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Jung und Jung Männer ohne Möbel, Belletristik von Alexandra Stahl
„Männer ohne Möbel“ heisst dieses Buch, weil die Männer in Ellies Leben Angst vor richtigen Restaurants haben, Erdbeermilch trinken und auf Matratzen ohne Bettgestell schlafen. Es könnte aber auch „Zwischen uns ist alles gut“ heissen, wie Alvaro sagt, der esoterische Argentinier, der Ellie ohne Erklärung nach einem halben Jahr verlässt. Oder „In Italien ist das nicht anders“? Denn auch in Italien, einer Kneipe am Neuköllner Landwehrkanal, wollen alle nur Liebe, egal ob sie sich für Marlon Brando halten oder ihrem Bier von einer Frau erzählen, von der sonst keiner glaubt, dass es sie gibt. Und Ellie? Besucht unter dem Titel „Mein Happy End bin ich!“ einen Schreibkurs an der Volkshochschule. Dort lernt sie, sich als Romanfigur zu betrachten und macht aus ihrem Leben ein Lieblingsbuch. Es endet in Italien, im richtigen - und mit einer Überraschung. Irgendwo zwischen Fleabag und Loriot, zwischen Herr Lehmann und Herr der Ringe erzählt dieses Buch mit Tempo und Lakonie von der Liebe in Zeiten von Codes und offenen Türen, von Lebensfreude-Duschgels und Tastentelefonen. Ein Buch für jede Young Fun Person - und für alle anderen noch viel mehr.
Hamburg ist seine neue Heimat. Seit drei Jahren lebt und arbeitet Faisal Hamdo in der Hansestadt, nachdem ihm 2014, mit Anfang Zwanzig, die Flucht aus dem syrischen Aleppo gelungen war. Seitdem taucht er mit großer Neugier und Offenheit ein in die Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland. Er erzählt von seiner Faszination für die deutsche Sprache, seinem Staunen über das innige Verhältnis der Deutschen zu ihren Haustieren oder über seine erste Begegnung mit dem Humor Loriots. Manches bleibt ihm in Deutschland unverständlich, wie der Alkoholkonsum oder die mediale Präsenz von Sexualität. Und über die Trauer um die, die er verloren hat oder die er in Syrien zurücklassen musste, hilft keine noch so gelungene Integration hinweg. Indem Faisal Hamdo die Erfahrungen in Hamburg mit seinem Leben in Syrien vergleicht, lernt der deutsche Leser den syrischen Alltag kennen und versteht zugleich besser, welchen Herausforderungen ein junger Mann aus ärmlich-patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft gegenübersteht. Voller Humor und berührender Lebensklugheit spricht er davon, wie das Leben sich anfühlt: mit einem Teil von Kopf und Herz in der umkämpften syrischen Heimat und einem anderen in der neuen Heimat Deutschland.
Wer glaubt, mit dem Tod ist alles zu Ende, der irrt, denn nicht einmal dann hat man seine Ruhe! Auf dem beschaulichen Friedhof des Örtchens Dollendorf finden seit Jahren die Verstorbenen ihre letzte Ruhe und ihr jenseitiges Leben geht weiter – mit al seinen kleineren und größeren Dramen. Dann jedoch findet eines Tages die anonyme Beerdigung eines geheimnisvollen Toten statt, die alles verändert: Die Friedhofsruhe ist dahin und die üblichen Reibereien zwischen Vollskelettierten und Teilskelettierten sowie Eingeäscherten rücken mehr und mehr in den Hintergrund. Denn einigen Friedhofsbürgern drängt sich ein längst vergessener mysteriöser Todesfall in Erinnerung und mahnt ahnt Unheil– für die Toten wie für die Lebenden. Schaudernd blickt man über die Friedhofsmauer auf den stillgelegten alten Gottesacker ... "Die Erzählung führt uns in eine fantastische Welt, in der die Toten auf einem einzigartigen Friedhof lebendig werden. Sie ist gleichermaßen fantasie- und humorvoll. Die Autorin brilliert mit einer akribischen Recherche, die sich in präzisen anatomischen und gut gewählten Begrifflichkeiten zeigt. Die Dialoge und Wortspiele sind ein wahres Vergnügen und erinnern an die Wortkunst Loriots." Prof. Dr. Stefan Piasecki Sozialwissenschaftler, Schriftsteller "Ich finde die Idee absolut kurios!" Eva Borgmann Trauerrednerin, Schriftstellerin
Anaconda Die Mitternachtsmaus. Galgenlieder und Gedichte A1071381101
Ob »Das ästhetische Wiesel«, das »Möwenlied« oder die Palmström-Gedichte, das Lied vom »Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun« oder die Erfindung des »Nasobēms«: Christian Morgenstern ist nicht nur einer der originellsten deutschen Dichter des 20. Jahrhunderts, er ist neben Joachim Ringelnatz auch einer der beliebtesten. »Man lacht sich krumm«, meinte bereits Tucholsky, »bewundert hinterher, ernster geworden, eine tiefe Lyrik, die nur im letzten Augenblick ins Spaßhafte abgedreht ist – und merkt zum Schluss, dass man einen philosophischen Satz gelernt hat.« Ironisch kommentierte Morgenstern selbst, dass die »Galgenpoesie« ein Stück Weltanschauung sei und man die Welt vom Galgen her anders betrachte. Weiser vielleicht und gewiss mit größerer Aufmerksamkeit. »Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun...« Christian Morgenstern Die schönsten, lustigsten, bekanntesten und besten Gedichte Morgensterns in einem Band Auch wissenswert: Morgensterns "Nasobēm" inspirierte den Zoologen Gerolf Steiner zur Schöpfung der (fiktiven) Ordnung der Rhinogradentia, ein wissenschaftlich-satirischer Scherz,[9] der sich international verbreitete und später seine bekannteste Nachahmung in Loriots Steinlaus fand.
Schon Andy Warhol und Loriot waren bekennende Mopsliebhaber, doch bereits lange vor ihrem Auftreten in der Popkultur erfreuten sich Möpse größter Beliebtheit in der High Society. Im 18. Jahrhundert eroberten sie die Schöße adliger Damen und mit ihnen die Herrscherporträts ihrer Zeit. Klein und kurzatmig konnte der Mops weder als Wach- noch als Hütehund eingesetzt werden, was er jedoch durch seinen Charme wieder wettmachte. Schließlich erhielten die Hunde als Figuren auch Einzug in Porzellan und Fayence. Der bedeutendste Modelleur der Meissener Porzellanmanufaktur, Johann Joachim Kändler, gestaltete allein über 60 Mopsvarianten in den Jahren 1740 bis 1760 – stehend, liegend, sich kratzend oder Kunststücke vollführend. Kändler porträtierte beispielsweise den Mops des Grafen Heinricht von Brühl als prachtvolles Unikat, fertigte aber auch Modelle für die serielle Produktion. Die über 150 Hunde der Privatsammlung treten dabei nicht nur alleine auf, sie können auch Teil einer höfischen Szene sein, oder Galanteriewaren – Accessoires wie Flakons, (Schnupftabak-)Dosen oder Spazierstockgriffen – verzieren. Höfische Begleiter ist ein Band für Hunde- und Porzellanliebhaber und alle, für die Sammelleidenschaft und Humor keine Gegensätze sind.
Hamburg ist seine neue Heimat. Seit drei Jahren lebt und arbeitet Faisal Hamdo in der Hansestadt, nachdem ihm 2014, mit Anfang Zwanzig, die Flucht aus dem syrischen Aleppo gelungen war. Seitdem taucht er mit großer Neugier und Offenheit ein in die Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland. Er erzählt von seiner Faszination für die deutsche Sprache, seinem Staunen über das innige Verhältnis der Deutschen zu ihren Haustieren oder über seine erste Begegnung mit dem Humor Loriots. Manches bleibt ihm in Deutschland unverständlich, wie der Alkoholkonsum oder die mediale Präsenz von Sexualität. Und über die Trauer um die, die er verloren hat oder die er in Syrien zurücklassen musste, hilft keine noch so gelungene Integration hinweg. Indem Faisal Hamdo die Erfahrungen in Hamburg mit seinem Leben in Syrien vergleicht, lernt der deutsche Leser den syrischen Alltag kennen und versteht zugleich besser, welchen Herausforderungen ein junger Mann aus ärmlich-patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft gegenübersteht. Voller Humor und berührender Lebensklugheit spricht er davon, wie das Leben sich anfühlt: mit einem Teil von Kopf und Herz in der umkämpften syrischen Heimat und einem anderen in der neuen Heimat Deutschland.
MC-LW-OC-01 MClimate LoRaWAN Tür-/Fensterkontakt Magnetischer Reed-Schalter Button Temperatursensor Sensor Temperatur Magnet / Reed Kontakt Der MClimate Open/Close-Sensor erkennt geöffnete Fenster und Türen, erhöht die Sicherheit von Gebäuden und unterstützt die Energieverwaltung. Über das Aktivitätsprotokoll in der MClimate-App erhalten Sie detaillierte Informationen zu erkannten Aktivitäten. Dank LoRaWAN-Technologie hat der Sensor eine Batterielebensdauer von bis zu 10 Jahren. Er verfügt auch über einen integrierten Temperatursensor zur Überwachung von Raumtemperaturänderungen. Die MClimate-App sendet benutzerdefinierte Benachrichtigungen, passt die Lautstärke automatisch an Ihren Standort an und alarmiert Sie bei erkannten Bewegungen. Der Open/Close-Sensor verfügt über eine konfigurierbare Taste, die verschiedene Aktionen auslösen kann, wie das Senden von Nachrichten oder das Aktivieren von Benachrichtigungen und Alarmen. Der MClimate Open/Close-Sensor bietet eine zuverlässige Lösung zur Überwachung von Gebäuden, die sich nahtlos in Ihre Umgebung einfügt. Kompatible LoRa Netzwerk Server The Things Industries / TTN V3 ThingPark Enterprise ThingPark Community Tektelic Helium Chirpstack Loriot Kerlink Melita
Epubli Endlich im Ruhestand - Und jetzt? Über 100 inspirierende Ideen für ein erfülltes Leben nach der Arbeit
Manche Arbeitnehmer sehnen die Rente jahrzehntelang herbei – für andere klingt die Aussicht auf ewigen Urlaub eher nach einer „brauchbaren Definition von Hölle“ (Nobelpreisträger Bernard Shaw). Frischgebackene Rentner treten ihren neuen Lebensabschnitt daher oft mit ambivalenten Gefühlen an: Hier mischen sich Freude über mehr Freizeit und Angst vor Sinnlosigkeit und Langeweile. Fest steht: Einem Senioren-Klischee zu entsprechen, kann sich die Generation 55-65+ beim besten Willen nicht vorstellen! Als angehende Ruheständler stehen die selbstbewussten Babyboomer heute zwar am Ende ihres Arbeitslebens, doch gleichzeitig am Beginn einer neuen Ära, in der es gilt, sein Leben zu genießen. Inspirationen dafür liefert Andreas Bergmann in über 100 Tipps für den abwechslungsreichen (Un-)Ruhestand: Von kreativen und sportlichen Passionen über gesellschaftliches Engagement bis hin zu Optionen, nach dem Renteneintritt weiterzuarbeiten. Dabei beleuchtet der Autor auch augenzwinkernd die geläufigen Rentner-Klischees und gibt Anregungen für geistige „Frischzellen-Kuren“. Falls sich der Übergang in die neue Lebensphase dennoch holprig gestaltet, empfiehlt Bergmann eine Portion selbstironische Gelassenheit. Machen Sie einfach das bekannte Loriot-Zitat aus Pappa ante Portas zu Ihrem Renten-Mantra: „Das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch.“
Sie möchten den nördlichsten Weinberg Deutschlands besuchen, sich auf einem 18 Meter hohen Berg ins Gipfelbuch eintragen, ein Maleratelier in einem S-Bahn-Wagen besuchen? Sie wollen wissen, wo die Häuser auf dem Kopf und Tonkrieger stramm stehen? Sie fragen sich, wo eine der Schlüsselszenen in Loriots Klassikerfilm „Papa ante Portas“ gedreht wurde und wo Wisente durch den Wald trotten? Dann ist Usedom Ihr Reiseziel. Deutschlands zweitgrößte Insel bietet aber auch 40 Kilometer Sandstrand am Stück, eine kleine Seenlandschaft, ausgedehnte Wälder, lange Alleen und ein Hinterland, das selbst in der Hochsaison Orte der Ruhe bietet. Dass Usedom etwas ganz besonderes ist, wussten und wissen auch Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Lyonel Feininger, Theodor Fontane und Maxim Gorki suchten hier Inspiration. In fast jedem Dorf wartet eine Galerie auf kunstinteressierte Besucher. Und nach einer E-Bike-Radtour durch die Hügellandschaft der Insel steht zum Abschluss des Tages Fisch satt mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer oder dem Achterwasser auf dem Programm. Gehen Sie auf Usedom auf Entdeckungsreise, finden Sie Unbekanntes und Erstaunliches. Gehen Sie auf Spurensuche und erleben Sie Ihr eigenes Mikroabenteuer. Usedom wartet auf Sie.
Dieser Roman ist ein hochkomisches Berlin-Panoptikum der frühen Nullerjahre. Birrs jungem Helden zur Seite steht niemand Geringeres als Vicco von Bülow, der Mann, den wir alle als »Loriot« kennen. Zum 15. Todestag des Künstlers erscheint der erfolgreichste Satyr-Roman des letzten Jahrzehnts endlich als Taschenbuch. Berlin 2003: Wolfgang Schneider ist zwanzig und heißt trotzdem Wolfgang Schneider. Er lässt die Provinz hinter sich, doch in Berlin hat niemand auf ihn gewartet. Schon bald kann er die demonstrative Wichtigkeit der Menschen hier nicht mehr ernst nehmen. Leider rutscht er schnell in todernste Milieus ab, gerät ans Theater, in die Berliner Kunstszene und in eine kommunistische Hochschulgruppe. Die schlimme Erkenntnis: Augenscheinlich sind in Berlin alle bekloppt. Durch ein Missverständnis freundet sich Wolfgang mit dem fast achtzigjährigen Vicco von Bülow an. Der große Humorist erkennt in dem unbedarften Studenten ein Talent, von dem dieser noch gar nichts ahnt. Nicht zuletzt leuchtet Birrs von der Kritik hochgelobter Roman auch das Aufkommen eines aggressiven Individualismus und der humorlosen Verbissenheit aus, die unsere Gesellschaft heute spalten.
Schattauer Generation 2.0 und die Kinder von morgen A1019094316
Ein Titel aus der Reihe Wissen & Leben Herausgegeben von Wulf Bertram Kindheit und Jugend im Wandel der Zeit Kindheit und Jugend sind prägende Abschnitte, in denen die Grundlagen für unser weiteres Leben geschaffen werden. Doch sind wir nicht nur die Kinder unserer Eltern, sondern auch die Kinder unserer Zeit. Von den Kriegskindern zur „Generation Facebook“ hat sich vieles geändert: Die Familien sind kleiner geworden, die klassische Rollenverteilung hat sich verschoben und technische Erfindungen haben unseren Alltag revolutioniert. Werte und Erziehung mussten sich wandeln, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Reinhart Lempp, ein Pionier der Kinder- und Jugendpsychiatrie, resümiert die umwälzenden technischen und soziologischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und leitet Prognosen und Desiderate für die Erziehung unserer Kinder und Enkel ab. Dabei gibt er viele persönliche Einblicke in seine eigene Kindheit und seine reiche Erfahrung als sechsfacher Vater und dreizehnfacher Großvater. Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick ohne den oft anzutreffenden modischen Kulturpessimismus, sondern mit viel Verständnis und Zuversicht – augenzwinkernd sekundiert durch einige treffende Karikaturen von Loriot, mit dem Reinhart Lempp eine lebenslange enge Freundschaft verband.
Schattauer Generation 2.0 und die Kinder von morgen
Ein Titel aus der Reihe Wissen & Leben Herausgegeben von Wulf Bertram Kindheit und Jugend im Wandel der Zeit Kindheit und Jugend sind prägende Abschnitte, in denen die Grundlagen für unser weiteres Leben geschaffen werden. Doch sind wir nicht nur die Kinder unserer Eltern, sondern auch die Kinder unserer Zeit. Von den Kriegskindern zur „Generation Facebook“ hat sich vieles geändert: Die Familien sind kleiner geworden, die klassische Rollenverteilung hat sich verschoben und technische Erfindungen haben unseren Alltag revolutioniert. Werte und Erziehung mussten sich wandeln, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Reinhart Lempp, ein Pionier der Kinder- und Jugendpsychiatrie, resümiert die umwälzenden technischen und soziologischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und leitet Prognosen und Desiderate für die Erziehung unserer Kinder und Enkel ab. Dabei gibt er viele persönliche Einblicke in seine eigene Kindheit und seine reiche Erfahrung als sechsfacher Vater und dreizehnfacher Großvater. Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick ohne den oft anzutreffenden modischen Kulturpessimismus, sondern mit viel Verständnis und Zuversicht – augenzwinkernd sekundiert durch einige treffende Karikaturen von Loriot, mit dem Reinhart Lempp eine lebenslange enge Freundschaft verband.
Favoritenpresse Teuflische Jahre. Pardon, Belletristik von Gerhard Kromschröder, Till Kaposty-Bliss, Chlodwig Poth, Alice Schwarzer, Ernst Volland, Günter Wallraff, Robert Gernhardt, Elsemarie Maletzke, Wilhelm Genanzino
Bereits die erste Ausgabe von „pardon“ 1962 wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, viele weitere folgten. Nichtsdestotrotz oder genau deshalb: „pardon“ wurde mit 1,5 Millionen Lesern zeitweise zur grössten Satirezeitschrift Europas und brachte Farbe in die „verkrusteten Verhältnisse“ der Adenauer-Ära getreu dem Motto der Gründer und Verleger Hans A. Nikel und Erich Bärmeier: „Mehr Sauerstoff ins Gehirn“. Die Liste der Autoren und Zeichner liest sich wie ein Who's Who der Nachkriegsgeschichte: Es publizierten und zeichneten Erich Kästner und Loriot (der auch das erste Titelblatt gestaltete), Robert Gernhardt, F.K. Waechter (der auch das Logo, den berühmten Teufel, entwarf), F.W. Bernstein, Kurt Halbritter, Hans Traxler, Volker Ernsting, Chlodwig Poth, Erich Rauschenbach, Hermann Matthes, Arno Ploog, Tom Bunk, Volker Reiche und viele andere. „Werner“ von Brösel wurde hier erstmals veröffentlicht, später kamen unter anderem Elke Heidenreich, Peter Härtling und Robert Jungk als Autoren und Kolumnisten zu „pardon“. 1980 endete die „Ära Nikel“ und „pardon“ erschien in Lizenz bis Mai 1982 in Hamburg unter der Chefredaktion von Henning Venske. Viele ehemalige „pardon“-Redakteure und -Mitarbeiter gründeten 1979 die „Titanic“.
Berlin 2003: Die Reste der hedonistisch-anarchischen Neunziger sind noch deutlich spürbar, aber am Horizont taucht bereits eine neue Zeit auf: mit höheren Mieten, mehr Unbedingtheit und viel schlechterer Laune. Wolfgang Schneider ist zwanzig und heisst trotzdem Wolfgang Schneider. Schon bald kann er die Menschen in seiner neuen Heimatstadt nicht mehr ernst nehmen. Leider rutscht er schnell in todernste Milieus ab: Er wird Kleindarsteller bei einem egomanischen Theaterregisseur, bei dem viel geschrien wird, tritt einer kommunistischen Hochschulgruppe namens SacK und Klit bei und gerät in die Berliner Kunstszene der Nullerjahre. Dabei fragt er sich zunehmend: Warum halten sich bloss alle für so wichtig? Durch ein Missverständnis freundet er sich mit dem fast achtzigjährigen Vicco von Bülow an. Dieser erkennt in dem jungen Studenten ein Talent, von dem dieser noch gar nichts weiss. Ausserdem ist er der Einzige, der sich selbst überhaupt nicht ernst zu nehmen scheint, dafür aber erstaunlich gut gelaunt ist. Tilman Birr entwirft in seinem zweiten Roman ein hochkomisches Berlin-Panoptikum der frühen Nullerjahre. Mit seinem Protagonisten fragt er sich: Muss man wirklich jeden ernst nehmen, der ernst tut? Seinem Helden zur Seite steht niemand Geringeres als Vicco von Bülow, der Mann, den wir alle als Loriot kennen.
Filmjuwelen Die (mächtig gewaltige) Olsenbande Gesamtedition - mit ebenso mächtig gewaltigen Extras [15 DVDs] A1069500889
Die Streiche eines fast liebenswerten Kopenhagener-Trios: Egon Olsen und seine in Gefängnishaft ausgeheckten Pläne verwickeln ihn und seine Kompagnons Benny Frandsen und Kjeld Jensen stets in neue Schwierigkeiten. Längst sind die insgesamt 14 dänischen Krimi-Komödien um die Olsenbande Kult und rangieren in der Beliebtheit wenigstens der Menschen in den neuen Bundesländern gleichrangig neben Loriot, neben Chaplin, Laurel & Hardy oder Jacques Tati. Die menschliche Wärme, die diese dänischen Filme ausstrahlen, ist wohltuend, die gute Stimmung garantiert, wenn die Herren Einbrecher über ihre eigenen bizarren Pläne und Coups stolpern 01. Die Olsenbande (1968), 02. Die Olsenbande in der Klemme (1969), 03. Die Olsenbande fährt nach Jütland (1971), 04. Die Olsenbande und ihr großer Coup (1972), 05. Die Olsenbande läuft Amok (1973), 06. Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande (1974), 07. Die Olsenbande stellt die Weichen (1975), 08. Die Olsenbande sieht rot (1976), 09. Die Olsenbande schlägt wieder zu (1977), 10. Die Olsenbande steigt aufs Dach (1978), 11. Die Olsenbande ergibt sich nie (1979), 12. Die Olsenbande fliegt über die Planke (1981), 13. Die Olsenbande fliegt über alle Berge (1981), 14. Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande (1998)
Eine thematisch weite Reise mit moderierten Gedichten. Ein Vers-Gestöber sozusagen. Unterhaltsam und nachdenklich, dabei zeitkritisch, politisch, ironisch und humorvoll gleichermaßen. Meistens deutsch, auch mal hessisch. Die Reise startet beim Grundsätzlichen und Schönen sowie dem eigenen ICH und erreicht schließlich Existenzielles, nämlich die Herausforderungen durch die Klimakrise; danach gibt es einen Abstecher zum Alltäglichen und Vermischten bis hin zu Beobachtungen am Rande der Gesellschaft, aber vor allem mittendrin. Ein erbaulicher Exkurs ins Hessische leitet über in die unwegsamen Befindlichkeiten von Frauen und Männern, bevor die Reise in der Suche nach dem eigenen Seelenheil ihren Abschluss findet. Hast Du noch richtig Zeit? Alles wird irgendwie geplant, optimiert, organisiert, priorisiert. Die Folge ist, dass noch weniger Zeit da ist. Natürlich gibts noch das chillen. Wir nannten das früher wohnen, oder, wie der berühmte Ehemann bei Loriot: Ich mache nichts. Dieses Buch ist eine Einladung zum digitalen offline-sein, dafür aber online mit Verstand und Seele. Eigentum verpflichtet, heißt es im Grundgesetz. Leider wurde versäumt, diese Bestimmung auch auf den Besitz des Gehirns auszudehnen. Nicht nur die Würde des Menschen, sondern auch seine Verantwortung ist unantastbar. Gipfel werden nun mal nicht talwärts erklommen. Komm mit!
MCLIMATE MCL LWLITECO2EI1 - LoRaWAN CO2 Sensor MC-LW-LITE-CO2-E-INK-01
MC-LW-LITE-CO2-E-INK-01 LoRaWAN CO2 Solar Multi Sensor mit Display schmale Bauform batterielos, Lithium-Ionen-Kondensator mit bis zu 14 Tage Laufzeit bei absoluter Dunkelheit E-Ink Display FUOTA Sensor Temperatur Luftfeuchtigkeit CO2 Helligkeit MClimate CO2 Display Lite LoRaWAN ist ein eigenständiger CO2-Sensor, der vollständig mit Solarenergie betrieben. Er verwendet hierfür organische Solarzellen. Das Gerät verfügt über einen 1,54-Zoll-E-Ink-Bildschirm, einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor, einen LUX-Sensor und einen NDIR-CO2-Sensor. Der Benutzer kann die aktuellen CO2-Werte sowie den historischen Trend sehen. Das Gerät sendet in regelmäßigen Abständen oder wenn die Schaltfläche "Prüfen" gedrückt wird, einen Uplink. Die Daten des CO2-Displays können in jedem LoRaWAN-kompatiblen System verwendet werden, einschließlich Gebäudemanagementsystemen zur Steuerung der bedarfsgerechten Belüftung. Sensorinformationen können mithilfe eines speziellen Gateways als Datenpunkte in Modbus-, BACnet- und KNX-Systemen verfügbar gemacht werden. Kompatible LoRa Netzwerk Server The Things Industries / TTN V3 ThingPark Enterprise ThingPark Community Tektelic Helium Chirpstack Loriot Kerlink Melita
Filmjuwelen Die (mächtig gewaltige) Olsenbande Gesamtedition - mit ebenso mächtig gewaltigen Extras [14 BRs] A1069500893
Die Streiche eines fast liebenswerten Kopenhagener-Trios: Egon Olsen und seine in Gefängnishaft ausgeheckten Pläne verwickeln ihn und seine Kompagnons Benny Frandsen und Kjeld Jensen stets in neue Schwierigkeiten. Längst sind die insgesamt 14 dänischen Krimi-Komödien um die Olsenbande Kult und rangieren in der Beliebtheit wenigstens der Menschen in den neuen Bundesländern gleichrangig neben Loriot, neben Chaplin, Laurel & Hardy oder Jacques Tati. Die menschliche Wärme, die diese dänischen Filme ausstrahlen, ist wohltuend, die gute Stimmung garantiert, wenn die Herren Einbrecher über ihre eigenen bizarren Pläne und Coups stolpern 01. Die Olsenbande (1968), 02. Die Olsenbande in der Klemme (1969), 03. Die Olsenbande fährt nach Jütland (1971), 04. Die Olsenbande und ihr großer Coup (1972), 05. Die Olsenbande läuft Amok (1973), 06. Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande (1974), 07. Die Olsenbande stellt die Weichen (1975), 08. Die Olsenbande sieht rot (1976), 09. Die Olsenbande schlägt wieder zu (1977), 10. Die Olsenbande steigt aufs Dach (1978), 11. Die Olsenbande ergibt sich nie (1979), 12. Die Olsenbande fliegt über die Planke (1981), 13. Die Olsenbande fliegt über alle Berge (1981), 14. Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande (1998)
Willkommen in Unter Oberrod – einem Ort, an dem Gartenzwerge heilig, Vereinsregeln sakrosankt und Nachbarschaftsstreitigkeiten Staatsaffären sind. Als der beliebte Zwerg Gernot spurlos verschwindet, bricht in der Kleingartenanlage ‚Hopfenglück im Herzen der Natur‘ Panik aus. Der Wettbewerb um den ‚Schönsten Zwerg‘ steht bevor – und mit ihm das drohende Ende der friedlichen Ordnung zwischen Komposthaufen und Solarleuchte. Zum Glück gibt es die Z.W.E.R.G.: die Zentrale Wiederbeschaffungs-Einheit für Regionales Gartengut. Ein unerschütterliches Team aus überforderten Idealisten und liebenswerten Wahnsinnigen nimmt die Ermittlungen auf – und stolpert dabei in ein Labyrinth aus Eifersucht, Vereinsmeierei und metaphysischer Gartendekoration. Die Ermittler: Juan Pablo Ortéga-Schönbichler – ein pflichtbewusster Polizist mit Betonfrisur und Nervenkollapspotenzial. A-Dur – die Musikerin, die jede Krise in Moll spielt. Piotr Poweronoff – ein Techniker, der glaubt, man könne Gartenzwerge über elektromagnetische Schwingungen orten. Mick Rofon – der Rock-Evangelist, der mit seiner Gitarre Wahrheiten (und Blumentöpfe) zerschmettert. Claire Afall – die Hobbydetektivin mit Operngucker, die Muster in Kaffeesatz und falsch geparkten Autos erkennt. Zwischen Komposthaufen, Konkurrenzdenken und Kaffeekränzchen entfaltet sich eine Satire auf das deutsche Vereinswesen – schräg, klug und mit liebevoller Präzision geschrieben. Für Leserinnen und Leser von Loriot, Douglas Adams, Terry Pratchett oder Menschen, die schon einmal an einer Gartenzaun-Konferenz über den richtigen Heckenschnitt teilgenommen haben.
CharlesVerlag Komm wir reiten in den Tod A1079751698
Gestatten … Markus Becker. Roter Hut, „Das rote Pferd“ und Ballermann. Spaß, Party und gute Laune. Dafür stehe ich in der breiten Öffentlichkeit … und es ist auch ein wichtiger Teil von mir, aber eben nur ein Teil. Der Weg war hart und steinig, bis sich unter anderem durch Mithilfe von Mickie Krause und Jürgen Drews der Erfolg mit mehrwöchigem Top Ten Chartsaufenthalt nachhaltig einstellte. Die Richtung nahm darüber hinaus einen sehr kurvenreichen Verlauf und endete zum Teil in lehrreichen Sackgassen. Dazu gehörten auch ein verheerender Autounfall und eine schmerzhafte Trennung. Ich trat mit Genres und Themengebieten in Kontakt, die wahrscheinlich kaum jemand von mir erwartet hätte. So hatte ich tatsächlich etwas mit Hardrock zu tun, war der Türöffner für die ausgelassene Feierkultur am Goldstrand oder rückte in eine Situation, die an Loriots Film „Papa ante portas“ erinnerte. Am meisten dürfte jedoch meine Leidenschaft verwundern, mich mit dem Thema der Nahtoderfahrung auseinanderzusetzen und vielen Bereichen, die damit zusammenhängen stehen. Es ist mir nicht zuletzt aus eigener Erfahrung ein Anliegen, mir diesen Bereich zu erschließen und ihm darüber hinaus eine größere Aufmerksamkeit zu verschaffen. Nahtoderfahrungen und die daraus folgenden Schlussfolgerungen verdienen die Chance, zumindest wahrgenommen zu werden, und sind kein Wohlstandshumbug, auch wenn viele sie als solche abtun mögen.