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Birkhäuser Basel Le Corbusier: Die Kapelle von Ronchamp
Die Wallfahrtskirche Notre-Dame-Du-Haut in Ronchamp (1950-54), Ikone der modernen Architektur, stellt einen der zentralen Bauten in Le Corbusiers Spätwerk dar. Auf einem Hochplateau der Vogesen oberhalb Belforts gelegen, ist dieser Bau ein in Raum- und Formgestaltung einzigartiges Kunstwerk, das sich einmalig in seine Umgebung einpaßt. Das muschelförmige Dach, die gerundeten Mauern, die Türme aus Steinmauerwerk sowie die durch farbige Glasöffnungen rhythmisierte Fassade sind wesentliche Bestandteile dieser skulpturalen Konstruktion. Die Kapelle von Ronchamp ist in ihren Maßstäben und Proportionen nach dem von Le Corbusier entwickelten "Modulor" entworfen und erhält auch von daher ihre besondere räumliche Wirkung. Wie alle Guides dieser Reihe ist das Buch sowohl für das Fachpublikum als auch für an Architektur und moderner Kunst interessierte Touristen unentbehrlich. Es eignet sich zudem als apartes Geschenkbuch.
Birkhäuser Basel Le Corbusier. Die Kapelle von Ronchamp
Die Wallfahrtskirche Notre-Dame-Du-Haut in Ronchamp (1950-1954), Ikone der modernen Architektur, stellt einen der zentralen Bauten in Le Corbusiers Spätwerk dar. Auf einem Hochplateau der Vogesen oberhalb Belforts gelegen, ist dieser Bau ein in Raum- und Formgestaltung einzigartiges Kunstwerk, das sich einmalig in seine Umgebung einpaßt. Das muschelförmige Dach, die gerundeten Mauern, die Türme aus Steinmauerwerk sowie die durch farbige Glasöffnungen rhythmisierte Fassade sind wesentliche Bestandteile dieser skulpturalen Konstruktion. Die Kapelle von Ronchamp ist in ihren Maßstäben und Proportionen nach dem von Le Corbusier entwickelten "Modulor" entworfen und erhält auch von daher ihre besondere räumliche Wirkung. Wie alle Guides dieser Reihe ist das Buch sowohl für das Fachpublikum als auch für an Architektur und moderner Kunst interessierte Laien unentbehrlich.
DVA Dt.Verlags-Anstalt Le Corbusier - Der Modulor df310472-3f39-46db-a87e-dfd51761047a
*Le Corbusier - Der Modulor * - Darstellung eines in Architektur u. Technik allg. anwendbaren harmonischen Maßes im menschl. Maßstab. Faksimile-Wiedergabe d. 2. Aufl. 1956 / 22€ / Taschenbuch
Jung LC990A255 Leitungsauslass mit Zugentlastung LC4320M Le Rubis Les Couleurs Le Corbusier
Le Corbusier Leitungsauslass mit Zugentlastung matt lackiert (kpl. mit Tragring, Schraubbefestigung) Öffnung für Leitungen mit max. 8 mm Ø Maße: 70 x 70 mm Material: Duroplast lackiert Fabrikat: JUNG Art.-Nr.: LC 990 A255
AV Akademikerverlag Le Corbusier: Domino A1024209531
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. 1914 - Bereits die ersten Zerstörungen durch den Weltkrieg drängen nach der schnellen Errichtung neuer Wohnungsbauten. Die Zeit der wirtschaftlichen Not erfordert dafür eine besondere Lösung, die funktional, kostengünstig und flexibel ist. Genau diese Eigenschaften erfüllt Eduard Jeannerets Domino, eine Stahlbetonskelettkonstruktion. Seine Visionen der Kombination mehrerer Dominoskelette zu immer neuen Siedlungen greifen in ihrer Großmaßstäblichkeit bereits den Stadtutopien der Ville Radieuse oder des Plan Voisin, wie sie Le Corbusier - wie sich der Architekt später nennt - einige Jahre später entwirft. Den Domino-Entwurf spinnt Le Corbusier in den 20ern weiter und entwirft die fiktiven Maison Monol und Citrohan, die dann in der Weißenhofsiedlung gebaute Realität werden. Das Skelett in seinem spezifischen Charakter bildet die Grundlage der meisten zeitgenössischen Bauten und ist der Schlüssel zum Werk Le Corbusiers.
Die rationale, aufgeklärte Betrachtung von Architektur und Kunst hat oft den Blick für das Geheimnisvolle verstellt, das selbst ein scheinbar mit „vernünftigem“ Kalkül ersonnenes Gebilde wie ein Gebäude beim zweiten und dritten Ansehen verändert, wie in anderem Licht erscheinen läßt. Le Corbusier, der überall der klassischen Moderne Zugerechnete, war nicht nur ein erfinderischer Entwerfer, sondern ein „poète à l`âme religieuse“: ein Dichter mit religiöser Seele, ein Architekt, der seinem Werk mehr als drei Dimensionen verlieh. Das Buch von Elisabeth Blum, 1988 erstmals veröffentlicht, spürt diesem Geheimnis in Le Corbusiers Arbeiten und seinem Denken nach und begibt sich so auf neue Wege - ganz dingliche, aber auch geistige.
GRIN Le Corbusier und das Radiant City-Konzept A1032759674
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Technische Universität Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Charles-Edouard Jeanneret-Gris lebte vom 6. Oktober 1887 bis zum 27. August 1965. Er gilt als einer der bedeutendsten Architekten des vergangen Jahrhunderts; gleichsam aber auch als umstrittenster Künstler und Theoretiker seiner Zeit. Aufgrund seiner Auffassung von der Architektur als komplexe Baukunst beschäftigte er sich neben der Architekturtheorie auch mit Stadtplanung, Bildhauerei und Möbeldesign. Zudem wurde er auch malerisch und zeichnerisch kreativ. In dem seit 1920 veröffentlichten Magazin ¿L¿Esprit Nouveaü begann er das Pseudonym Le Corbusier zu verwenden. Bezüglich der Architektur sind Le Corbusiers ¿Fünf Punkte zu einer neuen Architektur¿ von zentraler Bedeutung. Hierin thematisiert er eine radikale Änderung der Architektur, um auf den sich beschleunigenden Progress der Technisierung und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Wandel reagieren zu können. Um seine komplexe Theorie der Stadtplanung konsequent umsetzen zu können, beschäftige sich der Architekt insbesondere mit dem Wohnungsbau. Beispielhaft steht hierfür das Doppelhaus in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart von Le Corbusier und Pierre Jeanneret. Um seine Theorien und Visionen eine geeignete wissenschaftliche Plattform zu geben, pflegte Le Corbusier unter anderem die Mitgliedschaft im ¿Congrès Internationaux d¿Architecture Moderne¿ (CIAM), dessen Mitbegründer er war. Bis in die Mitte der 1920er Jahre war Le Corbusier gesellschaftlicher und künstlerischer Anhänger des kapitalistischen Systems. Dies äußerte sich unter anderem in der 1922 veröffentlichten Konzeption der ¿Ville Contemporaire¿. Im Zuge der beginnenden Weltwirtschaftskrise (1929) wandte er sich vom Kapitalismus ab und wurde glühender Anhänger des französischen Syndikalismus.
E.1027 war das Haus, das die irische Architektin und Designerin Eileen Gray für sich und ihren jungen Geliebten, den rumänischen Architekten Jean Badovici, 1929 plante und erbaute. Sie entwickelte auch das Mobiliar für das Sommerhaus - der Beistelltisch E.1027 ist heute ein Designklassiker. Die Villa gilt mit ihrer Eleganz und den nautischen Bezügen als Kleinod der Moderne. Auf Einladung Badovicis schuf Freund und Nachbar Le Corbusier dort 1945 acht grossformatige Wandgemälde - gegen den Willen der Hausherrin, die allerdings zu dem Zeitpunkt das Haus bereits für immer verlassen hatte. Die Publikation stellt die Gemälde vor und erzählt die ungewöhnliche Geschichte. Das Haus an der Côte d'Azur ist seit aufwendigen Sanierungsmassnahmen seit 2021 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
"Angesichts seines Werkes aber kann man sich einer schmerzlichen Regung nicht entziehen, wenn man bedenkt, dass nie wieder Einer ein solches Werk produzieren wird." (Julius Posener)
Zur Geschichte des Städtebaus: Le Corbusier (1887-1965) ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Architekten und Theoretiker des 20. Jahrhunderts, der zahllose Bücher und Artikel zu Architektur und Städtebau veröffentlicht hat. 1933 war er massgeblich an dem Athener Kongress "Die funktionelle Stadt" beteiligt, an dem die damalige internationale Architekten-Avantgarde teilnahm und auf dem die berühmte und umstrittene Charta von Athen zu Fragen des Städtebaus verabschiedet wurde. Dieses grundsätzliche Planungsdokument fixierte erstmals Prinzipien moderner Stadtplanung, die bis in die Gegenwart hinein wirksam sind. In die von ihm formulierte "Charta" sind die Ergebnisse seiner langjährigen Arbeit an Stadtanalysen und utopischen Stadtentwürfen eingegangen, die er bereits 1925 in dem Buch "Urbanisme" veröffentlicht hatte. Die deutsche Ausgabe dieses bahnbrechenden Werkes blickt in die Zukunft.
Herausgeberschaft Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell Die nicht zu Unrecht legendär genannte Schriftenreihe zu Geschichte und Theorie von Architektur und Städtebau wurde 1963 von Ulrich Conrads gegründet und seit den frühen 1980er Jahren zusammen mit Peter Neitzke herausgegeben. Sie ist mit inzwischen über 150 Bänden die umfangreichste deutschsprachige Buchreihe zu diesen Themen. Mit dem Tod der beiden langjährigen Herausgeber Ulrich Conrads (2013) und Peter Neitzke (2015) hat ein neues HerausgeberInnengremium seine Arbeit aufgenommen: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell. Als künftige HerausgeberInnen versuchen wir auf Kurs zu bleiben. Die ursprüngliche Zielsetzung der Reihe, eine Bestandsaufnahme der baulichen und städtebaulichen Ideen und Realisierungen des 20. Jahrhunderts zu leisten, wurde bereits in herausragender Weise erfüllt. Die Bauwelt Fundamente repräsentieren geradezu die Ideengeschichte des Planens und Bauens jener Zeit bis in die Gegenwart hinein. Diese gilt es in die Zukunft hinein fortzuschreiben. In gleicher Weise besteht der zweite, direkt im Namen verankerte Anspruch der Reihe unvermindert fort: nicht Tagesmeinungen, sondern Fundamente – Verbindliches und Grundlegendes – aber auch Thesen- und Streitschriften zu den brennenden architektonischen und städtebaulichen Themen der Zeit zu veröffentlichen. Komplexe Zusammenhänge zu durchdringen und probeweise einzuordnen bildet die Voraussetzung fruchtbarer Diskurse und zukunftsfähiger Auseinandersetzungen. Die Bauwelt Fundamente -Reihe legt als Forum solcher Diskurse und Beiträge ihren Fokus unvermindert auf die Bereiche Architektur und Urbanismus, ergänzt durch die immer notwendige historische Aufarbeitung wichtiger Fragen und Texte und den Blick darüber hinaus in andere kulturelle und gesellschaftliche Gefilde. Eine stärker internationale Ausrichtung und der Wunsch nach mehr Autorinnen sind hierbei selbstverständlich. Die grafische Gestaltung der Reihe von Helmut Lortz wird in Bezug auf seine ursprünglichen Anliegen beibehalten: Wie sich das für eine Arbeitsbücherei gehört, bleiben die Bauwelt Fundamente einfach ausgestattet: Schwarz/weiß das Signet sowie die Bildmotive von Vorder- und Rückseite und der 11-Zeiler mit konzentrierter Information zum Inhalt. Damit wenden sich die Bauwelt Fundamente auch weiterhin an alle, die Anteil nehmen an der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung, in deren Kontext Städte, Häuser und Dinge entstehen und die wiederum Kontexte schaffen für die Welt. „Architekten hätten sich, heißt es – oder hofft man – immer schon, über die Grenzen ihres Berufs hinaus, für die Welt interessiert." (1) (1) Peter Neitzke, Manuskript seiner Rede „Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft" anlässlich der 50-Jahrfeier der Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013