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BoD - Books on Demand Nachtstücke (Großdruck) A1056505499
E. T. A. Hoffmann: Nachtstücke Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift E.T.A. Hoffmanns zweiter Erzählzyklus versucht 1817 durch den Hinweis auf den »Verfasser der Fantasiestücke in Callots Manier« an den großen Erfolg des ersten anzuknüpfen. Die Nachtstücke thematisieren vor allem die dunkle Seite der Seele, das Unheimliche und das Grauenvolle. Diese acht Erzählungen sind enthalten: Der Sandmann, Ignaz Denner, Die Jesuiterkirche in G., Das Sanctus, Das öde Haus, Das Majorat, Das Gelübde, Das steinerne Herz Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1814¿1817, Erstdruck: Berlin (Reimer) 1817. Inhaltsverzeichnis: Nachtstücke. Erster Teil. Der Sandmann. Ignaz Denner. Die Jesuiterkirche in G. Das Sanctus. Zweiter Teil. Das öde Haus. Das Majorat. Das Gelübde. Das steinerne Herz. Textgrundlage ist die Ausgabe: E.T.A. Hoffmann: Poetische Werke in sechs Bänden, Band 2, Berlin: Aufbau, 1963. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges de la Tour, Maria Magdalena mit einem Nachtlicht, 1635. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über den Autor: 1776 in Königsberg auf die Vornamen Ernst Theodor Wilhelm getauft, nennt er sich später aus Verehrung für Mozart Ernst Theodor Amadeus oder kurz E.T.A. Hoffmann. Er studiert Jura in Königsberg, wird Referendar am Berliner Kammergericht, wegen Karikaturen auf preußische Offiziere strafversetzt nach Polen und schließlich Kapellmeister in Bamberg. Bis er 1814 nach Berlin zurückkehrt widmet er sein künstlerisches Schaffen vornehmlich der Musik. Er wird zum Kammergerichtsrat berufen, gründet den »Serapinenorden« und schreibt seine großen Romane, »Die Elixiere des Teufels« und die »Lebensansichten des Katers Murr«, sowie zahlreiche Erzählungen, deren vorletzte, der »Meister Floh«, beschlagnahmt wird, weil der preußische Polizeidirektor in der Figur des Knarrpanti eine Satire auf seine Person sieht. 1822 erkrankt E.T.A. Hoffmann schwer und diktiert - völlig gelähmt - vom Sterbebett aus die Erzählung »Des Vetters Eckfenster«, in der der große Romantiker sich dem kritischen Realismus annähert bevor er am 25. Juni in Berlin stirbt.
BoD - Books on Demand Frühlings Erwachen A1060059569
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Frank Wedekind: Frühlings Erwachen. Eine Kindertragödie Jugendliche Neugier und aufkeimende Sexualität passen nicht in die bürgerliche Moral des wilhelminischen Deutschlands, so wird das Stück zunächst verboten. Wedekind veröffentlicht den Text in Ermangelung eines mutigen Verlags selbst als Privatdruck. Heute steht sein Werk auf den Lehrplänen für eben die Altersgruppen, denen auch die Protagonisten angehören. Entstanden 1890/91, Erstdruck: Zürich (Groß) 1891. Uraufführung am 20.11.1906 in Berlin. Textgrundlage ist die Ausgabe: Frank Wedekind: Werke in drei Bänden. Herausgegeben und eingeleitet von Manfred Hahn, Berlin und Weimar: Aufbau, 1969. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1864 in Hannover als zweites von fünf Kindern eines mit Immobilienspekulationen in den USA sehr vermögend gewordenen Arztes geboren, verbringt Benjamin Franklin Wedekind seine Jugend auf Schloss Lenzburg, das der Vater kauft, als die Familie 1872 aus Opposition gegen das soeben gegründete Deutsche Reich in die Schweiz emigriert. Er studiert Literatur in Lausanne und Jura in München, bricht beides ab und arbeitet unter anderem in der Werbeabteilung des Lebensmittelunternehmens Maggi und als Sekretär in einem Zirkus. Der Vater entzieht ihm die finanziellen Zuwendungen und zwingt ihn so zur Wiederaufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften in Zürich. Nach dem Tod des Vaters 1888 bricht er auch dieses ab und erbt ein beträchtliches Vermögen. Er geht nach München, Paris, London und Berlin, ist Mitbegründer der Satirezeitschrift »Simplicissimus« und zeugt mit Frida Strindberg, der Ehefrau von August Strindberg, den kleinen Friedrich Strindberg. Ein satirisches Gedicht auf den Kaiser bringt ihm eine Verurteilung zu sechs Monaten Haft ein. 1910 macht ihn Max Reinhardts Inszenierung der »Wedekind Zyklen« am Deutschen Theater in Berlin zu einem sehr berühmten Autor. Am 9. März 1918 stirbt mit Frank Wedekind in München einer der meistgespielten Dramatiker seiner Epoche an den Folgen einer Blinddarmoperation.
BoD - Books on Demand Wie viel Erde braucht der Mensch? A1060148647
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Lew N. Tolstoi: Wie viel Erde braucht der Mensch? und andere Erzählungen. Der Bauer Pachom strebt nach mehr Land und bekommt es auch, dann strebt er nach noch mehr Land und bekommt auch das. Tolstois Antwort auf die Frage, wie viel Erde der Mensch braucht, ist bestechend einfach und geeignet, das Leben des Lesers zu verändern. Wie viel Erde braucht der Mensch?: Entstanden 1885, Erstdruck 1886. Der Schneesturm: Erstdruck 1856 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Die drei Tode: Entstanden 1858, Erstdruck 1859 in »Biblioteka dlja tschtenija«. Luzern: Erstdruck 1857 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Albert: Erstdruck 1858. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Wovon die Menschen leben (Großdruck) A1057494821
Leo N. Tolstoi: Wovon die Menschen leben und andere Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2021, 2. Auflage Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Wovon die Menschen leben: Übersetzt von Alexander Eliasberg, aus »Volkserzählungen«, Insel Verlag, Leipzig 1913. Die drei Greise: Übersetzt von Alexander Eliasberg, aus »Volkserzählungen«, Insel Verlag, Leipzig 1913. Leinwandmesser: Übersetzt von Hermann Röhl, Insel-Verlag, Leipzig, 1913. Die beiden Alten: Übersetzt von Hermann Röhl, Insel Verlag, Leipzig o.J. Inhaltsverzeichnis: Wovon die Menschen leben. Die drei Greise. Leinwandmesser. Die beiden Alten. Biografie. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vasily Tropinin, Der alte Bauer, 1825. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
BoD - Books on Demand Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Großdruck) A1055419044
Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Der Teufel kommt auf die Erde weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960¿1970. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Zeichnung von Joseph Wilhelm Pero, um 1836. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung A1060080423
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Der Teufel kommt auf die Erde, weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960¿1970. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Franziska (Großdruck) A1067845791
Frank Wedekind: Franziska. Ein modernes Mysterium in fünf Akten Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift 1912 wurde Wedekinds »Franziska« als eines der ersten Stücke der gerade eröffneten Müncher Kammerspiele uraufgeführt. Inszeniert vom Autor selbst, seiner Frau Tilly und sich selbst in den Hauptrollen auf den Leib geschrieben, erzählt das »moderne Mysterium in fünf Akten« die Geschichte der jungen Franziska, die sich vorübergehend in Franz verwandeln lässt, um das ausschweifende männliche Empfinden kennenzulernen und sich als Gegenleistung als willenlose Sklavin unterwerfen muss. Ein faustischer Pakt. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2023 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1911. Erstdruck: München (Georg Müller) 1912. Uraufführung am 20.11.1912, Lustspielhaus (Kammerspiele), München. Textgrundlage ist die Ausgabe: Wedekind, Frank: Franziska. Ein modernes Mysterium in fünf Akten, München: Georg Müller, 1912. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Iwan Nikolajewitsch Kramskoj, Die Unbekannte (Ausschnitt), 1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1864 in Hannover als zweites von fünf Kindern eines mit Immobilienspekulationen in den USA sehr vermögend gewordenen Arztes geboren, verbringt Benjamin Franklin Wedekind seine Jugend auf Schloss Lenzburg, das der Vater kauft, als die Familie 1872 aus Opposition gegen das soeben gegründete Deutsche Reich in die Schweiz emigriert. Er studiert Literatur in Lausanne und Jura in München, bricht beides ab und arbeitet unter anderem in der Werbeabteilung des Lebensmittelunternehmens Maggi und als Sekretär in einem Zirkus. Der Vater entzieht ihm die finanziellen Zuwendungen und zwingt ihn so zur Wiederaufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften in Zürich. Nach dem Tod des Vaters 1888 bricht er auch dieses ab und erbt ein beträchtliches Vermögen. Er geht nach München, Paris, London und Berlin, ist Mitbegründer der Satirezeitschrift »Simplicissimus« und zeugt mit Frida Strindberg, der Ehefrau von August Strindberg, den kleinen Friedrich Strindberg. Ein satirisches Gedicht auf den Kaiser bringt ihm eine Verurteilung zu sechs Monaten Haft ein. 1910 macht ihn Max Reinhardts Inszenierung der »Wedekind Zyklen« am Deutschen Theater in Berlin zu einem sehr berühmten Autor. Am 9. März 1918 stirbt mit Frank Wedekind in München einer der meistgespielten Dramatiker seiner Epoche an den Folgen einer Blinddarmoperation.
BoD - Books on Demand Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung A1060080408
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Der Teufel kommt auf die Erde, weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960-1970. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Volkserzählungen, Märchen und Skizzen (Großdruck) A1068282003
Leo N. Tolstoi: Volkserzählungen, Märchen und Skizzen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2023 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck der deutschen Übersetzung von Hanny Brentano: Regensburg, Habbel, 1911. Inhaltsverzeichnis: Volkserzählungen, Märchen und Skizzen. Gott sieht die Wahrheit, aber offenbart sie nicht gleich. Die Bärenjagd. Lösche den Funken, ehe er zur Flamme wird. Der Feind ist zäh, aber Gott ist stark. Die Kerze. Wo Liebe ist, da ist auch Gott. Kinderweisheit und Männertorheit. Die beiden Brüder und das Gold. Iljas. Wie das Teufelchen das Brotränftl verdient hat. Das eigroße Korn. Der große Bär. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ivan Bilibin, Illustration russischer Märchen, 1900. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung A1060080423
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Der Teufel kommt auf die Erde, weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960¿1970. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Wovon die Menschen leben (Großdruck) A1057494821
Leo N. Tolstoi: Wovon die Menschen leben und andere Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2021, 2. Auflage Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Wovon die Menschen leben: Übersetzt von Alexander Eliasberg, aus »Volkserzählungen«, Insel Verlag, Leipzig 1913. Die drei Greise: Übersetzt von Alexander Eliasberg, aus »Volkserzählungen«, Insel Verlag, Leipzig 1913. Leinwandmesser: Übersetzt von Hermann Röhl, Insel-Verlag, Leipzig, 1913. Die beiden Alten: Übersetzt von Hermann Röhl, Insel Verlag, Leipzig o.J. Inhaltsverzeichnis: Wovon die Menschen leben. Die drei Greise. Leinwandmesser. Die beiden Alten. Biografie. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vasily Tropinin, Der alte Bauer, 1825. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
BoD - Books on Demand Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung A1060080408
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Der Teufel kommt auf die Erde, weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960-1970. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Wie viel Erde braucht der Mensch? A1060131263
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Lew N. Tolstoi: Wie viel Erde braucht der Mensch? und andere Erzählungen Der Bauer Pachom strebt nach mehr Land und bekommt es auch, dann strebt er nach noch mehr Land und bekommt auch das. Tolstois Antwort auf die Frage, wie viel Erde der Mensch braucht, ist bestechend einfach und geeignet, das Leben des Lesers zu verändern. Wie viel Erde braucht der Mensch?: Entstanden 1885, Erstdruck 1886. Der Schneesturm: Erstdruck 1856 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Die drei Tode: Entstanden 1858, Erstdruck 1859 in »Biblioteka dlja tschtenija«. Luzern: Erstdruck 1857 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Albert: Erstdruck 1858. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
DORLING KINDERSLEY 467/04791 Ein Fall für die Forscher-Kids 4. Dino in Not DORLINGKINDERSLEY467/04791
Ab in die Urzeit! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission Ein Fall für Dinosaurier-Expertin Tamiko: Die Erde vor 170 Millionen Jahren … Vor einer Höhle liegt ganz allein ein Dino-Ei. Doch wo stecken die Dino-Eltern? Tamiko und Vulkan-Experte Cheng reisen in die Vergangenheit, um das Ei zu schützen. Kaum angekommen müssen sie erst mal einem Stegosaurus-Baby helfen und einen hungrigen Allosaurus überlisten. Zum Glück hat Tamiko die rettende Idee … Leseabenteuer mit den Forscher-Kids - ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen. Ein starkes Team für knifflige Fälle Sie retten Natur und Tiere, lösen mysteriöse Rätsel und reisen sogar in die Urzeit: Die Forscher-Kids sind ein superstarkes Team! Sie kommen aus der ganzen Welt und jedes Kind ist Expert*in für ein spezielles Wissensgebiet, von Astronomie über Ozeane bis zu Dinosauriern. Wenn die geheime Forscherzentrale ruft, sind die Kids sofort zur Stelle – und schon startet eine neue aufregende Mission … • Abenteuer und mehr: Spannende Geschichten mit coolen Held*innen, aufregenden Schauplätzen, interessantem Wissen und einer Extra-Portion Magie – für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren • Pro Band eine abgeschlossene Geschichte: Dinosaurier-Expertin Tamiko und Vulkan-Spezialist Cheng reisen in die Jura-Zeit, um ein Dino-Ei zu retten. Wenn da bloß nicht der Allosaurus, ein Archaeopteryx und andere Riesen-Dinos wären … • Lieblingsthemen spannend verpackt: Von Tierschutz über Umwelt und Raumfahrt bis zu Zeitreisen und Dinosauriern – alles, was Kinder interessiert und ihnen Spaß macht • Ideal zum Selbstlesen durch große Schrift, kurze Kapitel und dazu passende Illustrationen Macht Lust aufs Lesen Schon Kinder ab 7 Jahren tauchen mühelos in die Geschichten ein. Auf den Text abgestimmte Illustrationen auf jeder Doppelseite machen es leicht, den Abenteuern zu folgen. Bei jeder Mission werden interessante Fakten kindgerecht vermittelt, zum Beispiel über Fossilien und warum unsere Vögel mit den Dinos verwandt sind oder über Mumien und Pyramiden. Auch aktuelle Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung oder Tierschutz spielen eine Rolle. Die Forscher-Notizen am Ende jeder Geschichte informieren jeweils zum Thema, ein kleines Glossar erklärt schwierige Begriffe. Bei dieser Kinderbuchreihe kommt alles zusammen, was Kinder lieben: Abenteuer, Magie und super interessantes Wissen. Die Forscher-Kids auf geheimer Mission bei den Dinosauriern. Abenteuer, Magie und Sachwissen fesselnd gemixt – macht Kindern ab 7 Jahren so richtig Lust aufs Lesen. 128 Seiten Mit s/w Illustrationen ab 7 Jahre
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Wie viel Erde braucht der Mensch? A1060131263
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Lew N. Tolstoi: Wie viel Erde braucht der Mensch? und andere Erzählungen Der Bauer Pachom strebt nach mehr Land und bekommt es auch, dann strebt er nach noch mehr Land und bekommt auch das. Tolstois Antwort auf die Frage, wie viel Erde der Mensch braucht, ist bestechend einfach und geeignet, das Leben des Lesers zu verändern. Wie viel Erde braucht der Mensch?: Entstanden 1885, Erstdruck 1886. Der Schneesturm: Erstdruck 1856 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Die drei Tode: Entstanden 1858, Erstdruck 1859 in »Biblioteka dlja tschtenija«. Luzern: Erstdruck 1857 in der Zeitschrift »Sovremennik«. Albert: Erstdruck 1858. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Volkserzählungen, Märchen und Skizzen (Großdruck) A1068282003
Leo N. Tolstoi: Volkserzählungen, Märchen und Skizzen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2023 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck der deutschen Übersetzung von Hanny Brentano: Regensburg, Habbel, 1911. Inhaltsverzeichnis: Volkserzählungen, Märchen und Skizzen. Gott sieht die Wahrheit, aber offenbart sie nicht gleich. Die Bärenjagd. Lösche den Funken, ehe er zur Flamme wird. Der Feind ist zäh, aber Gott ist stark. Die Kerze. Wo Liebe ist, da ist auch Gott. Kinderweisheit und Männertorheit. Die beiden Brüder und das Gold. Iljas. Wie das Teufelchen das Brotränftl verdient hat. Das eigroße Korn. Der große Bär. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ivan Bilibin, Illustration russischer Märchen, 1900. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1828 als viertes von fünf Kindern einer russischen Adelsfamilie auf deren Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren, studiert Lew Nikolajewitsch Tolstoi in Kasan orientalische Sprachen und Jura, um 1847 auf das ererbte Stammgut seiner Familie zurückzukehren. Als Fähnrich der zaristischen Armee nimmt er am Krieg im Kaukasus und später am Krimkrieg teil. Die realistischen Schilderungen seiner Militärerfahrungen machen ihn schon als jungen Mann zu einem bekannten Schriftsteller. Er richtet reformpädagogische Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und schreibt zahlreiche Schulbücher, darunter sein 1872 erschienenes »Alphabet«, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen zum Einsatz kommt. Seine großen Romane »Krieg und Frieden« (1869) und »Anna Karenina« (1878) machen ihn bereits zu Lebzeiten zu einem weltberühmten Autor. Die sozialen Missstände des Zarenreichs verurteilt er entschieden, allerdings lehnt er die Diktatur des Proletariats ebenso ab und empfindet die »theoretische Widersprüchlichkeit« der Kirche als »schädliche Lüge«, was ihm polizeiliche Drangsalien und 1901 die Exkommunikation einbringt. Vielmehr verfolgt er einen religiös inspirierten Anarchismus, der auf Gewaltlosigkeit und bedingungsloser Nächstenliebe basiert. Am 20. November 1910 stirbt Lew N. Tolstoi auf einer Reise in einem offenen Zug an einer Lungenentzündung. Seine Tochter Alexandra verdient als Alleinerbin seines literarischen Nachlasses eine erhebliche Summe mit dem Verkauf der Rechte. Mit dem Geld kauft sie der Mutter und Witwe das Landgut Jasnaja Poljana ab und übergibt dem Wunsche des Vaters entsprechend das Land den ehemals leibeigenen Bauern.
DK Verlag Dorling Kindersley Ein Fall für die Forscher-Kids 4. Dino in Not A1068037488
Ab in die Urzeit! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission Ein Fall für Dinosaurier-Expertin Tamiko: Die Erde vor 170 Millionen Jahren … Vor einer Höhle liegt ganz allein ein Dino-Ei. Doch wo stecken die Dino-Eltern? Tamiko und Vulkan-Experte Cheng reisen in die Vergangenheit, um das Ei zu schützen. Kaum angekommen müssen sie erst mal einem Stegosaurus-Baby helfen und einen hungrigen Allosaurus überlisten. Zum Glück hat Tamiko die rettende Idee … Leseabenteuer mit den Forscher-Kids - ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen. Ein starkes Team für knifflige Fälle Sie retten Natur und Tiere, lösen mysteriöse Rätsel und reisen sogar in die Urzeit: Die Forscher-Kids sind ein superstarkes Team! Sie kommen aus der ganzen Welt und jedes Kind ist Expert*in für ein spezielles Wissensgebiet , von Astronomie über Ozeane bis zu Dinosauriern. Wenn die geheime Forscherzentrale ruft, sind die Kids sofort zur Stelle – und schon startet eine neue aufregende Mission … • Abenteuer und mehr: Spannende Geschichten mit coolen Held*innen, aufregenden Schauplätzen, interessantem Wissen und einer Extra-Portion Magie – für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren • Pro Band eine abgeschlossene Geschichte: Dinosaurier-Expertin Tamiko und Vulkan-Spezialist Cheng reisen in die Jura-Zeit, um ein Dino-Ei zu retten. Wenn da bloß nicht der Allosaurus, ein Archaeopteryx und andere Riesen-Dinos wären … • Lieblingsthemen spannend verpackt: Von Tierschutz über Umwelt und Raumfahrt bis zu Zeitreisen und Dinosauriern – alles, was Kinder interessiert und ihnen Spaß macht • Ideal zum Selbstlesen durch große Schrift, kurze Kapitel und dazu passende Illustrationen Macht Lust aufs Lesen Schon Kinder ab 7 Jahren tauchen mühelos in die Geschichten ein. Auf den Text abgestimmte Illustrationen auf jeder Doppelseite machen es leicht, den Abenteuern zu folgen. Bei jeder Mission werden interessante Fakten kindgerecht vermittelt, zum Beispiel über Fossilien und warum unsere Vögel mit den Dinos verwandt sind oder über Mumien und Pyramiden. Auch aktuelle Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung oder Tierschutz spielen eine Rolle. Die Forscher-Notizen am Ende jeder Geschichte informieren jeweils zum Thema, ein kleines Glossar erklärt schwierige Begriffe. Bei dieser Kinderbuchreihe kommt alles zusammen, was Kinder lieben: Abenteuer, Magie und super interessantes Wissen. Die Forscher-Kids auf geheimer Mission bei den Dinosauriern. Abenteuer, Magie und Sachwissen fesselnd gemixt – macht Kindern ab 7 Jahren so richtig Lust aufs Lesen.
BoD - Books on Demand Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Großdruck) A1055419354
Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein Lustspiel in drei Aufzügen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Der Teufel kommt auf die Erde weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1822. Erstdruck in: Dramatische Dichtungen, Frankfurt/M. (Kettembeil) 1827. Uraufführung am 7.12.1876 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Christian Dietrich Grabbe: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe in sechs Bänden. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, bearb. von Alfred Bergmann, Emsdetten (Westf.): Lechte, 1960-1970. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Jacques de Backer, Das Jüngste Gericht (Detail), um 1580. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über den Autor: 1801 als einziges Kind eines Zuchthausaufsehers in Detmold geboren, bietet Christian Dietrich Grabbe sechzehnjährig dem Leipziger Verleger Göschen vergeblich sein Drama »Theodora« an, das nicht erhalten ist. Er studiert Jura in Leipzig und Berlin. Seine Versuche, sich als Autor, Schauspieler oder Dramaturg am Theater zu etablieren, scheitern und er wird 1826 Militärgerichtsbeamter beim lippischen Heer. Der Achtungserfolg seiner 1827 erscheinenden Jugendstücke »Dramatische Dichtungen nebst einer Abhandlung über die Shakespearo-Manie« ermutigt ihn zu weiteren literarischen Arbeiten. 1829 wird seine Tragödie »Don Juan und Faust« als einziges Stück zu Lebzeiten des Autors aufgeführt. Die weitgehende Ablehnung der Bühnen, seine als quälend empfundenen Amtsgeschäfte und die unglücklich verlaufende Ehe mit der zehn Jahre älteren Louise Christiane Clostermeier verfestigen sich zu einer Lebenskrise. Grabbe vernachlässigt die Amtsgeschäfte und verfällt zunehmend dem Alkohol. 1834 quittiert er den Staatsdienst, verlässt seine Frau und überwirft sich mit seinem Verleger. 1836 stirbt Christian Dietrich Grabbe im Alter von 34 Jahren vereinsamt in Detmold. Er gilt heute neben Georg Büchner als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas.
Henricus - Edition Deutsche Klassik Franziska (Großdruck) A1067845791
Frank Wedekind: Franziska. Ein modernes Mysterium in fünf Akten Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift 1912 wurde Wedekinds »Franziska« als eines der ersten Stücke der gerade eröffneten Müncher Kammerspiele uraufgeführt. Inszeniert vom Autor selbst, seiner Frau Tilly und sich selbst in den Hauptrollen auf den Leib geschrieben, erzählt das »moderne Mysterium in fünf Akten« die Geschichte der jungen Franziska, die sich vorübergehend in Franz verwandeln lässt, um das ausschweifende männliche Empfinden kennenzulernen und sich als Gegenleistung als willenlose Sklavin unterwerfen muss. Ein faustischer Pakt. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2023 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1911. Erstdruck: München (Georg Müller) 1912. Uraufführung am 20.11.1912, Lustspielhaus (Kammerspiele), München. Textgrundlage ist die Ausgabe: Wedekind, Frank: Franziska. Ein modernes Mysterium in fünf Akten, München: Georg Müller, 1912. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Iwan Nikolajewitsch Kramskoj, Die Unbekannte (Ausschnitt), 1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1864 in Hannover als zweites von fünf Kindern eines mit Immobilienspekulationen in den USA sehr vermögend gewordenen Arztes geboren, verbringt Benjamin Franklin Wedekind seine Jugend auf Schloss Lenzburg, das der Vater kauft, als die Familie 1872 aus Opposition gegen das soeben gegründete Deutsche Reich in die Schweiz emigriert. Er studiert Literatur in Lausanne und Jura in München, bricht beides ab und arbeitet unter anderem in der Werbeabteilung des Lebensmittelunternehmens Maggi und als Sekretär in einem Zirkus. Der Vater entzieht ihm die finanziellen Zuwendungen und zwingt ihn so zur Wiederaufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften in Zürich. Nach dem Tod des Vaters 1888 bricht er auch dieses ab und erbt ein beträchtliches Vermögen. Er geht nach München, Paris, London und Berlin, ist Mitbegründer der Satirezeitschrift »Simplicissimus« und zeugt mit Frida Strindberg, der Ehefrau von August Strindberg, den kleinen Friedrich Strindberg. Ein satirisches Gedicht auf den Kaiser bringt ihm eine Verurteilung zu sechs Monaten Haft ein. 1910 macht ihn Max Reinhardts Inszenierung der »Wedekind Zyklen« am Deutschen Theater in Berlin zu einem sehr berühmten Autor. Am 9. März 1918 stirbt mit Frank Wedekind in München einer der meistgespielten Dramatiker seiner Epoche an den Folgen einer Blinddarmoperation.
DK Verlag Dorling Kindersley Ein Fall für die Forscher-Kids 4. Dino in Not A1068037488
Ab in die Urzeit! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission Ein Fall für Dinosaurier-Expertin Tamiko: Die Erde vor 170 Millionen Jahren … Vor einer Höhle liegt ganz allein ein Dino-Ei. Doch wo stecken die Dino-Eltern? Tamiko und Vulkan-Experte Cheng reisen in die Vergangenheit, um das Ei zu schützen. Kaum angekommen müssen sie erst mal einem Stegosaurus-Baby helfen und einen hungrigen Allosaurus überlisten. Zum Glück hat Tamiko die rettende Idee … Leseabenteuer mit den Forscher-Kids - ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen. Ein starkes Team für knifflige Fälle Sie retten Natur und Tiere, lösen mysteriöse Rätsel und reisen sogar in die Urzeit: Die Forscher-Kids sind ein superstarkes Team! Sie kommen aus der ganzen Welt und jedes Kind ist Expert*in für ein spezielles Wissensgebiet , von Astronomie über Ozeane bis zu Dinosauriern. Wenn die geheime Forscherzentrale ruft, sind die Kids sofort zur Stelle – und schon startet eine neue aufregende Mission … Abenteuer und mehr: Spannende Geschichten mit coolen Held*innen, aufregenden Schauplätzen, interessantem Wissen und einer Extra-Portion Magie – für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren Pro Band eine abgeschlossene Geschichte: Dinosaurier-Expertin Tamiko und Vulkan-Spezialist Cheng reisen in die Jura-Zeit, um ein Dino-Ei zu retten. Wenn da bloß nicht der Allosaurus, ein Archaeopteryx und andere Riesen-Dinos wären … Lieblingsthemen spannend verpackt: Von Tierschutz über Umwelt und Raumfahrt bis zu Zeitreisen und Dinosauriern – alles, was Kinder interessiert und ihnen Spaß macht Ideal zum Selbstlesen durch große Schrift, kurze Kapitel und dazu passende Illustrationen Macht Lust aufs Lesen Schon Kinder ab 7 Jahren tauchen mühelos in die Geschichten ein. Auf den Text abgestimmte Illustrationen auf jeder Doppelseite machen es leicht, den Abenteuern zu folgen. Bei jeder Mission werden interessante Fakten kindgerecht vermittelt, zum Beispiel über Fossilien und warum unsere Vögel mit den Dinos verwandt sind oder über Mumien und Pyramiden. Auch aktuelle Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung oder Tierschutz spielen eine Rolle. Die Forscher-Notizen am Ende jeder Geschichte informieren jeweils zum Thema, ein kleines Glossar erklärt schwierige Begriffe. Bei dieser Kinderbuchreihe kommt alles zusammen, was Kinder lieben: Abenteuer, Magie und super interessantes Wissen. Die Forscher-Kids auf geheimer Mission bei den Dinosauriern. Abenteuer, Magie und Sachwissen fesselnd gemixt – macht Kindern ab 7 Jahren so richtig Lust aufs Lesen.