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Tredition Horizont ohne Mauer A1067792992
In "Horizont ohne Mauer" beschreibt Petra Pansch, was den Ausschlag zu der Entscheidung gab, mit ihrer Familie aus der DDR auszureisen. Sie schildert die unmittelbaren Folgen ihres Ausreiseantrages bis zur Ausbürgerung, die Repressalien und Gefahren, denen sie buchstäblich bis zur letzten Minute vor dem Grenzübertritt ausgesetzt war und die Herausforderungen, mit denen der Neubeginn im Westen verbunden war.
Ort des Leids, Ort der Wunder, Ort des Gedenkens: Anhand von Fotografien erzählt Gottfried Schenk die Geschichte der Berliner Mauer – von ihrer Errichtung im Jahr 1961 über das Verschwinden nach dem Mauerfall bis hin zur Wiedersichtbarmachung der Überreste. Einleitende Texte begleiten die drei Kapitel; der Historiker und Wissenschaftliche Leiter des DDR-Museum Berlin, Dr. Stefan Wolle, hat das Vorwort verfasst.
Es ist Tatsache, dass Frauen in krisenhaften Beziehungen oft den Kürzeren ziehen, sei es durch Gewalt, Flucht in Frauenhäuser, in psychiatrische Einrichtungen oder zu Therapeuten. Auch Paschaverhalten von Männern sorgt immer wieder für Unmut und erschwert es Frauen, sich zu emanzipieren. Dies zu ändern scheint oftmals aber unmöglich. Verena Hagstedt, darüber ins Grübeln gekommen, würde in Kirchheim gerne ein Ausrufezeichen setzen und dies ändern und gründet zusammen mit weiteren Frauen nach einem zähen Start eine Gemeinschaft mit dem Ansinnen, derlei Auswüchse zu bekämpfen – präsentiv und nachhaltig. Das ist zwar alles andere als einfach, dennoch gelingt ihnen, Überraschendes auf die Beine zu stellen und in der Teckstadt Emotionen zu scüren. Doch es passieren auch zwei Morde sowie eine Entfürhung in Kirchheim, zudem gibt es viele Verletzte, welche den Ergeiz der Frauen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Kommissar Jürgen Affolter muss sich der Fälle annehmen und sieht sich unverhofft in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, dessen Opfer er fast selber wird. Er sieht sogar seine berufliche Reputation auf dem Spiel und muss indirekt den Frauen beistehen, obwohl ihm das sehr zuwider ist. Aber wie aus diesem Dilemma herauskommen, ohne dass er seinen guten Ruf verliert. Nach seinem ersten Roman „Komplott“ hat der Kirchheimer Autor Peter Wendlandt seinen zweiten Roman „Paroli“ geschrieben, der ebenfalls die Teckstadt als Schauplatz hat. Satirisch und überspitzt zeichnet er einen ungewöhnlichen Kampf zwischen Frau und Mann und geht nebenbei ein gesellschaftliches Problem an, über das oft geschwiegen wird: Gewalt in der Ehe, überfüllte Frauenhäuser, ausgelastete psychiatrische Einrichtungen und überstrapazierte Beziehungen. Er zeigt zwar eine Möglichkeit auf, wie man diesen Teufelskreis durchbrechen könnte, allerdings ist dies nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Aus Emanzipationsbestrebung und Beziehungsfrust entsteht Frauenpower – oder doch nicht?
In seinen Romanen „Die kleine Insel“ und „Das Viertel der Clowns“ hat Lim Chul Woo mit einiger Distanz aus der Zeit seiner Kindheit und Jugend erzählt; in dem 2019 erschienenen Roman „Ein Flüstern aus der Mauer“ werden wir hineingezogen in die Gegenwart. Der pensionierte Lehrer Han lebt, wie der Autor, auf der größten Insel Südkoreas. Im Nachwort schreibt Lim Chul Woo, dass der Roman ganz und gar auf den Spaziergängen mit seinem Hund entstanden sei. Es könnte ein Idyll sein, wie Thomas Mann seine Erzählung „Herr und Hund“ untertitelt hat, das Haus am Ende des Dorfes mit dem großen Mandarinenhain; ein geruhsames Leben mit langen Hundespaziergängen. Doch mehr und mehr wird der Protagonist von den Schatten der Vergangenheit eingeholt. Ein halbes Jahrhundert wurde über den „täterlosen Massenmord“; der 1948 im Anschluss an den Jeju-Aufstand unzählige Opfer unter der Zivilbevölkerung der Insel gekostet hat, geschwiegen. Der Autor hat das Buch den Kinderseelen gewidmet, die, nach ihrem kurzen Leben auf der Insel, in jenem Winter ihr Leben verloren haben.
Konstantinopel, 1452. Die Hauptstadt des einst glorreichen Byzantinischen Reiches steht vor dem Fall. Während vor den Mauern die Truppen des osmanischen Sultans aufmarschieren, kämpft hinter ihnen ein Mann gegen die Gleichgültigkeit, das Vergessen - und gegen seine eigenen Dämonen. General Leandros weiß, dass die Zeit des Friedens vorbei ist, auch wenn sich seine Gegenspieler aus den eigenen Reihen lieber in trügerischer Sicherheit wiegen. Wieder und wieder weist er auf Schwachstellen hin. Als der Kaiser ihn um Hilfe in den Westen schickt, muss Leandros erkennen: Konstantinopel ist auf sich allein gestellt. Und auch in seiner eigenen Familie bahnt sich eine Tragödie an ...
An den Bürgerseen werden zufällig zwei Männer entdeckt, die leblos aufeinander am Boden liegen. Der eine ist tot, der andere hat ein Seil um den Hals. Erste Untersuchungen am Tatort bereiten Kommissar Affolter keine Kopfzerbrechen, scheint der Fall doch klar zu sein: Ein Unfall, bei dem der eine Mann den anderen vor dem Suizid am Baum bewahren wollte. Dann die Überraschung: der verhinderte Lebensretter hat ein Messer im Rücken stecken. Der Fall kompliziert sich, nachdem feststeht, dass keiner der beiden Männer darauf Fingerabdrücke hinterlassen hat. Der Kommissar und seine Assistenten stehen vor einem Rätsel, für das es anscheinend keine Lösung gibt, zumal der überlebende Selbstmörder nichts zur Klärung beitragen möchte und eine harte Nuss für den Kommissar darstellt. Als Judika ins Spiel kommt, scheint der Fall vollends außer Kontrolle zu geraten… Nach Büchern mit Kurzgeschichten, einer Biografie und einem Tagebuch, das einen Einblick über das Geschehen an der Front im Ersten Weltkrieg gibt, hat der Kirchheimer Autor Peter WEndlandt nach den beiden in der Teckstadt spielenden Romanen „Komplott“ und „Paroli“ nun einen weiteren unter dem Titel „Judika“ seinen Lesern vorgelegt. Satirisch, aber auch durchaus makaber beschreibt er diesmal Geschehnisse, die so sicher noch nie vorgefallen sind. Eine tückische Krankheit spielt genauso eine wichtige Rolle wie der Wunsch, das Leben zu beenden, wobei Wendlandt bis zuletzt offen lässt, was tatsächlich hinter allem steckt. Ein besonderes Lesevergnügen, das den Leser einmal mehr in seinen Bann ziehen wird.
Kommissar Adi Konnert erhält einen Hilferuf aus der JVA Oldenburg. Geiselnehmer Sascha Knieling, den er einst ins Gefängnis gebracht hat, fürchtet um sein Leben und bittet ihn um Schutz. Noch bevor Konnert auf diese ungewöhnliche Bitte eingehen kann, wird Knieling tot in seiner Zelle gefunden. Offizielle Todesursache: Selbstmord. Doch Konnert und sein Team glauben nicht daran. Und stoßen schon bald auf rätselhafte Querverbindungen zu einem längst geschlossenen Erziehungsheim der Kirche. Konnert erkennt, dass er tief in die Vergangenheit eintauchen muss, wenn er weitere Morde verhindern will. Eine Vergangenheit, die seiner eigenen erschreckend nahe kommt.
„Mehr Mauern!“ ist ein Buch wie eine manische Depression. Man verfolgt den Ich-Erzähler auf seinem Weg durch schwindelerregende Höhen und bedrückende Tiefen – und ist immer ganz nah dabei. Der Autor ist auf der Suche nach sich selbst und durchquert dabei das „alte Europa“ zur Zeit des Mauerfalls. Die Episoden schwanken zwischen Roadmovie und Reiseführer, Gesellschaftskritik und Klamauk, erotischer Biografie und Satire und regen zum Lachen und zum Nachdenken gleichermaßen an. Obwohl schon 1990 in erster Auflage erschienen, sind viele Bemerkungen und Gedanken heute aktueller als je zuvor. Die Beobachtungsgabe und der Sprachwitz des Autors lassen dabei alltägliche Betrachtungen ebenso spannend erscheinen wie den Bericht über die geheimen Abrüstungsbemühungen des Autors im Dienste der amerikanischen Streitkräfte. Wer „Mehr Mauern!“ gelesen hat, wird sich eine Fortsetzung wünschen …
Grundmelodie der Geschichten in diesem kleinen Erzählband ist das große Geheimnis Leben in seiner Kostbarkeit und Zerbrechlichkeit und die Zauberkraft der Liebe.
„Wer ist es, verdammt noch mal?“ Ich konnte meine Wut über ihre Sturheit kaum zügeln. „Bleib ruhig, Klaus. Es wird alles so ablaufen, wie wir es als eingespieltes Team verinnerlicht haben.“ Wie sollte ich ruhig bleiben, wenn ich zu Mordermittlungen in meinem eigenen Wohnhaus gerufen wurde? Hauptkommissar Klaus Helmer ist seit Jahren Leiter einer Mordkommission, einer festen, dauerhaften Einheit, die durch akribische Arbeit hohe Erfolgsquoten einfährt. Ein Mord in Helmers unmittelbarem Umfeld stellt das Team jedoch vor ungeahnte emotionale Belastungen. Schon bald führen die Ermittlungen zu einem weiteren Mord, der bereits fünfzehn Jahre zurückliegt. Verbindungen zu den beiden Fälle scheinen bei Helmers Kollege, Kommissar Patrick Burger, zusammenzulaufen, sodass er im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Doch auch enge Freunde und Verwandte der Opfer geraten in den Fokus der Beamten.
Die Autobiografie – zum 70. Geburtstag am 30. November 2016 Sie hat die Grenzen der Kunst gesprengt: sich gepeitscht, mit einer Glasscherbe ein Pentagramm in den Bauch geritzt, ein Messer in die Finger gerammt. Sie ist 2500 Kilometer auf der Chinesischen Mauer gegangen, zwölf Jahre in einem umgebauten Citroën-Bus durch die Welt gefahren und hat ein Jahr bei den Aborigines in Australien gelebt. Spätestens seit »The Artist is Present« – ihrer berühmten Performance 2010 im New Yorker Museum of Modern Art - gilt Marina Abramović in der ganzen Welt als Kultfigur. Robert Redford schwärmt für sie genauso wie Lady Gaga. Vom »Time Magazine« wurde sie zu den 100 wichtigsten Menschen des Jahres 2014 gewählt. In ihren Memoiren blickt Abramović zurück auf sieben Lebensjahrzehnte als charismatische Künstlerin und Grenzgängerin. Von ihrer strengen Kindheit im kommunistischen Jugoslawien, wo sie bei ihren der politischen Elite nahestehenden Eltern im Schatten Titos aufwuchs – bis hin zu ihren jüngsten Aktionen, bei denen sie die Seele von Millionen von Menschen mit der Kraft ihres Schweigens berührte. Ausstattung: Mit 141 Schwarz-weiß-Fotos und 16 Seiten Farbbildteil
In "Horizont ohne Mauer" beschreibt Petra Pansch, was den Ausschlag zu der Entscheidung gab, mit ihrer Familie aus der DDR auszureisen. Sie schildert die unmittelbaren Folgen ihres Ausreiseantrages bis zur Ausbürgerung, die Repressalien und Gefahren, denen sie buchstäblich bis zur letzten Minute vor dem Grenzübertritt ausgesetzt war und die Herausforderungen, mit denen der Neubeginn im Westen verbunden war.
ABUS Mauer-Lochabdeckung für PR2600-PR2800 10071756-01
ABUS Mauer-Lochabdeckung für Panzerriegel PR2600-PR2800 KU W 251508 Bei den ABUS Panzerriegeln nehmen in der Regel die Schließkästen rechts und links neben der Tür den ausgefahrenen Riegel auf. Bei schlechten oder engen baulichen Gegebenheiten kann alternativ der Riegel auch in die Wand einschließen. Hierzu muss zunächst eine rechteckige öffnung in der Wand ausgestemmt werden, in die die Mauerlochabdeckung eingebaut und zusammen mit dem Mauerabdeckblech festgeschraubt wird. So erhält der ABUS Panzerriegel einen sicheren Wandeinschluss. Produktmerkmale Kunststoffeinsatz für eine saubere Abdeckung der Maueröffnung Stahlschließblech für eine sichere Verankerung des Wandeinschlusses Geeignet für ABUS Panzerriegel PR2600-2800 Mauerabdeckblech: für einen sicheren Wandeinschluss Mauerlochabdeckung: für einen sauberen Wandeinschluss
Papst Franziskus steht für eine migrationsfreundliche Politik. Sein Eintreten für Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, machte er schon 2013 durch einen Besuch der Insel Lampedusa zu einem Markenzeichen seines Pontifikats. Dadurch gewann er an öffentlicher Statur, zog aber auch Kritik auf sich. Mariano Barbato zeichnet in diesem Buch die Entwicklung der Migrationspolitik von Franziskus nach. Franziskus schrieb die Tradition päpstlicher Migrationspolitik fort, die sich während der europäischen Auswanderung nach Amerika konstituiert hatte. Unter dem Eindruck des demographischen Wandels spitzte Franziskus sie jedoch radikal zu. Das Buch analysiert die Strategie eines religiösen Akteurs, der moralische Alternativen anbieten möchte, sich aber auch machtpolitisch zurechtfinden muss.
Historische Stätten haben und machen in Deutschland Konjunktur, wobei der Anteil privater Angebote steigt. Sybille Frank bietet mit ihrem der angloamerikanischen Forschungsdebatte entlehnten Heritage-Konzept erstmalig ein Instrumentarium zur Analyse des derzeitigen Geschichtsstättenbooms. Die Autorin erprobt ihr Konzept am Beispiel des Berliner Checkpoint Charlie. Aufgrund mangelnder öffentlicher Erinnerungsangebote einerseits und anhaltender touristischer Nachfrage nach Zeugnissen der Mauer andererseits wurde der zunächst demontierte Alliierten-Kontrollpunkt in den letzten Jahren von konkurrierenden öffentlichen und privaten Anbietern in spektakulären Einzelaktionen rekonstruiert. Sein Beispiel zeigt, so das Fazit, die Entstehung einer Heritage-Industrie abseits geregelter Verfahren. Damit lässt der Berliner Senat ein enormes stadtentwicklungspolitisches Potenzial ungenutzt.