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GRIN Nationalsozialistische Konzentrationslager: Entwicklung und Funktion A1004927177
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Konzentrationslager waren während der gesamten nationalsozialistischen Herrschaft ein zentraler Bestandteil des zwangsweisen Formierungs- und Unterdrückungssystems. In späteren Jahren dienten sie der Inhaftierung von aus sozialen und rassistischen Gründen Verfolgter; ihre Entstehung aber verdanken sie der Notwendigkeit der Zerschlagung der politischen Opposition. Die Vernichtung der politischen Linken auf Geheiß nicht nur der NS-Führung, sondern auch der konservativen Eliten, bildete 1933 die erste Phase eines doppelten Prozesses der Zerschlagung der Opposition, der schließlich in der Auflösung der bürgerlichen Parteien und der Errichtung der Einparteienherrschaft am 14. Juli 1933 gipfelte. Die vorhandene Maschinerie der Präsidialerlasse der Weimarer Republik genügte, um am 4. Februar 1933 oppositionelle Zeitungen und Versammlungen, die sich gegen den neuen Staat richteten, zu verbieten. Derartige Maßnahmen waren bereits vor Hitlers Machtübernahme von den Behörden geplant worden. Im Wahlkampf von 1933 wurden diese Machtbefugnisse vor allem gegen die Kommunisten voll ausgenutzt. Mitte Februar wies Göring die preußische Polizei an, die paramilitärischen NS-Verbände zu unterstützen, und versprach seine volle Rückendeckung, wenn von der Schußwaffe Gebrauch gemacht würde, um "dem Treiben staatsfeindlicher Organisationen" ein Ende zu setzen. Die Orgie der Gewalt von nationalsozialistischen Schlägertrupps gegen Kommunisten und Sozialisten wurde noch weiter sanktioniert, als 50.000 Angehörige der SA, SS und des Stahlhelms (die man als >nationale Verbände< titulierte) in Preußen offiziell zu Hilfspolizisten gemacht wurden. Appelle der Zentrumspartei an Hindenburg, "den unglaublichen Zuständen ein Ende zu bereiten", bewirkten schließlich, daß Hitler und Göring zu mehr Disziplin mahnten.
Kohfeldt Göring, Fachbücher von Guido Knopp, Sebastian Dunkelberg
Hitlers Paladin: populär, hörig, grössenwahnsinnig. Seit langem die erste grosse Göring-Biografie. Er war der zweitmächtigste Nazi-Führer, zeitweilig beliebter als Hitler selbst; er war leutselig und brutal. Fast alle Gewaltaktionen sind mit seinem Namen verbunden: Hermann Göring ebnete Adolf Hitler den Weg zur Macht, verkörperte das joviale Gesicht der NS-Diktatur und verfiel dem Wahn absoluter Herrschaft. Guido Knopp stiess bei den Recherchen zu seinem Göring-Porträt auf unbekanntes Material - Filmaufnahmen aus Görings Privatbesitz, die seit Kriegsende als verschollen galten, bisher unzugängliches Archivmaterial und persönliche Notizen von Hitlers designiertem Nachfolger. Knopp legt die schillernde Biografie des Mannes frei, der als hochdekorierter Fliegerheld des Ersten Weltkrieges 1922 in die NSDAP eintrat, zeitweise die SA befehligte und seinem Führer bis zur Selbstverleugnung diente. Göring stellte die Weichen für Terrorherrschaft, Holocaust und Grossmachtpolitik. Doch Drogensucht schwächte schliesslich seinen Einfluss ebenso wie die Ablehnung von Hitlers Kriegskurs, der Göring um seinen Reichtum, seine Schlösser, seine Kunstwerke fürchten liess. Der Reichsmarschall des Grossdeutschen Reiches zog sich angesichts der Niederlagen seiner Luftwaffe in ein bombastisch-bizarres Privatleben zurück. Nur seine ungebrochene Beliebtheit selbst angesichts von Kriegselend und sinkender Moral schützte ihn. Als Hauptangeklagter in den Nürnberger Prozessen zeigte er weder Einsicht noch Reue. Dem Tod durch den Strang entzog er sich durch Zyankali. Guido Knopp enthüllt die vielen Gesichter des Hermann Göring und entwirft das Psychogramm von Hitlers Paladin, der trotz Terror, Machtwahn und hemmungslosem Luxus bis zum Ende der beliebteste NS-Führer blieb.
Hitlers Paladin: populär, hörig, größenwahnsinnig. Seit langem die erste große Göring-Biografie. Er war der zweitmächtigste Nazi-Führer, zeitweilig beliebter als Hitler selbst; er war leutselig und brutal. Fast alle Gewaltaktionen sind mit seinem Namen verbunden: Hermann Göring ebnete Adolf Hitler den Weg zur Macht, verkörperte das joviale Gesicht der NS-Diktatur und verfiel dem Wahn absoluter Herrschaft. Guido Knopp stieß bei den Recherchen zu seinem Göring-Porträt auf unbekanntes Material - Filmaufnahmen aus Görings Privatbesitz, die seit Kriegsende als verschollen galten, bisher unzugängliches Archivmaterial und persönliche Notizen von Hitlers designiertem Nachfolger. Knopp legt die schillernde Biografie des Mannes frei, der als hochdekorierter Fliegerheld des Ersten Weltkrieges 1922 in die NSDAP eintrat, zeitweise die SA befehligte und seinem Führer bis zur Selbstverleugnung diente. Göring stellte die Weichen für Terrorherrschaft, Holocaust und Großmachtpolitik. Doch Drogensucht schwächte schließlich seinen Einfluss ebenso wie die Ablehnung von Hitlers Kriegskurs, der Göring um seinen Reichtum, seine Schlösser, seine Kunstwerke fürchten ließ. Der "Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches" zog sich angesichts der Niederlagen seiner Luftwaffe in ein bombastisch-bizarres Privatleben zurück. Nur seine ungebrochene Beliebtheit selbst angesichts von Kriegselend und sinkender Moral schützte ihn. Als Hauptangeklagter in den Nürnberger Prozessen zeigte er weder Einsicht noch Reue. Dem Tod durch den Strang entzog er sich durch Zyankali. Guido Knopp enthüllt die vielen Gesichter des Hermann Göring und entwirft das Psychogramm von Hitlers Paladin, der trotz Terror, Machtwahn und hemmungslosem Luxus bis zum Ende der beliebteste NS-Führer blieb.
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Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 57/2012 - Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 (1933-1936) A1018292538
Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 1933 - 1936 Deutschland, Anfang 1933: ein Land in Agonie. Eine Wirtschaftskrise hat Millionen Menschen ins Elend gestürzt, die regierenden Parteien verschärfen die Not, Krawalle auf den Straßen häufen sich. Und so sehen viele Bürger in dem rechtsradikalen Vorsitzenden der NSDAP einen Heilsbringer: Adolf Hitler, so glauben sie, werde die Nation in eine bessere Zukunft führen. Am 30. Januar 1933 wird Hitler zum Reichskanzler ernannt - und binnen weniger Monate gelingt es seiner Regierung, jede Opposition auszuschalten, das Parlament zu entmachten, Parteien wie Gewerkschaften zu zerschlagen und eine Diktatur zu errichten. Widerstand regt sich kaum. Denn die Deutschen sind der Demokratie müde. Nach den Wirren der Weimarer Republik träumen viele Bürger von Ordnung und Ruhe; so groß ist dieses Bedürfnis, dass die meisten sich fügen und schweigen, sogar als Geheimpolizisten ihre Nachbarn abholen und in Konzentrationslager verschleppen, als SA-Schläger die Geschäfte ihrer jüdischen Mitbürger belagern. GEO EPOCHE zeichnet die Jahre zwischen 1933 und 1936 nach, in denen das NS-Regime seine Macht festigt. Beschreibt, wie die ersten Konzentrationslager errichtet werden und die Gestapo aufgebaut wird. Rekonstruiert, wie Hitler sich seiner letzten Rivalen durch eine reichsweite Mordaktion entledigt. Erzählt von den "Nürnberger Gesetzen", der Entrechtung der Juden sowie der Umerziehung eines ganzen Volkes - und lässt jene zu Wort kommen, die ins Exil gehen, weil ihnen Deutschland keine Heimat mehr ist. Den Weg der NS-Diktatur in den Krieg - von 1937 bis zum letzten Sommer im Frieden 1939 - wird im zweiten Teil der Doppelausgabe beschrieben, der im Dezember erscheint.
GRIN Nationalsozialistische Konzentrationslager: Entwicklung und Funktion
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Konzentrationslager waren während der gesamten nationalsozialistischen Herrschaft ein zentraler Bestandteil des zwangsweisen Formierungs- und Unterdrückungssystems. In späteren Jahren dienten sie der Inhaftierung von aus sozialen und rassistischen Gründen Verfolgter; ihre Entstehung aber verdanken sie der Notwendigkeit der Zerschlagung der politischen Opposition. Die Vernichtung der politischen Linken auf Geheiß nicht nur der NS-Führung, sondern auch der konservativen Eliten, bildete 1933 die erste Phase eines doppelten Prozesses der Zerschlagung der Opposition, der schließlich in der Auflösung der bürgerlichen Parteien und der Errichtung der Einparteienherrschaft am 14. Juli 1933 gipfelte. Die vorhandene Maschinerie der Präsidialerlasse der Weimarer Republik genügte, um am 4. Februar 1933 oppositionelle Zeitungen und Versammlungen, die sich gegen den neuen Staat richteten, zu verbieten. Derartige Maßnahmen waren bereits vor Hitlers Machtübernahme von den Behörden geplant worden. Im Wahlkampf von 1933 wurden diese Machtbefugnisse vor allem gegen die Kommunisten voll ausgenutzt. Mitte Februar wies Göring die preußische Polizei an, die paramilitärischen NS-Verbände zu unterstützen, und versprach seine volle Rückendeckung, wenn von der Schußwaffe Gebrauch gemacht würde, um "dem Treiben staatsfeindlicher Organisationen" ein Ende zu setzen. Die Orgie der Gewalt von nationalsozialistischen Schlägertrupps gegen Kommunisten und Sozialisten wurde noch weiter sanktioniert, als 50.000 Angehörige der SA, SS und des Stahlhelms (die man als >nationale Verbände< titulierte) in Preußen offiziell zu Hilfspolizisten gemacht wurden. Appelle der Zentrumspartei an Hindenburg, "den unglaublichen Zuständen ein Ende zu bereiten", bewirkten schließlich, daß Hitler und Göring zu mehr Disziplin mahnten.
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 57/2012 - Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 (1933-1936)
Deutschland unter dem Hakenkreuz Teil 1 1933 - 1936 Deutschland, Anfang 1933: ein Land in Agonie. Eine Wirtschaftskrise hat Millionen Menschen ins Elend gestürzt, die regierenden Parteien verschärfen die Not, Krawalle auf den Straßen häufen sich. Und so sehen viele Bürger in dem rechtsradikalen Vorsitzenden der NSDAP einen Heilsbringer: Adolf Hitler, so glauben sie, werde die Nation in eine bessere Zukunft führen. Am 30. Januar 1933 wird Hitler zum Reichskanzler ernannt - und binnen weniger Monate gelingt es seiner Regierung, jede Opposition auszuschalten, das Parlament zu entmachten, Parteien wie Gewerkschaften zu zerschlagen und eine Diktatur zu errichten. Widerstand regt sich kaum. Denn die Deutschen sind der Demokratie müde. Nach den Wirren der Weimarer Republik träumen viele Bürger von Ordnung und Ruhe; so groß ist dieses Bedürfnis, dass die meisten sich fügen und schweigen, sogar als Geheimpolizisten ihre Nachbarn abholen und in Konzentrationslager verschleppen, als SA-Schläger die Geschäfte ihrer jüdischen Mitbürger belagern. GEO EPOCHE zeichnet die Jahre zwischen 1933 und 1936 nach, in denen das NS-Regime seine Macht festigt. Beschreibt, wie die ersten Konzentrationslager errichtet werden und die Gestapo aufgebaut wird. Rekonstruiert, wie Hitler sich seiner letzten Rivalen durch eine reichsweite Mordaktion entledigt. Erzählt von den "Nürnberger Gesetzen", der Entrechtung der Juden sowie der Umerziehung eines ganzen Volkes - und lässt jene zu Wort kommen, die ins Exil gehen, weil ihnen Deutschland keine Heimat mehr ist. Den Weg der NS-Diktatur in den Krieg - von 1937 bis zum letzten Sommer im Frieden 1939 - wird im zweiten Teil der Doppelausgabe beschrieben, der im Dezember erscheint.
Klappentext Hitlers Paladin: populär, hörig, größenwahnsinnig. Seit langem die erste große Göring-Biografie. Er war der zweitmächtigste Nazi-Führer, zeitweilig beliebter als Hitler selbst; er war leutselig und brutal. Fast alle Gewaltaktionen sind mit seinem Namen verbunden: Hermann Göring ebnete Adolf Hitler den Weg zur Macht, verkörperte das joviale Gesicht der NS-Diktatur und verfiel dem Wahn absoluter Herrschaft. Guido Knopp stieß bei den Recherchen zu seinem Göring-Porträt auf unbekanntes Material - Filmaufnahmen aus Görings Privatbesitz, die seit Kriegsende als verschollen galten, bisher unzugängliches Archivmaterial und persönliche Notizen von Hitlers designiertem Nachfolger. Knopp legt die schillernde Biografie des Mannes frei, der als hochdekorierter Fliegerheld des Ersten Weltkrieges 1922 in die NSDAP eintrat, zeitweise die SA befehligte und seinem Führer bis zur Selbstverleugnung diente. Göring stellte die Weichen für Terrorherrschaft, Holocaust und Großmachtpolitik. Doch Drogensucht schwächte schließlich seinen Einfluss ebenso wie die Ablehnung von Hitlers Kriegskurs, der Göring um seinen Reichtum, seine Schlösser, seine Kunstwerke fürchten ließ. Der 'Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches' zog sich angesichts der Niederlagen seiner Luftwaffe in ein bombastisch-bizarres Privatleben zurück. Nur seine ungebrochene Beliebtheit selbst angesichts von Kriegselend und sinkender Moral schützte ihn. Als Hauptangeklagter in den Nürnberger Prozessen zeigte er weder Einsicht noch Reue. Dem Tod durch den Strang entzog er sich durch Zyankali. Guido Knopp enthüllt die vielen Gesichter des Hermann Göring und entwirft das Psychogramm von Hitlers Paladin, der trotz Terror, Machtwahn und hemmungslosem Luxus bis zum Ende der beliebteste NS-Führer blieb.
RAVENOL CVTF NS2/J1 Fluid 20 L RAVENOL CVTF NS2/J1 Fluid ist ein vollsynthetisches CVTF (Continuously Variable Transmission Fluid), konzipiert auf Basis von PAO mit einer speziellen Additivierung und Inhibierung, die eine einwandfreie Funktion des CVT Getriebes gewährleisten. RAVENOL CVTF NS2/J1 Fluid ist ein CVTF der modernen Generation. Es wurde speziell für CVT Getriebe von JATCO entwickelt. Garantiert in jedem Betriebszustand ein Maximum an Verschleißschutz. RAVENOL CVTF NS2/J1 Fluid ist grün eingefärbt. CVTF für CVT Getriebe von Jatco vollsynthetische Formulierung für MItsubishi, Suzuku, Dodge, Jeep Hersteller Ravenol OEM TeileNummer 1211114-020-01-000 Viskosität / SAE Spezifikationen Freigaben/Empfehlungen Empfehlungen: Nissan CVT NS-2 KLE52-0004, Mitsubishi S0001401,Peugeot/Citroen PSA 9735EF, Suzuki CVT Fluid Green-1 99000-22B15-046 Eigenschaften RAVENOL CVTF NS2/J1 Fluid bietet: Sehr gutes Schmiervermögen auch bei tiefen Temperaturen im Winter Hohen, stabilen Viskositätsindex Sehr gute Oxidationsstab
Hitler, Himmler, Heß, Goebbels, Göring, Röhm: alle hinlänglich bekannt. Aber wer kennt Hitlers Vertrauten, den Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz, ganz zu schweigen von Röhms Zuhälter Peter Granninger, Heß’ Wahrsager Ernst Schulte Strathaus und viele andere Weggefährten der Nazi-Führer? Gleiches gilt für die Institutionen: Wer kennt neben NSDAP, SA, SS, Gestapo, HJ auch: DAF, NSKK, NSDDB, NSDStB, NSDAB usw.? In der „Hauptstadt der Bewegung“ befand sich bis 1945 nicht nur die NS-Parteizentrale, sondern auch eine Vielzahl weiterer Instanzen, zugleich gab es aber auch einflussreiche literarische Stimmen wie Thomas Mann oder Lion Feuchtwanger. Der Stadtführer „Nazi-München“ verbindet Bekanntes mit Unbekanntem und macht die Anatomie des Nationalsozialismus durch Touren erlebbar. Das Bild des Widerstands ist ähnlich breit gefächert: Weiße Rose, die katholischen Harnier- und Sperrkreise, die KPD- und SPD-Gruppen bis hin zu mutigen Einzelkämpfern wie Georg Elser. Die wichtigen Opfergruppen nehmen breiten Raum ein: Juden, Homosexuelle, „Behinderte“ und andere Gruppen. Immer die Frage im Hintergrund: Wo verläuft die Linie zwischen Opfern, Tätern und Widerständlern?
Hitler, Himmler, Heß, Goebbels, Göring, Röhm: alle hinlänglich bekannt. Aber wer kennt Hitlers Vertrauten, den Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz, ganz zu schweigen von Röhms Zuhälter Peter Granninger, Heß’ Wahrsager Ernst Schulte Strathaus und viele andere Weggefährten der Nazi-Führer? Gleiches gilt für die Institutionen: Wer kennt neben NSDAP, SA, SS, Gestapo, HJ auch: DAF, NSKK, NSDDB, NSDStB, NSDAB usw.? In der „Hauptstadt der Bewegung“ befand sich bis 1945 nicht nur die NS-Parteizentrale, sondern auch eine Vielzahl weiterer Instanzen, zugleich gab es aber auch einflussreiche literarische Stimmen wie Thomas Mann oder Lion Feuchtwanger. Der Stadtführer „Nazi-München“ verbindet Bekanntes mit Unbekanntem und macht die Anatomie des Nationalsozialismus durch Touren erlebbar. Das Bild des Widerstands ist ähnlich breit gefächert: Weiße Rose, die katholischen Harnier- und Sperrkreise, die KPD- und SPD-Gruppen bis hin zu mutigen Einzelkämpfern wie Georg Elser. Die wichtigen Opfergruppen nehmen breiten Raum ein: Juden, Homosexuelle, „Behinderte“ und andere Gruppen. Immer die Frage im Hintergrund: Wo verläuft die Linie zwischen Opfern, Tätern und Widerständlern?
Auf einer Kundgebung am 1. Mai lernen sie sich kennen: die Berliner Schuhverkäuferin Elisabeth Weber und der SA-Mann Erwin Dobbien, die beide die Begeisterung für die nationalsozialistische Bewegung teilen. Ihre Liebe erhält einen ersten Riss, als Elisabeth schwanger wird und Erwin zur Abtreibung rät. Dann wird Elisabeth zusammen mit anderen jungen Frauen, darunter auch ihrer Kollegin Gilda, in ein Arbeitslager geschickt, um ihren Arbeitsplatz den "verdienten Frontsoldaten und Familienvätern" zu überlassen und "zum Dienst am Vaterland im Geiste des Führers" erzogen zu werden. Elisabeths Zweifel an der Partei werden dort immer stärker. Als Gilda Selbstmord begeht, initiiert sie einen Aufstand. - Leitner stützt sich in ihrem 1937 in der "Pariser Tageszeitung" erstmals erschienenen Roman wie auch in ihren Reportagen auf dokumentarisches Material, das sie während ihrer illegalen Recherchereisen in Deutschland gesammelt hatte. In ihren den Roman ergänzenden Reportagen und Erzählungen schreibt Leitner über die Giftküchen der IG Farben, über in Solingen geschmiedete Waffen, über Pastor Niemöller, die NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" und über ihren Besuch des Heinrich-Heine-Zimmers in der Düsseldorfer Bibliothek.
Auf einer Kundgebung am 1. Mai lernen sie sich kennen: die Berliner Schuhverkäuferin Elisabeth Weber und der SA-Mann Erwin Dobbien, die beide die Begeisterung für die nationalsozialistische Bewegung teilen. Ihre Liebe erhält einen ersten Riss, als Elisabeth schwanger wird und Erwin zur Abtreibung rät. Dann wird Elisabeth zusammen mit anderen jungen Frauen, darunter auch ihrer Kollegin Gilda, in ein Arbeitslager geschickt, um ihren Arbeitsplatz den "verdienten Frontsoldaten und Familienvätern" zu überlassen und "zum Dienst am Vaterland im Geiste des Führers" erzogen zu werden. Elisabeths Zweifel an der Partei werden dort immer stärker. Als Gilda Selbstmord begeht, initiiert sie einen Aufstand. - Leitner stützt sich in ihrem 1937 in der "Pariser Tageszeitung" erstmals erschienenen Roman wie auch in ihren Reportagen auf dokumentarisches Material, das sie während ihrer illegalen Recherchereisen in Deutschland gesammelt hatte. In ihren den Roman ergänzenden Reportagen und Erzählungen schreibt Leitner über die Giftküchen der IG Farben, über in Solingen geschmiedete Waffen, über Pastor Niemöller, die NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" und über ihren Besuch des Heinrich-Heine-Zimmers in der Düsseldorfer Bibliothek.
Wohl keine Sportart ist vom Militärwesen so stark geprägt worden wie der Reitsport. Es waren hochrangige Kavallerieoffiziere, die den Reitsport als olympische Sportart geschaffen und die Internationale Reiterliche Vereinigung gegründet hatten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fanden in Deutschland gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen statt. Von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und das NS-Regime war das Militär der entscheidende Faktor bei der weiteren Entwicklung des Reitsports. International durften nur Offiziere an den Start gehen. Diese Pferdesportler waren an beiden Weltkriegen aktiv beteiligt. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg war der Einfluss des Militärs nicht beendet. In den Anfängen der Bundesrepublik wurde der Pferdesport mit den Leuten wieder aufgebaut, die zuvor für die Wehrmacht, die SA und die SS geritten waren. Die Bundeswehr hatte später keinen weiteren Einfluss auf den Reitsport. In der DDR dagegen war das Militär weiterhin in den Pferdesport integriert. Bis zu den Olympischen Spielen 1972 in München waren alle Teilnehmer an den Reitsportwettbewerben Armeeangehörige und trainierten im Armeesportklub Potsdam oder im Sportklub Dynamo in Hoppegarten. Danach wurden die Sektionen Pferdesport in diesen Klubs aufgelöst. Erst damit endete der Einfluss des Militärwesens auf den Reitsport in Deutschland.
Klett-Cotta Triumph der Gewalt, Sachbücher von Ralf Zerback
Die Chronik einer Katastrophe. Intrigen, Machtkämpfe, Terror: Packend schildert Ralf Zerback in historischer Nahsicht drei turbulente deutsche Jahre, die das Ende der Demokratie markieren. Mit einem Sinn für die Stimmungen der frühen 30er Jahre zeigt er, wie schon einmal Rechtspopulisten die Gesellschaft spalteten und einen totalen Machtanspruch durchsetzten - eine erschütternde Erzählung vom Ende der Demokratie und dem Weg in die Diktatur. Ralf Zerback erzählt erstmals den politischen Umbruch und die Ereignisse der Jahre 1932 bis 1934 als eigenen Wendepunkt. Strassenkämpfe, Populismus und Propaganda kennzeichnen das Ende Weimars und die blutige Durchsetzung des totalitären Machtanspruchs der Hitlerdiktatur. Der Autor führt die Leser durch das Labyrinth rund um die Wilhelmstrasse, das Berliner Regierungsviertel. Packend schildert er das Intrigenspiel der führenden Politiker der Zeit: Brüning, von Papen, Schleicher, Hindenburg, Goebbels und Hitler. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war der Machtkampf nicht zu Ende. Zum einen setzte sich der politische Kampf fort, zugleich aber und dann verstärkt im Widerstand. Ralf Zerbacks erzählendes Buch endet mit der Entmachtung der SA und dem Tod Hindenburgs, als das NS-Regime die totale Macht erobert hatte. Ein mahnendes Buch über politische Gewalt, das zeigt, warum die Errichtung einer Diktatur in so kurzer Zeit möglich war.
Welche Konsequenzen hat Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus für die Deutung seines philosophischen Werks? Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe gingen bereits lange vor dem Erscheinen der "Schwarzen Hefte" dieser Frage nach.Am 5. und 6. Februar 1988 fand in der Universität von Heidelberg das Kolloquium "Heidegger: Portée philosophique et politique de sa pensée" statt. Im selben Hörsaal, in dem Heidegger 1933 seine "Rede über die Universität im neuen Reich" gehalten hatte, sprachen drei der besten Heidegger-Exegeten – Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe – über die Frage der Deutung von Heideggers Werk vor dem Hintergrund seiner Verbindung zum Nationalsozialismus. Die aus dem Stegreif gehaltenen Beiträge stießen auf großes Publikumsinteresse und fanden ein breites Echo, nicht zuletzt, weil Derrida und Gadamer nach ihrer Begegnung im Jahr 1981 in Paris erstmals wieder das öffentliche Gespräch aufnahmen. Außerdem war kurz zuvor in Frankreich Víctor Farías" vieldiskutiertes Buch über Heideggers Verstrickungen in das NS-Regime erschienen. Die nach wie vor heftig umstrittene Thematik wird von den drei Philosophen differenziert und facettenreich ausgeleuchtet.
Die Chronik einer Katastrophe Intrigen, Machtkämpfe, Terror: Packend schildert Ralf Zerback in historischer Nahsicht drei turbulente deutsche Jahre, die das Ende der Demokratie markieren. Mit einem Sinn für die Stimmungen der frühen 30er Jahre zeigt er, wie schon einmal Rechtspopulisten die Gesellschaft spalteten und einen totalen Machtanspruch durchsetzten – eine erschütternde Erzählung vom Ende der Demokratie und dem Weg in die Diktatur. Ralf Zerback erzählt erstmals den politischen Umbruch und die Ereignisse der Jahre 1932 bis 1934 als eigenen Wendepunkt. Straßenkämpfe, Populismus und Propaganda kennzeichnen das Ende Weimars und die blutige Durchsetzung des totalitären Machtanspruchs der Hitlerdiktatur. Der Autor führt die Leser durch das Labyrinth rund um die Wilhelmstraße, das Berliner Regierungsviertel. Packend schildert er das Intrigenspiel der führenden Politiker der Zeit: Brüning, von Papen, Schleicher, Hindenburg, Goebbels und Hitler. Mit der »Machtergreifung« der Nationalsozialisten war der Machtkampf nicht zu Ende. Zum einen setzte sich der politische Kampf fort, zugleich aber und dann verstärkt im Widerstand. Ralf Zerbacks erzählendes Buch endet mit der Entmachtung der SA und dem Tod Hindenburgs, als das NS-Regime die totale Macht erobert hatte. Ein mahnendes Buch über politische Gewalt, das zeigt, warum die Errichtung einer Diktatur in so kurzer Zeit möglich war.
Die Chronik einer Katastrophe Intrigen, Machtkämpfe, Terror: Packend schildert Ralf Zerback in historischer Nahsicht drei turbulente deutsche Jahre, die das Ende der Demokratie markieren. Mit einem Sinn für die Stimmungen der frühen 30er Jahre zeigt er, wie schon einmal Rechtspopulisten die Gesellschaft spalteten und einen totalen Machtanspruch durchsetzten – eine erschütternde Erzählung vom Ende der Demokratie und dem Weg in die Diktatur. Ralf Zerback erzählt erstmals den politischen Umbruch und die Ereignisse der Jahre 1932 bis 1934 als eigenen Wendepunkt. Straßenkämpfe, Populismus und Propaganda kennzeichnen das Ende Weimars und die blutige Durchsetzung des totalitären Machtanspruchs der Hitlerdiktatur. Der Autor führt die Leser durch das Labyrinth rund um die Wilhelmstraße, das Berliner Regierungsviertel. Packend schildert er das Intrigenspiel der führenden Politiker der Zeit: Brüning, von Papen, Schleicher, Hindenburg, Goebbels und Hitler. Mit der »Machtergreifung« der Nationalsozialisten war der Machtkampf nicht zu Ende. Zum einen setzte sich der politische Kampf fort, zugleich aber und dann verstärkt im Widerstand. Ralf Zerbacks erzählendes Buch endet mit der Entmachtung der SA und dem Tod Hindenburgs, als das NS-Regime die totale Macht erobert hatte. Ein mahnendes Buch über politische Gewalt, das zeigt, warum die Errichtung einer Diktatur in so kurzer Zeit möglich war.
Nora Bemerkungen zur Geschichte des Pferdesports A1061757055
Wohl keine Sportart ist vom Militärwesen so stark geprägt worden wie der Reitsport. Es waren hochrangige Kavallerieoffiziere, die den Reitsport als olympische Sportart geschaffen und die Internationale Reiterliche Vereinigung gegründet hatten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fanden in Deutschland gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen statt. Von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und das NS-Regime war das Militär der entscheidende Faktor bei der weiteren Entwicklung des Reitsports. International durften nur Offiziere an den Start gehen. Diese Pferdesportler waren an beiden Weltkriegen aktiv beteiligt. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg war der Einfluss des Militärs nicht beendet. In den Anfängen der Bundesrepublik wurde der Pferdesport mit den Leuten wieder aufgebaut, die zuvor für die Wehrmacht, die SA und die SS geritten waren. Die Bundeswehr hatte später keinen weiteren Einfluss auf den Reitsport. In der DDR dagegen war das Militär weiterhin in den Pferdesport integriert. Bis zu den Olympischen Spielen 1972 in München waren alle Teilnehmer an den Reitsportwettbewerben Armeeangehörige und trainierten im Armeesportklub Potsdam oder im Sportklub Dynamo in Hoppegarten. Danach wurden die Sektionen Pferdesport in diesen Klubs aufgelöst. Erst damit endete der Einfluss des Militärwesens auf den Reitsport in Deutschland.
Welche Konsequenzen hat Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus für die Deutung seines philosophischen Werks? Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe gingen bereits lange vor dem Erscheinen der "Schwarzen Hefte" dieser Frage nach.Am 5. und 6. Februar 1988 fand in der Universität von Heidelberg das Kolloquium "Heidegger: Portée philosophique et politique de sa pensée" statt. Im selben Hörsaal, in dem Heidegger 1933 seine "Rede über die Universität im neuen Reich" gehalten hatte, sprachen drei der besten Heidegger-Exegeten – Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe – über die Frage der Deutung von Heideggers Werk vor dem Hintergrund seiner Verbindung zum Nationalsozialismus. Die aus dem Stegreif gehaltenen Beiträge stießen auf großes Publikumsinteresse und fanden ein breites Echo, nicht zuletzt, weil Derrida und Gadamer nach ihrer Begegnung im Jahr 1981 in Paris erstmals wieder das öffentliche Gespräch aufnahmen. Außerdem war kurz zuvor in Frankreich Víctor Farías" vieldiskutiertes Buch über Heideggers Verstrickungen in das NS-Regime erschienen. Die nach wie vor heftig umstrittene Thematik wird von den drei Philosophen differenziert und facettenreich ausgeleuchtet.