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Passagen Heidegger A1038448427
Welche Konsequenzen hat Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus für die Deutung seines philosophischen Werks? Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe gingen bereits lange vor dem Erscheinen der "Schwarzen Hefte" dieser Frage nach.Am 5. und 6. Februar 1988 fand in der Universität von Heidelberg das Kolloquium "Heidegger: Portée philosophique et politique de sa pensée" statt. Im selben Hörsaal, in dem Heidegger 1933 seine "Rede über die Universität im neuen Reich" gehalten hatte, sprachen drei der besten Heidegger-Exegeten – Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Philippe Lacoue-Labarthe – über die Frage der Deutung von Heideggers Werk vor dem Hintergrund seiner Verbindung zum Nationalsozialismus. Die aus dem Stegreif gehaltenen Beiträge stießen auf großes Publikumsinteresse und fanden ein breites Echo, nicht zuletzt, weil Derrida und Gadamer nach ihrer Begegnung im Jahr 1981 in Paris erstmals wieder das öffentliche Gespräch aufnahmen. Außerdem war kurz zuvor in Frankreich Víctor Farías" vieldiskutiertes Buch über Heideggers Verstrickungen in das NS-Regime erschienen. Die nach wie vor heftig umstrittene Thematik wird von den drei Philosophen differenziert und facettenreich ausgeleuchtet.
GRIN Frühe Konzentrationslager im Jahr 1933. Das Amtsgerichtsgefängnis Köpenick und das Konzentrationslager am Wasserturm Prenzlauer Berg
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Dimensionen nationalsozialistsicher Konzentrationslager - Entwicklung, Struktur, Erinnerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich mich anhand zweier Beispiele, dem Amtsgerichtsgefängnis Berlin-Köpenick und dem Konzentrationslager am Wasserturm Prenzlauer Berg, den frühen Konzentrationslagern des Jahres 1933 widmen. Mithilfe der gewählten Beispiele möchte ich versuchen, den Prozess der Errichtung und der Nutzung früher Konzentrationslager nachzuzeichnen. Darüber hinaus sollen ganz allgemein die Merkmale von frühen Lagern aufgezeigt und untersucht werden, wozu und in welchem Kontext sie errichtet wurden, wer die Opfer und die Täter waren. Ebenfalls Inhalt dieser Arbeit werden die Lebensbedingungen der Häftlinge und ihr Alltag sein. Dabei möchte ich im Einzelnen auch auf die enorme Gewalt eingehen, die die Häftlinge in den frühen Lagern ertragen mussten. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten, möchte ich die politischen Institutionen, die im Zusammenhang mit der Entstehung der Lager und deren Weiterentwicklung standen, nicht näher beleuchten. Auch die Entwicklung der Lager nach 1934 möchte ich außen vor lassen. Fragen und Probleme der Erinnerung stellen ebenfalls keinen Schwerpunkt dieser Arbeit dar. Schon lange vor der Machtergreifung im Januar 1933 stand auf dem Programm der NSDAP der Wunsch nach einer Art Abrechnung mit Regimegegnern und unerwünschten Gruppen. Die Drohung der Lagerunterbringung richtete sich vornehmlich gegen Kommunisten und Juden. Nicht nur Hitler, auch andere NSDAP-Mitglieder und SA-Angehörige machten vor 1933 immer wieder deutlich, was die Feinde der Nationalsozialisten nach einer Machtübernahme erwarten konnten. Aus der geplanten Wegsperrung und Beseitigung ihrer Feinde machten die Nationalsozialisten kein Geheimnis, im Gegenteil. Trotz dieser Rhetorik scheint es vor der Machtergreifung keine Planung eines KZ-Systems gegeben zu haben. Diese Tatsache führte dazu, dass in den ersten Monaten der NS-Diktatur wilde Jagd auf Regimegegner, vor allem auf Kommunisten, aber auch Sozialdemokraten und andere gemacht und so der SA die Möglichkeit gegeben wurde, ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen.
GRIN Frühe Konzentrationslager im Jahr 1933. Das Amtsgerichtsgefängnis Köpenick und das Konzentrationslager am Wasserturm Prenzlauer Berg A1046734803
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Dimensionen nationalsozialistsicher Konzentrationslager - Entwicklung, Struktur, Erinnerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich mich anhand zweier Beispiele, dem Amtsgerichtsgefängnis Berlin-Köpenick und dem Konzentrationslager am Wasserturm Prenzlauer Berg, den frühen Konzentrationslagern des Jahres 1933 widmen. Mithilfe der gewählten Beispiele möchte ich versuchen, den Prozess der Errichtung und der Nutzung früher Konzentrationslager nachzuzeichnen. Darüber hinaus sollen ganz allgemein die Merkmale von frühen Lagern aufgezeigt und untersucht werden, wozu und in welchem Kontext sie errichtet wurden, wer die Opfer und die Täter waren. Ebenfalls Inhalt dieser Arbeit werden die Lebensbedingungen der Häftlinge und ihr Alltag sein. Dabei möchte ich im Einzelnen auch auf die enorme Gewalt eingehen, die die Häftlinge in den frühen Lagern ertragen mussten. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten, möchte ich die politischen Institutionen, die im Zusammenhang mit der Entstehung der Lager und deren Weiterentwicklung standen, nicht näher beleuchten. Auch die Entwicklung der Lager nach 1934 möchte ich außen vor lassen. Fragen und Probleme der Erinnerung stellen ebenfalls keinen Schwerpunkt dieser Arbeit dar. Schon lange vor der Machtergreifung im Januar 1933 stand auf dem Programm der NSDAP der Wunsch nach einer Art Abrechnung mit Regimegegnern und unerwünschten Gruppen. Die Drohung der Lagerunterbringung richtete sich vornehmlich gegen Kommunisten und Juden. Nicht nur Hitler, auch andere NSDAP-Mitglieder und SA-Angehörige machten vor 1933 immer wieder deutlich, was die Feinde der Nationalsozialisten nach einer Machtübernahme erwarten konnten. Aus der geplanten Wegsperrung und Beseitigung ihrer Feinde machten die Nationalsozialisten kein Geheimnis, im Gegenteil. Trotz dieser Rhetorik scheint es vor der Machtergreifung keine Planung eines KZ-Systems gegeben zu haben. Diese Tatsache führte dazu, dass in den ersten Monaten der NS-Diktatur wilde Jagd auf Regimegegner, vor allem auf Kommunisten, aber auch Sozialdemokraten und andere gemacht und so der SA die Möglichkeit gegeben wurde, ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen.
SQOON® Staubsaugerbeutel 5 Stück Geeignet für Parkside/Einhell, Ersatz für Modell 23.421.30/23.511.52 / B-NT 1250 / H-NS 1250 / T5 / YPL 1250 / YPL 1, Hochwertige Filterbeutel 8717774547236
SQOON Die originale Alternative für vielseitige Staubsauger - Die SQOON Staubsaugerbeutel sind die hochwertige und zuverlässige Ersatzlösung für originale Beutel mit den Nummern 23.421.30, 23.511.52, B-NT 1250, H-NS 1250, T5, YPL 1250, YPL 1252 und YPL N.G. 1250. Sie passen perfekt und bieten maximale Leistung für eine Vielzahl von Staubsaugermodellen bekannter Marken wie Einhell, De’Longhi, Parkside, Powerplus, Herkules und viele mehr. Mehrschichtige Konstruktion für optimale Filtration - Jeder SQOON Beutel besteht aus mehreren Lagen hochwertiger Materialien, die Staub, Schmutz und feine Partikel effizient zurückhalten. Das sorgt nicht nur für eine gründliche Reinigung deiner Böden, sondern verbessert auch die Luftqualität in deinem Zuhause oder Arbeitsbereich ideal für Haushalte, Werkstätten oder professionelle Reinigungsanwendungen. Langlebig und reißfest - Dank der robusten Mehrschicht-Konstruktion sind die Beutel besonders widerstandsfähig gegen Risse, Brüche oder Undichtigkeiten selbst bei der Aufnahme von grobem Schmutz. Dadurch bleibt die Saugleistung deines Staubsaugers konstant hoch, und jeder Beutel bietet eine lange Lebensdauer und zuverlässige Leistung bei täglichem Einsatz. Perfekte Passform für konstante Leistung - Die präzise gefertigten Maße und Anschlusssysteme sorgen für einen sicheren Sitz ohne Luftlecks. So bleibt der Beutel fest an Ort und Stelle, der Luftstrom stabil und die Saugleistung konstant für maximale Effizienz und hervorragende Reinigungsergebnisse, selbst bei vollem Beutel. Einfache Handhabung und breite Kompatibilität - Das rechtzeitige Wechseln des Staubsaugerbeutels ist entscheidend für eine gleichbleibend starke Saugleistung und den Schutz des Motors. Diese Verpackung enthält 5 hochwertige Beutel, kompatibel mit zahlreichen Modellen, darunter Einhell BT-VC 1250 SA, TC-VC 1820 S, TE-VC 1925 SA, De’Longhi PENTAVAP EL 1500, Parkside PNTS 1500 A1, Powerplus POWX323, Scheppach HD2P und viele weitere. Mit SQOON wählst du Qualität, Haltbarkeit und Effizienz das perfekte Original-Alternative für vielseitige Staubsauger.
C.H. Beck Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager Bd. 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager
Dachau war das einzige frühe Konzentrationslager, das bis zur Befreiung 1945 bestehenblieb. Dieses sogenannte Stammlager, das zahlreiche Außenlager im Umland der Stadt und in München unterhielt, wurde in seiner Struktur und in seinem Aufbau zum Vorbild für zahlreiche andere Konzentrationslager. In Dachau mußten die Häftlinge für die Flugzeugindustrie arbeiten und bei der Montage von Raketen, in Waffen- und Munitionsfabriken, bei der Verlegung der Produktion in unterirdische Fertigungsstätten, in der Landwirtschaft und in Forschungsinstituten Zwangsarbeit leisten. Zum Wesen nationalsozialistischer Herrschaft gehörte das System des Terrors, das in der Regie der SS ganz Europa mit einem Netz von Konzentrationslagern überzog. Insgesamt existierten 24 Hauptlager mit ungefähr 1000 Außenlagern, in denen Menschen als Regimegegner, als religiöse und kulturelle Minderheit, als "Asoziale", als Widerstandskämpfer, als "rassisch" Unerwünschte verfolgt, gequält, als Arbeitssklaven ausgebeutet und vernichtet wurden. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden im gesamten Deutschen Reich Konzentrationslager eingerichtet. Obwohl die meisten der etwa 100 frühen Konzentrationslager nach wenigen Monaten aufgelöst wurden, stellten sie einen wesentlichen Schritt zur Stabilisierung des NS-Regimes dar. In den frühen nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden die tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegner des Regimes, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, inhaftiert und waren der Willkür von SA, SS, Polizei und Hilfspolizei ausgesetzt. Im Sommer 1933 waren mehr als 26 000 Menschen inhaftiert. In den Lagern im Emsland waren die Bedingungen besonders hart. Berühmt und berüchtigt wurden sie durch das Lied "Wir sind die Moorsoldaten".
Ars Vivendi Verlag Eine Mutter kämpft gegen Hitler A1042018557
Der erschütternde Bericht einer Mutter, die fünf lange Jahre dafür kämpfte, ihren Sohn aus den Fängen der Nationalsozialisten zu befreien. Hans Litten, 1903 geboren, lebte als junger Anwalt in Berlin. Zu seinen Mandaten gehörten auch einige Verfahren, bei denen er Opfer des berüchtigten "SA-Sturmes 33" vertrat. Ein Beweisantrag Littens führt dazu, dass Hitler 1931 in den Zeugenstand geladen wird. Durch Littens Fragen in die Enge getrieben, schwört Hitler Verfassungstreue und verstrickt sich unter Eid in Lügen. Hans Litten hat nach der Machtergreifung auf tragische Weise erfahren müssen, dass Hitler ihm diese Vernehmung nie verziehen hat. Er wurde von 1933 bis 1938 in verschiedenen Haftanstalten und KZs gefoltert und gedemütigt, bis er sich schließlich in Dachau das Leben nahm. Seine Mutter, Irmgard Litten, hat seit dem Tag der Verhaftung alles unternommen, um ihren Sohn zu befreien. Ihre Hartnäckigkeit führte sie bis in die Spitzen des NS-Regimes, sie organisierte Beistand für Hans und internationale Solidarität. Die Erfahrungen dieser Zeit hat Irmgard Litten in ihrem Buch Eine Mutter kämpft gegen Hitler (engl. Beyond Tears) zusammengefasst - es erschien bereits 1940 in USA, England, Mexiko, China und Frankreich. Eleanor Roosevelt schrieb nach der Lektüre des Buches: "Man ist stolz darauf, ein Mensch zu sein, weil es solche Menschen gibt wie Hans Litten und seine Mutter."
C.H. Beck Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager Bd. 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager A1035463741
Dachau war das einzige frühe Konzentrationslager, das bis zur Befreiung 1945 bestehenblieb. Dieses sogenannte Stammlager, das zahlreiche Außenlager im Umland der Stadt und in München unterhielt, wurde in seiner Struktur und in seinem Aufbau zum Vorbild für zahlreiche andere Konzentrationslager. In Dachau mußten die Häftlinge für die Flugzeugindustrie arbeiten und bei der Montage von Raketen, in Waffen- und Munitionsfabriken, bei der Verlegung der Produktion in unterirdische Fertigungsstätten, in der Landwirtschaft und in Forschungsinstituten Zwangsarbeit leisten. Zum Wesen nationalsozialistischer Herrschaft gehörte das System des Terrors, das in der Regie der SS ganz Europa mit einem Netz von Konzentrationslagern überzog. Insgesamt existierten 24 Hauptlager mit ungefähr 1000 Außenlagern, in denen Menschen als Regimegegner, als religiöse und kulturelle Minderheit, als "Asoziale", als Widerstandskämpfer, als "rassisch" Unerwünschte verfolgt, gequält, als Arbeitssklaven ausgebeutet und vernichtet wurden. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden im gesamten Deutschen Reich Konzentrationslager eingerichtet. Obwohl die meisten der etwa 100 frühen Konzentrationslager nach wenigen Monaten aufgelöst wurden, stellten sie einen wesentlichen Schritt zur Stabilisierung des NS-Regimes dar. In den frühen nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden die tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegner des Regimes, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, inhaftiert und waren der Willkür von SA, SS, Polizei und Hilfspolizei ausgesetzt. Im Sommer 1933 waren mehr als 26 000 Menschen inhaftiert. In den Lagern im Emsland waren die Bedingungen besonders hart. Berühmt und berüchtigt wurden sie durch das Lied "Wir sind die Moorsoldaten".
Beck C.H. Der Ort des Terrors, Fachbücher von Wolfgang Distel Benz
Dachau war das einzige frühe Konzentrationslager, das bis zur Befreiung 1945 bestehen blieb. Dieses sogenannte Stammlager, das zahlreiche Aussenlager im Umland der Stadt und in München unterhielt, wurde in seiner Struktur und in seinem Aufbau zum Vorbild für zahlreiche andere Konzentrationslager. In Dachau mussten die Häftlinge für die Flugzeugindustrie arbeiten und bei der Montage von Raketen, in Waffen- und Munitionsfabriken, bei der Verlegung der Produktion in unterirdische Fertigungsstätten, in der Landwirtschaft und in Forschungsinstituten Zwangsarbeit leisten. Zum Wesen nationalsozialistischer Herrschaft gehörte das System des Terrors, das in der Regie der SS ganz Europa mit einem Netz von Konzentrationslagern überzog. Insgesamt existierten 24 Hauptlager mit ungefähr 1000 Aussenlagern, in denen Menschen als Regimegegner, als religiöse und kulturelle Minderheit, als "Asoziale", als Widerstandskämpfer, als "rassisch" Unerwünschte verfolgt, gequält, als Arbeitssklaven ausgebeutet und vernichtet wurden. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden im gesamten Deutschen Reich Konzentrationslager eingerichtet. Obwohl die meisten der etwa 100 frühen Konzentrationslager nach wenigen Monaten aufgelöst wurden, stellten sie einen wesentlichen Schritt zur Stabilisierung des NS-Regimes dar. In den frühen nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden die tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegner des Regimes, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, inhaftiert und waren der Willkür von SA, SS, Polizei und Hilfspolizei ausgesetzt. Im Sommer 1933 waren mehr als 26.000 Menschen inhaftiert. In den Lagern im Emsland waren die Bedingungen besonders hart. Berühmt und berüchtigt wurden sie durch das Lied "Wir sind die Moorsoldaten".
Wallstein Ein Album aus Auschwitz, Fachbücher von Stefan Hördler, Christoph Kreutzmüller, Tal Bruttmann
Tal Bruttmann ist einer der führenden Forscher der antijüdischen Massnahmen während der deutschen Besatzung Frankreichs. Von 2001 bis 2011 leitete er das Forschungsprojekt der Stadt Grenoble über die Arisierungen in der Stadt und der Umgebung und kuratierte danach eine Ausstellung über die Arisierungspolitiken im Memorial de la Shoa. Veröffentlichungen unter anderem: Microhistories of the Holocaust (Mithg. 2016), Auschwitz (2015), Aryanisation économique et spoliations en Isère, 1940-1944 (2010). Stefan Hördler, geboren 1977, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen. Zuvor war er Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Washington und am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien sowie Fellow am Center for Advanced Holocaust Studies des U.S. Holocaust Memorial Museum. Veröffentlichungen unter anderem: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz (mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller, 2019), SA-Terror als Herrschaftssicherung. „Köpenicker Blutwoche“ und öffentliche Gewalt im Nationalsozialismus (als Hg., 2013). Christoph Kreutzmüller, geboren 1968, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender des Vereins Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin. Seit Juli 2023 ist er Co-Projektleiter des Projekts „Last Seen. Bilder der NS-Deportationen“ am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Veröffentlichung unter anderem: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Fotoalbum aus Auschwitz (2019, zusammen mit Tal Bruttmann und Stefan Hördler).