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Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Tschechien zu lieben A1053663839
Tschechien ist das vielleicht schönste Reiseziel in unserer Nachbarschaft. Wer einmal das Goldene Prag gesehen, böhmisches Bier gekostet und sich von der Anmut der Landschaft hat verzaubern lassen, wird sich unsterblich in dieses Land verlieben. In »111 Gründe, Tschechien zu lieben« gibt Christoph Amthor einen einfühlsamen Blick auf die bekannten und unbekannten Seiten dieses Landes, das einfach liebenswert, aber oft auch geheimnisvoll und verrückt ist. In 111 Kapiteln stellt der langjährige Tschechien-Kenner seine ganz persönlichen Gründe vor, warum es sich lohnt, dieses märchenhafte Land genauer zu betrachten. Eine Fülle von erstaunlichen und kuriosen Details lässt keinen Zweifel daran, dass es hier mehr zu entdecken gibt als nur Knödel und Bier. Und wie könnte man auch anders über Tschechien erzählen als mit einer guten Portion böhmischen Humors!
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Wales zu lieben A1052767363
Englands wilde, unbekannte Schwester: Wales ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Land, über das man unbedingt mehr erfahren sollte! Wales ist ein Land der großen Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Dabei versucht es eigentlich gar nicht, diese Geheimnisse sorgsam zu verstecken. Das Land ist nur so leicht zu übersehen, jedenfalls von Deutschland aus, denn es verkriecht sich hinter dem viel größeren und mächtigeren England und der Irischen See. Wales ist zudem nicht besonders groß. An der schmalsten Stelle ist es an die 97 km breit, der Länge nach dagegen kommt es auf stolze 225 km. Zu Fuß würde man für die Querstrecke 16 Stunden brauchen, und für den Längsweg an die 60. Aber das will man ja nicht, denn einerseits geht es gar nicht so schnell, überall stehen schließlich Berge im Weg. Und andererseits will man ja in der wunderschönen Landschaft verweilen, in urigen Kneipen herumsitzen und die walisische Kultur genießen. Die Autoren Gabriele Haefs und Bill McCann laden den Leser ein auf eine Reise durch das Land der Drachen, Druiden und Daffodils und gehen der Frage nach, was typisch walisisch ist. DAS THEMA Für viele Deutsche ist Wales ein unbekanntes Land – nur einige vage Bilder sind gespeichert. Einerseits heruntergekommene Zechensiedlungen, die genauso gut im Kohlenpott liegen könnten, wenn im Hintergrund nicht die nebelverhangenen Berge wären. Andererseits Tom Jones in Leopardenunterhose – wir sehen schon, Wales ist ein Land gewaltiger Gegensätze. Dann gibt es noch die Sprache, und kaum ein Reisebericht über Wales kommt ohne einen Verweis auf die »unaussprechlichen« Ortsnamen aus. Alles gelogen! Die walisische Sprache (die eigentlich Kymrisch heißt, und warum das so ist, wird in diesem Buch erklärt) ist nicht nur wunderbar klangvoll, sondern auch gar nicht unaussprechlich, und natürlich bringen wir einen Schnellkurs. Bekannt ist schließlich noch der Prinz von Wales, der auf Kymrisch kein Prinz ist, sondern, viel schöner, ein Häuptling. Und das Nationalgericht heißt Lobsgaws, hat aber rein gar nichts mit dem Hamburger Labskaus zu tun! EINIGE GRÜNDE Weil Wales so eine schöne Sprache hat. Weil es nirgendwo so schöne Ortsnamen gibt wie in Wales. Weil es in Wales wunderbare Kneipen gibt. Weil in Wales die Liebe durch den Löffel geht. Weil es in Wales das beste italienische Eis gibt. Weil Literatur aus Wales die Weltliteratur beeinflusst hat. Weil man noch heute auf König Artus’ Spuren wandern kann. Weil Wales die wahre Heimat der Druiden war. Weil es in Wales nicht nur uralte Bäume gibt, sondern sogar versunkene Wälder. Weil Wales das Land der Drachen ist. Weil man in Wales noch immer Schätze suchen kann. Weil Wales Wikingerland ist. Weil sogar römische Kaiser aus Wales kamen. Weil man in Wales so viel schöner pilgern kann als auf dem Jakobsweg. Weil Wales überhaupt ein perfektes Land zum Wandern ist. Weil walisische Politiker die Welt verändert haben. Weil die rote Fahne erstmals in Wales geweht hat. Weil die Ladies of Llangollen in ganz Europa berühmt waren. Weil walisische Schafe so schöne Namen haben. Weil das walisische Rumpelstilzchen eine Hexe ist.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Argentinien zu lieben A1053663457
Argentinien lädt ein zum Überfluss – landschaftlich, kulturell und kulinarisch. In Argentinien ist alles groß und weit, zwischen tropischen Regenwäldern, einsamen Stränden, Bergen, türkisblauen Seen, Steppe und imposanten Gletschern sind dem Abenteuergeist keine Grenzen gesetzt. In Sachen Gelassenheit können wir von den Argentiniern lernen: Obwohl das Land der Gauchos und des Tangos durch wiederkehrende Wirtschaftskrisen in den Medien oft für Aufsehen sorgt, bleiben die Argentinier ruhig, denn sie wissen, dass auf schlechte Zeiten gute folgen. Die aktuelle Situation erörtert man mit ihnen am besten bei einem Glas Malbec beim Asado, dem typischen Grillfest. Dieses Buch ist nicht nur eine faszinierende Reise durch das Land Evitas, Maradonas und Che Guevaras, sondern bietet mit Humor und Augenzwinkern zudem spannende Einblicke in den argentinischen Alltag, erweckt Tote zum Leben, erzählt von mystischen Sehnsuchtsorten und zeigt die Eigenheiten des »Europas Südamerikas«, das so europäisch gar nicht ist.
Schwarzkopf & Schwarzkopf Media Keine Angst in Andersrum A1048115393
In ihrem ersten Kinderbuch stellt Olivia Jones anschaulich dar, dass es noch andere Beziehungsmodelle als »Mann und Frau« gibt – und dass Vielfalt etwas Wunderbares ist! »Dieses Buch ist mir eine Herzensangelegenheit!« Olivia Jones Das Leben ist nicht nur rosa-blau! Niemand weiß das besser als Olivia Jones. Als »Oliver« im beschaulichen Springe geboren, hatte Olivia schon in der Schulzeit erste Travestie-Auftritte – zum Leidwesen von Familie und Lehrern. Auch zur Bundeswehr-Musterung erschien sie im »Fummel«. Auf die Fangfrage, auf welche Toilette sie denn gehe, für Männer oder Frauen, antwortete sie: »Immer dahin, wo gerade mehr los ist!« Heute ist Olivia eine Ikone, ein schriller, aber überaus erfolgreicher Paradiesvogel. Auf die Idee, ein Kinderbuch zum Thema Homosexualität zu schreiben, kam sie, weil sie selbst ihr ganzes Leben lang von Vorurteilen begleitet worden ist und weiß, dass das Rollenverhalten schon im Kindergarten geprägt, Aufklärung aber erst viel später in der Schule betrieben wird. »Zu spät, denn die Vorurteile sitzen dann meist schon fest.« Die Geschichte? Der siebenjährige Tom hat aus der Schule ein neues Schimpfwort mit nach Hause gebracht. »Schwul«. Er führt auch gleich aus, was er vom Kevin gelernt hat, dass es nämlich »unnatürlich« ist, wenn ein Mann einen Mann liebt. Um Tom und seiner kleinen Schwester verständlich zu machen, dass niemand dafür verachtet werden sollte, wen er liebt, regt ihr Vater ein Gedankenspiel an: »Stellt euch doch mal vor, es wäre andersrum …« – Im Land Andersrum lieben Männer Männer und Frauen Frauen. Eigentlich. Doch eines Tages verliebt sich ein Mann in eine Frau. Und dann wird es ganz schön kompliziert, denn die Andersrummer finden das total unnatürlich! Mit viel Witz bricht »Keine Angst in Andersrum« überkommene Rollenbilder und Vorurteile gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf, »ohne dabei unnötig auf Fragen der Sexualität oder sexueller Praktiken einzugehen. Schließlich geht es ja im Grunde gar nicht um Sex, sondern um Liebe und Lebensgestaltung«, wie Olivia Jones im Vorwort erklärt, das mit privaten Fotos ihres eigenen ungewöhnlichen Werdegangs angereichert ist. Ein (regenbogen-)buntes Bilderbuch und kindgerechtes Plädoyer für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander!
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Schweden zu lieben A1039774031
Schweden – Land der Volvos, Elche und Zimtschnecken. Hier oben im Norden, wo die Welt noch in Ordnung ist, wo die Sonne im Sommer rund um die Uhr scheint, wo die Menschen in Postkartenhäusern wohnen und der Schnaps vom Staat verkauft wird, lebt es sich in einem ganz eigenen Takt. Hier, an der Außenkante Europas, sind die Wälder noch intakt und das Gesundheitssystem nicht mehr so ganz. Die Menschen lieben und pflegen ihre eigene Kultur und schauen eher im Vorbeigehen auf das Europa jenseits der Ostsee. In Schweden lebt man mit den Jahreszeiten, feiert Feste, die noch aus der Wikingerzeit stammen, und pflegt Bräuche, an deren Ursprung sich niemand mehr so richtig erinnern kann. Es ist ein Land, nach dem sich viele sehnen, aber das nur wenige wirklich verstehen. Es gibt viele Gründe, Schweden zu lieben. 111 davon stehen in diesem Buch.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Sylt zu lieben A1043469055
Sylt ist die wohl berühmteste Insel Deutschlands. Und die schönste sowieso – und zwar der Welt. Warum das so ist, verrät Claudia Welkisch anhand 111 guter Gründe. Einer davon ist die Vielfalt der Insel, die von ihren Gegensätzen lebt und jeden mit offenen Armen empfängt: Ob Hobby-Ornithologen oder Luxus-Urlauber, ob Familien, Rentner oder Studenten, ob Nordic Walker oder Porsche-Fahrer. Auf Sylt findet jeder das, was er sucht. Das Buch nimmt den Leser mit zu ganz besonderen Plätzen und stellt außergewöhnliche Insel-Menschen vor. Außerdem beschreibt es die liebenswürdigen Eigenheiten der Insulaner sowie deren kulinarische Köstlichkeiten und teils skurrile Bräuche. Nach der Lektüre weiß der Leser, wie Sylt wirklich ist und dass er ganz schnell dorthin muss, um einen 112. Grund zu entdecken. Oder noch viele weitere. Denn Gründe, Sylt zu lieben, gibt es wie Sand am Meer. Ein Buch für alle, die Sylt nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen entdecken wollen. EINIGE GRÜNDE Weil man auf Sylt in fast 50 Metern Höhe »Ja« sagen kann. Weil die Insel vergänglich ist. Weil das Märchen »Vom Tellerwäscher zum Millionär« hier wahr werden kann. Weil auf Sylt nicht alles schön ist. Weil man hier nicht nur als Polizist, Pastor oder Parkplatzwächter arbeiten kann. Weil man auf Sylt keinen Fernseher braucht. Weil man im Urlaub eine Fremdsprache lernen kann. Weil eine der berühmtesten Sylterinnen über 200 Kilo wiegt und einen Männernamen hat. Weil Gelb auf der Insel die Modefarbe schlechthin ist. Weil Silvester auf der Insel eine Reise in die Vergangenheit ist. Weil es auf Sylt die kleinste Molkerei Deutschlands gibt. Weil es eben doch eine zweite Chance für einen ersten Eindruck gibt. Weil Sylt nicht nur teuer kann. Weil Sylt das schönste Fotomotiv der Welt ist. Weil hier jeder findet, was er sucht. Weil auch Punker die Insel lieben. Weil man auf Sylt gerne Maut zahlt. Weil das vor uns schon andere getan haben. Weil es hier eine Luxus-Version des Ballermanns gibt. Weil es mehr als 111 gute Gründe dafür gibt. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Jetzt mit Farbteil!
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Irland zu lieben A1043469039
Was fasziniert uns an Irland? Irland ist anders. Anders als Deutschland, anders als das kontinentale Europa, und auch deutlich anders als das Image, das die Grüne Insel im deutschsprachigen Europa genießt. Anders im Sinne von erkenntnisfördernd: Wer sein Leben lang auf der rechten Straßenseite gefahren ist, wird das Linksfahren als Herausforderung, als Bereicherung oder aber als Zumutung betrachten. Wer deutsche Direktheit gewohnt ist, wird sich angesichts der freundlich-positiven irischen Umgangsformen schulen – oder scheitern. Und wer Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und absolute Präzision zu seinen Tugenden zählt, wird sich ändern – oder wieder gehen. So vieles ist anders als das, was wir in Mitteleuropa kennen: die Farben, die Geräusche, das Wetter, das Essen, die Arbeit, die Freizeit, ja selbst das Bier – und das alles nur zwei Flugstunden von München, Basel, Frankfurt oder Wien entfernt. Willkommen in Irland! EINIGE GRÜNDE Weil es in Irland noch Orte mit Geheimnissen gibt. Weil in Irland die Tasse Tee die Lösung für (fast) alles ist. Weil die Iren den Tod in Ehren halten und die Toten feiern. Weil man in das »Traumland Irland« einfach umziehen kann. Weil der Aberglaube in Irland selbst Auto-Kennzeichen ändert. Weil ein Ire dem 16. Juni ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Weil Irland die meisten und schönsten Steinkreise der Welt hat. Weil die Iren die besten Verlierer der Welt sind. Weil das ländliche Irland ein kleiner Raum der Freiheit ist. Weil man in Irland hervorragend Delfine und Wale beobachten kann. Weil Irland die perfekte Filmkulisse ist. Weil die Zahl der Grün-Schattierungen noch immer ein Rätsel ist. Weil Schlossruinen höchst interessante Geschichten erzählen. Weil die irische Mythologie die Bäume in Ehren hält. Weil Irland nicht Dublin und Dublin nicht Irland ist. Weil bei irischen Männlichkeitsritualen kaum Blut fließt. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Jetzt mit Farbteil!
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Georgien zu lieben A1053663752
Georgien ist ein ungemein facettenreiches und vielgestaltiges Land am Kaukasus. Jörg Martin Dauscher liefert Anekdoten, persönliche Geschichten, historische Fakten und praktische Tipps, um das Sehnsuchtsland Georgien eindringlich und umfassend darzustellen. Seine Liebeserklärung führt in Dörfer, in das Bergland sowie in die lebendige Hauptstadt Tiflis und umfasst alle vier Jahreszeiten. Der Autor unternimmt Streifzüge durch verschiedene Landesgegenden und berichtet vom Frauenraub in Swanetien, von den hundert Arten Regen in Adscharien und den heiß glühenden Sommern Kachetiens. Die georgische Küche wird erläutert, die Weinbereitung und das eigentümliche Verkehrswesen. Wer Georgien noch nicht kennt, dem wird das Land durch die Lektüre vertraut und liebenswert erscheinen. Wer schon einmal dort war, wird Bekanntes wiederfinden und bislang Unverständliches erklärt bekommen. Wer noch nicht in Georgien war, wird hinreisen, wer Georgien schon kennt, wird wiederkommen wollen!
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Sachsen zu lieben A1036561508
Den Typ Ostdeutschen gibt es nicht, es gibt den Sachsen. Kein anderes der neuen Länder muss für so viele Klischees herhalten. Niemand sonst sieht seine freie Meinungsäußerung so oft verlacht: Den proletarischen Berliner Dialekt finden alle süß, das Sächsische zum Wegschmeißen. Geht ja nicht anders, im Ursprungsland des Trabis. Kein Witz ist aber, dass Deutschland wegen der Sachsen so dicht dran ist am Status Land der Dichter und Denker. Und Künstler und Ingenieure. Und Reformatoren. Dass Deutschland überhaupt wieder dicht an sich dran ist statt geteilt. Zum Dank macht der Rest der Republik nach Sachsen rüber, um sich auf den Weihnachtsmärkten mit erzgebirgischen Schwibbögen und Dresdner Stollen einzudecken. Im Freistaat reagiert man professionell gelassen, die Sachsen wissen aus eigener Erfahrung, dass der Glaube Berge versetzt. Falls das mal wieder dauert: Aufs Nachhelfen verstehen sie sich außerdem. Dieses Buch gibt auch Nachhilfe, Sachsen-Nachhilfe. Allen, die es dorthinzieht.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, die Schweiz zu lieben A1053664154
8,4 Millionen Schweizer leben auf einer Fläche von 41.285 Quadratkilometern. Die Schweiz, ein kleines Land. Dafür stellt es Höhen- und Größenrekorde auf: Im Kanton Wallis liegt die Hälfte der Viertausender der Alpen. Der berühmteste Berg, das Matterhorn, die steilste Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus und der längste Gletscher der Alpen – alle liegen in der Schweiz. Vor allem aber stellt die Schweiz Rekorde in Vielfältigkeit auf. Wer nur zum Skifahren, zur Basler Fasnacht oder aufs Jungfraujoch fährt – wogegen nichts zu sagen ist –; verpasst viele Facetten dieses abwechslungsreichen Landes. Gehe ich mir eine Uhr kaufen oder genieße ich die magische Atmosphäre des Genfer Sees? Wandere ich auf dem Murmeltier-Lehrpfad oder fahre aufs Jungfraujoch? Erklettere ich einen Viertausender oder liege ich lieber unter Palmen? Sehe ich mir an, wie Kühe in der Arena kämpfen oder was ein Schneemann vom kommenden Sommer hält? Folge ich Albert Einsteins Spuren oder gehe ich gleich zur Raclette? Alles ist möglich.
Schwarzkopf Haarfarbe Schwarzkopf Igora Royal 0-11 60ml
Schwarzkopf Igora Royal 60ml Die Schwarzkopf Igora Royal-Linie ist eine der Top-Haarfarben von Schwarzkopf! Der Igora Royal steht für unübertroffene Farberhaltung, kompromisslose Deckkraft &, Echte Farben in High Definition. Diese Haarfarben wurden für und von Coloristen entwickelt und das erkennt man an allem. Entscheiden Sie sich für großartige Qualität und maximale Farbleistung mit Schwarzkopf Igora Royal! Die permanenten Haarfarben von Schwarzkopf Igora Royal wurden entwickelt, um den hohen Anforderungen jedes Friseursalons gerecht zu werden. Auch die Philosophie von Igora Royal zielt darauf ab, die perfekte Farbe zu kreieren. Mit den Igora Royal-Linien möchte Schwarzkopf das Beste noch besser machen. Diese Haarfärbung wird mit Farbpigmenten der High-Definition-Technologie für klarste Farbrichtung, Intensität und maximale Deckkraft verarbeitet. Der Schwarzkopf Igora Royal deckt bis zu 100 % weißes Haar ab! Darüber hinaus sorgt die Haarfarbe für eine gleichmäßige Verteilung der Farbe, auch bei porösem Haar. Die Lipide im Haarfärbemittel sorgen für eine Verbesserung der Pigmentpenetration. Zudem sorgen sie durch den Verschluss der Haaroberfläche für eine längere Farberhaltung. Die Igora Royal Tuben sind in vielen Farben erhältlich und somit kann jeder Stylist und Friseur seiner Kreativität freien Lauf lassen und Freude daran haben, wunderschöne und intensive Farben zu kreieren! Eigenschaften Schwarzkopf Igora Royal * Deckt bis zu 100 % weißes Haar ab * Langlebig &, ultimative Farbbeständigkeit * Glättet sogar poröses Haar * Atemberaubende Farbintensität * Bietet die hellsten leuchtenden Farbtöne * Inhalt: 60 ml Gebrauchsanweisung Schwarzkopf Igora Royal ist ein professionelles Produkt. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage vor der Anwendung.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, den FC Arsenal zu lieben
Einen Verein zu lieben, der es als einziger vollbracht hat, eine Saison ohne Niederlage zu absolvieren, sollte nicht schwer sein. An einem Verein, der Spieler wie Thierry Henry, Dennis Bergkamp und Tony Adams hervorgebracht hat, führt einfach kein Weg vorbei. Arsenal gelang es als erstem englischen Team, Real Madrid im Bernabéu-Stadion zu bezwingen. Ohne Arsenal gäbe es den Strafraum-Halbkreis und den zweiten Schiedsrichter nicht. Arsène Wengers One-Touch-Fußball ist besser als Tiki-Taka. Wer sich in London einmal verloren fühlt, der schaut einfach auf die Tube Map und steigt dort aus, wo er hingehört, an der gleichnamigen Arsenal-Station. Arsenal ist nicht durch Scheich-Geld künstlich geschaffen. Arsenal ist Tradition pur. Hier trinkt der Richter neben dem Bauarbeiter sein Pint, hier lebt und leidet man mit, hier teilt man die Leidenschaft für den Verein mit royaler Prominenz, und zwar Queen Elizabeth persönlich. Arsenal gewinnt Meisterschaften auch einmal mit einer Tordifferenz von 0,099. EINIGE GRÜNDE Weil Arsenal eine Saison ungeschlagen blieb. Weil Arsenal eine gleichnamige U-Bahn-Station hat. Weil Thierry Henry Rekordtorschütze ist. Weil man 1989 mit genau zwei Toren Differenz gewann. Weil man den Heimrekord gegen Tottenham hält. Weil Arsène Wenger der beste Trainer der Welt ist. Weil Dennis Bergkamp ein Fußballgott ist. Weil Arsenal es schaffte, eine 4:0-Halbzeitführung zu verspielen. Weil die Away Boyz die coolste Pub-Band sind. Weil die Queen Arsenal-Fan ist. Weil es nirgends bessere Pubs gibt. Weil man bei Arsenal Burger im Vorgarten verkauft. Weil London die geilste Stadt der Welt ist. Weil man bei Arsenal auch an Weihnachten spielt. Weil man bei Arsenal die deutsche Revolution angestoßen hat. Weil Jens Lehmann den einen Elfmeter in Villarreal hielt. Weil Arsenal seine Legenden in Bronze gießt. Weil Arsenal auch mal 8:2 in Manchester verliert. Weil Arsenal als erstes englisches Team im Bernabéu-Stadion gewann. Weil Herbert Chapman den modernen Fußball prägte. Weil Arsenal einmal quer durch die Stadt umzog. Weil Highbury Kult ist. Weil Arsenal einmal Dial Square hieß. Weil man Arsenal auch in Vietnam schaut. Weil Arsenal einmal 5:1 bei Inter Mailand gewann.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, den VfL Wolfsburg zu lieben
»Plastik-Club«, »Geldsackverein ohne Tradition« oder »Söldnerparadies« – häufig wird der VfL Wolfsburg mit wenig schmeichelhaften Vorurteilen überschüttet. Zeit, damit aufzuräumen. Spätestens seit dem Gewinn der Meisterschale 2009 ist klar: Der VfL ist die aufstrebende Kraft im deutschen Fußball. Stars wie Grafite, Diego, Džeko; Effenberg, Marcelinho, Petrow, Olić; Präger, Mandžukić; Helmes, Naldo, oder Sarpei bereicherten im VfL-Trikot die 1. Liga, neue Hoffnungsträger aus dem eigenen Nachwuchs wie Knoche und Arnold erobern sie im Sturm. Was häufig vergessen wird: Der Weg aus den Niederungen der Oberliga an die Spitze war lang und steinig. Den Arbeiterclub von der Aller zeichnet aber aus, sich selbst aus den schwierigsten Momenten herauszukämpfen und niemals aufzugeben. 111 GRÜNDE, DEN VFL WOLFSBURG ZU LIEBEN ist ein emotionaler Blick hinter das grüne Burgwappen auf der Brust des großartigsten Fußballvereins der Welt, mit Geschichten von den schwierigen Anfängen und Rückschlägen bis zu rauschenden Siegen und emotionalen Herzschlagfinals. EINIGE GRÜNDE Weil bei uns die Hacke Gottes gespielt hat. Weil wir die Nummer 10 der Herzen haben. Weil wir in einer Baracke geboren wurden. Weil uns Felix Magath zum Meister gemacht hat. Weil wir das beste Stürmerduo aller Zeiten hatten. Weil wir älter sind als der 1. FC Köln. Weil unsere Vereinsflagge einmal um die Welt getragen wurde. Weil wir einst um die Lizenz fürchten mussten. Weil wir seitdem nie wieder um die Lizenz fürchten mussten. Weil wir unabsteigbar sind. Weil uns Bernd Schuster erspart geblieben ist. Weil wir Fach und Strunz überstanden haben. Weil wir sogar englischen Trainern eine Chance geben. Weil wir dank Jürgen Klopp in der Bundesliga sind. Weil wir nicht nachtragend sind. Weil der VfL glücklich macht. Weil wir die härteste 2. Liga der Welt überstanden haben. Weil bei uns die Tickets bezahlbar sind. Weil man nicht nach Braunschweig muss. Weil wir besser sind als Hannover 95+1. Weil sogar unsere Frauen überragend kicken können. Weil »Chancentod« unser Held ist. Weil wir bei Auswärtsfahrten im Block nicht drängeln müssen. Weil uns Familie Ivanauskas mal kann. Weil wir von Geburt an Wölfe sind.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Rot-Weiß Erfurt zu lieben
Den Vorläufer des FC Rot-Weiß Erfurt gab es bereits 1895, er war einer der Mitbegründer des DFB, Gaumeister Thüringens und Mitteldeutscher Meister. In der ersten Hälfte der Fünfzigerjahre waren die Erfurter eine der besten Mannschaften der DDR, Pokalfinalist und zweimal Meister. Und danach? Zumeist Mittelmaß, Fahrstuhlmannschaft, aber immer mit Euphoriepotenzial. Sobald eine Mini-Siegesserie gestartet wurde, kamen die Zuschauer in Scharen, beim Spiel gegen den Thüringer Rivalen aus der verbotenen Stadt saß ein Teil der 35.000 sogar auf den Bäumen. Alle einte der Wunsch nach dem internationalem Fußball, dem Europacup! Und nach der Wende? Außer einem kurzen Intermezzo in der 2. Bundesliga 1991/92 sowie 2004/05 gibt es im Erfurter Steigerwaldstadion drittklassigen Fußball, leidenschaftlich und leidgeprüft. Aber die Fans des FC Rot-Weiß Erfurt sind ihrem Verein immer treu geblieben. Denn Gründe, diesen Verein zu lieben, gibt es genug – hier sind 111 davon! EINIGE GRÜNDE Weil man als echter Thüringer Fußballfan nicht Anhänger der Mannschaft aus der verbotenen Stadt sein kann. Weil wir knapp, aber erfolgreich um die charakterlose Bezeichnung FC Erfurt herumgekommen sind. Weil es der FC Rot-Weiß Erfurt geschafft hat, seinen Jahrhundertstürmer trotz großer Verlockungen aus der verbotenen Stadt zu halten. Weil die ostdeutschen Erfurter Amateure die hochgelobten Westprofis von Fortuna Düsseldorf mit 6:1 wegputzten. Weil es die Erfurter seit 1957 (!) nicht geschafft haben, in Aue zu gewinnen. Weil es trotz eines unbedeutenden Trägerbetriebes (heute Sponsor genannt) gelang, zwei Meisterschaften zu erringen. Weil der Erfurter Fußball für Jürgen Klopp ganz weit vorne liegt. Weil der Aufstieg 2004 mit einem Hackentor vom Fußballgott Ronny Hebestreit besiegelt wurde. Weil die Meckerer aus Block 5, die am liebsten nach zehn Minuten wieder nach Hause gehen wollen, bis zum Schluss bleiben und dann 14 Tage später wieder da sind. Weil es nur der FC Rot-Weiß Erfurt schafft, gegen einen auf acht Mann dezimierten Gegner beinahe noch den Ausgleich zu kassieren. Weil man als echter Thüringer Fußballfan nicht Anhänger der Mannschaft aus der verbotenen Stadt sein kann. Weil wir knapp, aber erfolgreich um die charakterlose Bezeichnung FC Erfurt herumgekommen sind. Weil es der FC Rot-Weiß Erfurt geschafft hat, seinen Jahrhundertstürmer trotz großer Verlockungen aus der verbotenen Stadt zu halten. Weil die ostdeutschen Erfurter Amateure die hochgelobten Westprofis von Fortuna Düsseldorf mit 6:1 wegputzten. Weil es die Erfurter seit 1957 (!) nicht geschafft haben, in Aue zu gewinnen. Weil es trotz eines unbedeutenden Trägerbetriebes (heute Sponsor genannt) gelang, zwei Meisterschaften zu erringen. Weil der Erfurter Fußball für Jürgen Klopp ganz weit vorne liegt. Weil der Aufstieg 2004 mit einem Hackentor vom Fußballgott Ronny Hebestreit besiegelt wurde. Weil die Meckerer aus Block 5, die am liebsten nach zehn Minuten wieder nach Hause gehen wollen, bis zum Schluss bleiben und dann 14 Tage später wieder da sind. Weil es nur der FC Rot-Weiß Erfurt schafft, gegen einen auf acht Mann dezimierten Gegner beinahe noch den Ausgleich zu kassieren.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, RB Leipzig zu lieben
RB Leipzig ist wohl der Verein im deutschen Fußball, der derzeit am meisten gehasst wird. Er wird aber auch geliebt, nämlich von seinen immer zahlreicher werdenden Fans. Was könnte es sein, was den Verein für sie derart anziehend macht? So reizvoll, dass ihre ehemals kleine Schar heute Zuschauerrekorde bricht. 111 GRÜNDE, RB LEIPZIG ZU LIEBEN zeigt auf, was alles seit der Vereinsgründung im Jahr 2009 geschehen ist, welche Highlights es gab und welche Wegmarken gesetzt wurden. Das Buch berichtet von Höhen und Tiefen, präsentiert wichtige Ereignisse und Charaktere der kurzen, aber bunten Geschichte des Vereins. RB Leipzig klopft mit aller Macht an die Tür zum Spitzenfußball und hat Ambitionen, dort nicht nur mitzuspielen, sondern Titel und Erfolge nach Leipzig zu holen. 111 GRÜNDE, RB LEIPZIG ZU LIEBEN zeigt, dass dies nur funktioniert, weil der Verein mehr ist als der von außen sichtbare große Sponsor. EINIGE GRÜNDE Weil wir die rasanteste Entwicklung im deutschen Fußball erfahren. Weil man hier perfekte Bedingungen für den Jugendfußball schafft. Weil Demut Teil des Jugendkonzeptes ist. Weil kaum eine Stadt im Fußball so viele Rückschläge hinnehmen musste wie Leipzig. Weil ein Stadtduell für eine Rekordkulisse sorgte. Weil der Ostfußball RB Leipzig verdient hat. Weil auch Freikarten kein Teufelswerk sind. Weil Red Bull uns nicht nur Flügel verleiht, sondern auch einen Plan hat. Weil wir mehr wollen, als nur zu gewinnen. Weil hochprofessionelle Strukturen im Fußball keinesfalls selbstverständlich sind. Weil der Verein die große Fußballwelt nach Leipzig bringt. Weil sich der Verein seiner sozialen Verantwortung bewusst ist. Weil ein Pokalspiel Deutschland aufhorchen ließ. Weil niemand vor uns den Durchmarsch durch die 3. Liga schaffte. Weil der Umbruch schmerzlich, aber notwendig war.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Hannover 96 zu lieben
Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt – Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Mit elf Bonusgründen! Hannover 96 ist ein Verein für Genießer. Deutsche Meisterschaften am Fließband kann schließlich jeder abfeiern. Doch sich von Erfolglostrainer Schaaf mit einem Schnitt von 0,3 Punkten in die 2. Liga katapultieren zu lassen und sofort wie Phoenix wieder aufzusteigen, verrät den wahren Spezialisten. Bei uns ergibt 50+1 100, zumindest für einige; für andere 23 oder eine andere beliebige Zahl. Die Regeln der Mathematik werden in Hannover flexibel ausgelegt. Wo gibt es das sonst? Außerdem haben wir einige vielversprechende Talente, um die uns andere Vereine beneiden. Auch nach über 120 Jahren Vereinsgeschichte bleibt es an der Leine spannend. EINIGE GRÜNDE Weil 96 der erste wirkliche Zweitligist war, der 1992 den DFB-Pokal gewinnen konnte. Weil es 1954 auch ein »Wunder von Hannover« gab, als 96 völlig überraschend Deutscher Meister wurde. Weil 96er-»Eigengewächse« wie Gerald Asamoah, Per Mertesacker und Fabian Ernst die Fußballwelt erobert haben (und nur wenige sich daran erinnern). Weil Dieter Schatzschneider der Gerd Müller der zweiten Fußball-Bundesliga ist. Weil keine Fußballmannschaft so torreich und fulminant in die erste Liga zurückstürmte wie Hannover 96. Weil das »Wunder von Dortmund« im DFB-Pokal 1991 fast die Schande beim DFB-Pokal-Aus im Dezember 2012 wettmacht. Weil Hannover endlich wieder in Europa mitmischt. Weil keine Mannschaft so viele Trainerlegenden verschlissen hat wie 96. Weil nur wenigen ein Tor von der Mittellinie aus gelingt wie 1988 Siggi Reich. Weil der Tod Robert Enkes die ganze Fußballwelt für immer daran erinnern wird, dass Erfolg und Menschlichkeit zusammengehören. Weil der »Fever Pitch« direkt in Hannover zu Hause ist. Weil Jörg »Colt« Sievers immer die wichtigsten Bälle hielt, nicht nur 1992. Weil Jan Simak für immer unser größter Auf- und Absteiger bleiben wird. Weil wohl noch kein Verein zu Regionalligazeiten mit »Standing Ovations« und 42.000 Zuschauern so gefeiert wurde wie 96, als die Roten im DFB-Pokal gegen 1860 München siegten. Weil Carsten Linke der Fußballgott der zweiten Liga war. Weil Altin Lala mehr und länger läuft als jeder VW-Käfer. Weil der »Feldwebel« Fiffi Kronsbein immer auf der Lauer lag. Weil Hans Siemensmeyer unsere Fußball-Legende ist und auf WM-Pfaden ging. Weil Ralf Rangnick 96 nach langer Durstrecke zurück die die erste Liga katapultierte und als Profiverein aufstellte. Weil wir es dem ehemaligen Bürgermeister Herbert Schmalstieg verdanken, dass es 96 überhaupt noch gibt. Weil Werner Biskups Rasselbande so fulminant den Aufstieg schaffte. Weil wir mit unserer Jahrhundertelf sogar zu astrologischen Sternen greifen. Weil auch 96-Fans der Braunschweiger Eintracht mal dankbar sind – zum Beispiel beim Wunder von Wuppertal 1972.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, klassische Musik zu lieben
Klassische Musik: Das ist Zittern bei Schubert, Schmunzeln beim Streichquartett, Atemnot beim Fugenthema, Gänsehaut beim Pardon der Gräfin. Wir verstehen viel mehr von klassischer Musik, als wir glauben – sind wir doch ständig von ihr umgeben. Man muss gar nicht ins Sinfoniekonzert gehen. Allein in Werbung, Fahrstuhl und Kino kann man sich ihr nicht entziehen. Doch wann gelingt es der klassischen Musik, über Unterhaltung und Hintergrundberieselung hinauszugehen? Wie schafft es die Geigerin, dass man in einer Solosonate einen ganzen Roman zu erleben meint? Zwischen Madrigal und »Neuer Musik«, zwischen Gregorianik und Progressive Rock erstreckt sich ein Reich, in dem Jens Berger den Lesern Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps zeigt, Typisches, Abwegiges und nur scheinbar Nebensächliches. Dabei liefert er 111 Gründe, warum ein Leben ohne klassische Musik denkbar, aber sinnlos ist. DAS THEMA Klassische Musik: Das ist doch diese versteifte, elitäre Nische, die immer kleiner wird. Das hören alte Leute zur Entspannung. Weit gefehlt. Noch nie gab es so viel – und so viel spannende – klassische Musik wie heute. Das Publikum wird sogar jünger! Wie sollte es auch anders sein? Gibt es doch immer noch riesige, ungehobene Notenschätze in den Archiven und immer wieder neue Ideen und Wege, »alte Meister« wiederzubeleben. Dann sprechen sie plötzlich mit uns auf Augenhöhe und als Zeitgenossen und haben dabei Dinge zu sagen, die uns im Innersten treffen. Mit diesem Buch wendet sich Jens Berger an alle, die klassische Musik lieben, und an alle, die es noch nicht tun. Aus Hörer- und Musikersicht sowie aus fast allen Bereichen rund um die klassische Musik liefert er 111 Gründe für eine Liebeserklärung an verkannte Komponistengenies, eiskalte Konzertkirchen, emsige Archivmäuse und ungezügelte »Bühnentiere«. EINIGE GRÜNDE Weil Tenöre nicht von dieser Welt sind. Weil man einfach ein Herz für Bratscher haben muss. Weil 1930 so ein gutes Jahr war. Weil kein Superheld ohne Richard Strauss auskommt. Weil die Bratwurst nie besser schmeckt als in der Ring-Pause. Weil CD-Abteilungen ein Refugium für Sitzenbleiber sind. Weil man mal wieder den Hochzeitsfrack ausführen kann. Weil Mathematiker zu Bach aufschauen. Weil uns Wien nicht nur durch die Wiener Klassik mit Wienerischem beglückt. Weil man tagelang das gleiche Stück neu hören kann. Weil das Unverfügbare für Resonanz sorgt. Weil die Antwort meist lautet: Carlos Kleiber. Weil sich vier intelligente Menschen geistreich unterhalten können, ohne ein Wort zu sagen. Weil man auch als Atheist an Bach glauben kann. Weil man mit Mozart klüger wird – oder das zumindest glaubt. Weil man ein besserer Mensch wird – oder sich zumindest nach manchen Stücken so fühlt. Weil man Passanten aus dem Cabrio ungestraft beschallen darf.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Dynamo Dresden zu lieben
Die SG Dynamo Dresden ist ein Verein, den man einfach lieben muss. Im Gegensatz zu anderen Vereinen, die bereits im März ihre bis Mai aufgetragenen Saisonaufgaben beenden und dann halt neue Rekorde aufstellen müssen, um das Fußvolk zu erfreuen, weiß man bei uns nie, ob das aktuelle Spieljahr aufgrund von ständigen finanziellen Engpässen vielleicht auch gleich das letzte sein wird. Unser Geld, das wir nicht haben, geben wir denen, die es gar nicht so dringend brauchen! In unserer glanzvollen Geschichte haben wir viele verschiedene Ligen kennengelernt. Wir haben Pokale in die Höhe gestemmt und sind durch die Hölle gegangen. Wir haben uns mit den besten Mannschaften Europas gemessen und gegen Dresdner Stadtteilvereine verloren. Man hat uns den DFB-Pokal genommen, wir haben den FDGB-Pokal reaktiviert. Wir waren mehrfach klinisch tot und sind doch immer wieder aufgestanden. Man schreibt uns immer wieder ab, aber wir kehren zurück! Wir sind 61 Jahre alt und noch kein bisschen weise. Wir sind die SG Dynamo Dresden! EINIGE GRÜNDE Weil wir die erste Mannschaft waren, die in einem Pflichtspiel in der neuen Münchner Arena gewonnen hat. Weil wir am größten Fußballspiel aller Zeiten teilgenommen haben. Weil wir 2006 Absteiger der Herzen waren. Weil wir die größte Blockfahne Deutschlands unser Eigen nennen. Weil wir bewiesen haben, dass die Geschichte mit den elf Freunden kein Märchen sein muss. Weil wir zweistellig gewinnen können. Weil die Fans auch nach Mitternacht alles für Dynamo geben. Weil alles eine Schlagzeile wird, was mit Dynamo zu tun hat. Weil wir für Sensationen sorgen können. Weil Marek Penksa in seiner Dresdner Zeit die im-PO-santeste Gelbe Karte erhalten hat. Weil der K-Block immer ein Erlebnis ist. Weil unser Verein bereits mit drei Monaten erstmals Meister der DDR-Oberliga war. Weil wir immer mal wieder gern an uns selbst scheitern. Weil unser ehemaliger Hauptgeschäftsführer Volkmar Köster im Herbst 2005 auch nur ein Mensch war. Weil unser Skandalpräsident Otto auch im Knast noch über dem Stadion präsent war. Weil wir im laufenden Spielbetrieb unser Stadion um 20 Meter verschoben haben. Weil der allererste Drittligatorschütze ein Dresdner ist. Weil das KICKER-Sonderjahresheft jahrelang Torsten Gütschow missachtet hat. Weil sich Dynamo und der DFB eigentlich ganz lieb haben. Weil uns Punktabzüge nicht aufhalten können.
Schwarzkopf & Schwarzkopf 111 Gründe, Tischtennis zu lieben
Tischtennis ist eine olympische Hochleistungssportart mit muskelbepackten Ausnahmeathleten. Außerdem ist es mit über 600.000 aktiven Mitgliedern eine der größten Vereinssportarten in Deutschland und seit Jahrzehnten über die ganze Welt verteilt eine der populärsten Wettkampfsportarten überhaupt. Tischtennis ist aber auch ein gerade immer beliebter werdendes Freizeitvergnügen – beim Drink in Bars und in Parks, zur Entspannung auf Schulhöfen und gar in Büros. Tischtennis ist dieser Tage so modern und hip, wie es schon seit Langem nicht mehr war. Es gibt wohl niemanden, der Ball und Schläger nicht schon irgendwann mal zu irgendeinem Anlass in der Hand gehalten hat. Kurzum: Tischtennis ist für jeden etwas – und für jeden etwas anderes. Und vor allem: Für fast alle, die es einmal probiert haben, ist Tischtennis etwas ziemlich Besonderes. Und sei es, weil sie als Teenager ihren ersten Kuss auf der Tischtennisplatte auf dem Schulhof bekommen haben. Mit einem Vorwort von Dimitrij Ovtcharov.
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