Mit reaktiver Glasur veredelt und spülmaschinenfest. Passend für jede Olympia Kiln 160 mm-Untertasse. Der Rand ist handbemalt. Jedes Stück weist ein einzigartiges Finish auf.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-690_Bukowina" Bukowina und Czernowitz – diese Bezeichnungen haben heute für viele einen mystischen Klang. Vor allem das literarische Schaffen aus der Region, heute Teil der Ukraine und Rumäniens, verbunden mit großen Namen wie Rose Ausländer und Paul Celan, ist in der Öffentlichkeit präsent. Doch war das Habsburger Kronland ein Ort der Widersprüche. Ein Ort der Hochkultur und zugleich das Armenhaus der Monarchie. Ein ungewöhnlich multiethnischer Ort, an dem Ausgleich lange funktionierte und doch Nationalisten und Antisemiten ihre diskursive Dominanz entfalteten. Maren Röger rückt ein unscheinbares Medium in den Fokus, das um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert die Aneignung von Welt veränderte: die illustrierte Ansichtskarte. Wie inszenierten bukowinische Akteure selbst das Kronland, welche Konflikte gab es, und wie reagierten Käuferinnen und Käufer auf die Abbilder? Auf welche Weise wurden ethnische Gruppen visuell normalisiert, wie wurden andere exotisiert und abgewertet?
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-667_LesAmusements" Für Max Slevogt spielten Bühne und Literatur eine bedeutende Rolle. Er malte aufregende Bildnisse und Rollenporträts von Stars seiner Zeit, darunter die Ballerina Anna Pawlowa, die japanische Schauspielerin Sada Yakko und der Sänger Francisco d’Andrade. Er schuf Bühnenbilder zu Gerhart Hauptmann, zu Inszenierungen der Zauberflöte und des Don Giovanni von Mozart; er befasste sich mit Wagners Tannhäuser oder Walküre. Seine herausragenden Illustrationen umfassen die Weltliteratur von Homer über Shakespeare und Goethe bis hin zu Märchen und Wildwest-Geschichten. In Essays und anhand von über 130 Werken widmet sich der Katalog diesem spannenden Themenkomplex im Œuvre des großen deutschen Impressionisten, der mit seinen Bildwelten, changierend zwischen amüsant und diabolisch, auch zu irritieren wusste.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-688_FreiburgKolonialismus" Was hat die beliebte Schwarzwaldmetropole mit dem Kolonialismus zu tun und was haben wir hier im Globalen Norden damit zu tun? Wie wirkte sich der deutsche Kolonialismus auf Gesellschaften aus, die von ihm betroffen waren, und welche Folgen hat er für deren Nachfahren heute? Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Städtischen Museen Freiburg beleuchtet diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus und soll motivieren, sich mit dem Themenfeld kritisch auseinanderzusetzen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-834_Kindskoepfe" Kinderporträts sind ein selbstverständlicher Teil unserer modernen Bildkultur. Wer heute Kinder hat, versucht ihre Entwicklung in Bildern – meistens Fotos – ausführlich festzuhalten. Das war jedoch nicht immer so. Innerhalb der traditionsreichen Bildgattung des Porträts entwickelten sich die Kinderdarstellungen zuerst verhältnismäßig zögerlich. Sie dienten vor allem Familien höchsten Ranges, die in ihrem Nachwuchs den Fortbestand der eigenen Dynastie präsentierten. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte die Kindheit eine fundamentale Neubewertung als eigenständige, gegenüber dem Erwachsenendasein abgegrenzte Lebensphase. Verbunden waren damit wesentliche Neuerungen auch in der Auffassung des Kinderporträts. Die in diesem opulent illustrierten Buch zusammengestellte Auswahl von herausragenden Kinderbildnissen vom Barock bis zur Romantik, von Anthonis van Dyck bis Philipp Otto Runge, entführt uns in eine Zeit, als die Ideen der Aufklärung nicht nur das Bild der Kindheit, sondern auch die Gattung des Kinderporträts maßgeblich veränderten.
Sandstein zum Überziehen. Die Farbe erinnert an italienische Stadtpaläste im Sonnenlicht. Kein Wunder: Das Garn stammt aus Italien. Gestrickt wird daraus ein Stöffchen für ein Sakko, das mit sommerlicher Leichtigkeit konfektioniert wird. Baumwolle und Leinen sorgen für atmungsaktives Tragegefühl, die feine Struktur ähnelt einer Natursteinfassade: matt, dezent rau, mit Tiefe und Charakter. Passt zu Jeans genauso wie zu leichten Stoffhosen und lässt sich vielseitig kombinieren.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-753_LfD-Jahrbuch2021" Neueste Entdeckungen, Forschungs- und Arbeitsergebnisse zu sächsischen Kulturdenkmälern werden in verschiedenen Beiträgen aus der Kunstgeschichte, Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauforschung und Restauration im vorliegenden Jahrbuch zusammengetragen. Wertvolle Erkenntnisse liefern beispielsweise spätgotische Bildwerke aus dem UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí aus tschechischer und deutscher Perspektive, mittelalterliche Wandmalereien in den Kirchen der Oberlausitz, der neu entdeckte Brief des Nischwitzer Parkgärtners aus dem 18. Jahrhundert sowie die Sanierung des Dresdner Waldschlösschens. Die Arbeit an Kulturdenkmälern mit allen Schwierigkeiten und Erfolgen zeigen zudem Beiträge zur Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen e.V. anlässlich des 300. Jubiläums dieser Verkehrsdenkmäler, zur Raumfassung der Stadtkirche in Werdau, dem Hermann-Seidel-Park in Dresden sowie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Kulturgut in Deutschland.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-568_NebelmeerNeidhardt" Das Leben des 1925 in Leipzig geborenen Kunsthistorikers Hans Joachim Neidhardt umspannt inzwischen nahezu ein Jahrhundert. Aufgewachsen in den Jahren der Weimarer Republik, erlitt er als blutjunger Wehrmachtssoldat eine schwere Verletzung, die ihn wehruntauglich machte und ihm letztlich das Leben rettete. Eine Tuberkuloseerkrankung verlangte ihm weitere zehn Jahre ab, bevor er das Studium der Kunstgeschichte abschließen konnte. Seit 1959 Kustos der Dresdener Gemäldegalerie Neue Meister, gelang es ihm trotz politischer Schwierigkeiten, Grundlagenforschung und wegweisende Ausstellungen zur Deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts im In- und Ausland zu realisieren. Der DDR gegenüber kritisch eingestellt, war er nach der deutschen Wiedervereinigung eine maßgebliche Persönlichkeit mehrerer die Stadt prägender Dresdner Bürgerinitiativen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-841_ModerneFrauen" Das Albertinum versammelt Werke wichtiger Künstlerinnen der Zeit um 1900, die vor allem in Dresden, Leipzig oder Berlin tätig waren: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik im Zeichen von Jugendstil und Symbolismus – aus den Beständen des Museums, des Kupferstich-Kabinetts, der Jack Daulton Collection sowie aus Privatbesitz. Das begleitende Buch bietet grundlegende kultur- und sozialgeschichtliche Kontexte zwischen Frauenbewegung und Lebensreform. In kompakten kunsthistorischen Kommentaren werden zahlreiche, zum Teil unveröffentlichte Arbeiten von Mathilde Ade, Jenny von Bary-Doussin, Marianne Fiedler, Marie Gey-Heinze, Julie Genthe, Hildegard von Mach, Emilie Mediz-Pelikan, Paula Modersohn-Becker, Cornelia Paczka-Wagner, Lilli Wislicenus-Finzelberg und Julie Wolfthorn vorgestellt und neu bewertet.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-741_MenschenAnschauen" Menschenschauen haben eine lange Geschichte, die bis heute nachwirkt. Wie in anderen europäischen Städten wurden in Dresden bereits im 18. Jahrhundert Menschen öffentlich zur Schau gestellt. Als Angehörige »fremder Völker« oder mit bestimmten körperlichen Merkmalen sollten sie die Sensationslust des Publikums bedienen. Der fürstliche Hof war ebenso Ort solcher Schauen wie später Jahrmärkte und Zirkusse. Ab den 1870er Jahren fanden »Völkerschauen« im Dresdner Zoo statt – inszenierte Shows, die als »authentisch« beworben wurden. Solche Menschenschauen transportierten und erzeugten während des Kolonialismus Klischeebilder, die bis heute in rassistischen Stereotypen fortleben. Dieser Sammelband gibt erstmals für Dresden einen Überblick über die Praxis dieser Schaustellungen und bringt regionale und überregionale Forschungen, unterschiedliche Perspektiven und aktuelle Diskurse zusammen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-771_GreteRing" Schon ein kurzer Blick auf Leben und Werk von Grete Ring (1887–1952) verdeutlicht ihre bemerkenswerten Leistungen als Kunsthistorikerin und Kunsthändlerin. Als eine der ersten Frauen, die Kunstgeschichte studierten, promovierte sie bei Heinrich Wölfflin. Schon Anfang der 1920er Jahre arbeitete sie als Kunsthändlerin im renommierten Kunstsalon Cassirer in Berlin, daraufhin sogar als Geschäftspartnerin. Über die Jahre hinweg trug Ring eine beeindruckende Sammlung französischer und deutscher Zeichnungen zusammen und publizierte in Fachzeitschriften in ganz Europa. Ihre Entdeckung der berüchtigten Wacker’schen Van-Gogh-Fälschungen war 1928 eine Sensation. Ein entscheidender Wendepunkt in ihrem Leben war ihre Flucht aus Deutschland im Jahr 1938 und die anschließende Eröffnung einer Filiale der Firma Cassirer in London. Ihre Monografie über französische Malerei im 15. Jahrhundert blieb über Jahrzehnte ein Standardwerk für dieses Gebiet. Trotz dieser beeindruckenden Karriere geriet Grete Ring in Vergessenheit. In der Publikation werden ihr Leben genauer in Augenschein genommen und ihre herausragende Stellung im Kunsthandel der Weimarer Republik hervorgehoben.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-626_Plauen" Plauen blickt auf eine 900-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 1122 wurde die später größte Stadt des sächsischen Vogtlands als »Plawe« erstmals urkundlich erwähnt. Schon im Mittelalter hatten sich hier wichtige Straßen- und Handelsverbindungen gekreuzt, ab dem 18. Jahrhundert war die Stadt ein bedeutender Standort der Textilfabrikation. Nach 1880 erlebte Plauen mit seiner weltberühmten Stickerei- und Spitzenindustrie eine wirtschaftliche Blütezeit und ein rasantes Wachstum zur Großstadt. Doch Modewandel, Branchenmonostruktur und der Erste Weltkrieg bewirkten einen dauerhaften wirtschaftlichen Abstieg. 1944/45 durch Bombenangriffe schwer zerstört, vollzog sich der jahrzehntelange Wiederaufbau unter den Bedingungen des Sozialismus. Im Herbst 1989 gingen von Plauen wichtige Impulse für die Friedliche Revolution in der DDR aus, der folgende Transformationsprozess dauert bis heute an. Anschaulich beschreibt dieses reich illustrierte Buch die Geschichte Plauens von den Anfängen bis zur Gegenwart in einem Gesamtüberblick, der in dieser Breite und Tiefe neu ist.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-846_ErichHeckel" Erich Heckel war Mitbegründer und Geschäftsführer der Künstlergruppe »Brücke« und mit Sachsen und Chemnitz eng verbunden. Die herausragende Schenkung von Jürgen Brinkmann an die Kunstsammlungen Chemnitz erweitert den Sammlungsbestand um vier Aquarelle und 39 Druckgrafiken aus den Jahren 1905 bis 1966. Die Bilder geben einen Querschnitt durch die Motivwelt des Künstlers: Selbstbildnisse und Darstellungen seiner Frau Siddi und weiterer Porträtierter sind ebenso zu finden wie Landschaften und Stillleben. Die Blätter befanden sich früher überwiegend in der Sammlung des Dresdner Verlegers Wolfgang Jess. Als Kunstliebhaber und Sammler moderner Grafik schätzte Jess besonders die Werke von Erich Heckel. Seine grafischen Arbeiten erwarb er auch auf Ausstellungen der Kunsthütte zu Chemnitz, was die Verbindung der Schenkung zu Chemnitz umso bedeutender macht.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-709_Augenlust" Niederländische Stillleben sind Meisterwerke der Malerei. Im 17. Jahrhundert entstanden, faszinieren sie mit funkelnden Gläsern und feinstem Porzellan, mit exotischen Früchten, Blumen und Schmetterlingen, aber auch mit alltäglichen Gütern wie Käse und Hering. Das Auge kann lustvoll in diesen Inszenierungen umherschweifen und zahllosen Details nachspüren. Im Zentrum des Buches stehen 14 ausgewählte Gemälde, deren Geschichten von reich bebilderten Essays in die niederländische Lebenswelt des 17. Jahrhunderts eingeordnet werden. Dabei zeigt sich, dass die Stillleben nicht nur die Schönheit der Dinge und den Luxus feiern, sondern auch die Schattenseiten des vermeintlich »Goldenen Zeitalters« widerspiegeln.
Sandstein zum Überziehen. Die Farbe erinnert an italienische Stadtpaläste im Sonnenlicht. Kein Wunder: Das Garn stammt aus Italien. Gestrickt wird daraus ein Stöffchen für ein Sakko, das mit sommerlicher Leichtigkeit konfektioniert wird. Baumwolle und Leinen sorgen für atmungsaktives Tragegefühl, die feine Struktur ähnelt einer Natursteinfassade: matt, dezent rau, mit Tiefe und Charakter. Passt zu Jeans genauso wie zu leichten Stoffhosen und lässt sich vielseitig kombinieren.