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Biehlig, Thomas Die Lügen der Lebensmittelindustrie
Wenn Sie wissen wollen, was Sie essen! Das Buch „Die Lügen der Lebensmittelindustrie – Was uns alles schmeckt!“ fühlt der Lebensmittelindustrie auf den Zahn und hilft Verbrauchern mit Warenkunde und Rezepten. Was steckt in unseren Lebensmitteln? In einer Zeit, wo künstliche Zusatzstoffe, genmanipulierter Mais und Analogkäse aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken sind, wird es für den Verbraucher zunehmend schwieriger, diese Frage zu beantworten. Zutatenlisten, die zwar verständlich sein sollen, aber voll von mysteriösen E-Nummern und chemisch klingenden Inhaltsstoffen wie Antioxidantien oder Stabilisatoren sind, tragen nicht gerade zur Klarheit bei. Umso erfreulicher ist es, wenn man sich dieses Problems annimmt und klärt, was dahintersteckt. Das Buch ist tatsächlich nicht nur ein Ratgeber für Lebensmittel, es ist auch Kochbuch und Nachschlagewerk. Im ersten Teil geht es um unterschiedliche Inhalts- und Zusatzstoffe, die in vielen unserer Lebensmittel enthalten sind. Neben den Anwendungsbereichen erklärt das Buch vielfach auch ihre Herstellung und entlarvt dabei so manch überraschendes Detail. Wer hätte bspw. gedacht, dass sich in Speiseeis mitunter Cellulose aus Baumwollabfällen findet? Aber auch so manch anderer Kniff wird ans Tageslicht gebracht: Käse, der mit Milch nur entfernt zu tun hat; Wein, der vermeintlich ohne Zugabe von Zucker gegoren wird; Hühnersuppe, die nie mit einem Huhn in Berührung gekommen ist. Die Liste mit Tricks der Lebensmittelindustrie ist lang – ausgeliefert ist man ihnen deswegen aber noch lange nicht. Der zweite Teil des Buches zeigt auf, wie es möglich ist, den industriellen Einheitsaromen zu entrinnen und wieder zu den natürlichen, ursprünglichen Geschmackserlebnissen zurückzufinden. Es ist aufgelistet, worauf man beim Kauf von Essig und Öl, Ketchup und Senf, aber auch Süßungsmitteln achten muss. In einer übersichtlichen Warenkunde geht es um die Qualitäten der einzelnen Produkte inkl. einiger Tipps für den richtigen Gebrauch. Zudem präsentiert das Buch eine ganze Reihe von Anleitungen, mit denen man alltägliche Würzmittel wie Currymischungen oder Tomatenketchup selbst herstellen kann. Und wer danach auf den Geschmack gekommen ist, der kann seine selbstgemachten Produkte direkt für eines der vielen Rezepte verwenden, die ebenfalls in dem kunterbunten Ratgeber enthalten sind.
In der Welt werden munter die "Lügenfahnen" (Goethe) entrollt, und daran wird sich wohl auch so rasch nichts ändern. Was aber geht eigentlich mit der Sprache vor sich, wenn die Wahrheit zur Lüge verdreht wird? Können nicht nur Sätze, sondern auch Wörter lügen? Und wie ist das Verhältnis der Ironie zur Lüge? Harald Weinrichs fulminanter Essay ist ein linguistisches Kabinettstück und eine kleine Anleitung zum Denken des Wahren.
Frölich und Kaufmann Die Sprache der Lüge. 15074851
Hat er sie umgebracht? Betrügt er mich? Sagt sie mir alles, was sie weiß? Lügen zu erkennen ist aller Ermittler. Doch wie machen die Profis das eigentlich? Die Lügenforscherin Dr. Kirsty King zeigt: Mithilfe winziger Hinweise in ihren Aussagen kann jeder Betrüger enttarnt werden – wenn man weiß, worauf man achten muss. Vom unehrlichen Partner bis zum Mörder, der ungeschoren davonkommen will. Basierend auf forensischer Linguistik und Psychologie erfahren Sie, wie die Profis Lügner entlarven! Ein faszinierendes Buch für alle, die wissen wollen, wem sie wirklich vertrauen können.. Woran erkennt man Lügner? Jeder lügt – aber manche Lügen zerstören Leben, Beziehungen und Vertrauen.. . . die wichtigste Fähigkeit. p. Selbst geschickte Lügner verraten sich durch ihre Sprache.. Anhand echter Kriminalfälle demonstriert King in diesem Buch, wie man mit Sprache Lügner fängt:. p
Eine Aussage ist wahr, wenn sie mit der Realität übereinstimmt. Diese gängige Intuition gerät gegenwärtig unter Druck. Was wahr und falsch ist, entscheiden die Mächtigen dieser Welt. Wahrheit wird verhandelbar und zu einem Mittel gezielter Einflussnahme. Auch im öffentlichen Diskurs verschwimmen die Grenzen zwischen Information und Desinformation, zwischen Fakten und Fakes, zwischen Wahrheit und Meinung. Emotion schlägt Evidenz. Gegen Gefühle und angeblich „alternative Fakten“ lässt sich schwer rational argumentieren. Inmitten dieser Krise der Wahrheit ist die Theologie herausgefordert, ihre Stimme neu zu erheben – nicht als Hüterin dogmatischer Gewissheiten, sondern als Suchende nach dem, was trägt und verbindet.
Tetanus stellt für die meisten Eltern das Schreckgespenst schlechthin dar und ist auch in impfkritisch eingestellten Familien in der Regel die letzte Impfung, die fällt. Tatsächlich sind jedoch weder Nutzen noch Unbedenklichkeit der Impfung jemals belegt worden. Im Gegenteil: Jahr für Jahr werden allein in Deutschland Hunderte von Impfkomplikationen und im Durchschnitt 15 Todesfälle – vor allem von Säuglingen – gemeldet, ohne dass die zuständigen Behörden aktiv werden. Dazu kommt eine völlig unbekannte Dunkelziffer. Darüber hinaus wurde bei der Erforschung der Ursache(n) von Tetanus nachweislich unwissenschaftlich gearbeitet. Die darauf basierenden (falschen) Hypothesen wurden niemals korrigiert. Im Grunde wissen wir heute nicht viel mehr über die Ursachen der Krankheit als vor 130 Jahren, als man damit begann, nach dem vermeintlichen Tetanus-Erreger zu suchen. Wie die Statistiken zeigen, ist auch das Erkrankungsrisiko lange nicht so hoch, wie von den Behörden behauptet. Durch eine schulmedizinische und homöopathische Wundversorgung nach den Regeln der Kunst kann die Tetanus-Gefahr sogar weitgehend gebannt werden. Dieses Buch ist eine Zusammenfassung der vier Tetanus-Ausgaben der Zeitschrift „impf-report“; dessen Herausgeber der Autor ist.
Frölich und Kaufmann Lüge als Staatsprinzip. 1587315
Bruno Frank hat »Lüge als Staatsprinzip«, eine leidenschaftliche Abrechnung mit Hitler und seiner Politik, wenige Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verfasst. Der Text entstand auf Anregung von Thomas Mann, der im Sommer 1939 eine Reihe von Broschüren plante, um die Stimme von Exil-Autoren nach Deutschland zu tragen. Der Ausbruch des Krieges vereitelte diese Pläne, Franks Text wurde nie gedruckt. Nun erscheint »Lüge als Staatsprinzip« zum ersten Mal: Es ist ein Fund aus den Archiven, der uns Einiges zu sagen hat. Der Band versammelt zwei Texte über die politischen Hoffnungen und Entgleisungen, Chancen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die beklemmend aktuell anmuten: Der eine ist wenige Wochen nach dem Ende des Ersten, der andere wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden. Bruno Franks »Von der Menschliebe« aus dem Dezember 1918 und »Lüge als Staatsprinzip« aus dem Juli 1939 appellieren an das Miteinander in der Gesellschaft und zeigen, wie dieses Miteinander durch destruktiven Eigennutz und haltlose Falschbehauptungen gespalten wurde. Nur ein handschriftlich korrigierter Durchschlag des maschinenschriftlichen Manuskripts hat sich im Nachlass des Autors erhalten. Nun erscheint das Werk erstmals im Druck. Ergänzt werden die beiden Essays durch Tagebucheinträge und Briefe von Franks Freunden Erika und Thomas Mann, die die Entstehung von Manns Broschüren-Projekt und die unmittelbaren Reaktionen auf »Lüge als Staatsprinzip« dokumentieren.
Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten eine Rarität in der Hand. Während ich diese Zeilen schreibe, schreiben wir den 3. Dezember 2023. In 2 ½ Monaten habe ich das hundertjährige Lebensalter erreicht. Nur wenige Menschen schreiben noch in diesem Alter, und die, die es tun, schreiben über andere Themen, über Themen, die die Welt bewegen. Ich habe mit 99 Jahren kaum noch viel Zeit vor mir. Sie könnte längst abgelaufen sein, deshalb suche ich nach der Wahrheit über den Tod. Wenn man dem Tod so nahe ist, möchte man gerne die Wahrheit darüber wissen, was einen nach dem Tod erwartet. Ich habe ein sehr bewegtes Leben hinter mir. Ich habe die Anforderungen ganz persönlich erlebt, die an einen Landwirt, einen Handwerker, einen Büroangestellten und einen Pfarrer gestellt werden. Kurz: Sie lesen Zeilen von jemandem, der das Leben mit all seinen Licht- und Schattenseiten erlebt hat. Etwa die Hälfte von dem, was ich zum Thema Wahrheit und Lüge ursprünglich geschrieben habe, habe ich weggelassen. Es ist unmöglich, dem Thema gerecht zu werden, es ist zu gross, aber ich habe es ein wenig beleuchtet. Kürzlich lag ich todmüde auf dem Kanapee. Über dem eingeschalteten Fernseher erschien plötzlich ein kleines rundes Licht an der Wand, aber erstaunlich hell. Mucksmäuschenstill betrachtete ich neugierig und gespannt das Lichtlein. Auf einmal sah ich, dass sich das Lichtlein regelmässig etwa 3 cm an der Wand auf und ab bewegte. Ich dachte, das Lichtlein muss doch irgendwo herkommen, und ging der Sache auf den Grund. Es war 13 Uhr. Die Sonne schien durch das Fenster auf meine Armbanduhr. Das runde Zifferblatt richtete das Licht auf die Wand und mein Puls bewegte das Licht auf und ab. Da dachte ich, wenn das Lichtlein stillsteht, bist du tot.
Frölich und Kaufmann Die Patchwork-Lüge: Eine Streitschrift 7042558
Im ganzen Land findet man sie, in guten und weniger guten Kreisen, und niemand regt sich mehr über sie auf: Patchwork-Familien. Patchwork ist Flickwerk, das klingt nett und harmlos. Aber taugt es als Muster für unser Leben, unsere Gesellschaft und die Ehe? Melanie Mühl sieht in Patchwork-Familien das Resultat einer weit verbreiteten Lebenshaltung, die Festlegungen scheut. Doch können wir auf Verlässlichkeit so einfach verzichten? Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der Vertrauen regelmäßig enttäuscht wird? Ein unzeitgemäßes Buch, das eine längst fällige Debatte auslösen wird.