Trianglecore (temperaturkompensiert) 2 Waveshaper erweiterte FOF-Synthese akkurates 1V/Okt Tracking Oktavschalter mit 8 Fußlagen Pitchbereich +/- eine Oktave Für Anwendungen im Stereofeld geeignet 3 FM-Eingänge 8 CV-Eingänge für Parameter 6 Signalausgänge Der XAOC Devices Sofia im Überblick Sofia von XAOC Devices ist ein analoger Oszillator mit einem originellen wie auch seltenen Konzept der Wellenformerzeugung. Das Modul bedient sich der FOF Synthese (fonction d'onde formantique) welche um 1980 ursprünglich für Computersysteme entwickelt wurde und zur Erzeugung von Formantklängen gedacht ist. Der Oszillator erzeugt seine Klänge aus zwei sogenannten Elementen die primär die Grundwellenformen Sinus oder Rechteck bereitstellen und zudem stufenlos mischbar sind. Jedes Element ist in einem weiten Bereich einstellbar und via Steuerspannung auch modulierbar. Mittels Warp Ratio und Dämpfung entstehen Wellenformen die in ihrer Komplexität eher an Wavetables als an die klassischen Wellenformen eines Analogsynthesizers erinnern. Der Obertongehalt dieser Wellenformen ist enorm und hat einen ungewöhnlichen Wirkungsbereich insbesondere wenn man z.B. mit Element B das Element A moduliert. Die Anschlüsse des Moduls sind flexibel gehalten. Jedes regelnde Bedienelement hat einen eigenen CV-Eingang; drei weitere Eingänge für Tracking und FM vervollständigen die Modulationsmöglichkeiten. Der Hauptausgang von Sofia liefert die komplexe Wellenform die sich aus den beiden Elementen ergibt. Fund(amential) Out ist eine reine Sinus-Wellenform "ohne Extras". Out A und B sind die Einzelausgänge der beiden Elemente hier ergibt sich auch eine Crossmodulation innerhalb des Moduls und die Verteilung im Stereofeld beider Wellenformen. Impulse A und B sind die Ausgänge der beiden Decay-Hüllkurven die sich hinter dem Parameter Damping verbergen und maßgeblich zur Klangformung innerhalb der Elemente beitragen. Xaoc Devices Sofia Xaoc Sofia quick jam
Dies ist die erste Darstellung von Leben und Werk der Meisterin, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert. Das Buch basiert auf zahllosen Gesprächen mit der Komponistin, ihren Verwandten, Freunden und Interpreten und lässt bedeutende Zeitgenossen aus der Musikwelt zu Wort kommen, von Mstislav Rostropowitsch bis zu Kurt Masur. Sofia Gubaidulina, in der Musikfachwelt einhellig als die erste Komponistin von Weltrang anerkannt, wuchs als Tochter eines Tataren und einer Russin in der sowjetischen Provinzhauptstadt Kasan auf. Nach ihrer Klavierausbildung bei L. Kogan studierte sie in Moskau bei N. Pejko und W. Schebalin Komposition und ging dort seit 1963 ihren eigenen dornenreichen Weg als freischaffende Komponistin in einer atheistisch geprägten Umwelt und in stetiger Auseinandersetzung mit den Repressionen und Behinderungen durch das System. In ihrem Werk, das von einer tiefen Religiosität getragen ist, sind russische, europäische und fernöstliche Geisteshaltungen zu einer Musik verschmolzen, die aber weder östlich noch westlich ist, sondern als eine allgemein verständliche musikalische Sprache erlebt wird. Auf ihre kulturellen und geistigen Wurzeln zurückblickend sagte die Komponistin einmal: In mir begegnen sich West und Ost. Die zwölf Kapitel des Buches verfolgen den von innerer und äußerer Dramatik geprägten Lebensweg von den Terrorjahren Stalins bis zur Emigration in die Bundesrepublik Anfang der 90er Jahre. Sie spiegeln gleichzeitig die Musikentwicklung der letzten fünfzig Jahre in allgemeinverständlicher Form und gehen auf alle wichtigen Werke der Komponistin ein. Sofia Gubaidulina hat dieses Buch als Biografie autorisiert.