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alfi Isolierkanne SKYLINE 1,0l | Thermoskanne Edelstahl Glas | 12h heiß | Drucktaste | matt weiß 1321211100
alfi Isolierkanne SKYLINE 1,0l coconut white mattMit der alfi Isolierkanne SKYLINE 1,0l in edlem coconut white matt bringen Sie Design und Funktionalität auf Ihren Esstisch. Diese moderne Thermokanne überzeugt nicht nur durch ihre hochwertige Verarbeitung aus Edelstahl und Glas, sondern sorgt dafür, dass Ihre Getränke besonders lange ihre Wunschtemperatur behalten. Ideal für den täglichen Genuss von Kaffee oder Tee – mit einem Handgriff serviert! Langanhaltende Isolierleistung: Dank des doppelwandigen alfiDur Vakuum-Hartglaseinsatzes bleiben Heißgetränke bis zu 12 Stunden heiß und Kaltgetränke bis zu 24 Stunden frisch – perfekter Geschmack ganz ohne Aromaverlust. Stilvolles Design: Die Kombination aus mattem Edelstahl und der klaren Formensprache von pearl creative macht die Isolierkanne zu einem echten Highlight. Das puristische coconut white setzt entweder harmonische Akzente oder bewusst stylische Kontraste in Ihrem Zuhause. Einfache, sichere Handhabung: Über die bequeme Drucktaste lässt sich die Kanne einhändig bedienen. Der ergonomische Griff liegt angenehm in der Hand und sorgt jederzeit für kontrolliertes, tropffreies Ausgießen. Gesund und nachhaltig: Die Isolierkanne ist BPA-frei und aus hochwertigen, langlebigen Materialien gefertigt – bestens geeignet für alle, die bewusst genießen und Wert auf Langlebigkeit sowie Recyclingfähigkeit legen. Vielseitiger Einsatz: Mit einem Fassungsvermögen von 1 Liter eignet sich die Thermokanne ideal für Singles, Familien, kleine Büros oder stilbewusste Gastgeber. Sowohl für Kaffee als auch für Tee einsetzbar und somit flexibel im Alltag und bei der Kaffeetafel.Ob beim Sonntagsfrühstück, Brunch mit Freunden, im Homeoffice oder bei Familienfeiern – die alfi Isolierkanne SKYLINE macht jede Gelegenheit zum stilvollen Erlebnis. Ihre Gäste werden den puren Geschmack und die konstant warme oder kalte Temperatur Ihrer Getränke schätzen. Die Thermokanne passt dank ihrer zeitlosen, schlanken Form in jede Küche und begeistert zudem als elegantes Tisch-Accessoire – ein Must-have für Designliebhaber und Genießer!Entdecken Sie jetzt auf smartgoods.de Ihre neue Lieblingskanne und genießen Sie aromafrischen Kaffee oder Tee – stilsicher und immer perfekt temperiert!Technische Daten & Besonderheiten Farbe: Coconut White matt Material: Hochwertiger Edelstahl, Glas, BPA-frei Fassungsvermögen: 1,0 Liter Abmessungen: 13 x 13 x 25,5 cm (LxBxH) Gewicht: ca. 836 g Vakuum-Hartglaseinsatz: Doppelwandig für beste Isolierung Bedienung: Einhand-Ausgießfunktion mit ergonomischem Griff Vorteil: Isoliert 12 Stunden heiß & 24 Stunden kalt, AromaSafe für puren Genuss Design: Exklusiv entwickelt von pearl creative (Christian Rummel & Tim Storti)
Zwischenräume Valsugana Reiseführer - Caldonazzosee und Levicosee A1066123624
Das Valsugana ist ein noch relativ unbekanntes Seitental des großen Valle dell‘Adige (Etschtal) im Trentino: Das Valsugana. Es beginnt südöstlich von Trient und verläuft entlang des Flusses Brenta. Das Suganertal ist landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich; im Wesentlichen wird es von der Gebirgsgruppe des Lagorai im Norden und den Vizentiner Alpen im Süden begrenzt. Das Tal folgt dem Fluss entlang zunächst nach Westen und im letzten Abschnitt nach Süden. Bei Bassano del Grappa verlässt die Brenta die südlichen Kalkalpen und setzt ihren Lauf durch das venezianische Tiefland der Po-Ebene bis an die Adria fort. Auf seinem Weg von Trient führt der Flusslauf an den Alpenseen Lago di Caldonazzo und Lago di Levico vorbei, hier ist das Tal sehr weitläufig. Die von diesen beiden Seen dominierte und beliebte Ferienregion bietet den Urlaubern attraktive Kultur- und Freizeitangebote. Die turbulente Geschichte, ehrwürdige Traditionen, typische Kulinarik, fast unendliche Berg- und Wandersportmöglichkeiten, vielseitiger Wassersport und vor allem vorzügliche Erholung sind die wichtigsten Schlagwörter der regionalen Vielfalt. Der Fremdenverkehrsverein hat zudem in den letzten Jahren viel Geld und ehrenamtliche Arbeit investiert, um den Anschluss an den Tourismus nicht zu verlieren. Die Gegend rund um das Valsugana eignet sich für Freizeitsportler genauso wie für Familien mit kleinen und größeren Kindern und ältere Menschen. Der 80 km lange Radweg durch das Tal (ciclabile della valsugana) hat auch die große Schar der E-Bike-Fahrer erreicht; die beliebte Strecke verläuft bis auf wenige Ausnahmen und ohne große Anstiege auf ausgewiesenen Radwegen. Nicht weniger anziehend ist der Kurort-Charakter von Levico Terme, das mit Thermalwasser Tausende von Gästen anlockt. Das arsen- und eisenhaltige Wasser der Thermen in Levico, Vetriolo und Roncegno entstammt aus einer Quelle in 1 500 m Höhe. Das Wasser ist einzigartig in Italien, beispielweise werden mit Bädern, Spülungen und Inhalationen Erschöpfungszustände behandelt. Die abwechslungsreiche und in einigen Lagen unberührte Natur vervollständiget den Erholungs- und Heilungserfolg und sorgt für stets steigende Bekanntheit der Region. Vor allem Italiener und Niederländer sind es, die in den Sommermonaten die beiden Seen und die zahlreichen Campingplätze belagern. Die gute Wasserqualität und (beim Caldonazzosee) die flachen Uferbereiche überzeugen Familien mit Kindern. Das Pizza-Angebot stimmt, und so steht einem unvergesslichen Urlaub nichts im Wege. Trotzdem ist das außergewöhnliche Tal noch weit davon entfernt, ein Ort des Massentourismus zu sein. Und das Frühjahr und der Herbst, für viele ohnehin die schönsten Urlaubsmonate, sind Urlaubern vorbehalten, die die wunderbare Natur dieser Gegend genießen und den Rummel am See vermeiden wollen. Das Valsugana ist zudem eines der ersten Reiseziele der Welt, das für nachhaltigen Tourismus nach den Standards des GSTC zertifiziert wurde. Der Global Sustainable Tourism Council wurde im Auftrag der Vereinten Nationen gegründet, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung im Tourismus umzusetzen. Im Mittelpunkt dieses Modells steht nicht nur das Ziel, den Urlaub für Touristen nach umweltpolitischen Grundsätzen zu gestalten, sondern auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit für die einheimische Bevölkerung.
De Gruyter Kolleghefte, Kollegnachschriften und Protokolle
Dieser Band formuliert – über den Kontext philosophischer Editionen hinaus – Probleme und Forschungsfragen, die sich in der Edition von Manuskripten zu Vorlesungen, von Nachschriften sowie von Seminarprotokollen ergeben. Der Fokus liegt auf methodischen Lösungsansätzen, die exemplarisch an Editionsvorhaben von Texten des 18. bis 20. Jahrhunderts vorgeführt werden. Damit bildet der Band ein Kompendium, von dem weitere editorische Forschung ausgehen kann. Frank Grunert und Holger Glinka eröffnen den Band, indem sie am Beispiel der Edition einer Nachschrift der Grotius-Vorlesung von Christian Wolff zeigen, dass professionell hergestellte Nachschriften auf eine besondere wissenssoziologische Situation hinweisen: Mit der zunehmenden Emanzipation der Vorlesungen von kanonischen Lehrbüchern hat die Vorlesung selbst Lehrbuchcharakter entwickelt, der den Zugzwang ihrer Hörer noch verstärkt, sich des von Professoren gesprochenen Wortes schriftlich zu vergewissern. Der Handel mit Nachschriften hat hier seinen Grund wie in der Überlieferung besonders elaborierter Manuskripte in den Nachlässen adeliger und vermögender Häuser. Werner Stark stellt die problematische Funktion von Nachschriften als vermeintlicher Stütze für weitgehend ungeschriebene Werke am Beispiel von Kants Physischer Geographie in der Ausgabe Rink heraus und teilt damit spezifische Erfahrungen mit den älteren Editionen von Nachschriften Kantischer Vorlesungen in Königsberg mit. Holden Kelm rekonstruiert im historischen Vergleich, wie unterschiedliche Editionsstandards und v. a. Absichten ihren Autor gerade in der Rekonstruktion seiner Lehre jeweils neu konstitutieren, sodass ein editorisch manifestes theologisches Interesse an Schleiermacher zunehmend von einem philosophischen abgelöst wird. Annette Sell spürt anhand der Edition der Vorlesungsnachschriften zu Hegels Logik der Frage nach Hegels möglicherweise eigenen Überlieferungsabsichten seines in seiner Bewegung vorgetragenen Werkes nach. Johannes Korngiebel nimmt eine Nachschrift zu Friedrich Schlegels Jenaer Vorlesung zur Transcendentalphilosophie von 1800/01 zum Anlass, die Leistungsfähigkeit einer textkritischen Auswertung von Vorlesungsnachschriften für die Edition exemplarisch darzustellen. Christoph Binkelmann teilt aus der Werkstatt Schellings die editorischen Herausforderungen mit, die dessen Vorlesungen über Philosophie der Kunst bedeuten. Daniel Elon beleuchtet Schopenhauers Versuche als Dozent, wie sie sich in den Manuskripten zu dessen Vorlesung von 1820 darstellen. Francisco Arenas-Dolz nimmt Nietzsche als Universitätslehrer ernst und vertieft anhand der Edition der Vorlesung „Einleitung in das Studium der klassischen Philologie“ die Reflexionen über das Verhältnis von Vorlesungen und den sie begleitenden Textarten. Windelbands vor wenigen Jahren in Sendai (Japan) wiederaufgefundene Manuskripte zur Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und Publikationsvorhaben sind Gegenstand von Jörn Bohrs Beitrag. Andrea Leubin und Monika Philippi gewähren einen Einblick in die Edition von Vortragsnachschriften innerhalb der Rudolf Steiner Gesamtausgabe. Max Webers Manuskripte für Vorlesungen dienen Sophia Krebs und Ulrich Rummel als Fallbeispiel für das Ermitteln und Belegen von Krypto-Zitaten und Paraphrasen, einem Hauptgegenstand editorischen Kommentierens. Mit Thomas Kessels Beitrag zu Nicolai Hartmanns Circelprotokollen wird das 20. Jahrhundert in den Blick genommen, als in den Seminaren und Kolloquien die Form des Protokolls Einzug hielt. Dirk Braunstein liefert eingehende Reflexionen über den möglichen Sinn der Begriffe ‚Autorschaft‘ und ‚Authentizität‘ in der Editionspraxis solcher Seminarprotokolle. – Beigefügt ist eine Bibliographie zum Thema Edition von Kollegheften, Kollegnachschriften und Protokollen.
Vista Point GO VISTA: Reiseführer Italienische Adria A1068239644
Über das Reiseziel Italienische Adria Goldene Sandstrände vor blauem Meer, lebhafte Badeorte, historische Städte voller Kunstschätze und ein Hinterland, das Kultur und Geschichte mit landschaftlicher Schönheit verbindet: Das ist die italienische Adria! Die Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto, Emilia-Romagna und Marken teilen sich die 600 Kilometer lange Küste, die zu den schönsten in Europa zählt. Flach abfallende Strände machen sie zu einem idealen Badeziel für Familien mit Kindern. In Triest geht es im Osten los. Hier ist die Küste schmal und zerklüftet, bevor jenseits des Golfs von Triest und den Lagunen von Grado und Marano die Herrlichkeit der traditionellen adriatischen Seebäder beginnt. In duftende Pinienwälder ist Lignano gebettet, das Hemingway liebevoll sein kleines Florida nannte. Die glamourösen Strände des Lido bewachen die Perle der Adria: Venedig, das allen Touristenströmen zum Trotz seinen Zauber bewahrt – selbst wenn es im Sommer unerträglich heiß ist und man den Markusdom vor lauter Menschen kaum sieht. Ravenna, das im Jahr 409 zur Hauptstadt des Weströmischen Reichs wurde, ist berühmt für seine frühchristlichen Bauten mit ihren kunstvollen Mosaiken. Seit 1996 zählt die UNESCO sie zum Weltkulturerbe. In der Nähe reihen sich die berühmten Badeorte der Emilia-Romagna wie Perlen einer Kette auf: Cervia, Cesenatico, das ewig trendige Rimini, Riccione, Cattolica. Hier lernte das wirtschaftswunderreiche Deutschland die Freuden italienischer Lebenskunst kennen. Heute liegen die Sonnenanbeter des Sommers wie die Sardinen in der Dose, und wenn sich die Strände am Abend leeren, füllen sich Cafés, Bars und später die Clubs. Doch nur ein paar Kilometer von Uferpromenaden, piepsenden Spielhöllen und rummeligen Vergnügungsparks entfernt warten im Hinterland verträumte Dörfer auf Besuch. Ein Stück weiter südlich, wo die Region Marken beginnt, werden die Strände schmaler, das Hinterland mit Appenin und Abruzzen gebirgiger – eine ideale Region für Urlauber, die gerne wandern. Hier gilt wie für die ganze Küste: So schön die Strände sind – es lohnt sich, auch das Hinterland zu erkunden. Über den Go Vista Info Guide Italienische Adria Nach der Chronik, die kurz und prägnant die wichtigsten Daten zur Geschichte liefert, wird Venedig vorgestellt und danach im Kapitel Vista Points die folgenden Regionen, mit Serviceadressen der Highlights und mit Hinweisen auf Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten: • Friaul-Julisch Venetien • Venetien • Emilia-Romagna • San Marino • Marken Der Inhalt des Reiseführers kurz und knapp: • Top 10 des Reiseziels: Das müssen Sie gesehen haben • Chronik: Daten zur Landesgeschichte • Venedig: Stadtrundgang und Serviceadressen • Vista Points: Alle Highlights der Reiseregion – Orte, Landschaften, Sehenswürdigkeiten mit den dazugehörigen Adressen für Sehenswürdigkeiten, Essen und Trinken, Nightlife, Kultur und Unterhaltung, Shopping und Erholung und Sport • Service: Reisepraktische Tipps von A bis Z • Sprachführer: Die wichtigsten Wörter für unterwegs • Karte: Ausfaltbare Landkarte mit Stadtplänen und Register • Hochwertige Integralbindung mit Klappen: Übersichtskarte des Reisegebiets mit den eingezeichneten Top 10 und farbig gekennzeichneten Regionen in der vorderen Klappe • Postkarten: drei herausnehmbare Foto-Postkarten der jeweiligen Destination – als Urlaubserinnerung oder zum Verschicken an die Daheimgebliebenen
De Gruyter Kolleghefte, Kollegnachschriften und Protokolle A1054495818
Dieser Band formuliert – über den Kontext philosophischer Editionen hinaus – Probleme und Forschungsfragen, die sich in der Edition von Manuskripten zu Vorlesungen, von Nachschriften sowie von Seminarprotokollen ergeben. Der Fokus liegt auf methodischen Lösungsansätzen, die exemplarisch an Editionsvorhaben von Texten des 18. bis 20. Jahrhunderts vorgeführt werden. Damit bildet der Band ein Kompendium, von dem weitere editorische Forschung ausgehen kann. Frank Grunert und Holger Glinka eröffnen den Band, indem sie am Beispiel der Edition einer Nachschrift der Grotius-Vorlesung von Christian Wolff zeigen, dass professionell hergestellte Nachschriften auf eine besondere wissenssoziologische Situation hinweisen: Mit der zunehmenden Emanzipation der Vorlesungen von kanonischen Lehrbüchern hat die Vorlesung selbst Lehrbuchcharakter entwickelt, der den Zugzwang ihrer Hörer noch verstärkt, sich des von Professoren gesprochenen Wortes schriftlich zu vergewissern. Der Handel mit Nachschriften hat hier seinen Grund wie in der Überlieferung besonders elaborierter Manuskripte in den Nachlässen adeliger und vermögender Häuser. Werner Stark stellt die problematische Funktion von Nachschriften als vermeintlicher Stütze für weitgehend ungeschriebene Werke am Beispiel von Kants Physischer Geographie in der Ausgabe Rink heraus und teilt damit spezifische Erfahrungen mit den älteren Editionen von Nachschriften Kantischer Vorlesungen in Königsberg mit. Holden Kelm rekonstruiert im historischen Vergleich, wie unterschiedliche Editionsstandards und v. a. Absichten ihren Autor gerade in der Rekonstruktion seiner Lehre jeweils neu konstitutieren, sodass ein editorisch manifestes theologisches Interesse an Schleiermacher zunehmend von einem philosophischen abgelöst wird. Annette Sell spürt anhand der Edition der Vorlesungsnachschriften zu Hegels Logik der Frage nach Hegels möglicherweise eigenen Überlieferungsabsichten seines in seiner Bewegung vorgetragenen Werkes nach. Johannes Korngiebel nimmt eine Nachschrift zu Friedrich Schlegels Jenaer Vorlesung zur Transcendentalphilosophie von 1800/01 zum Anlass, die Leistungsfähigkeit einer textkritischen Auswertung von Vorlesungsnachschriften für die Edition exemplarisch darzustellen. Christoph Binkelmann teilt aus der Werkstatt Schellings die editorischen Herausforderungen mit, die dessen Vorlesungen über Philosophie der Kunst bedeuten. Daniel Elon beleuchtet Schopenhauers Versuche als Dozent, wie sie sich in den Manuskripten zu dessen Vorlesung von 1820 darstellen. Francisco Arenas-Dolz nimmt Nietzsche als Universitätslehrer ernst und vertieft anhand der Edition der Vorlesung „Einleitung in das Studium der klassischen Philologie“ die Reflexionen über das Verhältnis von Vorlesungen und den sie begleitenden Textarten. Windelbands vor wenigen Jahren in Sendai (Japan) wiederaufgefundene Manuskripte zur Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und Publikationsvorhaben sind Gegenstand von Jörn Bohrs Beitrag. Andrea Leubin und Monika Philippi gewähren einen Einblick in die Edition von Vortragsnachschriften innerhalb der Rudolf Steiner Gesamtausgabe. Max Webers Manuskripte für Vorlesungen dienen Sophia Krebs und Ulrich Rummel als Fallbeispiel für das Ermitteln und Belegen von Krypto-Zitaten und Paraphrasen, einem Hauptgegenstand editorischen Kommentierens. Mit Thomas Kessels Beitrag zu Nicolai Hartmanns Circelprotokollen wird das 20. Jahrhundert in den Blick genommen, als in den Seminaren und Kolloquien die Form des Protokolls Einzug hielt. Dirk Braunstein liefert eingehende Reflexionen über den möglichen Sinn der Begriffe ‚Autorschaft‘ und ‚Authentizität‘ in der Editionspraxis solcher Seminarprotokolle. – Beigefügt ist eine Bibliographie zum Thema Edition von Kollegheften, Kollegnachschriften und Protokollen.
Joseph Roth war kein Musiker, der auf einem Instrument mehr recht oder auch bloß ausreichend dilettieren konnte. In ärmlichen Verhältnissen im galizischen Brody aufgewachsen, gab es kein bildungsbürgerliches Klaviermöbel, das in der guten Stube zum Musizieren einlud. Die Mutter, die drei Kinder allein aufziehen musste, hatte kein Geld für derartigen Luxus, dafür aber eine schöne Stimme, die sie vor allem den traurigen, ukrainischen Volksliedern schenkte. Das war Joseph Roths musikalischer Bildungsgang. Und mehr war auch nicht vonnöten, sich in seiner unnachahmlich pointierten Art der Musik und vor allem den Musikern zu nähern. In einem seiner ersten Zeitungstexte aus dem Kriegsjahr 1918 präsentierte Roth den Lesern einen Beistand vom Fach und erwähnte anlässlich der Generalprobe einer neuen Lehár-Operette mehrmals in einem Zwiegespräch mit jenem Freund, das selbiger „was von der Musik versteht.“ Da war Roth also fein raus und konnte, falls es fachlich brenzlig werden sollte, fundierten Rat einholen: „Ich sagte: Wir wollen sehen, wie sich der Meister Lehár in diesen schweren Zeiten künstlerisch entwickelt hat! Mein Freund, der was von Musik versteht, sah hin und sagte: Er ist unberufen dick geworden!“ Dieser Freund, ob frei erfunden oder nicht, taucht später in keinem von Roths Feuilletons wieder auf. Er hatte seine Schuldigkeit getan und den Autor als berufenen Unberufenen in Sachen Musik und den diese hohe Kunst Ausübenden eingeführt, der hinfort allein auf seine geniale Beobachtungsgabe, sein feines Gehör für falsche Töne und einen scharfen Blick auf die Akteure vertrauen konnte. In einer Besprechung aus dem Jahr 1928 findet sich folgende Analyse von Roths Feuilletonstil: „Er beschreibt Menschen. Er beschreibt mit einer wunderbaren, gebändigten Besessenheit. In wenigen Situationen ist mehr Schicksal als in abenteuerlichen, verschlungenen Lebensläufen. Man könnte sagen, er photographiert — aber wenn er es tut, wo steht er? Inwendig im Menschen blitzt sein scharfes Objektiv, und von innen her entwickelt er die Leiblichkeit seiner Gestalten. Seine Methode ist nicht analytisch, nicht psychologisierend, sondern der große Querschnitt und die Totalität mit Hilfe der Dialektik. Das könnte eine kalte intellektuelle Atmosphäre erzeugen, wäre dahinter der Schmerz nicht spürbar.“ Und die Liebe – muss man freilich ergänzen. Joseph Roth schrieb über Caruso, den Gefahren von Schuberts H-Moll-Symphonie, den Aida-Rummel – über den aufkommenden Jazz, Kinopianisten, Volksmusik aus aller möglichen Herren Länder und das musikalische Geschehen auf den zahllosen Varietébühnen Deutschlands in den 1920er Jahren sowieso. Dabei machte er den großen Musikkritikern der Zeit, etwa Paul Bekker, Adolf Weissmann oder Oskar Bie, freilich keine Konkurrenz. Das waren ausgefuchste Männer des Metiers, die Musik studiert hatten, Partituren lesen konnten und die Stücke nach allen Regeln der Musikwissenschaft auseinandernahmen, um ihrem Sinn- wie Freudgehalt herauszuarbeiten. Joseph Roth hingegen ließ sich als aufmerksamer Laie überraschen oder zog überraschende Schlüsse aus allgemein bekannten Tatbeständen. Sein Portrait von Caruso, das nicht den Tenor ansich, eine durchaus fragwürdige Spezies mit einer „in ihren Hals verirrte Sonntagsglocke“; würdigt, sondern den Künstler Caruso, dem eben auch ein gerüttelt Maß an Menschlichkeit eigen war, ist an Wahrhaftigkeit nicht zu übertreffen.
Die Flucht- und Flüchtlingsforschung erlebt in den deutschsprachigen Regionen seit etwa 2015 einen Boom. Dieses Handbuch erschließt das Feld in seiner Breite und reflektiert zugleich kritisch den Forschungsstand. Teil I des Bandes diskutiert auf theoretischer Ebene die historische Entwicklung des Forschungsfeldes, seine (trans-)disziplinären Zugänge sowie forschungsethische Fragen. Teil II bietet eine Diskussion wichtiger Kernbegriffe und-konzepte des Forschungsfelds. Teil III ist empirisch ausgerichtet und beschäftigt sich mit Flucht und Geflüchteten in Bezug auf Akteure und politische Handlungsmuster. In Teil IV werden schließlich Fluchtbewegungen und -politiken der Weltregionen in den Blick genommen. Das Handbuch richtet sich zugleich an Forschende und Lehrende, wie auch an Studierende und Interessierte aus der Praxis. Mit Beiträgen von Samia Aden | Vasiliki Apatzidou | Birgit Behrensen | Marcel Berlinghoff | Nadine Biehler | Veronika Bilger | Hanno Brankamp | Helen Breit | Miriam Bürer | Frank Caestecker | David Chiavacci | Christina Clark-Kazak | Norbert Cyrus | Deepra Dandekar | Corinna A. Di Stefano | Daniel Diekmann | Marco Dohle | Heike Drotbohm | Franck Düvell | Eva Ecker | Marcus Engler | Benjamin Etzold | Astrid M. Fellner | Valentin Feneberg | Karim Fereidooni | Annett Fleischer | Heidrun Friese | Christiane Fröhlich | Joanna Jadwiga Fröhlich | Martin Geiger | Lea Gelardi | Birgit Glorius | Danielle Gluns | Simon Goebel | Lidwina Gundacker | Leila Hadj Abdou | Niklas Harder | Sebastian Harnisch | Kaya Haßlinger | Zine-Eddine Hathat | Antonia Heinrich | Jens H. Hellmann | Sophie Hinger | Jannes Jacobsen | Rose Jaji | Ivan Josipovic | Pawel Kaczmarczyk | Ole Kelm | J. Olaf Kleist | Anne Koch | Martin Koch | Irena Kogan | Judith Kohlenberger | Stefan Kordel | Annette Korntheuer | Yuliya Kosyakova | Ulrike Krause | René Kreichauf | Martin Kroh | Tony Kushner | Laura Lambert | Annika Lems | Katharina Lenner | Carolin Leutloff-Grandits | Derek Lutterbeck | Mona Massumi | Jana Mayer | Laura K. McAdam-Otto | Amrei Meier | Agathe Menetrier | Antje Missbach | Alexander-Kenneth Nagel | Klaus Neumann | Tim Neumann | Dennis Odukoya | Claudia Olivier-Mensah | Jochen Oltmer | Marta Pachocka | Jannis Panagiotidis | Bernd Parusel | Charlton Payne | Simone Pfeifer | Katharina Potinius | Patrice G. Poutrus | Ludger Pries | Franziska Reiffen | Sieglinde Rosenberger | Markus Rudolf | Marlene Rummel | Philipp Sandermann | Hannes Schammann | Tabea Scharrer | Paul Scheibelhofer | Albert Scherr | Karin Scherschel | David Schiefer | Dana Schmalz | Caroline Schmitt | Anett Schmitz | Gerald Schneider | Hanne Schneider | Benjamin Schraven | Nadine Segadlo | Dagmar Soennecken | Martin Sökefeld | Moritz Sommer | Sebastian Sons | David Spenger | Susanne Spindler | Elias Steinhilper | Laura Stielike | Andreas Streinzer | Magdalena Suerbaum | Dietrich Thränhardt | Jelena Tošić | Rano Turaeva | Yasemin Uçan | Hella von Unger | Judith Vey | Dominik Wach | Christian Walburg | Florian Weber | Natalie Welfens | Laura Wenzel | Manuela Westphal | Anne-Kathrin Will | Marek Winkel | Sabrina Zajak | Franzisca Zanker | Natascha Zaun
Vicente Huidobros Roman »Cagliostro« ist ein einzigartiger Text. Ursprünglich entstand er 1923 als Drehbuch, das Huidobro zehn Jahre später in einen Roman umschrieb. In ihm vereint Huidobro verschiedene literarische Gattungen, streift durch die Geschichte, berührt philosophische Fragen und unternimmt gleichzeitig formale wie sprachliche Experimente. Trotz eines ästhetisch aufgeladenen Unter- baus ist »Cagliostro« ein leicht zu lesender, äußerst unterhaltsamer Roman, der nicht nur mit sprachlicher Virtuosität, sondern auch mit Humor und Spannung auftrumpfen kann. Huidobro verdichtet das sagenumwobene Leben seines titelgebenden Protago- nisten Cagliostro zu einer Geschichte über die Hybris des Menschen, seiner Korrumpierbarkeit und den im 18. Jahrhundert sehr populären Okkultismus. Bereits 1916 betitelte Huidobro ein Werk mit „okkult“; erklärte aber umgehend, dass er damit das tiefe Geheimnis der Sprache meine und er die Tür zum Myste- rium der Sprache stets geöffnet vorfand. Dieses von ihm als junger Poet gespürte Talent sollte in eine Reife übergehen, die die Avantgarde, wie sie in Europa auf- brach, facettenreich mitprägte. Die Sprache des prosaischen Texts ist geprägt vom Creacionismo, einem lyrischen Stil, den Huidobro in mehreren Manifesten begründet hat. Anspruch dieses Stils ist es, Welt durch Sprache zu erschaffen. Dafür verfährt Huidobro jenseits aller Konventionen und Logiken und entwirft sprachliche Bilder, die sich nicht aus der Wirklichkeit ableiten lassen: „Der Mond tickt wie eine Uhr“ (1918). Da der Creacionismo vornehmlich in Gedichten verwirklicht wurde, stellt »Cagliostro« einen literaturgeschichtlich seltenen Moment dar. Hier wird der Lyrikstil in einen Prosatext eingebunden mit einem Resultat, an dem Huidobros singuläre literarische Fähigkeiten erkennbar werden: „Ein paar halbleere Wolken ziehen weiter auf ihrem Pfad, während andere sich als Tränen funkelnde Taschen- tücher an die Gipfel schmiegen und einen feuchten Abschied winken“. Ein herausstechender Aspekt von »Cagliostro« ist außerdem sein Genre, das Huidobro „novela-film“ nannte; eine Mischung aus Kinofilm und Roman. Ohnehin war der Roman zunächst als Drehbuch konzipiert, und zwar zu einer Zeit, in der der Tonfilm im Begriff war, den Stummfilm abzulösen. Der Text ist daher durchsetzt von Regieanweisungen, szenischen Beschreibungen und humorvollen Hinweisen an die Leserschaft, die visuelle Orientierung leisten sollen. Beispielsweise wenn zum ersten Mal die schöne Lorenza auftaucht und der Erzähler den Hinweis gibt: „Liebe Leser, stellen Sie sich die schönste Frau vor, die Sie je gesehen haben, und übertragen Sie deren Schönheit auf Lorenza. Damit ersparen Sie mir und sich selbst eine langwierige Beschreibung“. Es ist dieses Spiel mit Konventionen und Klischees, sei es über die Mystik, die Wissenschaft oder die Liebe, die den Roman zu einem Lesevergnügen machen. Zudem ist es beeindruckend, zu welch früher Zeit Huidobro die Anfälligkeit für klischeehafte Motive im Film erkannt hat, ein Medium, das damals noch in den Kinderschuhen steckte. Vor dem Hintergrund heutiger Diskussionen über die verblüffend gut funktionierende Generierbarkeit von Kunst durch KIs wirkt sein Blick umso weitsichtiger. Besonders ist auch Huidobros Umgang mit dem Themenkomplex des Okkultis- mus, welcher damals wie heute die Massen zu faszinieren wusste. Weder affir- miert Huidobro okkulte Vorstellungen, noch parodiert er sie. Er formt sie in ein literarisches Gedankenspiel um, das den Reiz dieser Ideen veranschaulicht. Was, wenn all diese okkulten Mythen wahr wären und mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft kollidieren würden? Einer der ab dem 18. Jahrhundert beliebten Zeitvertreibe, aber auch Sensationen, war die Automate. Diese Erfindung löste einen enormen Rummel aus und fügte sich in die Philosophie Descartes’ über Mensch und Seele. Was eigentlich Antipoden darstellte, der Rationalismus und der Okkultismus, gehörte dennoch ausgerechnet in die Zeit vor der Französischen
Nomos Flucht- und Flüchtlingsforschung A1063065429
Die Flucht- und Flüchtlingsforschung erlebt in den deutschsprachigen Regionen seit etwa 2015 einen Boom. Dieses Handbuch erschließt das Feld in seiner Breite und reflektiert zugleich kritisch den Forschungsstand. Teil I des Bandes diskutiert auf theoretischer Ebene die historische Entwicklung des Forschungsfeldes, seine (trans-)disziplinären Zugänge sowie forschungsethische Fragen. Teil II bietet eine Diskussion wichtiger Kernbegriffe und-konzepte des Forschungsfelds. Teil III ist empirisch ausgerichtet und beschäftigt sich mit Flucht und Geflüchteten in Bezug auf Akteure und politische Handlungsmuster. In Teil IV werden schließlich Fluchtbewegungen und -politiken der Weltregionen in den Blick genommen. Das Handbuch richtet sich zugleich an Forschende und Lehrende, wie auch an Studierende und Interessierte aus der Praxis. Mit Beiträgen von Samia Aden Vasiliki Apatzidou Birgit Behrensen Marcel Berlinghoff Nadine Biehler Veronika Bilger Hanno Brankamp Helen Breit Miriam Bürer Frank Caestecker David Chiavacci Christina Clark-Kazak Norbert Cyrus Deepra Dandekar Corinna A. Di Stefano Daniel Diekmann Marco Dohle Heike Drotbohm Franck Düvell Eva Ecker Marcus Engler Benjamin Etzold Astrid M. Fellner Valentin Feneberg Karim Fereidooni Annett Fleischer Heidrun Friese Christiane Fröhlich Joanna Jadwiga Fröhlich Martin Geiger Lea Gelardi Birgit Glorius Danielle Gluns Simon Goebel Lidwina Gundacker Leila Hadj Abdou Niklas Harder Sebastian Harnisch Kaya Haßlinger Zine-Eddine Hathat Antonia Heinrich Jens H. Hellmann Sophie Hinger Jannes Jacobsen Rose Jaji Ivan Josipovic Pawel Kaczmarczyk Ole Kelm J. Olaf Kleist Anne Koch Martin Koch Irena Kogan Judith Kohlenberger Stefan Kordel Annette Korntheuer Yuliya Kosyakova Ulrike Krause René Kreichauf Martin Kroh Tony Kushner Laura Lambert Annika Lems Katharina Lenner Carolin Leutloff-Grandits Derek Lutterbeck Mona Massumi Jana Mayer Laura K. McAdam-Otto Amrei Meier Agathe Menetrier Antje Missbach Alexander-Kenneth Nagel Klaus Neumann Tim Neumann Dennis Odukoya Claudia Olivier-Mensah Jochen Oltmer Marta Pachocka Jannis Panagiotidis Bernd Parusel Charlton Payne Simone Pfeifer Katharina Potinius Patrice G. Poutrus Ludger Pries Franziska Reiffen Sieglinde Rosenberger Markus Rudolf Marlene Rummel Philipp Sandermann Hannes Schammann Tabea Scharrer Paul Scheibelhofer Albert Scherr Karin Scherschel David Schiefer Dana Schmalz Caroline Schmitt Anett Schmitz Gerald Schneider Hanne Schneider Benjamin Schraven Nadine Segadlo Dagmar Soennecken Martin Sökefeld Moritz Sommer Sebastian Sons David Spenger Susanne Spindler Elias Steinhilper Laura Stielike Andreas Streinzer Magdalena Suerbaum Dietrich Thränhardt Jelena Tošić Rano Turaeva Yasemin Uçan Hella von Unger Judith Vey Dominik Wach Christian Walburg Florian Weber Natalie Welfens Laura Wenzel Manuela Westphal Anne-Kathrin Will Marek Winkel Sabrina Zajak Franzisca Zanker Natascha Zaun
UCM.ONE (Soulfood) Boccaccio 70 - Extended-Kinofassung (in HD neu abgetastet) A1068417102
Brillantes Autorenkino inszeniert von den größten Regisseuren Italiens mit den europäischen Traumfrauen der 60er: Anita Ekberg, Romy Schneider und Sophia Loren - erstmals als ungekürzte internationale Kino-Langfassung mit über 150 Minuten Laufzeit komplett digital überarbeitet und in HD neu abgetastet auf Blu-ray und DVD! Auch als schickes Limited Mediabook mit Blu-ray, DVD plus 16-seitigem Booklet erhältlich! Episodenfilm über Moral und Liebe in der Gegenwart: "Die Versuchung" handelt von einem verklemmten Sittenwächter (Peppino De Filippo), dem eine anstößige Werbewand mit einer lasziven Anita Ekberg vor seinem Haus zunehmend den Verstand raubt. In "Der Job" versucht sich eine junge Gräfin (Romy Schneider) als Callgirl, nachdem sie herausfindet, dass sich ihr Ehemann regelmäßig Freudenmädchen ins Haus holt. Ihr erster Kunde ist ausgerechnet ihr eigener Mann. "Der Hauptgewinn" erzählt von der attraktiven Schießbudenbesitzerin Zoe (Sophia Loren), die sich aus Geldnot selbst als Hauptgewinn anbietet. Der Gewinner darf eine Nacht mit ihr verbringen... Episode 1 stammt u.a. von dem berühmten Regisseur Federico Fellini (La Strada, Das süße Leben), der 1993 den Ehrenoscar erhielt und bis heute den Rekord für vier Oscarauszeichnungen als Regisseur hält (in der Kategorie bester ausländischer Film)! Für alle Fans: erstmalig mit dem für die weltweite Kinopremiere vom Produzenten herausgeschnittenen eigentlichen 1. Akt "Renzo und Luciana" mit deutschen Untertiteln als Bonusmaterial auf Blu-ray! Akt 1: Die Versuchung (Regie: Federico Fellini, OT: Le tentazioni del dottor Antonio) Dr. Antonio (Peppino De Filippo) ist ein aufrechter Moralist, der gegen die zunehmende Unmoral in seiner römischen Umgebung vorgeht. Ob er ein Liebespaarchen stört, Zeitschriften mit anzüglichen Titelblättern herunterreißt oder eine Frau mit einem zu tiefen Ausschnitt ohrfeigt - immer sieht er sich als Verfechter der gerechten Sache. Bis eines Tages ein überdimensionales Werbeplakat ausgerechnet vor der eigenen Haustür aufgebaut wird und sein Blick auf die verführerische Anita Ekberg fällt, die mit einem Glas in der Hand für Milch wirbt. Dr. Antonio setzt alle Hebel in Bewegung, um diese Bedrohung des Anstandes und der Moral wieder loszuwerden... Akt 2: Der Job (Regie: Luchino Visconti, OT: Lavoro) Als Graf Ottavio (Thomas Milián) in seine palastartige Wohnung zurückkehrt, wird er von einem Heer an Anwälten erwartet. Ein Skandal ist geschehen, denn Ottavio wurde in der Zeitung gemeinsam mit Callgirls abgebildet. Das eigentliche Problem liegt darin, dass sein Schwiegervater daraufhin die Konten gesperrt hat, und da dieser über das Geld für den verarmten Adligen verfügt, sehen seine Anwälte dringenden Handlungsbedarf. Eine Schlüsselrolle nimmt in dieser Situation Pupe (Romy Schneider) ein, die den meisten Einfluss auf ihren Vater hat. Äußerlich wirkt sie gefasst, aber Ottavio weiß noch nicht so recht, wie seine Frau reagieren wird... Akt 3: Der Hauptgewinn (Regie: Vittorio De Sica, OT: La riffa) In der italienischen Kleinstadt herrscht fröhliches Treiben. Viehmarkt, Rummel und kirchliche Prozessionen bestimmen das Stadtbild. Doch die Männer haben ganz anderes im Sinn, denn Zoe (Sophia Loren), die gemeinsam mit ihrer schwangeren Freundin und deren Mann ein Fuhrgeschäft betreibt, verlost sich selbst für eine Nacht. Die 70 Lose sind mehr als begehrt und erreichen teilweise astronomische Höhen. Zoe selbst ist nicht glücklich darüber, aber sie wird durch ihre finanzielle Not dazu gezwungen. Kompliziert wird es noch zusätzlich, als sie sich in Gaetano (Luigi Giuliani) verliebt, der sehr eifersüchtig ist... Akt 4: Renzo und Luciana (Regie: Mario Monicelli, OT: Renzo e Luciana, nur als Bonus auf der Blu-ray) Renzo (Germano Gilioli) und Luciana (Marisa Solinas) arbeiten beide in einer modernen Fabrikanlage. Da die Geschäftsleitung ihren Angestellten Beziehungen untersagt, heiraten sie heimlich im engsten Familienkreis. Doch damit ist ihr Liebesproblem nicht gelöst, da sie
UCM.ONE (Soulfood) Boccaccio 70 - Extended-Kinofassung (in HD neu abgetastet) A1068417102
Brillantes Autorenkino inszeniert von den größten Regisseuren Italiens mit den europäischen Traumfrauen der 60er: Anita Ekberg, Romy Schneider und Sophia Loren - erstmals als ungekürzte internationale Kino-Langfassung mit über 150 Minuten Laufzeit komplett digital überarbeitet und in HD neu abgetastet auf Blu-ray und DVD! Auch als schickes Limited Mediabook mit Blu-ray, DVD plus 16-seitigem Booklet erhältlich! Episodenfilm über Moral und Liebe in der Gegenwart: "Die Versuchung" handelt von einem verklemmten Sittenwächter (Peppino De Filippo), dem eine anstößige Werbewand mit einer lasziven Anita Ekberg vor seinem Haus zunehmend den Verstand raubt. In "Der Job" versucht sich eine junge Gräfin (Romy Schneider) als Callgirl, nachdem sie herausfindet, dass sich ihr Ehemann regelmäßig Freudenmädchen ins Haus holt. Ihr erster Kunde ist ausgerechnet ihr eigener Mann. "Der Hauptgewinn" erzählt von der attraktiven Schießbudenbesitzerin Zoe (Sophia Loren), die sich aus Geldnot selbst als Hauptgewinn anbietet. Der Gewinner darf eine Nacht mit ihr verbringen... Episode 1 stammt u.a. von dem berühmten Regisseur Federico Fellini (La Strada, Das süße Leben), der 1993 den Ehrenoscar erhielt und bis heute den Rekord für vier Oscarauszeichnungen als Regisseur hält (in der Kategorie bester ausländischer Film)! Für alle Fans: erstmalig mit dem für die weltweite Kinopremiere vom Produzenten herausgeschnittenen eigentlichen 1. Akt "Renzo und Luciana" mit deutschen Untertiteln als Bonusmaterial auf Blu-ray! Akt 1: Die Versuchung (Regie: Federico Fellini, OT: Le tentazioni del dottor Antonio) Dr. Antonio (Peppino De Filippo) ist ein aufrechter Moralist, der gegen die zunehmende Unmoral in seiner römischen Umgebung vorgeht. Ob er ein Liebespaarchen stört, Zeitschriften mit anzüglichen Titelblättern herunterreißt oder eine Frau mit einem zu tiefen Ausschnitt ohrfeigt - immer sieht er sich als Verfechter der gerechten Sache. Bis eines Tages ein überdimensionales Werbeplakat ausgerechnet vor der eigenen Haustür aufgebaut wird und sein Blick auf die verführerische Anita Ekberg fällt, die mit einem Glas in der Hand für Milch wirbt. Dr. Antonio setzt alle Hebel in Bewegung, um diese Bedrohung des Anstandes und der Moral wieder loszuwerden... Akt 2: Der Job (Regie: Luchino Visconti, OT: Lavoro) Als Graf Ottavio (Thomas Milián) in seine palastartige Wohnung zurückkehrt, wird er von einem Heer an Anwälten erwartet. Ein Skandal ist geschehen, denn Ottavio wurde in der Zeitung gemeinsam mit Callgirls abgebildet. Das eigentliche Problem liegt darin, dass sein Schwiegervater daraufhin die Konten gesperrt hat, und da dieser über das Geld für den verarmten Adligen verfügt, sehen seine Anwälte dringenden Handlungsbedarf. Eine Schlüsselrolle nimmt in dieser Situation Pupe (Romy Schneider) ein, die den meisten Einfluss auf ihren Vater hat. Äußerlich wirkt sie gefasst, aber Ottavio weiß noch nicht so recht, wie seine Frau reagieren wird... Akt 3: Der Hauptgewinn (Regie: Vittorio De Sica, OT: La riffa) In der italienischen Kleinstadt herrscht fröhliches Treiben. Viehmarkt, Rummel und kirchliche Prozessionen bestimmen das Stadtbild. Doch die Männer haben ganz anderes im Sinn, denn Zoe (Sophia Loren), die gemeinsam mit ihrer schwangeren Freundin und deren Mann ein Fuhrgeschäft betreibt, verlost sich selbst für eine Nacht. Die 70 Lose sind mehr als begehrt und erreichen teilweise astronomische Höhen. Zoe selbst ist nicht glücklich darüber, aber sie wird durch ihre finanzielle Not dazu gezwungen. Kompliziert wird es noch zusätzlich, als sie sich in Gaetano (Luigi Giuliani) verliebt, der sehr eifersüchtig ist... Akt 4: Renzo und Luciana (Regie: Mario Monicelli, OT: Renzo e Luciana, nur als Bonus auf der Blu-ray) Renzo (Germano Gilioli) und Luciana (Marisa Solinas) arbeiten beide in einer modernen Fabrikanlage. Da die Geschäftsleitung ihren Angestellten Beziehungen untersagt, heiraten sie heimlich im engsten Familienkreis. Doch damit ist ihr Liebesproblem nicht gelöst, da sie