Madam President Dieses hochwertige T-Shirt besteht aus 100% Bio-Baumwolle aus gekämmter Ringspinnware. Unisex T-Shirt aus hochwertiger Baumwolle mit regulärer Passform.
"Kaiserin des Geistes" nannte der Schriftsteller Sainte-Beuve die vehemente Gegnerin Napoleons, und Madame de Chastenay notierte in ihren Memoiren, drei Großmächte hätten gegen Napoleon gekämpft: "England, Russland und Madame de Staël". Diese Frau ging ihren Weg. Anne Louise Germaine de Staël (1766-1817) führte ein bewegtes Leben in historisch ereignisreicher Zeit. Ihre Lebensgeschichte führt sie mitten in die Turbulenzen der Französischen Revolution, und von Napoleon wird sie 1802 aus Paris verbannt. Zweimal bereist sie in diesen Jahren Deutschland und lernt Wieland, Schiller und Goethe kennen. Mit ihrem Buch "Über Deutschland" begründete sie den Mythos von Deutschland als "Land der Dichter und Denker". Souverän entwirft Sabine Appel das Lebensbild einer engagierten und selbstbewussten Frau und zeichnet ein eindrucksvolles Porträt von Deutschland um 1800.
Die romantische Emma langweilt sich in ihrer Ehe mit dem biederen Landarzt Charles Bovary und sucht Ablenkung in den Armen anderer Männer, die sie mit teuren Geschenken überhäuft. Ausschließlich auf die eigenen Bedürfnisse bedacht, stürzt sie ihre Familie in den finanziellen und sozialen Ruin. 1856 erschienen, löste Flauberts Roman einen gesellschaftlichen Skandal aus. Die realistische Darstellung der jungen Ehebrecherin wurde als sittenwidrig erachtet, der Autor musste sich vor Gericht verantworten. Heute gilt »Madame Bovary« als innovatives Meisterwerk, das in der präzisen Interpretation von Charles Wirths zum unvergesslichen Hörerlebnis wird. Ungekürzte Lesung mit Charles Wirths 2 mp3-CDs ca. 15 h
"Madam Bäuerin" entfaltet ein präzises Bild oberbayerischer Lebenswelten, in denen Besitz, Arbeit, Ehe und gesellschaftliches Ansehen unauflöslich ineinandergreifen. Der Roman beobachtet mit scharfem Blick den bäuerlichen Alltag und die Spannungen zwischen Aufstiegswillen, Standesdünkel und menschlicher Bedürftigkeit. Sein Stil verbindet realistische Genauigkeit mit mundartnaher Lebendigkeit; zugleich steht das Buch im Kontext einer kritisch gewendeten Heimatliteratur, die das Ländliche nicht verklärt, sondern als sozialen Raum von Härte, Abhängigkeit und Selbstbehauptung sichtbar macht. Lena Christ, 1881 in Glonn geboren und 1920 in München gestorben, kannte die Milieus, über die sie schrieb, aus eigener Erfahrung. Ihre von Armut, Dienstbotenarbeit, familiärer Gewalt und gesellschaftlicher Unsicherheit geprägte Biographie verlieh ihrem Schreiben eine besondere Dringlichkeit. Nach dem Erfolg ihrer autobiographischen "Erinnerungen einer Überflüssigen" entwickelte sie eine Prosa, die weibliche Lebensläufe und bäuerliche Machtstrukturen ohne sentimentale Schonung darstellt. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Gesellschaftsromane mit psychologischer Schärfe und regionaler Authentizität schätzen. "Madam Bäuerin" ist nicht nur ein Zeitbild, sondern eine eindringliche Studie über Würde, Anpassung und Widerstand in einer engen sozialen Ordnung.
Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1909. Der Verlag Antigonos spezialisiert sich auf die Herausgabe von Nachdrucken historischer Bücher. Wir achten darauf, dass diese Werke der Öffentlichkeit in einem guten Zustand zugänglich gemacht werden, um ihr kulturelles Erbe zu bewahren.
Madame Chérie ist eine Autobiographie von Andrea Mohr, die im Herbst 2012 im gONZoverlag erscheint. Die heute in Neustadt an der Weinstraße lebende Schriftstellerin hat 2010 bereits „Pixie: Dancer, Drug Smuggler, Prisoner, Saint: Inside a world of Drugs, Sex and Violence“ veröffentlicht, das 2011 auch in deutscher Sprache erschien. Die Dreharbeiten zum gleichnamigen Film beginnen 2013. Darin schreibt sie über ihre Zeit im australischen Hochsicherheitsgefängnis Dame Phyllis Frost Centre – und wie sie dahin kam. Madame Cherie knüpft daran an und erzählt die Geschichte nach ihrer Entlassung. Damals, im August 2004, ist Andrea Mohr einundvierzig Jahre alt. Sie versucht nach fünf Jahren außerhalb der Gesellschaft genau in jene zurückzufinden. An diesem kritischen Punkt ihres Lebens beginnt die Geschichte von „Madame Chérie“. Die Wiedereingliederung ist nicht einfach. Zum einen hat sich die Welt weitergedreht, während Andrea Mohr fünf Jahre in der australischen Wüste ohne Mond und Sterne verbrachte: Die Deutsche Mark wurde durch den Euro abgelöst, das Internet hat große Fortschritte gemacht, Handys sind zu Alltagsgegenständen geworden, der 11. September 2001 und der Irakkrieg haben die Welt verändert, in der sie sich nun wieder zurechtfinden muss. Zum anderen kehrt sie zurück in ihre Heimat, in die Kleinstadt Neustadt. Der Kontrast zwischen ihrem früheren Lebens in tosenden Großstädten wie dem Berlin der 80er, Bangkok oder Melbourne und dem Kleinstadtidyll an der Weinstraße könnte größer nicht sein. Aber Andrea Mohr gibt sich keinen Illusionen hin: sich frei in einem Land bewegen zu dürfen, heißt noch lange nicht, sich frei in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt bewegen zu können. Sie setzt sich schließlich in den Kopf, Schriftstellerin zu werden – und diesen steinernen Weg verfolgt sie eisern. Sie schreibt an ihrer Autobiographie, macht Honorararbeiten für einen Berliner Verlag, lernt unterstützende Autoren kennen und schafft es schließlich, einen Verlag für ihr Buch „Pixie“ zu finden, zunächst in Australien, später in Deutschland. Unter anderem trifft sie auf Howard Marks, ebenfalls Schriftsteller mit Knastvergangenheit und Drogenerfahrung, mit dem sie bis heute eine tiefe Freundschaft verbindet. Nebenher beginnt sie in einer großen deutschen Agentur unter dem Namen „Chérie“ als Escort zu arbeiten. Der schier unerschöpfliche und krisenresistente Markt, gepaart mit der Einsicht, mit ihrem Lebenslauf niemals einen „bürgerlichen“ Job mit ansatzweise entsprechender Entlohnung zu finden, bringt sie auf die Idee, selbst eine Begleitagentur zu eröffnen. So verwandelt sich die Escortdame namens „Chérie“ in „Madame Chérie“. Torpediert ihr Führungszeugnis ihr Bedürfnis nach Jetset, so kommt sie durch ihren Escortservice doch ein wenig in den Genuss des Reisens und auch in die Welt der großen Autos und teuren Hotels, der Reichen und Schönen, kann sie so, wenn auch nur für Stunden, eintauchen. Doch auch ihr ist klar: An ihren glamourösen Lifestyle vor ihrer Inhaftierung kommt sie mit ihrem legalen Broterwerb nicht ran – diese Zeit ist unwiederbringlich vorbei. Auch mit Männern hatte sie während ihrer Zeit im Gefängnis nichts zu tun, kehrte zurück, geschieden von Werner Paul Roberts. Die Annäherung an das andere Geschlecht in der wiedergewonnenen Freiheit muss erst wieder geübt werden. Auch davon erzählt „Madame Cherie“. Alles in allem ist „Madame Chérie“ eine Geschichte über Reintegration, Neudefinition der eigenen Identifikation, über die zweite Chance im Leben, über Frauen und Männer, Begierde und Liebe, über Freundschaft und die Suche nach dem Glück.
Tredition Die Freuden der Madame Chantal A1055891481
Nach einer schweren Krankheit ist die äußerst geschäftstüchtige und wohlhabende Liebesdienerin Chantal auf der Suche nach einem neuen Sinn in ihrem Leben. Das Schicksal will es, dass sie sechs arbeitslose Frauen kennenlernt, denen es bislang nicht gelang, ihrer Perspektivlosigkeit zu entfliehen. Während es für die distinguierte Anita und die hochverschuldete Laura zunächst unvorstellbar erscheint, ihren Körper zu verkaufen, finden dies die lebenslustige Giovanna und die Lesbe Elvira eine prickelnde Idee - zumal Chantal auf Niveau besteht. Jutta, die Frau mit der atemberaubenden Oberweite, kann sich vorstellen, als Domina zu arbeiten. Die extrem quirlige Melanie wird Chantal besonders ans Herz wachsen. Das vierundzwanzigjährige Wesen sieht aus, als sei es erst zwölf geworden. Für dieses kleine Biest wird sich die Geschäftstüchtige etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Das Leben pulsiert wieder. Liebe ist etwas Wunderbares.
'Love, she thought, must come suddenly, with great outbursts and lightnings – a hurricane of the skies, which falls upon life, revolutionizes it, roots up the will like a leaf, and sweeps the whole heart into the abyss.' A powerful critique of romantic idealism, Madame Bovary is Flaubert's most famous work. Although controversial at the time of publication due to its 'obscenity', the novel became a bestseller, and is considered a masterpiece to this day. First serialised in 1856, the novel follows the narrative of Emma Bovary, a beautiful yet naïve young woman living in rural France. Her husband, a kind-hearted physician, is committed to his wife, but Emma soon grows listless and dissatisfied with the provincial life he has provided her with. Yearning for passion, excitement and luxury, Emma daringly engages in various affairs, while accumulating enormous debt as she attempts to live a life beyond her means. A moving and tragic tale of misguided idealism, materialism and the bourgeois lifestyle – conveyed through Flaubert's heartbreakingly detached prose – Madame Bovary is an exemplary example of classic realism. This audiobook edition is brilliantly read by Georginia Sutton. Gustave Flaubert (1821 – 1880) was a French novelist, famed for being a leading proponent of literary realism. He is renowned for his debut novel, Madame Bovary, and his meticulous approach to writing. Flaubert influenced many key writers in the twentieth century, such as James Joyce and Marcel Proust, and is still widely read today.