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Schwarzkopf & Schwarzkopf Das HSV-Mutmachbuch A1051177749
Philosophie, sie steht am Anfang, Ja, das leuchtet ein. Romane, Krimis sind der Anhang, Sie erzeugen Schein. Aber all das wäre mau; Käm‘ nicht was dazu. Am Ende steht mein HSV, O Herz, nun hast du Ruh. Der Dino der Fußball Bundesliga ein Ex-Dino? Das darf so nicht stehen bleiben. Da sind wir Fans des Traditionsclubs mit der Raute uns alle einig. Nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte muss ganz dringend ein Mutmacher her. HSV-Momente in 34 Etappen. Wie es sich gehört. Eine Saison. Hin- und Rückrunde. Seit der neue Trainer Christian Titz an der Elbe das Sagen hat, geht es mit dem Verein wieder bergauf. Der Glaube an eine unmittelbar bevorstehende glorreiche Zukunft des HSV ist wieder an die Elbe zurückgekehrt. Der durch nichts klein zu kriegende Helm-Peter ist dafür ebenso ein Garant wie das von Bernd Hoffmann unter Artenschutz gestellte Maskottchen Hermann. Dass die Spielstätte wieder bis auf weiteres Volksparkstadion heißt, lässt den Fan bei Heimspielen sich wieder wirklich heimisch fühlen. Mit der Raute im Herzen und dem Hamburger Urgestein Uwe Seeler als Vorbild auf der Tribüne sollte die Erstklassigkeit innerhalb von nur einer Saison wiederzuerlangen sein. Eine neue HSV-Hymne sorgt auch auf gereimte Weise für gute Laune. Geboten also wird Identifikations-Literatur für Abertausende, die wissen, dass die Wahrheit auf dem Platz liegt, und dass ihre Mannschaft das wieder wird, was sie gewesen ist: eine (inter-) nationale Spitzenmannschaft.
»Patienten sind auch Menschen«, denkt sich Dr. Z, »leider sind sie es!« So birgt der Beruf des Zahnarztes jedoch einige Risiken und Nebenwirkungen Dr. Z ist Zahnarzt – allerdings nicht aus Leidenschaft, aber irgendwer muss sich ja um den ganzen Mundschrott kümmern. Es blutet, es eitert, es modert an allen Ecken und Enden, und wer darf das ausbaden? Die Zahnärzte natürlich! Kein Wunder, dass Dr. Z genervt auf seine Patienten reagiert. Sie sind für ihn maximal ein notwendiges Übel, mit dem er seinen Arzt-Lifestyle samt Golfspiel und Vorzeigefamilie finanziert. Übel steht es allerdings auch um seine Ehe. Kurzum: Es läuft nicht gut für ihn. Er selbst vermutet, dass es da einen Zusammenhang zwischen dem Beruf des Zahnarztes und dem allgemeinen Nachlassen seiner Sympathiewerte gibt. Während einer völlig aus dem Ruder laufenden Behandlung lässt Dr. Z seinen schauerlichen Werdegang als Zahnarzt Revue passieren und sieht sein mittelaltes Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen. Er kommt zu dem Schluss, dass er Schluss machen muss. DAS THEMA Die Arbeit eines Zahnarztes ist eklig und stressig. Kein Wunder, wenn dieser Umstand bei dem einen oder anderen Vertreter der Zunft auch mal Spuren hinterlässt. So ist es bei Dr. Z. »An jedem Zahn hängt auch ein Mensch.« Aber genau das ist ja sein Problem! Er mag die Menschen, die an den Zähnen hängen, nicht. Aus seiner Sicht sind sie groteske Oralmessies mit faulen Ausreden – im wahrsten Sinne des Wortes – oder nervige Quasselstrippen, die viel zu viele Fragen stellen, oft auch noch ausgerechnet dann, wenn er gerade Mist gebaut hat. Und er glaubt, von ihnen ebenfalls nicht gemocht zu werden – womit er völlig recht hat: Wer mag schon Zahnärzte? Wer dieses Buch liest, wird zum einen seine Mundhygiene überdenken und zum anderen begreifen, dass Zahnärzte auch nur Menschen sind – die wie alle anderen ihre Fehler möglichst geschickt unter den Teppich kehren müssen. DAS BUCH Dr. Z ist ein Zahnarzt wie aus dem Bilderbuch. Er hat eine hübsche Frau, die zehn Jahre jünger ist als er, und eine 19-jährige Tochter, die ihn nicht weiter stört. Er besitzt einen Porsche sowie eine eigene Praxis. Und selbstverständlich spielt er Golf! Aber Dr. Z hat ein Problem: Er findet, dass sein Beruf ganz prima sein könnte, wenn da nicht die dämlichen Patienten wären. Auch privat beginnt die Fassade zu bröckeln, denn seine Frau ist im Begriff wegzulaufen, und seine Tochter bezeichnet ihn voller Undankbarkeit als »Waschlappen«. Als dann auch noch eine Routinebehandlung zum grobschlächtigen Albtraum für alle Beteiligten eskaliert, erkennt Dr. Z, dass es sich bei dem Scherbenhaufen vor seinen Füßen um sein eigenes Leben handelt. Da er dieses Schlamassel an niemanden delegieren kann, entscheidet er sich für eine überraschende Lösung: Er schneidet den Faden, mit dem er eben noch das Chaos im Munde der Patientin vernäht hat, ab und sucht das Weite.
»Irgendwann gibt es nur noch ein Ziel: immer weniger, immer weiter nach unten. Mir passiert nichts, wieso gerade mir? Weniger – nur so funktioniert es.« Die Vorgeschichte des Autors ist schnell erzählt: behütete Kindheit – mit Eltern, die sogar noch zusammen sind. Nun hat er eine Wohnung in seiner Wahlheimat Berlin und ist extrem essgestört. Anorexia nervosa. Und das als Junge! Sein Leben verläuft in einem engmaschig gestrickten Netzwerk aus Lügen, Verstecken und stetig sinkendem Gewicht. Er wird immer unsichtbarer – es läuft also alles nach Plan. Wäre da nicht der Sturz im U-Bahnhof, der ihn in die Universitätsklinik bringt. Dort sind sie sich in einer Sache einig: Therapie. Und doch so viele Fragen: Wie funktioniert das? Ein junger Mensch (ein Mann!), der eigentlich Bilderbuchbedingungen genießen sollte, entscheidet sich fürs Leiden. Für die Begrenzung. Für die Sucht. Dazwischen häufen sich Fragebögen, Anrufe, nachhakende Medizinstudentinnen, Therapeuten, wütende Fleischverkäuferinnen – und viele Gespräche mit einem inzwischen vergifteten Spiegelbild. Aron Boks zeigt hier, wie eine privilegierte Gesellschaft auf eine Essstörung herabblickt, deren Ernsthaftigkeit für sie nur schwer nachvollziehbar ist und die einen jungen Menschen doch komplett verwandelt. Am Ende bleibt allein die eigene Entscheidung – für oder gegen das Leben.
Sprache gehört zu den intimsten Dingen, die Liebende miteinander teilen – ob ein geflüsterter Befehl, eine suggestive Anspielung am Telefon oder ein Ausruf auf dem Gipfel der Lust. Dieses Buch soll dem Leser beibringen, das erotische Potential verbaler Kommunikation optimal zu nutzen. Die Sexualberaterin Bonnie Gabriel zeigt, wie Worte Begehren wecken, Phantasien enthüllen und gesteigerte Erotik in den Liebesakt einbringen können. »Worte der Lust« basiert auf Gabriels Erfahrung als Seminarleiterin und richtet sich sowohl an Singles als auch an Paare. Singles können lernen, wie man bei der Kontaktaufnahme peinliche Gesprächslücken vermeidet, Vertrauen entwickelt und die Verhütung abklärt. Paare können ihre langfristigen Beziehungen mit kreativen Ausdrucksformen der Leidenschaft erotisch aufladen und das Liebesspiel aufregender gestalten. Dabei hilft eine Fülle eindeutiger Beispiele für sexuelle Fantasien, Rollenspiele und Telefonsex, aber auch für die aufbauende Wirkung einer zärtlichen sexuellen Zuwendung zum Partner. Wer zu schüchtern oder ängstlich ist, um die eigenen Leidenschaften und Sehnsüchte in Worte zu fassen, findet hier jede Menge Unterstützung und Techniken, die sich dazu eignen, sexuelles Begehren sprachlich umzusetzen. »Worte der Lust« ist ein Ratgeber für Menschen, die noch nicht oft mit Verbalerotik experimentiert haben. Es richtet sich an Anfänger auf diesem Gebiet der Liebeskunst. Das Buch enthält Anregungen, wie man sich dabei wohl fühlen kann, bestimmte Wünsche zu formulieren und den Partner mit der Stimme zu erregen. Einfühlsam und doch direkt schlägt Bonnie Gabriel bestimmte Wörter und Phrasen vor, die dazu dienen, die Erregung zu steigern. Sie ergänzt ihre Hinweise mit Schilderungen von Personen, die ihre Verzagtheit überwanden und das erotische Sprechen ausprobierten.
»Ich sollte eine Karriere als Zauberkünstlerin anstreben. Kaum jemand kann kleine Kalorienbomben so schnell und unauffällig ›verschwinden‹ lassen wie ich.« »Sie mögen Tabu-Brüche? Sie haben schwarzen Humor? Dann sind Sie hier richtig. In meinem Buch FRISS ODER STIRB erzähle ich von meiner Magersucht – ohne jede Scham, aber mit umso mehr Galgenhumor. Ich verrate die unzähligen Tricks, mit denen ich mein Umfeld an der Nase herumgeführt habe, um meine Krankheit geheim zu halten. Da Lügen aber bekanntermaßen kurze Beine haben, musste ich mich ganz schön abstrampeln, damit meine ›Verrücktheiten‹ unentdeckt blieben. Und sobald ich ohne Aufsicht war, erfuhr der Wahnsinn freilich noch ganz andere Dimensionen. Was Sie hier über Magersucht lesen, ist Ihnen in dieser Form mit Sicherheit noch nicht begegnet. Fragen Sie sich nicht, ob man darüber lachen darf. Tun Sie es einfach.« Larissa Sarand »Humor ist, wenn man trotzdem lacht.« Selten hat sich diese Volksweisheit so bewahrheitet wie bei FRISS ODER STIRB. Über Anorexie wurde schon viel geschrieben – aber noch nie zuvor auf diese Weise. Dass Magersüchtige Kalorien zählen, ist bekannt. Larissa Sarand berichtet daher aus erster Hand über Aspekte der Krankheit, die Außenstehenden sonst verborgen bleiben: Schamlos legt sie die Geheimnisse ihrer skurrilen Verhaltensweisen offen. Nach außen hin sind nur die Folgen der Krankheit sichtbar, nie jedoch die ausgeklügelten und jeder Vernunft entbehrenden Pläne, die Magersüchtige verfolgen und die »trotz aller Tragik einer gewissen Komik nicht entbehren«, wie die Autorin beweist. Magersucht ist ein Fulltime-Job. Neben dem täglichen Überangebot an Nahrungsmitteln geht nahezu jedes gesellschaftliche Event mit gemeinsamen Essen einher. Klar ergeben sich daraus »Herausforderungen« für Magersüchtige, die sich der Normalbürger in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen kann. Bis jetzt. Psychische Erkrankungen sind ein ernstes Thema – das kümmert Larissa Sarand allerdings wenig. In ihrem autobiografischen Buch bricht sie ein Tabu: Gnadenlos ungeschönt und mit viel Galgenhumor erzählt sie von ihrer Magersucht. Das Lachen bleibt dem Leser hierbei gelegentlich ebenso im Halse stecken wie der Autorin ein Stück Schokolade. Doch gerade der beißende Zynismus macht dieses Buch zu etwas völlig Neuem, ohne dabei die Anorexie zu marginalisieren. Larissa Sarand nimmt den Leser mit auf eine rasante Fahrt von den »harmlosen« Anfängen der Krankheit nach dem Tod ihrer Eltern bis in die schwärzesten Stunden am Rand ihrer physischen und psychischen Kräfte. Mehr als einmal drängt sich hierbei die Frage auf: »Darf man darüber lachen?« Die Entscheidung darüber überlässt die Autorin dem Leser und empfiehlt: »Lesen Sie weiter und begeben sich mit mir auf eine wahrlich aberwitzige Reise oder klappen Sie das Buch schnell wieder zu und verbleiben Sie in der moralischen Unbedenklichkeitszone.«
Die narzisstische Persönlichkeitsstörung betrifft je nach Statistik zwischen 1 % und 4 % der Bevölkerung. Wichtig ist zu wissen, dass die Fachliteratur ausschließlich Narzissten erfasst, die in Behandlung sind. Narzissten begeben sich aber meist nicht in Behandlung. Ihr fester Glaube, sie seien perfekt, verhindert das Aufsuchen eines Therapeuten. Oft wird Narzissmus als Eigenliebe definiert. Narzissten können jedoch nicht richtig lieben. Weder andere noch sich selbst. Der narzisstische, emotionale Missbrauch innerhalb der Familie und besonders durch die Mutter bleibt oft unverstanden und unbemerkt. So auch bei Gabriele, die von frühester Kindheit an unter ihrer Mutter litt. 2013 gründete Gabriele eine Gruppe, um sich mit anderen auszutauschen. Sehr schnell merkte sie, dass die eigenen Mütter das Leben ihrer Töchter immer nach demselben Muster vergifteten: »Das Gift, das langsam wirkt, ist nicht weniger gefährlich als das Gift, dessen Wirkung man sofort spürt.« Dieses Buch nimmt den Leser mit in die Welt von Gabriele, die tagein, tagaus mit der Kaltherzigkeit ihrer Mutter Leni leben muss. Schon als Dreijährige fragte sie sich: Warum hat Mama mich nicht lieb? Umso mehr schmerzten sie die Worte ihrer Mutter: »Man kann dich nicht lieben.« Ihr Leben lang versuchte Gabi, ihre Mutter zu überzeugen, dass sie kein schlechter Mensch sei, doch egal was sie tat, es war immer falsch. Auf der Suche nach Liebe lernt sie Robert kennen, von dem sie drei Kinder bekommt. Weiterhin versucht sie, ihrer Mutter alles recht zu machen, um ihre Liebe zu erhalten. Egal was sie tut, es ist nie das Richtige. Als die Ehe in die Brüche geht, ist Gabi endgültig davon überzeugt, dass man sie nicht lieben kann. Erst ihr zweiter Mann erkennt, dass nicht Gabi das Problem ist, sondern ihre selbstsüchtige Mutter. Diese schmiedet einen perversen Plan, der Gabi so tief verletzen soll, dass sie sich davon nicht wieder erholen sollte.
die ärzte aus Berlin (aus Berlin!) sind ein Phänomen. Seit über 34 Jahren kümmern sie sich um den Rock und haben sich dabei von einer kleinen Berliner Szene-Band zu einer gesamtdeutschen Institution hochgearbeitet. Es gibt wohl kaum einen, der nicht schon mal etwas von BelaFarinRod gehört hat und nicht mindestens einen ihrer Songs kennt. DAS BUCH Ä widmet sich der besten Band der Welt in aller Ausführlichkeit. Von den frühen Anfängen bis heute wird darin nicht nur die Karriere der die ärzte, sondern zugleich auch der Zeitgeist und historische Kontext ihres Schaffens beleuchtet. Verfasst wurde es von Stefan Üblacker, der die Band schon seit mehr als 15 Jahren begleitet und Zugang zu ihren Archiven bekam. Auf über 800 Seiten wird nun die ganze Geschichte erzählt. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den Text.
Schwarzkopf & Schwarzkopf Wie Viel Wenig ist Genug?
Wie kann es sein, dass eine junge Frau sich diese Frage nach Leben und Tod stellen muss? Aufgewachsen auf dem Land, intakte Familienverhältnisse, Einser-Schülerin, klavierbegabt. Und doch gerät Lea mit 14 schleichend in die gefährlichen Fänge der Magersucht. Der trügerische Schein des vermeintlichen Perfekt-Seins zerstört Vertrauen und Beziehungen, die Eltern können ihrer Tochter nur hilflos beim langsamen Verhungern zusehen. Es folgen zähe Jahre zwischen Selbsthass, Lügen und immer wieder zerstörten Hoffnungsschimmern, unzählige gescheiterte Therapieversuche, stationär wie ambulant. Ihr Zustand wird lebensbedrohlich. In ihrem Buch erzählt Lea, wie sie am tiefsten Punkt der Ausweglosigkeit ihr Schicksal doch Schritt für Schritt selbst in die Hand nimmt, obwohl sie mittlerweile als untherapierbar gilt. Der nahezu unendlich lange, rückschlagbehaftete Weg führt sie ans andere Ende der Welt und paradoxerweise zurück zum Sport, der sie letztendlich stärker macht, als sie es jemals für möglich gehalten hätte.
Ein guter Partner soll heute alles auf einmal sein: bester Freund, engster Vertrauter, perfekter Vater, treu sorgender Ehemann, gut verdienender Karrieremensch, gefühlvoller Seelenverwandter und natürlich eine Granate im Bett. Wer, so fragen sich Sabine und Wolf Deunan, soll das alles erfüllen? An einem solchen Erwartungsdruck können Beziehungen doch nur scheitern. Die Lösung: raus aus der Enge der Monogamie, rein in die offene Beziehung. Was oberflächlich betrachtet nichts anderes zu sein scheint als legitimiertes Fremdgehen, ist bei näherem Hinschauen ein kompliziertes, auf Vertrauen und Kommunikation basierendes Geflecht von Beziehungen. Diese sind selten rein sexueller Natur und spielen oft auch in das reale Leben hinein – mit allen Vor- und Nachteilen, die eine Beziehung eben mit sich bringt. Allerdings auch mit viel Spaß und Erfüllung. Die Welt der Monogamie verlassen und die der Polyamorie entdecken – DREI IST KEINER ZU VIEL versteht sich als eine Art Ratgeber. Aus eigener Erfahrung schildern Sabine und Wolf Deunan, welche Möglichkeiten die Polyamorie bietet, wie man damit die primäre Beziehung stabilisiert und – nicht zuletzt – wie man dabei eine Menge Spaß hat. Das Autorenpaar beleuchtet das eigentliche Konzept der offenen Beziehung von verschiedenen Standpunkten, damit die Sichtweise aller Beteiligten klar wird und nicht nur die des Paares. Der männliche wie auch der weibliche Blickwinkel werden thematisiert, was für den Leser sehr erhellend sein kann, und die einzelnen Kapitel werden durch Anekdoten und thematische Einschübe aufgelockert. Aber das Wichtigste: Die Autoren nehmen weder sich selbst noch das Thema zu ernst, sondern zeigen mit Lust, Einfühlungsvermögen und viel Humor, wie man in einer offenen Beziehung glücklich werden kann.
Schwarzkopf + Schwarzkopf Das ist DAF 7627fd3f-51b7-4fc6-81fd-ee26df18880a
*Das ist DAF * - Deutsch Amerikanische Freundschaft - Die autorisierte Biografie. Einmalige Erstausgabe: Von Robert Görl & Gabi Delgado handsigniert! / 24.99€ / Taschenbuch
Mein Weg aus der Magersucht – die erweiterte Neuausgabe! Ein offener und persönlicher Erfahrungsbericht Krank bleiben oder gesund werden? Hungern oder leben? Spätestens, wenn ihre Essstörung einen kritischen Punkt erreicht hat, müssen Betroffene sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. So auch Laura Pape. Über eine vermeintlich harmlose Diät gerät sie mit 17 Jahren in die Magersucht, und schnell wird ihr bewusst, dass sie der gefährlichen Krankheit ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen wird. In »Lebenshungrig« zeichnet die junge Autorin ihre Krankheits-, aber vor allem ihre Genesungsgeschichte nach, um andere Betroffene zu ermutigen, sich für das Leben zu entscheiden. Diese erweiterte Neuausgabe enthält darüber hinaus Eindrücke aus Lauras Alltag, wie er sich sechs Jahre nach der Magersucht gestaltet. Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund und betreibt, ein gesundes Körpergewicht haltend, leidenschaftlich Kraftsport. DAS THEMA Das Streben nach dem perfekten Körper nimmt in der heutigen Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Laut der Uni Heidelberg leiden allein in Deutschland mehr als 100.000 Mädchen und Frauen an Magersucht, in der Fachsprache auch Anorexia nervosa genannt. Die Krankheit beginnt oft schleichend. Nach und nach reduzieren die Betroffenen ihre Nahrungsaufnahme auf ein Minimum, häufig halten sie zusätzlich ein strenges Sportprogramm ein, um die Gewichtsabnahme zu beschleunigen. Die Gedanken kreisen nur noch um Essen und Kalorien, was die Magersucht zu einem 24-Stunden-Job macht. Die realistische Wahrnehmung des eigenen Körpers geht verloren: Trotz Untergewicht empfinden sich die Betroffenen als zu dick und wollen noch mehr Gewicht verlieren. Nur etwa die Hälfte der Erkrankten kann vollständig geheilt werden. 15 Prozent sterben an den Spätfolgen, wie Herz-Kreislauf-Versagen oder Unterernährung, oder begehen Suizid. Damit ist die Magersucht die psychische Erkrankung mit den meisten Todesfällen. DAS BUCH Mit 17 Jahren beschließt Laura Pape, ein bisschen abzunehmen, weil sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlt. Doch was als harmlose Diät beginnt, gerät bald außer Kontrolle. Laura rutscht in kürzester Zeit in die Magersucht, hungert sich ins starke Untergewicht. Es ist ihre Mutter, die schließlich die Notbremse zieht und Laura in eine Klinik bringt. Nach einem halben Jahr wird sie wieder entlassen, doch der Kampf gegen die heimtückische Krankheit ist noch lange nicht vorbei. In »Lebenshungrig« erzählt Laura Pape von ihrer Erkrankung und wie sie den Weg zurück ins Leben gefunden hat. In dieser erweiterten Neuausgabe berichtet die Autorin außerdem davon, wie es ihr sechs Jahre nach dem Verfassen von »Lebenshungrig« geht: Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund zusammen und betreibt Kraftsport; sie schreibt auch über ihren ersten Bodybuilding-Wettkampf. Ergänzt werden ihre Aufzeichnungen durch verschiedene Rückblicke von Verwandten und Freunden, in denen diese schildern, wie sie Lauras Magersucht erlebt haben.
Schwarzkopf & Schwarzkopf Das Jungs-Buch A1057255981
10 zu sein ist voll der Hammer! Genau deshalb brauchst du einen Kumpel: Nämlich das Jungs-Buch! Ein (fast) total perfekter Guide für Jungs mit Stil! Mal ehrlich – mit 10 geht’s richtig ab. Endlich bist du zweistellig. Hurra! Und wirst mit jedem Tag älter und klüger. Aber da gibt’s bestimmt auch Sachen, die du trotzdem noch nicht so checkst, oder? Kein Problem: Denn dafür bin ich ja da. Dein ganz persönliches Ich-weiß-alles-Buch! Ein Buch für einen ganz besonderen Typen. So einen wie dich! Hier geht’s um deinen Körper und was mit dem so los ist. Und um Mädchen, und wieso die so irre komisch sind. Außerdem geht es um Eltern, die ganz schön stressig sein können. Logisch auch um Schule – das »spanndenste« Hobby der Welt. Und … und … und … Ich erklär dir, was mit 10 abgeht! Alles, was du wissen musst. Alles, was du wissen WILLST! Alles, wovor Eltern Angst haben. ONLY for boys! NEVER for parents!!!Ein Buch wie du – einfach genial. Und absolut bescheiden. :)
Auf bundesdeutschen Autobahnen ist die Hölle los: Extrem hohes Verkehrsaufkommen und Hunderte von Baustellen tragen mit dazu bei, dass das Befahren der Schnellstraßen längst zu einem unkalkulierbaren Risiko geworden ist. Täglich kommt es zu Unfällen von teils dramatischen Ausmaßen, und Ärzte und Feuerwehren kämpfen einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Widrigkeiten. Durch kilometerlange Staus von Pkws und Lkws aus aller Herren Länder, meist ohne die gesetzmäßig vorgeschriebene Rettungsgasse, wird den Rettungskräften der Weg zu den Unfallstellen blockiert. In seiner aktiven Zeit als Feuerwehrmann und Rettungsassistent hat der Autor viele Unfälle persönlich erlebt. In seinem Buch schildert er die Gefahren und zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen er und seine Kollegen an Unfall- und Einsatzstellen zu kämpfen haben, und beschreibt die Hintergründe, weshalb es zu diesen Unfällen kommt. Detailliert und authentisch stellt der Autor die realen Geschehnisse aus der Sicht eines Betroffenen nach, was den Geschichten einen besonders nachhaltigen Eindruck verleiht. DER TOD RAST MIT ist ein Buch, das sicherlich niemanden kaltlässt.
Was Frauen wirklich wollen oder was Männer schon immer über Frauen wissen wollten – die bekannte Flirt-Expertin Nina Deißler weiß es: Frauen wollen selbstbewusste, humorvolle Männer mit Stil, die eine eigene Meinung vertreten können und ein Ziel vor Augen haben. Eine Portion Romantik darf natürlich auch nicht fehlen, ebenso wenig wie die richtige Verpackung. Egal ob Mann nur einen kurzen Flirt will oder auf der Suche nach der Richtigen ist – Nina Deißler gibt unbezahlbare Ratschläge in Sachen Auftreten, Sprache und Selbstwahrnehmung. Natürlich bietet das Buch auch eine Vielzahl von praktischen Anregungen: Die richtige Location für das erste Date, die Anleitung für interessante Gespräche und Tipps für richtig guten Sex – eben alles, was ein Mann braucht, um das schöne Geschlecht zu begeistern und für sich einzunehmen.
»Patienten sind auch Menschen«, denkt sich Dr. Z, »leider sind sie es!« So birgt der Beruf des Zahnarztes jedoch einige Risiken und Nebenwirkungen Dr. Z ist Zahnarzt – allerdings nicht aus Leidenschaft, aber irgendwer muss sich ja um den ganzen Mundschrott kümmern. Es blutet, es eitert, es modert an allen Ecken und Enden, und wer darf das ausbaden? Die Zahnärzte natürlich! Kein Wunder, dass Dr. Z genervt auf seine Patienten reagiert. Sie sind für ihn maximal ein notwendiges Übel, mit dem er seinen Arzt-Lifestyle samt Golfspiel und Vorzeigefamilie finanziert. Übel steht es allerdings auch um seine Ehe. Kurzum: Es läuft nicht gut für ihn. Er selbst vermutet, dass es da einen Zusammenhang zwischen dem Beruf des Zahnarztes und dem allgemeinen Nachlassen seiner Sympathiewerte gibt. Während einer völlig aus dem Ruder laufenden Behandlung lässt Dr. Z seinen schauerlichen Werdegang als Zahnarzt Revue passieren und sieht sein mittelaltes Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen. Er kommt zu dem Schluss, dass er Schluss machen muss. DAS THEMA Die Arbeit eines Zahnarztes ist eklig und stressig. Kein Wunder, wenn dieser Umstand bei dem einen oder anderen Vertreter der Zunft auch mal Spuren hinterlässt. So ist es bei Dr. Z. »An jedem Zahn hängt auch ein Mensch.« Aber genau das ist ja sein Problem! Er mag die Menschen, die an den Zähnen hängen, nicht. Aus seiner Sicht sind sie groteske Oralmessies mit faulen Ausreden – im wahrsten Sinne des Wortes – oder nervige Quasselstrippen, die viel zu viele Fragen stellen, oft auch noch ausgerechnet dann, wenn er gerade Mist gebaut hat. Und er glaubt, von ihnen ebenfalls nicht gemocht zu werden – womit er völlig recht hat: Wer mag schon Zahnärzte? Wer dieses Buch liest, wird zum einen seine Mundhygiene überdenken und zum anderen begreifen, dass Zahnärzte auch nur Menschen sind – die wie alle anderen ihre Fehler möglichst geschickt unter den Teppich kehren müssen. DAS BUCH Dr. Z ist ein Zahnarzt wie aus dem Bilderbuch. Er hat eine hübsche Frau, die zehn Jahre jünger ist als er, und eine 19-jährige Tochter, die ihn nicht weiter stört. Er besitzt einen Porsche sowie eine eigene Praxis. Und selbstverständlich spielt er Golf! Aber Dr. Z hat ein Problem: Er findet, dass sein Beruf ganz prima sein könnte, wenn da nicht die dämlichen Patienten wären. Auch privat beginnt die Fassade zu bröckeln, denn seine Frau ist im Begriff wegzulaufen, und seine Tochter bezeichnet ihn voller Undankbarkeit als »Waschlappen«. Als dann auch noch eine Routinebehandlung zum grobschlächtigen Albtraum für alle Beteiligten eskaliert, erkennt Dr. Z, dass es sich bei dem Scherbenhaufen vor seinen Füßen um sein eigenes Leben handelt. Da er dieses Schlamassel an niemanden delegieren kann, entscheidet er sich für eine überraschende Lösung: Er schneidet den Faden, mit dem er eben noch das Chaos im Munde der Patientin vernäht hat, ab und sucht das Weite.
Rund 2,5 Millionen Borderliner gibt es allein in Deutschland. Die Persönlichkeitsstörung wirkt sich stark auf Familie und Freunde aus. Borderline-Kranke sind sprunghaft, impulsiv und werfen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen alles über den Haufen: Kompromisslos beenden sie Beziehungen oder brechen Ausbildungen ab. Andererseits faszinieren sie durch besonderen Charme und außergewöhnliches Einfühlungsvermögen. Das macht es den Angehörigen schwer, die notwendigen Grenzen zu setzen. Sie lassen sich manipulieren und unter Druck setzen, helfen dem Erkrankten immer wieder aus selbst herbeigeführten Krisen heraus und fühlen sich verantwortlich. Denn Borderliner sind radikal – auch wenn es darum geht, anderen oder sich selbst Schaden zuzufügen. Cosmo ist Borderliner. Er experimentiert mit Drogen, verweigert die Nahrungsaufnahme, verletzt sich und andere mit Rasierklingen und brennenden Zigaretten, droht mit Selbstmord, quartiert eine minderjährige Ausreißerin in die Wohnung ein, befördert sich mit einer Überdosis Valium ins Koma und reist, einem Impuls folgend, mit einer Rockband nach London. Gleichzeitig beweist er seinem Mitbewohner Johannes seine tiefe Zuneigung und versteht ihn besser als jeder andere. Die Freundschaft der beiden pendelt zwischen emotionalen Grenzüberschreitungen und Momenten wortloser Harmonie; keiner kann auf den anderen verzichten. Als Johannes sich in eine Kommilitonin verliebt und Cosmo bei seiner ersten Vernissage als neuer Shootingstar der Kunstszene gefeiert wird, gerät nicht nur das zerbrechliche Gleichgewicht ihrer Freundschaft in größte Gefahr, sondern auch Johannes’ Leben.
Die Memoiren einer Autistin, gefunden in der Badewanne – Erweiterte Neuausgabe. Die junge Autistin Elisabeth ahnt nichts von ihrer seelischen Behinderung, als sie die ersten Schritte in ein eigenständiges Leben wagt. Da ihre Mitmenschen sie oft falsch verstehen und sie sich selbst in der Welt der neurotypischen Menschen nur schwer zurechtfindet, ist ihr Weg entsprechend steinig und von Umwegen und Sackgassen geprägt, bis sie die erklärende Diagnose erhält. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist autistisch – ein nicht unerheblicher Teil dieser Menschen weiß davon jedoch nichts. Autisten kämpfen zeitlebens gegen Widrigkeiten, oft ohne nennenswerten Erfolg. In ihrem Erstlingswerk beschreibt die Autorin Marlies Hübner autobiografisch geprägt den komplizierten Weg hin zum eigenen Selbst und der Erkenntnis, anders, aber nicht schlechter als die Anderen zu sein.