohin mit mir A1030458100
Eine Einladung nach Rom, ein halbes Jahr im Süden. In der Ewigen Stadt folgt die Erzählerin den Spuren Goethes und Ingeborg Bachmanns, sie entdeckt für sich Caravaggio und den Park der Villa Borghese, findet Freunde, reist zum Lago Maggiore und nach Syrakus, erinnert sich an die Landschaft Lapplands, an Kuba, an Che Guevara. Zwiegespräche mit der Vergangenheit und der Gegenwart: Wohin mit mir? Ein intimes, heiter-nachdenkliches Buch, das mit großer poetischer Kraft vom Suchen, Verfehlen und Finden des Glücks erzählt.
1895 hatte Heinrich Vogeler das Haus Barkenhoff in Worpswede erworben, in der Künstlerkolonie, in der sich Maler und Dichter der Zeit, Otto Modersohn, Paula Modersohn- Becker, Fritz Overbeck, Carl Hauptmann, Rainer Maria Rilke und andere, begegneten. Im Gründungsjahr der Insel 1899 erschienen zehn Radierungen Vogelers unter dem Titel An den Frühling, mit denen der Künstler, der später für den Insel Verlag zahlreiche Bücher illustrieren sollte, zuerst berühmt wurde. In zarten Grüntönen gehalten, fangen die Bilder die beglückende Stimmung des Frühlings ein, mit Genreszenen und Landschaftsporträts. Rilke hat Heinrich Vogeler und seine Kunst in einem poetischen Essay charakterisiert, der, neben Gedichten über den Frühling, diesem Band beigegeben wird.
Zeiten gibt's, da scheint sich die ganze Welt gegen einen verschworen zu haben. Nichts will gelingen, und niemand scheint es zu kümmern. Gegen die düsteren Tage helfen manchmal nur Gedichte – Gedichte, die einen ermuntern, nicht den Kopf hängen zu lassen, die sofort die Laune heben und einem neuen Lebensmut schenken; Gedichte, die einen ermutigen, der zu sein, der man sein will, Gedichte, die einen stärken und trösten, wenn einem das Herz gerade schwer ist, und die einen inspirieren, neue Wege zu gehen, Gedichte also, die einem sagen: Sei gut zu dir. Mit Gedichten von Maya Angelou, Rose Ausländer, Elisabeth Borchers, Raymond Carver, Hilde Domin, Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Robert Gernhardt, Hermann Hesse, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Angela Krauß, Rainer Malkowski, Rainer Maria Rilke, Joachim Ringelnatz, Wisława Szymborska u.v.a.
YKUDBN Herren-Geldbörse aus Leder, Motiv: Insel Kuba, niedliche Geldbörse für Damen, mit Reißverschluss, geeignet für den täglichen Gebrauch, Insel Cuba, 19,7 x 11 x 3,5 cm, Insel Kuba, 19.7x11x3.5cm GS001-sh77t821x65e-4
Bevorzugtes Material: Die Reisebrieftasche für Herren ist aus hochwertigem Leder mit sauberen Nähten, hervorragender Verarbeitung und Praktikabilität. Herren-Geldbörsen, Kartenetuis und Geld-Organizer sind mit Schnappverschlüssen gesichert, damit Sie Ihre Brieftasche aufbewahren können, wenn sie nicht in Gebrauch ist. Kartenhalter-Design: Diese dünne Brieftasche für Herren wurde speziell für die Bedürfnisse des modernen Mannes oder der Frau entwickelt. Alle Karten können an einem Ort gesammelt werden. Herren-Geldbörsen, Kartenetuis und Geld-Organizer verfügen über Schnappverschlüsse, um den Kartenhalter zu verstauen, wenn er nicht in Gebrauch ist. Exquisites Geschenk: Unsere kompakte Geldbörse für Herren ist ein exquisites Geschenk für Ihre Lieben und Freunde an besonderen Tagen. Minimalistische Herren-Geldbörse, ob geschäftlich oder lässig, diese Geldklammer-Geldbörse für Männer zeigt seinen Charme. Einzigartig und leicht: Die Herren-Geldbörsen sind für Männer unterwegs, Erwachsene, die gutes Aussehen, Top-Qualität, Funktionalität und stilvolles Design schätzen. Diese vielseitige und bequeme Geldbörse für Jungen bietet Platz für alle Ihre Wertsachen auf Reisen, bei der Arbeit, beim Sport oder im Freien. Stoffqualität: Große, schmale Geldbörsen für Damen haben eine feine und glatte Textur, mit einer sehr weichen und angenehmen Haptik.
GURARI Inselhaube GCH P 891 BL Diamond, Dunstabzugshaube Inselhaube 40 cm, 850 m³/h Serie Diamond GCH P 891 BL Diamond, Dunstabzugshaube Inselhaube 40 cm, 850 m³/h, Inselhaube 40 cm Schwarz 850 m³/h BLDC-Technologie Leise 36 dB
Gurari GCH P 891 BL Diamond Inselhaube 40 cm Schwarz Matt – Exklusives Design trifft moderne BLDC-Technologie Die Gurari GCH P 891 BL Diamond Inselhaube vereint außergewöhnliches Design, moderne Technik und leistungsstarke Luftreinigung in einem hochwertigen Küchengerät. Mit ihrer markanten Diamond-Struktur, der eleganten Oberfläche in Schwarz Matt und einer starken Absaugleistung von bis zu 850 m³/h wird sie zum stilvollen Mittelpunkt jeder Kochinsel. Gurari – Deutsche Marke mit europäischer Premiumqualität Gurari ist eine Marke eines familiengeführten deutschen Herstellers und steht für innovative Küchentechnik, hochwertige Materialien und präzise Verarbeitung. Die GCH P 891 BL Diamond überzeugt durch langlebige Qualität, moderne Ausstattung und hohe Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz. Einzigartiges Diamond-Design für moderne Wohnküchen Die außergewöhnliche Optik entsteht durch 22 präzise Blechkantungen, die eine beeindruckende dreidimensionale Diamond-Struktur erzeugen. Die geometrische Form verleiht der Inselhaube eine exklusive und moderne Ausstrahlung. Die Oberfläche in Schwarz Matt unterstreicht das hochwertige Erscheinungsbild und harmoniert perfekt mit modernen Küchenkonzepten, Loft-Wohnungen und offenen Wohnräumen. Leistungsstarke Dunstabzugshaube mit bis zu 850 m³/h Mit einer maximalen Luftleistung von bis zu 850 m³/h entfernt die Gurari GCH P 891 BL Diamond Kochdünste, Fettpartikel und unangenehme Gerüche besonders effektiv. So bleibt die Luft auch bei intensivem Kochen angenehm frisch und sauber. Energieeffizienter BLDC-Motor für leisen Betrieb Die moderne BLDC-Turbine (bürstenloser Gleichstrommotor) sorgt für eine hohe Förderleistung bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch. Dank der Energieeffizienzklasse A+,+, arbeitet die Inselhaube besonders sparsam und umweltschonend. Der niedrige Geräuschpegel von lediglich 36 dB im Normalbetrieb sorgt zusätzlich für hohen Komfort in offenen Wohnküchen. Komfortable Bedienung mit Fernbedienung Über die elektronische Steuerung mit vier Leistungsstufen lässt sich die Absaugleistung optimal an die jeweilige Kochsituation anpassen. Für zusätzlichen Bedienkomfort ist eine Fernbedienung bereits im Lieferumfang enthalten. Die integrierte Timerfunktion ermöglicht ein automatisches Nachlaufen der Haube nach dem Kochen. LED-Beleuchtung für optimale Sicht Die energiesparende LED-Beleuchtung sorgt für eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung des Kochfeldes. Dadurch wird der Arbeitsbereich optimal beleuchtet und die Kochinsel stilvoll in Szene gesetzt. Abluft- oder Umluftbetrieb – flexibel einsetzbar Die Inselhaube kann sowohl im Abluftbetrieb als auch im Umluftbetrieb verwendet werden. Dadurch eignet sie sich für unterschiedliche Küchenplanungen und bauliche Gegebenheiten. Für den Umluftbetrieb wird ein passendes Umluftset benötigt, das separat erhältlich ist. Pflegeleicht und langlebig Die hochwertigen Aluminium-Fettfilter filtern Fettpartikel zuverlässig aus der Luft und lassen sich bequem in der Spülmaschine reinigen. Dies gewährleistet dauerhaft eine hohe Leistungsfähigkeit und reduziert den Reinigungsaufwand. Highlights der Gurari GCH P 891 BL Diamond Exklusive Diamond-Struktur mit 22 präzisen Blechkantungen Elegante Oberfläche in Schwarz Matt Leistungsstarker BLDC-Motor mit hoher Energieeffizienz Maximale Luftleistung bis 850 m³/h Energieeffizienzklasse A+,+, Elektronische Steuerung mit 4 Leistungsstufen Fernbedienung im Lieferumfang enthalten LED-Beleuchtung für optimale Ausleuchtung Aluminium-Fettfilter, spülmaschinengeeignet Timerfunktion für automatisches Nachlaufen Geeignet für Abluft- und Umluftbetrieb Technische Daten Produkttyp Inselhaube Modell Gurari GCH P 891 BL Diamond Farbe Schwarz Matt Durchmesser 40 cm Gebläseleistung bis 850 m³/h Energieeffizienzklasse A+,+, Gebläse-Effizienzklasse A Beleuchtungs-Effizienzklasse A Geräuschpegel 36–60 dB Geräuschpegel Boost 65 dB Steuerung Elektronisch, 4-stufig Fernbedienung Ja Beleuchtung LED Fettfilter Alumi
Lais Puzzle - Blick auf das griechische Meer Simy Insel Hafen Hafen, klassische Schiff Yachten, Häuser auf der Insel Hügel, Touristen Ägäis Bucht. Griechenland Inseln Urlaub Urlaub Reise Touren von Rhodos Insel. Griechenland Architektur, Panorama - 1... p-326416
Es ist das letzte Jahr des vergangenen Jahrtausends. Gerade erst hat die Erzählerin ihren Lebensmittelpunkt im hohen Norden gefunden, in einer Landschaft, in der sie unendliche Weite und Ruhe umgibt, in der alles liegt, was sie erzählen will – da erreicht sie eine Einladung in den Süden: ein halbjähriges Stipendium in Rom. Rom im Millenium-Fieber, Lärm, Abgase, Touristenströme. Die Ewige Stadt erscheint ihr wie ein einziger Monitor, auf dem tausend Bilder gleichzeitig laufen. Sie fühlt sich zunächst wenig willkommen. Erst in den Parks der Villa Borghese, vor den Gemälden Caravaggios in der Kirche Santa Maria del Popolo und gemeinsam mit den Söhnen, die sie besuchen, findet sie Momente des Glücks. Sie holt sich den Norden in die Ewige Stadt. Schließlich aber erliegt sie der Faszination des Südens doch. Da ist in Rom Baschal, ein junger Kongolese, Pförtner in Trinità dei Monti, da sind Fulio und Anna, das alte Ehepaar, und die deutsche Buchhändlerin an der Piazza Montecitorio. Sie folgt den Spuren von Ingeborg Bachmann, ihr begegnet der Komponist Hans Werner Henze. Und Goethe ist allgegenwärtig, nicht nur in ihrem Domizil, der „Casa di Goethe“. Sie reist nach Sperlonga, zum Monte Circeo am Tyrrhenischen Meer, an den Lago Maggiore und nach Venedig. Sie besucht Genua und Palermo und wandert durch Syrakus. Die Begegnungen im Süden lösen Erinnerungen aus: an die Hochzeitsreise nach Kuba, an Che Guevara, an den Fall der Mauer und die ersten Aufenthalte in Lappland. Verflossene Lebenszeit – das Nachdenken darüber wird zur Selbstbefragung. Wer bin ich, wo will ich hin? Ein intimes, heiter nachdenkliches Buch, das mit großer poetischer Kraft vom Suchen, Verfehlen und Finden des Glücks erzählt.
»Meiner Kindertage denk ich nun, / Lang vergessener Märchenton erwacht: / Glocken läuten und auf Silberschuhn / Geht das Christkind durch die weiße Nacht.« Es sind vor allem Kindheitserinnerungen, die sich für den Dichter Hermann Hesse mit Weihnachten verbinden. Doch je älter er wurde, desto mehr distanzierte sich Hesse von der geschäftstüchtigen Rührseligkeit, die mittlerweile das »Fest der Liebe« bestimmt. Ein Zwiespalt von Ehrfurcht und spöttischer Distanz durchzieht Hesses hier gesammelte Betrachtungen und Erinnerungen, die er zu diesem »trotz allem Schwindel doch immer wunderbaren Fest« geschrieben hat.
1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet, wurde das Bauhaus rasch zum Treffpunkt der europäischen Avantgarde. Mit Weltoffenheit und internationaler künstlerischer Vielfalt zog das Bauhaus bald weltberühmte Künstler an: Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer unterrichteten dort. Gemeinsam mit den Studenten gestalteten sie zwischen 1921 und 1923 Postkarten und handaquarellierte Einladungskarten zu den Festen und Ausstellungen am Bauhaus, die hier zum großen Jubiläum erstmals in einem Band versammelt sind. Eine exklusive Bauhaus-Sammlung im Taschenformat.
Wie konnte es zu diesem Wahnsinn kommen? Er war der geistige Wegbereiter des Nationalsozialismus. Sein Name gilt als Inbegriff des skrupellosen Demagogen und der Massenmanipulation: Joseph Goebbels. Was wir heute als »fake news« und »Verschwörungstheorien« kennen, hat er als »Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda« in einer bis dahin unbekannten Weise als Mittel der Politik eingesetzt und perfektioniert. Der »Triumph der Lüge«, den er anstrebte, führte zu Terror, Krieg und Massenmord. Wer die Mechanismen der Täuschung und Desinformation verstehen will, muss auch die Lebensgeschichte dieses Mannes kennen, der zum Meister der Verführung nur werden konnte, weil er gelernt hatte, sich selbst zu betrügen.
Auch an Weihnachten waren die Zeiten nicht immer rosig: Das Schaukelpferd wurde leider nicht abgeholt, nun muss es an den bitterkalten Abenden als Heizmaterial für den Ofen herhalten. Auch Erbsensuppe mit Speck kann ein Festtagsessen sein. Vor dem Heiligen Abend werden Stoßseufzer gen Himmel geschickt: »Lieber Gott mit Christussohn/Ach, schenk mir doch ein Grammophon!« Der große Humorist und Melancholiker Joachim Ringelnatz nimmt die Leserinnen und Leser mit in Weihnachts- und Winterzeiten, die längst vergangen scheinen … »Ringelnatz‘ Humor hatte eine derbe und eine sublime Seite, unnachahmlich bleibt die Grazie, mit er von der einen zur anderen hinüberwechselte«, so Alfred Polgar. Ausgestattet ist das besinnliche Lesebuch mit zauberhaften Bildern von Gerda Raidt!
Heinz Sarkowskis Bibliographie des Insel Verlags der Jahre 1899 bis 1969 gehört seit ihrem ersten Erscheinen 1970 zu den Standardwerken deutscher Verlags- und Literaturgeschichte. Seit fast 20 Jahren vergriffen und von Antiquaren, Sammlern, Literaturwissenschaftlern, Verlagshistorikern und Bibliothekaren immer wieder gesucht, legen Autor und Verlag sie durchgesehen und ergänzt zum Jubiläum erneut vor. Sarkowskis Bibliographie informiert in alphabetischer Ordnung über sämtliche Veröffentlichungen des Verlags an seinen drei Verlagsorten – Leipzig, Wiesbaden, Frankfurt am Main – in den Jahren 1899 bis 1969, einschließlich der Vorzugsausgaben und der Pressendrucke. Präzise nachgewiesen sind editorische Anlage, Herausgeber, Übersetzer, Illustratoren, Buchkünstler, Auflage, Erscheinungsort, Umfänge, Einbände und Ausstattung.
Robert Walsers Schreiben entwickelte sich zwischen zwei anderen starken künstlerischen Interessen: dem für das Theater und dem für die bildende Kunst. In letzterem war sein Bruder Karl, der Maler, der große Anreger; er zeigte ihm die alten Meister und führte ihn schon früh in die Berliner Kunstwelt ein. Hier war Walser am Puls der Zeit: In der Sezession, als deren Sekretär er sogar für eine Saison fungierte, sah er die bedeutendsten Werke der Impressionisten. Walsers Interesse für die Malerei blieb auch nach den Berliner Jahren bestehen. Er schrieb weiterhin für die Zeitschrift Kunst und Künstler, besuchte Ausstellungen in Bern und Zürich. Und so hat Walser – ohne es eigentlich zu beabsichtigen – in seinen verstreuten Prosastücken und Gedichten so etwas wie eine kleine Kunstgeschichte geschrieben. Das Spektrum ist dabei in typisch Walserscher Weise vielfältig: Hier begegnet er den Werken erzählerisch imaginativ, dort mit einem stringenten Essay, dann wieder mit einer spielerischen Glosse oder mit einem Gedicht. Nur akademisch wird Walser nie – gilt ihm doch gerade die Kunst als das Reich der unbelangbaren Freiheit. Die Bilder u. a. von Tizian, Rembrandt, van Gogh, Renoir und Cézanne, auf die Walsers Texte eingehen, sind als Farbreproduktionen beigegeben.
Kurt Wolff begründete im Jahre 1913 die legendäre Reihe »Der Jüngste Tag«: In ihr erschienen die ersten Bücher von Franz Kafka, Robert Walser und anderen. Welchen Antrieben dieses Unternehmen sich verdankt, wie deren Vermarktung im Umfeld von billigen Büchern geschah, beleuchtet der vorliegende Band. Sein Ausgangspunkt: Sind bestimmte Reihen und deren Verleger an literarische Strömungen gebunden, im Fall des Kurt Wolff Verlags an den Expressionismus? Diese Frage wird im Kontext der Situation auf dem literarischen Markt in Deutschland in der ersten Jahrhunderthälfte diskutiert – und beantwortet in einem Vergleich zwischen dem »Jüngsten Tag« und der »Insel-Bücherei«, dem Kurt Wolff Verlag und dem Insel Verlag.
Mit dieser Biographie wird unser Verständnis von Strindberg, seinem Leben und Werk, für alle Zukunft erneuert. Jahrzehnte hat Olof Lagercrantz darauf verwandt, ein außerordentlich umfangreiches Material zu erarbeiten; er hat es ausgeschöpft, in einer ebenso brillanten wie deutlichen Art. Erstaunlicher ist zu beobachten, wie in vielen Strindberg-Darstellungen Materialien aus künstlerischen Werken und aus Texten, deren Kunstcharakter nicht von vornherein geklärt ist, aus Briefen nämlich, bruchlos zu Bestandteilen einer Lebensgeschichte werden. So werden die Dichtungen nicht als Kunstwerke gesehen, sondern als verratene Geheimnisse, die mehr oder weniger unkontrolliert preisgegeben wurden.
Bücher begleiten uns durchs Leben und »sind kein geringer Teil des Glücks« (Friedrich der Große). »Das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer« (Astrid Lindgren), später »helfen sie freundschaftlich, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden« (Maxim Gorki) und »ein Universum zu erforschen« (Marguerite Duras). Von Leseabenteuern und glücklichen Stunden, versunken in ein spannendes Buch; von Büchern, die ein Leben verändern, und Buchhändlern, die wahre Helden sind, erzählen Marcel Proust, Carlos Ruiz Zafón, Amos Oz, Hanns-Josef Ortheil, Wilhelm Schmid, Erling Kagge, Helene Hanff, Penelope Fitzgerald u. v. a.
Großes Selbstbewusstsein und erhebliche Widerstandskraft musste eine junge Frau um 1900 aufbringen, wollte sie ihren künstlerischen Ambitionen folgen. Die Akademien waren ihr verschlossen und private Malschulen kostspielig. Dennoch wählten zahlreiche Frauen den beschwerlichen Weg und hielten, wenn auch oft als »Malweiber« verspottet, unbeirrt an ihren künstlerischen Zielen fest. Dieses Buch stellt die großartigen Kunstwerke und mutigen Lebenswege berühmter Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff, Gabriele Münter oder Käthe Kollwitz und vieler anderer, gänzlich unbekannter »Malweiber« vor, die bislang von Kunsthistorikern gerne »übersehen« wurden. Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch – »Schöne Bücher für kluge Frauen«
Am 14. Juli 1914 verließ der Dichter Rainer Maria Rilke seinen Wohnort Paris. Eine kurze Reise nach Deutschland wollte er machen und dann wieder in die französische Hauptstadt zurückkehren. Doch der Weltkrieg, der im August ausbrach, durchkreuzte seine Pläne. Nach Paris konnte der gebürtige Prager als österreichischer Staatsbürger nicht mehr zurück. Fast fünf Jahre lang verbrachte er, mit Unterbrechungen, in München. In dieser Zeit des Krieges und der nachfolgenden Revolutionen versiegte seine dichterische Kraft fast vollkommen. Immer wieder beklagte er, dass seine »voix intérieure«, seine innere Stimme, verstummt sei. Dieses Verstummen war keine zufällige Schreibblockade, sondern für Rilke die angemessene und einzig mögliche Antwort auf den Wahnsinn des Krieges. Dichtung und Krieg schlossen sich für ihn gegenseitig aus. Diese Unvereinbarkeit regte ihn dazu an, in Abgrenzung zum Krieg sein Selbstverständnis als Dichter und seine Auffassung von Poetik schärfer zu erfassen und gleichzeitig seine Einstellung zum Krieg deutlich zu machen. Insofern war Rilke keinesfalls der weltfremde Schöngeist, als den man ihn oft darstellt. Hunderte Briefe beweisen, dass er ein genauer Beobachter seiner Zeit war und seine politischen Ansichten, die er in einen größeren Zusammenhang stellte, erhellender waren als die vieler seiner Zeitgenossen. Ausgehend vom »politischen Rilke« werden auch seine traumatischen Kindheits- und Jugenderfahrungen, sein Verhältnis zu seiner Familie und seine Freundschaften zu Frauen verständlicher.
Diagnose Krebs: Was hilft gegen die Angst? Manche Diagnosen sind niederschmetternd, machen hilflos und lösen Todesängste aus. »Was geschieht mit mir?«, fragen sich die Kranken. Und haben oft das Gefühl, sich selbst die Antwort geben zu müssen. Mit Anfang fünfzig erkrankt der Arzt und Journalist Hartmut Wewetzer plötzlich an Magenkrebs. Sein Leben steht buchstäblich auf Messers Schneide. Seine Existenz, seine Familie, seine Karriere – alles ist infrage gestellt. In dieser Situation begibt er sich auf eine ganz besondere Reise – eine Expedition in die »Krebswelt«. Als jemand, der sein ganzes Berufsleben lang über Krebsmedizin berichtet hat, als Arzt, dem die Krankheit aus der Praxis vertraut ist – und als Betroffener. Er recherchiert tiefgehend über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Wege, die Krankheit seelisch zu bewältigen. Und er berichtet über die Schicksale von anderen Patienten, erzählt die Geschichte bahnbrechender Entdeckungen und revolutionärer Therapien und schildert das Auf und Ab seines eigenen Krankendaseins. Sein Rezept lautet: Wissen. Wer die Krankheit versteht, hat den ersten großen Schritt getan, um sich aus ihrer Umklammerung zu befreien. Darüber hinaus gibt der Autor seinen Leserinnen und Lesern eine Vielzahl von praktischen Tipps. Etwa zu der Frage, wie man die beste Therapie und den besten Therapeuten findet. Überlebt. Was ich von meinem Krebs gelernt habe ist ein Buch für Patienten, Angehörige und alle, die mehr über diese Krankheit wissen und sich schützen wollen. Es ist ein Mut machender Führer durch das Labyrinth der Krebswelt.