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Sandstein Kultur Blauer Aufbruch
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-768_BlauerAufbruch" »Blauer Aufbruch« – ein Gemälde, das programmatisch für den künstlerischen Aufbruch von vier Künstlern steht. Jenes Bild von Otto Greis wurde 1952 in der berühmten Ausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main präsentiert. Die vier unbekannten Künstler Karl Otto Götz, Heinz Kreutz, Bernard Schultze und Otto Greis wurden dort als Gemeinschaft der sogenannten Quadriga subsumiert und zur deutschen Avantgardebewegung gekürt. Die Ausstellung gilt als ein Wendepunkt und Durchbruch auf dem Weg zur reinen Abstraktion. Der »Blaue Aufbruch« der vier Pioniere des Informel vollzog sich nicht als völliger Neuanfang einer fiktiven Stunde Null, sondern bestand aus langjährigen Prozessen jedes einzelnen Künstlers. Der Katalog leistet eine seit vielen Jahren fällige Würdigung der Quadriga unter neuen Aspekten und skizziert die vielschichtigen Konzeptionen sowie unkonventionellen Techniken der Künstler, aber auch die Hoffnungen eines inhaltlichen »Aufbruchs«.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-800_100Positionen" 100 Jahre Deutsche Fotothek sind 100 Jahre Entwicklung und Veränderung. Namen und Standorte haben gewechselt, Funktionen und Aufgaben haben sich gewandelt, Sammlungsprofile wurden geschärft. Heute ist die Deutsche Fotothek mit ihrem Profil als Archiv der Fotografen eines der bedeutendsten Bildarchive in Europa. Das Buch blickt zurück auf eine wechselvolle Geschichte und vor allem auf das, was die Institution heute ausmacht: ein zentraler Ort zu sein für die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des fotografischen Erbes. Anhand von 100 Positionen wird das ganze Spektrum dessen aufgeblättert, was Fotografie ist: Dokumentation, Kunst, Reportage, Werbung oder Experiment – mit vielen bekannten Fotografinnen und Fotografen und solchen, die neu oder wieder zu entdecken sind. Der abwechslungsreiche Bildparcours durch die Fotografiegeschichte bietet überraschende und assoziationsreiche Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ost und West, zwischen Nah und Fern und zeigt die Vielfalt der Sammlung.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-780_GefangenInBautzen" Vor 120 Jahren nahmen im ostsächsischen Bautzen zwei moderne Gefängnisse ihren Betrieb auf. Bis heute prägen die Haftanstalten Bautzen I und Bautzen II das Bild der Stadt an der Spree als Ort von politischer Inhaftierung und Verfolgung im 20. Jahrhundert. Der Sammelband verbindet aktuelle Einzelstudien zur Geschichte der beiden Gefängnisse mit ausgewählten Aspekten moderner Gedenkstättenarbeit. Die Autorinnen und Autoren nehmen die Häftlingszwangsarbeit in Bautzen während des Nationalsozialismus in den Blick, den personellen Neuanfang nach 1950 sowie die Bedeutung von Häftlingschören im Strafvollzug der frühen DDR. Spione und Verräter im »Stasi-Knast« spielen ebenso eine Rolle wie das interne Strafsystem und die bisher von der Forschung vernachlässigten inhaftierten Frauen. Den Blick in die Gegenwart richten weitere Beiträge zur Entstehung der Gedenkstätte, zur pädagogischen Vermittlungsarbeit und zu den denkmalpflegerischen Herausforderungen am historischen Ort seit 1990.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-845_JanusLaCour" Bäume. Steine. Wasser. Himmel. Pure Natur. Ohne Menschen. Die besondere Energie, die von Janus la Cours Bildern ausgeht, ist ihrer Klarheit zu verdanken. Auf faszinierende, fast mönchische Weise hat sich dieser dänische Landschaftsmaler (1837–1909) den Strömungen seiner Zeit entzogen. La Cours gewagte Perspektiven, die radikalen Ausschnitte und das Serielle sind jedoch von jäher Modernität. Seine Bilder inspirierten den dänischen Maler Per Kirkeby (1938–2018) und den deutschen Künstler Sven Drühl (*1968), die selbst zu La-Cour-Sammlern wurden und sich in ihren Arbeiten auf ihn beziehen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-799_Jahrhundertzeugin" Erst nach dem Ende des Ersten Weltkriegs öffnete sich die Dresdner Kunstakademie auch für weibliche Studierende. Die damals 19-jährige Irena Rabinowicz gehörte zu den drei ersten Frauen, die sich 1919 zum Studium einschrieben. Ihre Kommilitonen waren zumeist aus den Schützengräben des Weltkriegs zurückgekehrt und knüpften nun mit abgeklärter Weltsicht an ihre Vorkriegsstudien an. In diesem Umfeld behauptete sich die junge Künstlerin. Sie experimentierte mit expressionistischen und neusachlichen Ausdrucksformen, vertiefte ihr Interesse für die Bildnismalerei, kopierte Altmeistergemälde und machte sich mit ihren einfühlsamen Porträts schon bald einen Namen im Dresdner Kunstbetrieb. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 fand diese vielversprechende Entwicklung ein jähes Ende. Als Jüdin waren ihre künstlerischen Wirkungsmöglichkeiten radikal eingeschränkt. Der Status ihrer sogenannten »Mischehe« mit einem Nichtjuden gewährte ihr zwar eine gewisse Sicherheit, schützte sie jedoch nicht vor dem Einsatz zur Zwangsarbeit. Ein Versuch der Emigration in die USA scheiterte 1939 am Kriegsbeginn. Der Deportation entkam die Künstlerin 1945 nur durch die Bombardierung Dresdens am 13. Februar. In der Nachkriegszeit fand sie schnell Anschluss an die sich neu formierenden Künstlerkreise. Ihre bis Anfang der 1970er Jahre geschaffenen Porträts von Kunst-, Musik- und Literaturschaffenden, Forschenden sowie Politikern bilden einen interessanten Querschnitt durch die Dresdner Gesellschaft
Die meisten Gäste besuchen das Museum für Sächsische Volkskunst in der Weihnachts- und Osterzeit, um sich von den festlichen Dekorationen und den vielen Ständen mit Kauf- und Mitmachangeboten anregen zu lassen. Ganzjährig nutzen Familien den Kinderpfad mit verschiedenen Aktivitäten, während Touristenpaare die landeskundlichen Aspekte schätzen und Stammgäste die wechselnden Sonderausstellungen besuchen. Auch Künstler und Künstlerinnen berichten von der Inspiration durch die Authentizität der Volkskunst. Das Museum vertritt verschiedene Perspektiven, wobei es sich bemüht, die Vergangenheit durch einen fächerübergreifenden kulturhistorischen Ansatz zu beleuchten. Dieses Buch folgt dem Rundgang des Museums, stellt einzelne Exponate vor, dokumentiert Ausstellungstexte und reflektiert Sonderausstellungen.
Dagmar Ranft-Schinke sieht ihre Kunst als ambitionierten Beitrag für ein „Menschheitsgewissen“, auch als eine Art „inneres Universum“, in dem sie sich frei bewegt, Welterfahrung nacharbeitet und vorbereitet. Mit allem, was sie tut, wendet sie sich so dem Leben zu. Auf diesem Weg findet die Künstlerin immer neue eindringliche Bilder, die zum Nacherleben und Perspektivwechsel anregen sollen. Dabei berührt sie verschiedenste Wirklichkeitsbereiche und andere aktuelle Erkenntnisweisen neben der Kunst, so vor allem die Fortschritte verschiedener Naturwissenschaften, der Grundlagenforschung der Physik und Biologie und deren Anwendungen. Das Ergebnis ihres grossräumigen, bis in den Weltraum hinausreichenden, bildgewaltigen Denkens sind schwebende, figürlich nicht festzulegende, rätselhafte Bilder, deren abstrakter Ansatz dem Betrachter ausreichend Raum für Interpretationen, Assoziationen, Phantasie und Träume lässt.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-664_InsLicht" Als sich im 19. Jahrhundert die Fotografie zu einem eigenständigen Medium der Bildreproduktion entwickelte, stieg sie schnell von ihrer ursprünglichen Rolle als »Dienerin der Wissenschaft und Künste« zur eigenständigen Kunstgattung auf. Die »Lichtbildner« der Bergbaufotografie hatten anfangs mit großen technischen und organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen, was gerade die Kreativität und den Einfallsreichtum förderte. Nach wie vor bestand das Interesse an Bildern von der Arbeit und den »Landschaften« untertage. »Über die vermeintliche Objektivität der Kamera suggerierten« die Fotografen einen ›authentischen Einblick‹ in die unbekannte (Bild-)Welt des Bergbaus«, griffen aber meist gängige Klischees auf, inszenierten ebenfalls stimmungsvolle Szenen« und reproduzierten narrative Imaginationen. Viele der Bilder avancierten so zu eigenständigen Kunstwerken.
Quirlig, vital, kreativ – die Äußere Neustadt gilt in Dresden als Szene-, Kneipen- und Studentenviertel schlechthin. Zwischen Bautzner Straße und Bischofsweg brennt auch spät noch Licht, das unzählige Nachtschwärmer anzieht. Und auch bei Tage geht es bunt und tolerant zu, denn: Die Kulisse ist bewohnt! Mit der höchsten Einwohnerdichte in der Landeshauptstadt, der jüngsten und sehr geburtenfreudigen Bevölkerung, mit seiner Urbanität, der regen Gewerbetätigkeit und seinen aktiven Bewohnern hat der Stadtteil inzwischen eine Anziehungskraft gewonnen, die an jene in der Gründerzeit anknüpft. Una Giesecke, selbst mit der Äußeren Neustadt verwachsen, spürt der Geschichte des Viertels nach und fördert durch intensive Recherchen und Interviews mit Zeitzeugen aufschlussreiche Fakten zutage. Die vor über zehn Jahren in erster Auflage entstandene Stadtteil- Broschüre hat sie nun komplett überarbeitet und um wichtige Kapitel erweitert. Die Entwicklung vom unwirtlichen Sande zur Gartenvorstadt, die Stadterweiterung im 19. Jahrhundert und das Leben bis 1945 wurden mit viel Wissenswertem angereichert. Außerdem spannt sich der Bogen nun weiter über die Nachkriegsjahre und die DDR-Zeit, während derer dem Stadtteil der Flächenabriss drohte. Den Anfang der 90er Jahre hingegen kennzeichneten Spekulation und Verdrängung – der Widerstand der Bewohner war beflügelt von Kreativität und Eigeninitiative. Den fröhlichen Aufbruch in die Meinungsvielfalt konnten alle Widrigkeiten nicht aufhalten. Der reich bebilderte Band widmet sich dem bewegten Schicksal eines Stadtteils, dem Aufbruch und Verfall, der allgegenwärtigen Lebendigkeit und Anziehungskraft der Äußeren Neustadt.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-705_JohannesKuehl" Johannes Kühl erlangte als loyaler Vermittler nonkonformer Kunst der einzigen öffentlichen Privatgalerie der DDR, der Kunstausstellung Kühl, internationale Anerkennung. Doch dass er in seiner ersten Profession selbst ein an der Dresdner Hochschule ausgebildeter Maler war, ist nur wenigen Kunstfreunden bekannt. Für die Übernahme des 1924 gegründeten väterlichen Unternehmens musste die eigene begonnene Karriere aufgegeben werden. Aus Anlass seines 100. Geburtstages gibt der Katalog erstmals einen umfangreicheren Einblick in das Œuvre; das zwischen 1938 und 1964 vom Spätimpressionismus bis zum Informel entstand und seine eigenständige Handschrift in der Tradition der Dresdner Malschule zeigt. Auf 84 Seiten wird mit einem Vorwort der Tochter des Künstlers, einem Textbeitrag von dem Kunstwissenschaftler Dr. Paul Kaiser, einer ausführlichen Biografie sowie mit zahlreichen Abbildungen eine anschauliche Hommage erstellt.
Der Pfaffl Zweigelt Sandstein ist ein vollmundiger österreichischer Rotwein mit Noten von Kirschen, Brombeeren und Gewürzen. Er ist vollmundig und fruchtig, mit feinen Tanninen und einem eleganten Abgang.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-716_IngolfThiel" Um 1980 zählte Ingolf Thiel (1943–1985) zu den innovativsten Fotografen in Deutschland. Darüber hinaus war er Modedesigner, Bühnenbildner, Schauspieler, Performer sowie Balletttänzer und scheint die ungeheure Dynamik des Punk in einer Person aufgesogen zu haben. Das genreübergreifende, die Grenzen von High und Low verwischende Experimentieren und der intensive Austausch zwischen den Akteuren waren kennzeichnend für die künstlerische Alternativszene um 1980. Die gleichzeitig stattfindenden Entwicklungen in Kunst, Film, Performance, Mode und Design beeinflussten sich gegenseitig. Und mittendrin: Ingolf Thiel. Als Fotograf lebte er von Aufträgen für Industrie und Modeunternehmen. So erschienen seine Fotografien in Elle, Gala, Linea Italiana, Nora oder Playboy. Parallel und mit zunehmendem Erfolg entstanden immer auch freie Arbeiten. Bis Ende der 70er Jahre setzte Thiel seine Ideen bevorzugt mittels Fotomontage um. Danach änderte sich sein Zugang zu den Motiven, und seine Arbeiten wurden gewissermaßen fotografischer. Visuell beeinflusst von der New-Wave-Szene, die ihn 1979 in New York in den Bann gezogen hatte, entwickelte er konzeptionelle Serien in klassischem Schwarzweiß. Die Bildmanipulation durch Montage wird abgelöst durch exakte, unterkühlte Inszenierungen. Die melancholisch-romantische, desillusionierte Stimmung der No-Future-Generation wird schließlich zur bestimmenden Grundierung seiner Motive: Schönheit mit Widerhaken.
Der fotografische Nachlass von Heinrich und Thea Weskamp in der Deutschen Fotothek bildet den Ausgangspunkt für eine vergleichende Untersuchung der Bildpublizistik zum Thema Arbeit im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit der BRD. Das Fotografenpaar arbeitete zwischen 1930 und 1960 für verschiedene illustrierte Zeitschriften. Mit ihren Bildern speisten sie den für die nationalsozialistische Ideologie zentralen Topos der »Deutschen Arbeit«. Mit der Frage nach dessen Fortleben in den Bild- und Mediendiskursen der Nachkriegszeit widmet sich der Band einem Desiderat der fotohistorischen Forschung. Anhand der drei Bereiche Landwirtschaft, Industrie und Hauswirtschaft analysiert die Autorin die Fotografien der Weskamps in ihren medialen und gesellschaftlichen Kontexten und zeigt dabei Kontinuitäten sowie Brüche in den (visuellen) Leitbildern von Arbeit auf. Die Publikation leistet zugleich eine erste kritische Aufarbeitung des fotografischen Nachlasses von Heinrich und Thea Weskamp sowie ihrer Netzwerke und Arbeitsweisen und verweist auf das Potenzial für weiterführende Forschungen.
With effortless provocation, Duchamp created works beyond the known genres. Art, to his mind, was to transcend the superficially visible. Duchamp turned everyday objects into art; playing chess became a form of mental drawing, and with Rose Sélavy he created his female alter ego. The volume shows works from the Duchamp collection at Schwerin: caricatures that are groundbreaking for his handling of image and language; the cosmos of the "Big Glass", in which he constructed the view of an actually invisible, multi-dimensional world; graphics, objects and the notes related to the "Green Box", which give insight into the complexity of his intellectual world; readymades, whose bewildering titles inspire the viewer's imagination to see the impossible. Selected works enter into a dialog with works by John Cage, Marcel Broothaers, Nam June Paik, Ben Vautier, AK Dolven, and Werner Reiterer, and make visible Duchamp's power, which continues to be inspiring to this day.
Blick ins Buch >> https://verlag.sandstein.de/reader/422-52_HistorischePutze Der Putz ist das 'Kleid des Hauses'. Dieser Band stellt seine unterschiedlichen Erscheinungsformen vor, wie sie im Laufe der Jahrhunderte, vorrangig im mitteldeutschen Raum, zu finden sind. Zur Bewahrung der Kultur des Putzes als wesentliches Detail unserer gebauten Umwelt bedarf es geübter und qualitätsbewusster Handwerker. An sie richtet sich das Buch zuerst, indem es versucht, eine Anleitung zur Neuherstellung der verschiedenen Putzarten zu geben. Die beiden Autoren, Maurermeister Hans Albrecht Gasch und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Glaser, haben im Laufe ihres Berufslebens der authentischen Wiederherstellung historischer Putze immer wieder große Aufmerksamkeit gewidmet.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-855_BoeseBlumen" Böse Blumen – der Name ist angelehnt an das lyrische Hauptwerk Les Fleurs du Mal vom großen französischen Dichter und Wegbereiter der Moderne Charles Baudelaire, das bis heute einen bedeutenden Platz in der europäischen Literaturgeschichte einnimmt und über 100 Gedichte umfasst. »Böse« können Blumen nicht sein, aber im folgenden Surrealismus können sie als Teil einer neuen Ästhetik Ideen des Bösen, des Verbotenen und auch des Erotischen evozieren; das Schöne kann hier auch hässlich sein, bizarr und unbekannt. Das Buch geht den Fragen der menschlichen Abgründe nach, der Verzweiflung an der Welt, Schönheitsidealen und der Hoffnung, die die Fleurs du Mal in einer kapitalistischen Welt in ihrem zyklischen Werden und Vergehen symbolisieren.
Sandstein Kultur Die regionalhistorischen Ausstellungen
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-877_FreitalRegionalhistorie" Direkt vor den Toren Dresdens befindet sich das einstige Rittergut Schloss Burgk. In bester Lage beherbergt es mit den Städtischen Sammlungen Freital ein museales Kleinod, dessen Bedeutung und Strahlkraft weit über die Freitaler Stadtgrenze hinausreicht. Mit den Sammlungen der Kunst- und Industriegeschichte, den Präsentationen zu Geologie und der 500-jährigen Entwicklung des Steinkohlenbergbaus im Döhlener Becken sowie einem Besucherbergwerk und einem Technikgarten gehört der Museumskomplex zu den größeren nichtstaatlichen Museen Sachsens. Im Jahr 1924 wurde das damalige »Städtische Heimatmuseum Freital« eröffnet und feierte 2024 seinen 100. Geburtstag. Direkt im einstigen Herrenhaus befinden sich heute die Ausstellungen zur Regionalgeschichte und zum frühen Steinkohlenbergbau. Sie berichten vom Wandel der Region und von der Entwicklung des Weißeritztals vom einst berühmtesten romantischen Tal Europas zur industriellen Arbeiterstadt. Dabei werden die Industrialisierung des Plauenschen Grundes, die Stadtgründung 1921 und die Stadtentwicklung bis zur Wendezeit 1989/90 nachgezeichnet.
Mit dem Schaufler Lab@TU Dresden schaffen die TU Dresden und The Schaufler Foundation ein lebendiges und spannendes Forum für einen zukunftsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. 2021 setzte sich der Künstler Anton Ginzburg (geb. 1974 in St. Petersburg, lebt in New York) im Rahmen der Schaufler Residency@TU Dresden mit Konzepten von Kreativität und kultureller Arbeit im historischen Kontext auseinander, wobei Künstliche Intelligenz vornehmlich als übergeordnetes gesellschaftliches Narrativ zwischen Utopie und Disruption fungierte. So sind seine Werke beseelt von dem Geist maschineller Teilhabe, die sich auch in der Öffentlichkeit immer mehr in die Prozesse ihrer Organisation einschreibt und diese verändert.
Sandstein zum Überziehen. Die Farbe erinnert an italienische Stadtpaläste im Sonnenlicht. Kein Wunder: Das Garn stammt aus Italien. Gestrickt wird daraus ein Stöffchen für ein Sakko, das mit sommerlicher Leichtigkeit konfektioniert wird. Baumwolle und Leinen sorgen für atmungsaktives Tragegefühl, die feine Struktur ähnelt einer Natursteinfassade: matt, dezent rau, mit Tiefe und Charakter. Passt zu Jeans genauso wie zu leichten Stoffhosen und lässt sich vielseitig kombinieren.