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Insel Die Lust am Buch
Die Lust am Text – die Veröffentlichung von Roland Barthes war in den 1970er Jahren ein erfolgreicher Weckruf an die Theorie und Praxis der Leser. Die Lust am Buch von Michael Hagner ist ein Weckruf zur Demonstration der unhintergehbaren Rolle des Buches im digitalen Zeitalter. Hier vermischen sich Liebeserklärungen an das Ding Buch mit Einsprüchen gegen Fehlentwicklungen. Auf engstem Raum, in der kurzen Form prallen aufeinander Mikroessays, Lesebilder, Lustschilder und Warnschilder, Buchgeschichten und Anekdoten, die die Lust am Buch auf den eigenen Lebenswegen in Erinnerung rufen. Ein Buch der Lust also, bestehend aus Miniaturen in alphabetischer Unordnung – wie Bücher einer imaginären Bibliothek.
Maritimepress Eine Reise nach Robinson-Crusoe-Insel
Eine unterhaltsame Einführung in die Geschichte und Geografie der Robinsoninsel. Während seiner Erkundung der Insel im Jahr 1885 wandelte der Autor Alexander Ermel auf den Spuren des schottischen Abenteurers und Seefahrers Alexander Selkirk, der heute gemeinhin als Vorbild für die Romanfigur Robinson Crusoe gilt. »Diese Reise nach der berühmten Insel hatte ich mit der Absicht unternommen, das von Alexander Selkirk bewohnte Eiland meinen Landsleuten in Deutschland in Wort und Bild vorzuführen. Außerdem scheint die Frage, ob Defoe für sein unsterbliches Werk den Einsiedler von Juan Fernandez zum Vorbilde genutzt hat, als eine noch nicht endgültig entschiedene betrachtet zu werden. Für mich liegt seit der Reise nicht der geringste Zweifel mehr vor. Sowohl im Verlaufe des Buches als im Anhange dazu habe ich mich bemüht, den Beweis dafür zu liefern, dass Alexander Selkirk das Modell für den Defoe'schen Helden gebildet hat.« Nachdruck der Originalausgabe von 1889.
Ein faszinierender Bericht über das Weiterleben nach dem Tode. Estelle Stead erhielt auf medialem Wege aufrüttelnde Nachrichten. Das Buch gibt Antwort auf die Frage, ob bzw. in welcher Form es ein Weiterleben nach dem Tode gibt.
Die Erste zu sein war für Frauen eine schwierige Angelegenheit, mussten sie doch lange Zeit den Männern den Vortritt lassen. Ob als Studentin, Juristin, Physikerin oder Hochleistungssportlerin – es bedurfte eines großen Durchhaltevermögens und vieler hartnäckiger Versuche, um sich durchzusetzen und schließlich die Erste zu sein. Barbara Sichtermann und Ingo Rose erzählen von Frauen, die den Mut hatten, Widerständen zu trotzen und ihren Traum zu verwirklichen – und somit als erste Nachrichtensprecherin, als erste Landesbischöfin oder als erste Gondelfahrerin in Venedig in die Geschichte der Ersten einzugehen. Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch – »Schöne Bücher für kluge Frauen«
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Es war, als wäre ich im Himmel der Süßigkeiten gewesen! Wunderwerke aus Früchten, Zucker, Nüssen, gespeist von Aromen, die nur die Sonne des Südens hervorbringt – für dieses Buch hat Hanns-Josef Ortheil sich ihnen hemmungslos neugierig hingegeben. Von Catania über Palermo bis in die Schokoladen-Metropole Modica führt die Reise des bekennenden Sizilianisten, immer auf den Spuren der geheimnisvollen Köstlichkeiten. Deren Aura hat Lotta Ortheil, die Tochter des Schriftstellers, mit ihrer Kamera festgehalten. Wer den beiden in die Pasticcerien und Trattorien, über Märkte und ans Meer folgt, erlebt den Zauber der »Duft- und Dolci-Insel« mit allen Sinnen. Ausstattung: durchgehend farbig bebildert
Ein Ratgeber bei der Suche nach Orientierung – verständlich, inspirierend und voller Kraft für den Alltag Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, schenkt uns in seinen Selbstbetrachtungen einen tiefen Einblick in die Kunst des Lebens. Was vor fast 2000 Jahren als persönliche Notizen entstand, wirkt heute aktueller denn je: Gelassenheit im Alltag, Klarheit im Denken und die Kraft, auch in schwierigen Zeiten innere Ruhe zu bewahren. Dieses Werk ist keine trockene Philosophie, sondern ein praktischer Begleiter. Mit eindringlichen Gedanken über Vergänglichkeit, Verantwortung und innere Stärke eröffnet der Stoiker Marc Aurel eine Perspektive, die Mut macht und Orientierung bietet – für alle, die bewusst leben und Wesentliches erkennen wollen. Ein Buch für alle, die mehr suchen als schnelle Antworten – und sich auf eine Reise zu innerer Freiheit begeben möchten.
Orwells geniales Meisterwerk und politisches Vermächtnis in zeitgemäßer Übersetzung. George Orwells dystopischer Roman 1984 – das düstere Szenario eines totalitären Überwachungsstaats, der jegliche Individualität zerstört, ist längst zum Klassiker geworden. Schonungslos zeichnet Orwell in seinem 1948 entstandenen Roman die Machenschaften eines diktatorischen Regimes und das erschreckende Bild einer Gesellschaft, in der alles und jeder rund um die Uhr überwacht, in der Geschichtsschreibung verfälscht und den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst wird ... Heute, fast vier Jahrzehnte später, ist 1984 wieder von erschreckender Aktualität, und wir können uns dem beklemmenden Wirklichkeitsbezug nur schwer entziehen.
Wichtige Informationen rund um den Brandschutz Innenkern: hochwertiger Schaumstoff für perfekten Sitzkomfort und lange Haltbarkeit. Der Bezug aus Kunstleder ist extrem belastbar und superleicht zu reinigen. Einfach mit Seifenlauge feucht abwischen. Auf der Unterseite sorgt ein Anti-Rutsch-Gewebe für sicheren Halt.Durch die ausgeklügelte Form der Elemente lassen sich diese immer wieder neu kombinieren.Set bestehend aus: 2x große Wellenelemente (ca. 120 x 60 cm, 60 cm hoch ) 2x kleine Wellenelemente (ca. 120 x 60 cm, 30 cm hoch )Farben wie abgebildet. Kunstleder Eden Free: 89 % Polyvinylchlorid, 11 % Polyester (Materialinformation zu Stoffgruppe 7)Nach Oeko-Tex® Standard zertifiziert.Füllung: Weichschaumstoff, 100 % PolyurethanUnterseite rutschfest, 100 % Polyurethan
»Wann ist Sommer? Wenn die Eisheiligen gegangen sind und die Eismaschine am Samstag und Sonntag arbeitet, weil der Gärtner am Abend nach Kräftigung verlangt und nach einer kräftigen Abkühlung. Der Sommer ist da, wenn das allerletzte Rhabarber-Eis gegessen ist, wenn die Sorbets plötzlich die Oberhand gewinnen. Und, wenn das erste Löwenmaul blüht.« Der sommerliche Garten ist vielfältig und farbenfroh: Geranien, Oleander und Rhododendron blühen, Rosmarin, Lavendel und Thymian verströmen ihren betörenden Duft, Tomaten und Stachelbeeren verheißen kulinarische Genüsse. Am schönsten aber ist es am Abend, wenn der Gärtner unter den Bäumen sitzt und zuschaut, wie der Garten langsam einschläft.
Kein Dichter vor Goethe hat das Kindsein in so vielfältigen Szenen und Texten geschildert – im Rückblick auf die eigene Kindheit wie in Dichtung und Wahrheit , der Darstellung der kleinen Geschwister Lottes, die so sehr an Werther hängen, oder in Gedichten wie dem »Erlkönig« und »Die wandelnde Glocke«. Das Spiel mit den eigenen Enkeln, die sogenannten Eierfeste für die Kinder der Bekannten in Weimar, all das bezeugt immer wieder die Kraft des Kindlichen nicht nur im dichterischen Werk Goethes. Goethe und die Kinder enthält eine Fülle an Bildern, Szenen, Schilderungen und entfaltet einen Kosmos, der den großen Dichter höchst menschlich erscheinen lässt.
À la mode – alles eine Frage des Stils Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – über die Frage nach gutem Stil durchaus. Denn dabei geht es nicht um das schönste Kleid, sondern um das sichere Gespür, was zu einem passt. Und so erfand sich die stil- und modebewusste Frau im Laufe der Jahrhunderte als Dame von Welt, Femme fatale oder Garçonne immer wieder neu – kunstvoll in Szene gesetzt von den großen Malern der Zeit. Von hinreißenden Roben über elegante Tageskleider bis hin zu sportlich-praktischen Outfits schweift der künstlerische Blick in Ateliers, Nähstuben und Stoffhandlungen, zu Näherinnen, Modistinnen und Couturiers, in den Spiegel, in die Anprobe und ins Warenhaus – und erzählt so die Geschichte der Mode, die immer auch eine des guten Stils ist. Gertrud Lehnert führt uns durch Modeträume aus drei Jahrhunderten und erklärt, warum es von kulturhistorischer Bedeutung ist, dass Frauen immer wieder verzweifelt vor ihren Kleiderschränken stehen. »Stil ist die Geliebte der Kunst.« Coco Chanel
Gabriele Münter, Tochter deutsch-amerikanischer Auswanderer, Lebensgefährtin des russischen Malers Wassily Kandinsky, unterwegs in Tunis und Italien, wohnhaft in Paris und Stockholm, ist ein frühes und herausragendes Beispiel einer selbstbestimmten und weltoffenen Künstlerin. In ihrem Haus in Murnau gab sie dem Blauen Reiter eine Heimat, ging gegen alle Widerstände des Kunstmarkts ihren ganz eigenen künstlerischen Weg in den Expressionismus und sah sich gefeiert, vergessen und wiederentdeckt. Kompakt und differenziert zugleich schildert Boris von Brauchitsch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Künstlerinnen-Karriere um 1900, die kreative Selbstbehauptung Münters an der Seite Kandinskys, die Intrigen der Künstlerkollegen, die emotionalen Höhen und Abgründe sowie die Einsamkeit, der sie immer wieder Bilder entgegensetzt, die Vitalität und Melancholie gleichermaßen zum Ausdruck bringen.
In diesem Band geht es um den Zusammenhang zwischen Leben und Denken Friedrich Nietzsches, die fatal miteinander verkettet waren und bis heute Stoff für Spekulationen und Mythen liefern.
Band VI der Schriften vereinigt unter dem symbolischen Titel » Vexierbilder des Menschen« fünfzehn historische Einzelstudien zumeist essayistischen Charakters, die – wie das » Panorama-Ruch« - Erscheinungen und Figuren des 19. (und frühen 20.) Jahrhunderts behandeln. Die Methode ist indessen hier nicht durchweg die physiognomische, vielmehr werden, zumal in der »Tafel der Bedrückungen und Befreiungen«, Hauptmerkmale und -tendenzen der Epoche auch synthetisch dargestellt. Überall ist, wie es unvermeidlich und notwendig ist, die innere moralische Beteiligung des Betrachters fühlbar.
Wussten Sie, dass der höchste Holzverbrauch aus Butan gemeldet wird – und nicht etwa aus Skandinavien oder Russland? Dass die Bäume für das beste Brennholz im Frühjahr gefällt werden? Dass es einen Unterschied macht, ob Holz »Borke oben« oder »Borke unten« gestapelt wird? Dass der Holzstapel Rückschlüsse auf den Charakter des Staplers zulässt? Aprikosenholz brennt anders als Mandelholz. Birkenholzscheite verströmen im Kamin einen feinen Duft … Davon erzählt Lars Myttings Buch, das gleichzeitig auch eine Anleitung ist zum Fällen, Hacken, Stapeln – und die Kunst lehrt, ein schönes Kaminfeuer am Brennen zu halten. Wer früher ein Taschenmesser in der Tasche hatte, wird nach Konsultation dieser ebenso informativen wie unterhaltsamen und anekdotenreichen »Bibel« zu Axt oder Säge greifen. Mit Mytting wird aus einem nostalgischen Gefühl eine Bewegung, eine sinnliche Erfahrung, eine Leidenschaft, die nicht nur den Praktiker im Wald, sondern auch den »Armchair Woodsman« zu Hause erfasst.
Als der junge Tomura einem Klavierstimmer bei der Arbeit lauscht, fühlt er sich durch den Klang in die hohen, rauschenden Wälder seiner Kindheit zurückversetzt, und fortan prägt die Leidenschaft für die Musik sein Leben. Er lernt das Handwerk des Klavierstimmens, doch bei aller Hingabe auf der Suche nach dem perfekten Klang ist da stets die Angst vor dem Scheitern. Als er das Klavier der beiden Schwestern Kazune und Yuni stimmen soll, muss er erkennen, dass es dabei um mehr geht als um technische Versiertheit. Und als er Kazune, die angehende Konzertpianistin, dann spielen hört, spürt er die Bestimmung seines Lebens: ihr Spiel zum Strahlen zu bringen. Ein Roman voller Poesie über die alles verändernde Kraft der Musik.