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Insel Liebesgedichte A1000940308
Marina Zwetajewa ist eine der großen Liebeslyrikerinnen der Moderne. Ohne Kompromisse strebte sie eine Intensität an, die ihrem romantischen Absolutheitsanspruch genügen sollte. Das mündete in große Dichtung, während die sogenannte Lebenswirklichkeit hinter den Idealen nicht nur zurückblieb, sondern sich als zunehmend feindlich erwies. Dieses Buch ist Teil der Reihe Die schönsten Liebesgedichte im insel taschenbuch . Ohne Liebe geht es nicht. Nicht im Leben und nicht in der Literatur.
Den Baron von Münchhausen hat es wirklich gegeben, seine haarsträubenden Reiseabenteuer »zu Wasser und zu Lande« hat er zwar nicht selbst niedergeschrieben, aber sie wurden schon nach kurzer Zeit in Deutschland und England zum Bestseller, bald auch in viele andere Sprachen übersetzt und schließlich mehrfach verfilmt. »Durch Lügen kann man also berühmt werden? Aber nur, wenn man so zu lügen versteht wie Münchhausen, nicht etwa um die Leser zu beschwindeln, sondern um sie mit ihrem vollen Einverständnis lächelnd zu unterhalten.« (Erich Kästner) Für diese Ausgabe hat die vielfach ausgezeichnete Illustratorin Stefanie Harjes die schönsten Geschichten des »Lügenbarons« mit ihren unverwechselbaren Bildern versehen.
Unter den Romanen des großen Realisten Fontane ragt sein Alterswerk Der Stechlin besonders hervor. Vor dem Hintergrund des sich zur Jahrhundertwende abzeichnenden Wandels der Gesellschaft blickt Fontane zurück, aber auch nach vorn: »Für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.« Erzählt wird die Geschichte vom Abtreten des Vaters Dubslav auf dem märkischen Landsitz am Stechlinsee und vom Nachrücken des Sohnes Woldemar von Stechlin, der sich in die Berlinerin Armgard verliebt. »Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht«, schreibt Fontane in einem Briefentwurf an den Redakteur Adolf Hoffmann, dem er für die Zeitschrift »Über Land und Meer« den Abdruck dieses Werks anbietet. Für Thomas Mann ist Der Stechlin das »in artistischer Beziehung am weitesten über seine Epoche« herausragende Werk.
Edgar Allan Poe gilt als Begründer der modernen Kriminalgeschichte. Mit C. Auguste Dupin schuf er eine der bekanntesten Detektivfiguren der Literatur, die u.a. zum Vorbild für Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes wurde. C. Auguste Dupin verfügt nicht nur über einen messerscharfen Verstand und einen analytischen Blick, er besitzt auch die seltene Gabe, Gedankengänge anderer Menschen nachvollziehen zu können – dank dieser Fähigkeiten vermag er die schwierigsten Fälle aufzuklären. Kein Wunder also, daß sogar die Pariser Polizeipräfektur seine Hilfe benötigt! Die unheimlichen Morde in der Rue Morgue, das Geheimnis der ermordeten Marie Rogêt und der Diebstahl eines Briefes mit weitreichenden Folgen – drei scheinbar unlösbare Fälle, die die Polizei vor Rätsel stellen, doch Dupin ist den Tätern schon bald auf der Spur … . Dieser Band versammelt die spannendsten Kriminalgeschichten vom Meister des Unheimlichen:Die Morde in der Rue Morgue, Der entwendete Brief, Das Geheimnis um Marie Rogêt, Der Mann in der Menge, Der Goldkäfer.
Es gibt sie in mini, medium und maxi, in weiß-gelb-braun-grau-schwarz, mit großen und kleinen Ohren, langem und kurzem Fell. Den Verwegenen unter ihnen fällt ein langer Pony über die Augen, die Eitlen stecken ihn mit Haarspangen zurück. Sie wohnen in Körbchen, auf Sofas, in Hütten und in Handtaschen. Manche von ihnen retten Leben, andere retten sich hinter ihr Herrchen, wenn’s brenzlig wird. Aber alle haben eins gemeinsam: Sie wollen nur spielen. Welcher Hund ist der schnellste? Welcher eignet sich am besten als Zugluftstopper? Und welcher wird im Hundesportverein immer als Letzter in die Mannschaft gewählt? Ein Buch für alle, die Hunde lieben – und für die, die es noch nicht tun. Sie werden sich verlieben. Garantiert.
Verlorene Erinnerungen und dunkle Geheimnisse Zwei vermisste Frauen tauchen gleichzeitig nach drei Wochen wieder auf - eine in Berlin, die andere in Wien. Für beide scheinen nur zwei Tage vergangen zu sein. Noch merkwürdiger sind ihre exakt gleichen Erinnerungen an die Entführungen. Die Ermittler sind ratlos und holen die Erinnerungsforscherin Lea Goldberg ins Team, die zurückgezogen in Wien lebt und seit einem Fehlurteil arbeitsunfähig ist. Ein Jahr zuvor beurteilte sie einen Angeklagten falsch, der daraufhin freikam und einen Mord beging. Die renommierte Psychiaterin Barbara Kirsch unterstützt die Ermittlungen in Berlin. Zusammen versuchen sie, die versteckten Erinnerungen der Frauen zu entwirren. Doch als die beiden Psychologinnen sich treffen, löst dies eine Katastrophe aus ...
Der vorliegende Band zum 100. Geburtstag des Dichters enthält in der Auswahl und Übertragung von Enrique Beck Gedichte, unter anderem aus den Sammlungen Gedichtbuch (1921), Dichtung vom Cante Jondo (1931), Erste Lieder (1936), Zigeunerromanzen (1928) sowie Diwan des Tamarit (1940).
Gianna ist jung, temperamentvoll und ehrgeizig – und sie möchte unbedingt Köchin werden. Und zu den Besten gehören. So führt sie ihre Reise durch die Küchen ihrer Heimatstadt Regensburg, über Kopenhagen und Navarra bis nach New Mexico. An vier aufregenden Stationen lernt sie nicht nur die unterschiedlichen Kochstile berühmter und eigenwilliger Sterneköche kennen, sondern erlebt auch ein Auf und Ab der Gefühle: Sie ist verliebt – und gleich in zwei Männer, in zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Nach und nach entdeckt Gianna, worauf es im Leben wirklich ankommt …
Eine einzigartige Gedichtanthologie der preisgekrönten Jutta Richter, zum Vorlesen und Selberlesen. Julie Völk, ebenfalls bereits vielfach ausgezeichnet, hat den Band mit ihren einfühlsamen Zeichnungen versehen: ein wunderbares Geschenkbuch für kleine und große Leute oder für alle, die Gedichte lieben. Ihr ganzes Leben hat die preisgekrönte und erfolgreiche Autorin Jutta Richter Gedichte geschrieben, die besten sind hier versammelt. In ihrer an Überraschungen und Humor reichen Lyrik streifen wir durch die Jahreszeiten: »Ich trag ein apfelgrünes Kleid, ich hüpfe über Pfützen, die Tauben gurrn. Es ist so weit: Frühling wohnt unter Mützen.« Uns begegnen Fabelwesen wie das Traumel (»Das Traumel wohnt in meinem Kopf / es ist ein wildes Tier«), wir lachen und verdrücken Tränen und sind geborgen im Sommer, der »wie Himbeereis« schmeckt. Wir lauschen dem Konzert der Raben und der Dohlen, sorgen uns um einen »armen Hund« und lachen über die Taubenengel. Und über dem »Kinderzimmerwald« ist es der »Brennesselengel«, der uns beschützt. Wenn zwei zusammen träumen, dann sind sie nicht allein, dann können sie ein Löwe, ein Fisch und eine Möwe und einfach alles sein.
Kurt Tucholsky ist vor allem als Großstadtlyriker bekannt, als nüchterner Beobachter des Alltags und politischer Humorist. Dennoch gehören seine Liebesgedichte zu den schönsten der deutschen Literatur. Mit leichter Hand, im freizügigen Ton der zeitgenössischen Chansons oder in zarten, melancholischen Zügen porträtiert er darin die Liebe selbst: Den unendlichen Reichtum des frischen, unverbrauchten Augenblicks und den Schmerz der unvermeidlichen Trennung. Katja Lange-Müller, Tucholsky-Kennerin und -Liebhaberin, hat die schönsten Gedichte für diesen Band ausgewählt. In einem Nachwort stellt sie Leben und Werk Tucholskys vor. Dieses Buch ist Teil der Reihe Die schönsten Liebesgedichte im insel taschenbuch . Ohne Liebe geht es nicht. Nicht im Leben und nicht in der Literatur.
Als ein kleiner Übernachtungsgast Panik bekommt, schafft Kieran E. Scott, der sich leider allzu gut mit Panikattacken auskennt, Abhilfe. Kurzerhand lässt er einen kleinen Punkt durch ein Büchlein tanzen, der beim ruhigen Atmen hilft, dabei die Stimmung hebt und die Angst vertreibt. Hilft Erwachsenen genauso gut wie Kindern. In unseren beunruhigenden, unsicheren Zeiten kann jede und jeder einen fröhlichen kleinen PUNKT gut gebrauchen. Ein Büchlein für alle, die von Angst geplagt sind oder auch nur mal eine kleine Auszeit vom hektischen Alltag brauchen – gute Laune garantiert!
Das Gesetz des Büros prägt unser Leben von A bis Z. Als der junge Robert Walser um 1900 zu schreiben anfing, war das noch ganz anders gewesen. Als Auszubildender in einer Bank hatte er das ›Bureau‹ als etwas irritierend Neues erfahren. Es erscheint als Inbegriff eines fremdbestimmten und sinnentleerten Lebens und bildet zugleich den Ort, an dem die Fantasien und Träume ansetzen, mit denen sich der Dichter die Wirklichkeit aneignet. Wie die Bürokratie-Satiren von Melville, Gogol oder Kafka werfen auch Robert Walsers hier erstmals versammelten Erzählungen über Angestellte ein ebenso erhellendes wie erheiterndes Licht auf das, was uns im Innersten zusammenhält: die Rationalisierung der Arbeitswelt.
Ein eher unbekannter Werkkomplex des Autors Arno Schmidt sind die Stürenburg-Geschichten. Sämtlich Erlebnisse des Vermessungsrates a.D. Friedrich Stürenburg, eines behäbigen Mittsiebzigers, der in seinem Haus am Steinhuder Meer regelmäßig einen kleinen Bekannten- und Zuhörerkreis um sich versammelt. Zu ihm gehören Hauptmann von Dieskau, Apotheker Dettmer, Frau Waring, die Witwe eines Schiffsarztes, ihre Nichte Emmeline und Stürenburgs Faktotum Hagemann. Es handelt sich um Schnurren, am Kamin vorgetragen vom Vermessungsrat in geselligem Kreise, von dem nur Emmeline, wenn es deftig zu werden droht, ausgeschlossen wird, »Emmeline! Mein Kind: Hol’ mir doch bitte den Sonnenschirm vom Seeufer!« In den Stürenburg-Geschichten erprobt Arno Schmidt den anekdotischen Effekt, erzeugt auf wenigen Seiten Spannung und endet jeweils mit einer überraschenden Pointe – ein Zyklus wohlgewürzter Gruselanekdoten in romantischer Manier.
»Jimi der Eisbär lag mit gekreuzten Pfoten in den Armen des schlafenden Kindes. Es war 1 sehr junger Eisbär von der Grösze eines Hunde Babys und er getraute sich kaum zu atmen um das Kind nicht aufzuwecken. Das Kind träumte dasz Jimi in seinen Armen lag und ihm 1 Geschichte erzählte.« So beginnt die kleine poetische Geschichte von Jimi dem Eisbären und dem Kind Emma, erzählt von der großen österreichischen Dichterin Friederike Mayröcker, mit zwölf Bildern von einer der bekanntesten Bilderbuchkünstlerinnen, Angelika Kaufmann. »Ich kann nicht sagen, daß sich etwas verändert hat. Ich fühle mich nicht alt. Und manchmal geht es sogar so weit, daß ich wieder bloßfüßig in Deinzendorf herumlaufe als Kind.« Friederike Mayröcker
Mehr als drei Jahrzehnte nach G. B. Shaws Tod entdeckte sein Biograph Michael Holroyd die verschollen geglaubte Urfassung dieses frühen Stückes zur Frauenemanzipation. Sie wird jetzt erstmals in deutscher Sprache im insel taschenbuch veröffentlicht. Der Titelheld dieser modernen Beziehungskomödie steht zwischen zwei Frauen und erlebt, daß er, trotz aller kumpelhaften Umgangsformen im Zuge der Gleichberechtigung, zum Objekt weiblicher Zuneigung, Besitzergreifung, ja passionierter Leidenschaft wird.
1492 unternahm Kolumbus seine erste Fahrt auf der Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien und entdeckte dabei Kuba und Haiti. Die Notizen zeichnen den Verlauf der Reise minutiös nach.
Der Sommer ist für Goethe die »gute Jahreszeit«, in der er die Fülle der Natur erfährt. Das Licht der langen Tage, im Glück der italienischen Reise noch einmal gesteigert, wird in vielen Zeugnissen poetisch gefeiert. Zum Leben in seiner intensivsten Gestalt gehören der Reiz der Sommernächte wie auch das drohende Gewitter und der versöhnende Regenbogen. Immer wieder ist es die »herrliche Sonne«, die bis ins hohe Alter bedichtet, immer wieder die Rose, die als Symbol der Liebe, der Schönheit und Verschwiegenheit beschworen wird.
Ich lieb ein pulsierendes Leben, / das prickelt und schwellet und quillt, / ein ewiges Senken und Heben, / ein Sehnen, das niemals sich stillt. Ob flüchtig wie ein Windhauch im Sommer, aufregend wie das erste Knospen von Blumen im Frühling oder beruhigend wie ein warmer Sommerregen – das Glück ist bei Rainer Maria Rilke stets das höchste und zarteste Gut, nach dem der Mensch sich sehnt.
Edgar Allan Poe traf mit seinen schaurigen und unheimlichen Erzählungen, den gruseligen und albtraumhaften Geschichten schon immer den Nerv des lesenden Publikums. Wie kein zweiter verstand es Poe, die tiefsten Ängste in seinen Geschichten lebendig werden zu lassen. »Der Untergang des Hauses Usher«, »Die Maske des roten Todes«, »Das Faß Amontillado« oder »Ligeia« sind nur einige der Geschichten, die Poe zum Urvater und einem der meistgelesenen und beliebtesten Autoren der Kriminal- und phantastischen Literatur machten.
Der radikalste Sprachkünstler unter den Lyrikern des 20. Jahrhunderts war Ernst Jandl. Er wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte. Dabei hat er einige der eindrucksvollsten und eingängigsten Liebesgedichte geschrieben – und vielleicht auch einige der überraschendsten. Der vorliegende Band stellt die schönsten davon vor.