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Tredition Wertefundierte Organisationsentwicklung
New Work, Agilität und Digitalisierung stellen unsere Arbeitswelt infrage. Die aktuell anstehenden Veränderungsprozesse können wir gesund und produktiv gestalten, indem wir traditionelle Tugenden wie Wertschätzung, Sinnerleben und Glaubwürdigkeit als Fundament nutzen. Doch wie kann das Werteprofil eines Unternehmens in den Fokus des Denkens und Handelns aller Beteiligten rücken, um im Arbeitsalltag mit Leben gefüllt zu werden? Welche Aspekte dabei eine Rolle spielen, weiß Ingrid Kadisch aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Coach für werteorientierte Organisationsentwicklung. Und so hat sie theoretische und praktische Impulse für Führungskräfte, Mitarbeitende und Beratende zusammengetragen. Das Buch zeigt, wie sich aus den vier Werten Wohlbefinden, Partizipation, Sinn und Integrität der Schlüssel zum Unternehmenserfolg schmieden lässt. Mit Beiträgen von Dr. Michael Schottmayer, Christa Schulte, Natalie A. Peter, Barbara Schygulla, Antje Waterholter, Nicole Schober, Maurice Müller, Dr. Imme Gerke und Dr. Jacques Drolet, Margot Böhm, Ulli Lobach, Dr. Jelena K. Becker, Ingrid Kadisch, Silvia Ziolkowski, Andreas Burzik, Anja Söger, Rena Maria Fehre
Welche Funktion erfüllt Kulturpolitik in historischer sowie in gegenwärtiger, internationaler Perspektive? Der Band spannt einen Bogen über 220 Jahre Ideengeschichte von Kulturpolitik(en) in nationaler und internationaler Perspektive. Rund fünfzig Beiträge zu Kulturpolitik und Kulturpolitikforschung aus und zu verschiedenen Nationen, aber auch zu supranationalen Einrichtungen wie der EU und der UNESCO geben Wissenschaftlern, Studierenden und Praktikern erstmalig einen umfassenden Überblick über Diskurse und Methoden der Kulturpolitik(-forschung).Mit Texten von Friedrich Schiller, Wilhelm von Humboldt, Matthew Arnold, John Dewey, Hermann Glaser und Karl Heinz Stahl, Paul DiMaggio und Michael Useem, Alfred K. Treml, Dirk Baecker, Edward C. Banfield, Norbert Lammert, John Maynard Keynes, Xi Jinping, Theodor Heuss, Constance DeVereaux und Martin Griffin, Dan Eugen Ratiu, Yudhishthir Raj Isar, Kiran Klaus Patel, Margaret J. Wyszomirski, Jörg Rössel und Sebastian Weingartner, Bruno S. Frey, Michael Hutter, Walter Benjamin, Joseph Beuys, Jacques Rancière, Boris Groys sowie Kazimir Malevich u.v.a.
New Work, Agilität und Digitalisierung stellen unsere Arbeitswelt infrage. Die aktuell anstehenden Veränderungsprozesse können wir gesund und produktiv gestalten, indem wir traditionelle Tugenden wie Wertschätzung, Sinnerleben und Glaubwürdigkeit als Fundament nutzen. Doch wie kann das Werteprofil eines Unternehmens in den Fokus des Denkens und Handelns aller Beteiligten rücken, um im Arbeitsalltag mit Leben gefüllt zu werden? Welche Aspekte dabei eine Rolle spielen, weiß Ingrid Kadisch aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Coach für werteorientierte Organisationsentwicklung. Und so hat sie theoretische und praktische Impulse für Führungskräfte, Mitarbeitende und Beratende zusammengetragen. Das Buch zeigt, wie sich aus den vier Werten Wohlbefinden, Partizipation, Sinn und Integrität der Schlüssel zum Unternehmenserfolg schmieden lässt. Mit Beiträgen von Dr. Michael Schottmayer, Christa Schulte, Natalie A. Peter, Barbara Schygulla, Antje Waterholter, Nicole Schober, Maurice Müller, Dr. Imme Gerke und Dr. Jacques Drolet, Margot Böhm, Ulli Lobach, Dr. Jelena K. Becker, Ingrid Kadisch, Silvia Ziolkowski, Andreas Burzik, Anja Söger, Rena Maria Fehre
Welche Funktion erfüllt Kulturpolitik in historischer sowie in gegenwärtiger, internationaler Perspektive? Der Band spannt einen Bogen über 220 Jahre Ideengeschichte von Kulturpolitik(en) in nationaler und internationaler Perspektive. Rund fünfzig Beiträge zu Kulturpolitik und Kulturpolitikforschung aus und zu verschiedenen Nationen, aber auch zu supranationalen Einrichtungen wie der EU und der UNESCO geben Wissenschaftlern, Studierenden und Praktikern erstmalig einen umfassenden Überblick über Diskurse und Methoden der Kulturpolitik(-forschung).Mit Texten von Friedrich Schiller, Wilhelm von Humboldt, Matthew Arnold, John Dewey, Hermann Glaser und Karl Heinz Stahl, Paul DiMaggio und Michael Useem, Alfred K. Treml, Dirk Baecker, Edward C. Banfield, Norbert Lammert, John Maynard Keynes, Xi Jinping, Theodor Heuss, Constance DeVereaux und Martin Griffin, Dan Eugen Ratiu, Yudhishthir Raj Isar, Kiran Klaus Patel, Margaret J. Wyszomirski, Jörg Rössel und Sebastian Weingartner, Bruno S. Frey, Michael Hutter, Walter Benjamin, Joseph Beuys, Jacques Rancière, Boris Groys sowie Kazimir Malevich u.v.a.
Cross Cult Saga 10, Belletristik von Brian K. Vaughan, Frank Neubauer
Brian K. Vaughan genoss bereits als Autor von Comicserien wie Ex Machina und der langjährig laufenden Reihe Y: The Last Man einen guten Ruf, bevor er mit dem Drehbuchschreiben für J. J. Abrams Lost begann, wo sein Gefühl für Charaktere und komplexe Storylines auch im TV schnell für Furore sorgte. Er wurde dann von Steven Spielberg ausgewählt, eine Romanvorlage von Stephen King als TV-Serie zu adaptieren: Somit wurde er Autor und Showrunner der Serie Under the Dome. Mit Saga - ein Titel, der Assoziationen an grosse Erzählungen weckt und von Vaughan augenzwinkernd, aber nicht ohne Hintergedanken gewählt wurde - kehrte er im März 2012 jedoch zum Medium Comic zurück ... und wie! Saga gilt als sein bisher ausgefeiltestes Werk und wurde in den letzten Jahren Dauerabonnent der wichtigsten US-Comicpreise, der Eisner- und Harvey-Awards. Mehr als 10 Preise hat Saga mittlerweile bekommen und sich in den USA zum absoluten Comic-Bestseller entwickelt. Parallel zu Saga entstand 2015 der Comicroman We Stand on Guard. Fiona Staples wurde in Calgary in der kanadischen Provinz Alberta geboren. Als nachhaltigen Einfluss auf ihr kreatives Schaffen nennt die Künstlerin Fantasy-Geschichten, die sie als Kind gelesen hat, darunter die Geschichten aus dem Redwall-Zyklus des Autors Brian Jacques und Die Prinzessin und der Kobold von George MacDonald. Nach zahlreichen Arbeiten für DC Comics, wie Northlanders mit Brian Wood, hatte die Künstlerin insbesondere mit der mehrfach ausgezeichneten Reihe Saga Erfolg. Staples schuf die Comicserie gemeinsam mit dem Autor Brian K. Vaughan.
New Work, Agilität und Digitalisierung stellen unsere Arbeitswelt infrage. Die aktuell anstehenden Veränderungsprozesse können wir gesund und produktiv gestalten, indem wir traditionelle Tugenden wie Wertschätzung, Sinnerleben und Glaubwürdigkeit als Fundament nutzen. Doch wie kann das Werteprofil eines Unternehmens in den Fokus des Denkens und Handelns aller Beteiligten rücken, um im Arbeitsalltag mit Leben gefüllt zu werden? Welche Aspekte dabei eine Rolle spielen, weiß Ingrid Kadisch aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Coach für werteorientierte Organisationsentwicklung. Und so hat sie theoretische und praktische Impulse für Führungskräfte, Mitarbeitende und Beratende zusammengetragen. Das Buch zeigt, wie sich aus den vier Werten Wohlbefinden, Partizipation, Sinn und Integrität der Schlüssel zum Unternehmenserfolg schmieden lässt. Mit Beiträgen von Dr. Michael Schottmayer, Christa Schulte, Natalie A. Peter, Barbara Schygulla, Antje Waterholter, Nicole Schober, Maurice Müller, Dr. Imme Gerke und Dr. Jacques Drolet, Margot Böhm, Ulli Lobach, Dr. Jelena K. Becker, Ingrid Kadisch, Silvia Ziolkowski, Andreas Burzik, Anja Söger, Rena Maria Fehre
BoD – Books on Demand Gottfried Kellers Prosa. Ausgewählte Werke II A1056140790
Züricher Novellen: Novellenzyklus. Fünf Erzählungen aus der Vergangenheit Alt-Zürichs (Kellers »Blick in die Geschichte«) beleuchten mit »wohlwollender Ironie, die dem Zeug das falsche Pathos nimmt«, Echtes von Unechtem, Wesentliches von Wesenlosem scheidend, Züricher Gemeinsinn und Charakter. Hell-Dunkel-Metaphorik: Liebe, über alle Klassenunterschiede hinweg; zerstörerische geschichtlich sich wandelnde Mächte und Kräfte; strahlende kulturelle Leistungen, die es zu sammeln und bewahren gilt; verpasstes vergängliches menschliches Dasein; kostbar einziges Leben. Die Erzählungen: Hadlaub, Der Narr auf Manegg und Der Landvogt von Greifensee werden von einer Rahmengeschichte eingefasst. Jacques, ein »Heranwüchsling« (unten, S. 15), ziellos, altklug, originalitätssüchtig, wird von seinem Oheim mittels Vorstellung dreier Viten »geheilt«. Das Sinngedicht: Unter anderem an Giovanni Boccaccios Decamerone oder Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten erinnernder Zyklus. Die Rahmenhandlung führt eine »Liebeskrieg«-Konstellation herbei, in der Heirats- und Beziehungsprobleme, Verhältnisse zwischen Mann und Frau, Suche und Wahl des idealen Lebenspartners mittels wechselweiser vorgetragener kontrastierender Binnenerzählungen von den Parteien und dem Oheim bedacht, diskutiert, kommentiert und womöglich glücklich gelöst werden. [Joerg K. Sommermeyer]
Forschungsteil: R. Kühn, M. Staudigl: Einleitung: Von der skeptischen Epoché zur Gegen-Reduktion – Grundpositionen: Sebastian Luft: Die Konkretion des Ich und das Problem der Ichspaltung in Husserls phänomenologischer Reduktion – R. Cristin: Reduktion und Destruktion bei Heidegger – M. Henry: Nicht-intentionale Phänomenologie und Gegen-Reduktion – Spezifische Reduktionsschritte: Reduktion, Welt und Gebung: R. Brisart: Das Unreduzierbare in phänomenologischer Hinsicht – G. v. Kerckhoven: Reduktion und Ent-menschung bei Eugen Fink – J.-L. Marion: Reduktive „Gegen-Methode“ und Faltung der Gegebenheit – Empirie und Transzendentalität in der Epoché: D. Janicaud: Reduktion und minimalistische Phänomenologie – K. Novotný: Die Transzendentalität der Welt: Epoché und Reduktion bei Jan Patocka – G. Leghissa: Dekonstruktion und die Rhetoriken der Fundierung bei Jacques Derrida – Praktiken der Reduktion: H. R. Sepp: Epoché vor Theorie – N. Depraz, F. J. Varela, P.Vermersch: Die phänomenologische „Epoché“ als Praxis – M. Titze: Epoché und Reduktion in der Psychotherapie – Dokumentationsteil: Max Scheler (H. R. Sepp) – Hedwig Conrad-Martius (H. R. Sepp) – Hans Lipps (H. R. Sepp) – Emmanuel Lévinas (R. Kühn) – Enzo Paci: Die Entdeckung der Verflechtung von Transzendentalem und Empirischem (G. Leghissa) - „East and West Coast“ Positionen: Zu Noema und Reduktion (J. G. Hart) - Kitaro Nishida: Nishidas Position zur Reflexionsphilosophie (W.-H. Huang) – Literaturverzeichnis– Personenregister – Sachregister – Autorenverzeichnis
Königshausen u. Neumann Epoché und Reduktion A1000542931
Forschungsteil: R. Kühn, M. Staudigl: Einleitung: Von der skeptischen Epoché zur Gegen-Reduktion – Grundpositionen: Sebastian Luft: Die Konkretion des Ich und das Problem der Ichspaltung in Husserls phänomenologischer Reduktion – R. Cristin: Reduktion und Destruktion bei Heidegger – M. Henry: Nicht-intentionale Phänomenologie und Gegen-Reduktion – Spezifische Reduktionsschritte: Reduktion, Welt und Gebung: R. Brisart: Das Unreduzierbare in phänomenologischer Hinsicht – G. v. Kerckhoven: Reduktion und Ent-menschung bei Eugen Fink – J.-L. Marion: Reduktive „Gegen-Methode“ und Faltung der Gegebenheit – Empirie und Transzendentalität in der Epoché: D. Janicaud: Reduktion und minimalistische Phänomenologie – K. Novotný: Die Transzendentalität der Welt: Epoché und Reduktion bei Jan Patocka – G. Leghissa: Dekonstruktion und die Rhetoriken der Fundierung bei Jacques Derrida – Praktiken der Reduktion: H. R. Sepp: Epoché vor Theorie – N. Depraz, F. J. Varela, P.Vermersch: Die phänomenologische „Epoché“ als Praxis – M. Titze: Epoché und Reduktion in der Psychotherapie – Dokumentationsteil: Max Scheler (H. R. Sepp) – Hedwig Conrad-Martius (H. R. Sepp) – Hans Lipps (H. R. Sepp) – Emmanuel Lévinas (R. Kühn) – Enzo Paci: Die Entdeckung der Verflechtung von Transzendentalem und Empirischem (G. Leghissa) - „East and West Coast“ Positionen: Zu Noema und Reduktion (J. G. Hart) - Kitaro Nishida: Nishidas Position zur Reflexionsphilosophie (W.-H. Huang) – Literaturverzeichnis– Personenregister – Sachregister – Autorenverzeichnis
> Die Vaurien-Jolle ist eine international verbreitete Regattajolle. Jean Jacques Herbulot konstruierte das leichte und preiswerte Boot 1951 aus Sperrholz f?r die Segelschule Les Gl?nans. Seit 1961 ist der Vaurient von der International Sailing Federation (ISAF) als internationale Einheitsklasse anerkannt. Inzwischen wurden mehr als 36.000 Boote gebaut. Durch die Knickspant-Konstruktion segelt der Vaurien stabil und l?sst sich auch von Anf?ngern leicht beherrschen. Der Vaurien eignet sich gut zur Segelausbildung - ihn optimal schnell zu segeln erfordert Geschick am Steuer und gute Teamarbeit. Das Modell wurde in unserem Jollenma?stab 1:10 anhand von Originalzeichnungen, die uns die Klassenvereinigung vaurien.de freundlicherweise zur Verf?gung stellte, und Fotos exakt nachgebaut. Viele Details konnten durch die moderne Laserfertigung in diesem Modell realisiert werden. Der Baukasten enth?lt s?mtliche Holzteile exakt mit Laser ausgeschnitten. Holzteile k?nnen vor dem Zusammenbau auf die gew?nschte Holzfarbe gebeizt werden. Beschlagteile sind aus Messing ge?tzt. Mast und Gro?baum werden aus mehreren Laserteilen zusammengesetzt und dann verschliffen. Auch die Segel wurden in ihren Bahnen mit Laserstrahl bereits ausgeschnitten. Bauplan und eine Bauanleitung mit vielen Detailskizzen sind ebenfalls im Baukasten enthalten. Technische Daten Ma?stab 1:10 Gesamtl?nge 450 mm Rumpfl?nge 410 mm Breite 150 mm H?he gesamt ca. 705 mm
Anhand von 50 Kurzdarstellungen berühmter Komponisten unternehmen der bekannte Münchner Karikaturist Franz Eder und der Autor und Illustrator Alfons Schweiggert einen Streifzug durch die Musikgeschichte. In kleinen Anekdoten in Dur & Moll zeichnen sie je ein individuelles Porträt zu Persönlichkeit und charakteristischen Eigenheiten beispielsweise eines Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Giuseppe Verdi, Johann Sebastian Bach oder Wolfgang Amadeus Mozart. Jedem Künstler sind zwei Textseiten gewidmet, die bezeichnende Episoden seines Lebens und Schaffens vorstellen. Mit einer farbigen, eigenwilligen Karikatur und spitzfindigen Zitaten ausgestattet, eröffnen diese Persönlichkeitsentwürfe einen ungewöhnlich heiteren Blick auf die Größen der klassischen Musik. Folgende Komponisten finden Sie in diesem Buch wieder: B Bach, Johann Sebastian Berg, Alban Berlioz, Hector Bernstein, Leonard Brahms, Johannes Bruckner, Anton C Chopin, Frédéric D Debussy, Claude di Lasso,Orlando Dvorák, Anton E Egk, Werner G Gershwin, George Gluck, Christoph Willibald Grieg, Edvard H Händel, Georg Friedrich Hartmann, Karl Amadeus Haydn, Joseph Hindemith, Paul K Kálmán, Emmerich Kreuder, Peter L Lehár, Franz Liszt, Franz M Mahler, Gustav Mayr, Simon Meyerbeer, Giacomo Mozart, Wolfgang Amadeus O Offenbach, Jacques Orff, Carl P Paganini, Niccolò Pfitzner, Hans Puccini, Giacomo R Ravel, Maurice Reger, Max Rimskij-Korsakov, Nikolaj Rossini, Gioacchino S Schönberg, Arnold Schostakowitsch, Dmitri Schubert, Franz Schumann, Robert Strauss, Richard Strauß, Johann Strawinsky, Igor V van Beethoven, Ludwig Verdi, Ludwig Vivaldi, Antonio von Bingen, Hildegard von Weber, Carl Maria W Wagner, Richard Webber, Andrew Lloyd X XY
1 Poetologische Aspekte des Hauses in Literatur und Film – S. Kleinert: Das Haus im italienischen Verismus als geschichtlicher Raum und Gendertopographie – A. Keilhauer: Umzüge im naturalistischen Roman – D. Bengsch: „L’entrée est ici“: Der erzählpoetische Diskurs des Hauses in Aminadab von Maurice Blanchot – M. Neuhofer: Zur Poetik des Hauses im Eheroman bei Gustave Flaubert, Danièle Sallenvave und Natalia Ginzburg – 2 Architektur und Inszenierung des Hauses – O. Müller: Gothic Combourg? Der Schauerroman und das unheimliche Haus des Vaters in Chateaubriands Mémoires d‘Outre-Tombe – A. Scholler-Schärf: Das dekadente Haus als antibürgerlicher Raum – theatrale Häuslichkeit bei Emile Zola, Gabriele D’Annunzio und Joris-Karl Huysmans – T. Amos: Die Architektur des Magischen Realismus in Buzzatis Il deserto dei Tartari – E. Tiller: Bagheria: Dacia Marainis Behausung autobiographischer Refl exion und fi ktionaler Genealogisierung – 3 Haus, Familie, Identität – M. Albert: Das Haus als Ort von Identität, Geschichte und Heimat: Pierre Bergounioux’ La maison rose – H. Ehrlicher: Tote im spanischen Haus: Unheimliche Familienkonstellationen im spanischen Film vor und nach Franco – R. Lagabrielle: Queering the house. Haus und Begehren im Film Crustacés et coquillages (Olivier Ducastel und Jacques Martineau, 2005) – J. E. Fortin: Das Haus in den Romanen von Tanguy Viel und Salvatore Mannuzzu – 4 (Ab-)geschlossenheit und Begrenzungen im Haus – K. van der Meer: Künstliche Früchte und Winterkartoffeln. Ein Blick in die veristischen Wohnwelten von Neera, La Marchesa Colombi und Matilde Serao – V. E. Gerling: Privater und öffentlicher Raum als Leitmotive im Film Madame Bovary von Jean Renoir – A.-B. Binder: Weibliche Identität im geschlossenen Raum: Mutter-Tochter- Beziehungen in Lorcas La casa de Bernarda Alba und ihre literarischen Verarbeitungen von La virgen roja – G. Febel: Innen- und Außenräume bei Nina Bouraoui, Marie Ndjaye, Faou Diome, Miriam Warner-Veyra und anderen frankophonen Autorinnen der Gegenwart – 5 Formen von Unbehaustheit – F. Estelmann: Nostalgisches Nomadentum: Metaphern des Behausten und des Unbehausten im Erzählwerk Isabelle Eberhardts – M. Stemberger: Die Häuser der Unbehausten: Raum und Identität bei Irène Némirovsky – K. Ackermann: Das Haus als Ort der Verlusterfahrung und Gewaltphantasie bei Blaise Cendrars – S. Winter: Fester Wohnsitz, lose Bindung. Zu Mathieu Lindons Roman Chez qui habitons-nous?
Königshausen u. Neumann Von Häusern und Menschen A1012168914
1 Poetologische Aspekte des Hauses in Literatur und Film – S. Kleinert: Das Haus im italienischen Verismus als geschichtlicher Raum und Gendertopographie – A. Keilhauer: Umzüge im naturalistischen Roman – D. Bengsch: „L’entrée est ici“: Der erzählpoetische Diskurs des Hauses in Aminadab von Maurice Blanchot – M. Neuhofer: Zur Poetik des Hauses im Eheroman bei Gustave Flaubert, Danièle Sallenvave und Natalia Ginzburg – 2 Architektur und Inszenierung des Hauses – O. Müller: Gothic Combourg? Der Schauerroman und das unheimliche Haus des Vaters in Chateaubriands Mémoires d‘Outre-Tombe – A. Scholler-Schärf: Das dekadente Haus als antibürgerlicher Raum – theatrale Häuslichkeit bei Emile Zola, Gabriele D’Annunzio und Joris-Karl Huysmans – T. Amos: Die Architektur des Magischen Realismus in Buzzatis Il deserto dei Tartari – E. Tiller: Bagheria: Dacia Marainis Behausung autobiographischer Refl exion und fi ktionaler Genealogisierung – 3 Haus, Familie, Identität – M. Albert: Das Haus als Ort von Identität, Geschichte und Heimat: Pierre Bergounioux’ La maison rose – H. Ehrlicher: Tote im spanischen Haus: Unheimliche Familienkonstellationen im spanischen Film vor und nach Franco – R. Lagabrielle: Queering the house. Haus und Begehren im Film Crustacés et coquillages (Olivier Ducastel und Jacques Martineau, 2005) – J. E. Fortin: Das Haus in den Romanen von Tanguy Viel und Salvatore Mannuzzu – 4 (Ab-)geschlossenheit und Begrenzungen im Haus – K. van der Meer: Künstliche Früchte und Winterkartoffeln. Ein Blick in die veristischen Wohnwelten von Neera, La Marchesa Colombi und Matilde Serao – V. E. Gerling: Privater und öffentlicher Raum als Leitmotive im Film Madame Bovary von Jean Renoir – A.-B. Binder: Weibliche Identität im geschlossenen Raum: Mutter-Tochter- Beziehungen in Lorcas La casa de Bernarda Alba und ihre literarischen Verarbeitungen von La virgen roja – G. Febel: Innen- und Außenräume bei Nina Bouraoui, Marie Ndjaye, Faou Diome, Miriam Warner-Veyra und anderen frankophonen Autorinnen der Gegenwart – 5 Formen von Unbehaustheit – F. Estelmann: Nostalgisches Nomadentum: Metaphern des Behausten und des Unbehausten im Erzählwerk Isabelle Eberhardts – M. Stemberger: Die Häuser der Unbehausten: Raum und Identität bei Irène Némirovsky – K. Ackermann: Das Haus als Ort der Verlusterfahrung und Gewaltphantasie bei Blaise Cendrars – S. Winter: Fester Wohnsitz, lose Bindung. Zu Mathieu Lindons Roman Chez qui habitons-nous?
Penguin Books Ltd The Great Global Transformation A1074366597
A Financial Times Book of the Year 'Milanovic combines his deep knowledge of political economy and philosophy and his mastery of statistics to explain the rise of Asia and the corresponding decline of the West' James K. Galbraith A leading economist economist guides us through the ruins of the current world order: where do we go next? Global neoliberalism is on its last legs, while a new international economic order is taking hold. Trade blocs, tariff wars, economic sanctions, and national champions are in; nationalism, anti-immigration movements and the far-right are on the rise. Liberalism is being rejected by the civic realm, as the status quo of the past fifty years crumbles. What remains in its wake? Drawing on original research, leading economist Branko Milanovic reveals the seismic shifts that are shaping our world. He details the facts: how the rising economic power of Asia is creating a new global 'middle class' in the greatest reshuffle of incomes since the Industrial Revolution. He explores our fears: why are we becoming increasingly unhappy, when the world is becoming richer and more equal? And he shows us the fight ahead: as plutocracy returns, global war threatens, and a new system silently shapes our nations, driving malcontent to breaking point. In The Great Global Transformation, Milanovic provides an invaluable guide to the new 21st century. 'A must read for anyone concerned about the future of the world order' Gordon Brown 'Everyone who wants to understand these titanic changes must read this book' Martin Jacques
GRIN Jean-Jacques Rousseau als Vordenker des Totalitarismus? A1005661523
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Jean-Jacques Rousseau hat in seinem 1762 erschienenen Hauptwerk ¿Du contrat social ou principes du droit politique" seine staatsphilosophische Theorie dargelegt und damit den Entwurf einer politischen Ordnung hinterlassen, welcher noch heute viele Politikwissenschaftler, Philosophen, Historiker und Staatsrechtler beschäftigt. Die einerseits logisch nachvollziehbare Argumentation, andererseits aber innere Widersprüchlichkeit des Werkes, lassen sehr unterschiedliche und gegensätzliche Interpretationen zu: So wird Rousseau von manchen Seiten als Vordenker des modernen Totalitarismus betrachtet, dessen Überlegungen die totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts zumindest mit ermöglicht haben. Andere sehen in ihm dagegen den Vorläufer des heutigen Liberalismus. In der vorliegenden Arbeit stehen die totalitären Elemente in Rousseaus Staatslehre im Mittelpunkt. Es soll analysiert werden, inwieweit sich eine totalitäre Deutung begründen lässt. Sind Rousseaus Ausführungen im ¿Contrat social¿ wirklich dazu geeignet, einem totalitären Herrschaftssystem den Weg zu ebnen? Ist mit seiner Konzeption des ¿volonté générale¿ zwangsläufig die Aufgabe jeglicher individueller Freiheit verbunden? Kann in der Gestalt des Gesetzgebers tatsächlich eine Art ¿Erziehungsdiktator¿ gesehen werden? Zielt die rousseausche Staatslehre damit letztlich sogar auf die Rechtfertigung des totalitären Staates ab? Im ersten Schritt wird das Wesen des Totalitarismus bestimmt. Dazu werden zwei Theorien totalitärer Herrschaft vorgestellt: Zum einen gilt es den herrschaftsstrukturelle Ansatz nach Carl J. Friedrich und Zbigniew K. Brzezinski zu untersuchen, zum anderen wird der geschichtsphilosophische Ansatz nach Hannah Arendt analysiert. Die wichtigsten Merkmale des Totalitarismus werden in einem zweiten Schritt mit Rousseaus Formulierungen im ¿Contrat social¿ verglichen; dabei finden besonders die Autoren Jacob Talmon, Peter Mayer-Tasch und Otto Vossler ihre Erwähnung. Ziel ist es, anhand von zwei klassischen Beispielen zunächst einen kurzen Überblick über das Phänomen des Totalitarismus zu geben und seine Wesensmerkmale herauszustellen. Daraufhin wird Rousseaus politische Theorie im Hinblick auf totalitäre Elemente untersucht und bewertet. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob Rousseau tatsächlich als Vordenker des Totalitarismus bezeichnet werden kann.
GRIN Jean-Jacques Rousseau als Vordenker des Totalitarismus?
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Jean-Jacques Rousseau hat in seinem 1762 erschienenen Hauptwerk ¿Du contrat social ou principes du droit politique" seine staatsphilosophische Theorie dargelegt und damit den Entwurf einer politischen Ordnung hinterlassen, welcher noch heute viele Politikwissenschaftler, Philosophen, Historiker und Staatsrechtler beschäftigt. Die einerseits logisch nachvollziehbare Argumentation, andererseits aber innere Widersprüchlichkeit des Werkes, lassen sehr unterschiedliche und gegensätzliche Interpretationen zu: So wird Rousseau von manchen Seiten als Vordenker des modernen Totalitarismus betrachtet, dessen Überlegungen die totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts zumindest mit ermöglicht haben. Andere sehen in ihm dagegen den Vorläufer des heutigen Liberalismus. In der vorliegenden Arbeit stehen die totalitären Elemente in Rousseaus Staatslehre im Mittelpunkt. Es soll analysiert werden, inwieweit sich eine totalitäre Deutung begründen lässt. Sind Rousseaus Ausführungen im ¿Contrat social¿ wirklich dazu geeignet, einem totalitären Herrschaftssystem den Weg zu ebnen? Ist mit seiner Konzeption des ¿volonté générale¿ zwangsläufig die Aufgabe jeglicher individueller Freiheit verbunden? Kann in der Gestalt des Gesetzgebers tatsächlich eine Art ¿Erziehungsdiktator¿ gesehen werden? Zielt die rousseausche Staatslehre damit letztlich sogar auf die Rechtfertigung des totalitären Staates ab? Im ersten Schritt wird das Wesen des Totalitarismus bestimmt. Dazu werden zwei Theorien totalitärer Herrschaft vorgestellt: Zum einen gilt es den herrschaftsstrukturelle Ansatz nach Carl J. Friedrich und Zbigniew K. Brzezinski zu untersuchen, zum anderen wird der geschichtsphilosophische Ansatz nach Hannah Arendt analysiert. Die wichtigsten Merkmale des Totalitarismus werden in einem zweiten Schritt mit Rousseaus Formulierungen im ¿Contrat social¿ verglichen; dabei finden besonders die Autoren Jacob Talmon, Peter Mayer-Tasch und Otto Vossler ihre Erwähnung. Ziel ist es, anhand von zwei klassischen Beispielen zunächst einen kurzen Überblick über das Phänomen des Totalitarismus zu geben und seine Wesensmerkmale herauszustellen. Daraufhin wird Rousseaus politische Theorie im Hinblick auf totalitäre Elemente untersucht und bewertet. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob Rousseau tatsächlich als Vordenker des Totalitarismus bezeichnet werden kann.
OTTO Belletristik The Great Global Transformation National Market Liberalism in a Multip Branko Milanovic
A Financial Times Book of the Year ',Milanovic combines his deep knowledge of political economy and philosophy and his mastery of statistics to explain the rise of Asia and the corresponding decline of the West', James K. Galbraith A leading economist economist guides us through the ruins of the current world order: where do we go next? Global neoliberalism is on its last legs, while a new international economic order is taking hold. Trade blocs, tariff wars, economic sanctions, and national champions are in, nationalism, anti-immigration movements and the far-right are on the rise. Liberalism is being rejected by the civic realm, as the status quo of the past fifty years crumbles. What remains in its wake? Drawing on original research, leading economist Branko Milanovic reveals the seismic shifts that are shaping our world. He details the facts: how the rising economic power of Asia is creating a new global ',middle class', in the greatest reshuffle of incomes since the Industrial Revolution. He explores our fears: why are we becoming increasingly unhappy, when the world is becoming richer and more equal? And he shows us the fight ahead: as plutocracy returns, global war threatens, and a new system silently shapes our nations, driving malcontent to breaking point. In The Great Global Transformation, Milanovic provides an invaluable guide to the new 21st century. ',A must read for anyone concerned about the future of the world order', Gordon Brown ',Everyone who wants to understand these titanic changes must read this book', Martin Jacques
Neben der Heerstraße. So der hier interessierende Titel eines 1923 erschienenen Bandes Erzählungen Jakob Bossharts mit Holzschnitten E. L. Kirchners. Und nur ein Neben vermag wohl inmitten des Getümmels an Alexander-Literatur auch nur noch Neugierde auf das eine und andere zu wecken. Auf deren Blickwinkel, Beizüge und Illustrationen. Seien sie Bekanntes oder eher Neues. Gebündelt als Lese- und Bilderbuch. Darunter kunsthistorisch wohl erstmalige Darstellungen der 326er Stationen der Schlacht gegen Poros am Hydaspes als Alexanders größtem Sieg, gefolgt von der weltgeschichtlichen Zäsur der von den eigenen Truppen erzwungenen Umkehr-Entscheidung am Hyphasis als, so Peter G. Tsouras 2004, seiner "einzigen je erlittenen Niederlage", und seinem "heroischsten Augenblick" an der Mauer von Multan. Sichtbar machend an Hand sich ergänzender Arbeiten Charles Le Bruns, François Verdiers und J. E. Ridingers den sich in 17./18. Jhdt. vollziehenden Wandel des Alexander-Bildes vom heldenmütigen König zum schließlichen "Ein Bild vom wilden Sieger schaun". Bei durchaus ganz wesentlichen Zwischentönen, auch wieder über die Verdammnis hinaus. Zeichnerisch zur Geltung gebracht seitens des 25jährigen Ridingers als mit dem König praktisch gleichaltrig, diesen aber nach zeitentsprechender anfänglicher Bewunderung erst in seiner Umkehrentscheidung, dann objektiv in seinen Taten reflektierend. Und damit zugleich das Historienbild von der Darstellung heldenhafter Taten zur Reflexion über dieselben bereits zwei Generationen vor Jacques Louis David fortentwickelnd. Feinheiten der Nebenwege also gegenüber dem Marschtritt der Heerstraßen. Bis hin zum eingebetteten Rückgriff auf Albrecht Altdorfers "Alexanderschlacht" der Alten Pinakothek München als eines "wahren Wunderwerks der Kunst" (G. K. Nagler 1835) mit nicht zuletzt seiner 400jährigen Vorwegnahme eines expressionistischen Himmels sondergleichen (Pia F. Cuneo 1998). Begründend analog zur neueren Literatur unter Ausschluß von selbst noch Wolfgang Schöne (1983) hiesigerseits dessen Sonne als unter-, nicht aufgehend. Der eine orientalische siegreiche Sonne des expressionistischen Urgesteins Franz Heckendorf gegenüberstellen zu können der Zufall händlerischen Lagers ermöglichte. Gewidmet von Autor wie Herausgeber dem Gedenken ihres Groß- und Urgroßvaters Magnus Welchert. Oldenburggebürtig erst Zeitungsverleger, dann Kumpel unter Tage, verstorben zu Castrop-Rauxel 1923. Buch Daniel 11, 4 läßt grüßen. Wes Ebene immer es sei.
Neben der Heerstraße. So der hier interessierende Titel eines 1923 erschienenen Bandes Erzählungen Jakob Bossharts mit Holzschnitten E. L. Kirchners. Und nur ein Neben vermag wohl inmitten des Getümmels an Alexander-Literatur auch nur noch Neugierde auf das eine und andere zu wecken. Auf deren Blickwinkel, Beizüge und Illustrationen. Seien sie Bekanntes oder eher Neues. Gebündelt als Lese- und Bilderbuch. Darunter kunsthistorisch wohl erstmalige Darstellungen der 326er Stationen der Schlacht gegen Poros am Hydaspes als Alexanders größtem Sieg, gefolgt von der weltgeschichtlichen Zäsur der von den eigenen Truppen erzwungenen Umkehr-Entscheidung am Hyphasis als, so Peter G. Tsouras 2004, seiner "einzigen je erlittenen Niederlage", und seinem "heroischsten Augenblick" an der Mauer von Multan. Sichtbar machend an Hand sich ergänzender Arbeiten Charles Le Bruns, François Verdiers und J. E. Ridingers den sich in 17./18. Jhdt. vollziehenden Wandel des Alexander-Bildes vom heldenmütigen König zum schließlichen "Ein Bild vom wilden Sieger schaun". Bei durchaus ganz wesentlichen Zwischentönen, auch wieder über die Verdammnis hinaus. Zeichnerisch zur Geltung gebracht seitens des 25jährigen Ridingers als mit dem König praktisch gleichaltrig, diesen aber nach zeitentsprechender anfänglicher Bewunderung erst in seiner Umkehrentscheidung, dann objektiv in seinen Taten reflektierend. Und damit zugleich das Historienbild von der Darstellung heldenhafter Taten zur Reflexion über dieselben bereits zwei Generationen vor Jacques Louis David fortentwickelnd. Feinheiten der Nebenwege also gegenüber dem Marschtritt der Heerstraßen. Bis hin zum eingebetteten Rückgriff auf Albrecht Altdorfers "Alexanderschlacht" der Alten Pinakothek München als eines "wahren Wunderwerks der Kunst" (G. K. Nagler 1835) mit nicht zuletzt seiner 400jährigen Vorwegnahme eines expressionistischen Himmels sondergleichen (Pia F. Cuneo 1998). Begründend analog zur neueren Literatur unter Ausschluß von selbst noch Wolfgang Schöne (1983) hiesigerseits dessen Sonne als unter-, nicht aufgehend. Der eine orientalische siegreiche Sonne des expressionistischen Urgesteins Franz Heckendorf gegenüberstellen zu können der Zufall händlerischen Lagers ermöglichte. Gewidmet von Autor wie Herausgeber dem Gedenken ihres Groß- und Urgroßvaters Magnus Welchert. Oldenburggebürtig erst Zeitungsverleger, dann Kumpel unter Tage, verstorben zu Castrop-Rauxel 1923. Buch Daniel 11, 4 läßt grüßen. Wes Ebene immer es sei.
Wedler eignet durchweg enorme sprachliche Virtuosität und eine Varianz der Diktion, die verblüfft. Schön, dass dieser nachdenkliche, blitzgescheite, voller exquisiter Überraschungen steckende, mit allen Wassern des sprachlichen Handwerks gewaschene, darob trotzdem quirlig-agil schreibende, immerzu reflektie- rende und gleichwohl lebensvolle Autor schreibt und schreibt. Walter Eigenmann Wedler erweist sich einmal mehr als virtuoser, mal verwirrender, augenzwinkernder, mal schockierender, provozierender Sprachjon- gleur. Christian Busch Das Können Wedlers ist unübersehbar, aber dieses Können will sich nicht vorzeigen, seine Gedichte entspringen konkreten Erfahrungen, die sie in ihrer Sprache fassen wollen. Dieter Mettler Wedlers Gedichte sind von Neugier auf alle Realien des Lebens wie von poetischer Experimentierlust geprägt. Jürgen Engler Lieferbare Titel von Rainer Wedler Poesie/poésie Zeitgenössische Dichtung aus Frankreich und Deutschland. ISBN: 3-937139-00-1. 168 Seiten; 14,00Eur[D] CIP-Titelaufnahme der Deutschen Bibliothek: Blua, Gérard und Stefanescu, Sergiu : Poesie/ poésie. Zeitgenössische Dichtung aus Frankreich und Deutschland. Mit einem Vorwort von Sergiu Stefanescu. Autoren: Alfonsi, Josiane; Blua, Gérard; Broussard, Yves; Demuth, Volker; Draghincescu, Rodica; Dürrson, Werner; Fels, Gilbert; Kaouah, Abdel- madjid; Kotarski, Carmen; Lovichi, Jacques; Migozzi, Marcel; Montmaneix, François; Oliver, José F. A. ; Özdemir, Hasan; Sayer, Walle; Schneider, Klaus F.; Seiler, Hellmut; Sorrente, Dominique; Stephan, Susanne; Temple, Frédéric Jacques; Tixier, Jean-Max; Ughetto, André; Villain, Jean-Claude; Rainer Wedler. Übersetzer: David, Eric; Lawitschka, Valérie; Fischer, Rüdiger. Ludwigsburg: Pop, 2004 »Ungesagtes der Sinne unterschlagen verwischt / ohne Wohnrecht Offensichtliches verschlüsselt / meine Texte sind nicht gesichert« (J. Alfonsi); »enthaarte Tiere die Blicke leer / darin siehst du plötzlich dich fortgeschoben« (V. Demuth); »und denke / bin ich denn wirklich« (W. Dürrson); »das Instrument demonstriert, exakt diesem Auge, daß hier dubiose Grenzen bestehen / Problem, das es / es? ich! / bislang nicht sah« (G. Fels); »ich hatte die Sprache geöffnet / nicht den Mund« (C. Kotarski); »nur während ich an dich / dachte liebte ich dich / das wort war nur zwischen / den lippen« (H. Özdemir); »geschichten die ich / heimlich hinuntersteige aus den farben / und hellen fenstern in den stummfilm« (J. F. A. Oliver); »zeile um zeile / abgelagertes / ich« (K. F. Schneider); »Heute sing ich, morgen tanz ich, nie ohne euch, aber / Bin ich’s nun oder ist es wirklich ein anderer?« (H. Seiler); »Der allerchristlichste König ist, wie ich, / bald traurig, bald fröhlich« (S. Stephan); »zu wem / soll ich noch sprechen / die Nahen scheinen nah nur« (R. Wedler). Die zitierten Verse sollen einen Eindruck vermitteln von der Vielfalt der Stimmen und der Originalität der von uns verlegten Lyriker und zugleich Anreiz sein, der literarischen Qualität zum Durchbruch zu verhelfen. Zwischenstation Algier. Roman, EPIK- Sammlung, 86 Seiten, ISBN: 3-937139-11-7; 12;80€ deichgraf meiner selbst, Gedichte, mit Illustrationen von Ferdinand Wedler,ISBN: 978-3-937139-34-3, 12;50€ Die Leihfrist, Roman, (EPIK- Sammlung); 128 Seiten, ISBN: 978-3-937139-81-4, 12;00€ Unter der Hitze des Ziegeldachs, Gedichte mit Zeichnun- gen von Ferdinand Wedler, (LYRIK- Sammlung); 136 Seiten, ISBN: 978-3-86356-010-2, 12;00€. Seegang. Mit zwölf Zeichnungen von Ferdinand Wedler. (EPIK Sammlung). 116 S. ISBN: 978-3-86356-030-0, Preis: 12;00€ Es gibt keine Spur, Prosastücke, 2013. (EPIK Sammlung). 330 S. ISBN: 978-3-86356-052-2, 17;80€ Auch die Brombeeren haben keine Bedeutung mehr. Roman. Mit Illustrationen von Maximilian Wedler. Pop Epik. 131 Seiten, ISBN 978-3-86356-076-8, 12;99€ Nock, Roman,Pop Epik, 168 Seiten, ISBN 978-3-86356-119-2, 15;50€ einen Fremden grüßt man nicht, Gedichte 2011 – 2016, Pop Lyrik, 142 Seiten, ISBN:978-3-86356-176-5, m15;50€ Stiftorgel, Kurze Texte, 201