Cotta Das Tagebuch (1880–1937), Band 7 (Das Tagebuch 1880-1937, Bd. 7) A1069417069
Einer der dramatischsten Zeitabschnitte dieser großen Edition: Kessler als Zeitzeuge des Umsturzes 1919 in Deutschland. Der siebte Band der epochalen Kessler-Edition führt in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Kessler schildert: den Spartakus-Aufstand in Berlin und die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Weimarer Nationalversammlung und den Beginn der Weimarer Republik. Die Unterzeichnung des Versailler Vertrags und die Szene der politischen Clubs in Berlin. Die Redaktionstreffen der »Deutschen Nation«. Dann die beginnenden pazifistischen Aktivitäten: die Deutsche Friedensgesellschaft, der Bund Neues Vaterland und die Schrift »Richtlinien für einen wahren Völkerbund« (1920). Weitere Stichworte: Mit Alfred Einstein auf Friedensmission in Paris. Audienz beim Papst. Konferenz von Genua 1922. Vertrag von Rapallo. Ermordung Walther Rathenaus. Diplomatische Mission Kesslers in London, die deutschen Reparationen betreffend. Die Ruhrbesetzung. Der neue Band beschreibt Begegnungen u. a. mit Rudolf Breitscheid, Max Goertz, George Grosz, Wieland Herzfelde, Rudolf Hilferding, Walther Rathenau, Gustav Stresemann und vielen anderen.
Cotta Das Tagebuch (1880–1937), Band 5 (Das Tagebuch 1880-1937, Bd. 5) A1069413552
Der Dandy an der Front Der fünfte Band des Tagebuchs zeichnet ein eindrucksvolles Bild von Kesslers Fronteinsatz zwischen 1914 und 1916. Im Sommer 1915 erscheinen in Kesslers Tagebuch unheimliche Bilder von menschenleeren Landschaften, immer wieder klingt die Vorstellung vom riesigen russischen »Märchenreich« an, in das die deutschen und österreichischen Truppen einmarschieren. Im Oktober und November 1915 folgen detaillierte Aufzeichnungen über den Verlauf der Schlacht um Czartorysk, eine Karte mit den Frontverläufen ist dem Band beigegeben. Im April 1916 wird Kessler an die Westfront versetzt, um dort bei Verdun an der wohl bekanntesten Schlacht des Ersten Weltkriegs teilzunehmen. Eindringlich schildert das Tagebuch die sinnlosen Kämpfe, die hohe Verluste an Mensch und Material forderten. Am 19. Mai 1916 fährt Kessler dienstlich nach Berlin und kehrt nie wieder an die Front zurück. In der biographischen Literatur zu Kessler hat es immer wieder Spekulationen um einen »gesundheitlichen Zusammenbruch« gegeben, die sich im Tagebuch allerdings nicht bestätigt finden. Im Herbst 1916 wird er dann schließlich mit der Organisation der Kulturpropaganda in der neutralen Schweiz betraut. Die eigenwillige Mischung aus Kriegschronik, Lage- und Stimmungsbericht von der Front, Landschaftsskizze und Abenteuergeschichte macht Kesslers Kriegserlebnisse zu einer faszinierenden Lektüre. Immer wieder und fast beiläufig eingestreut finden sich im Text Schreckensbilder des Krieges – mit Leichen übersäte Schlachtfelder, zerstörte Dörfer, hungernde Flüchtlinge. In Kesslers Tagebuch spiegeln sich nahezu alle wichtigen militärischen Ereignisse der ersten Hälfte des Ersten Weltkriegs. Im Mittelpunkt stehen zudem Begegnungen mit Zeitgenossen wie Paul von Hindenburg, Erich Ludendorff oder auch Johannes R. Becher. Kesslers Weltkriegstagebuch ist eine faszinierende Quelle, welche die Forschung zum Ersten Weltkrieg beeinflussen und bereichern wird. Der Band enthält auch Karten und Hintergrundinformationen zu den Stationen Kesslers an der West- und Ostfront.
Cotta Das Tagebuch (1880–1937), Band 8 (Das Tagebuch 1880-1937, Bd. 8) A1069417570
»Ergebnis der Wandlung Deutschlands ›der neue Mensch‹. Dieses mystische Ziel treibt auch mich.« Harry Graf Kessler Kesslers Notizen im nun vorliegenden Band gelten seiner Reise nach Williamstown und der Teilnahme am »Institute of Politics« im August 1923. Weiterhin der Rückreise über Lissabon, Madeira und Teneriffa (u. a. Besteigung des Pico de Teide). Der Vorschlag Stresemanns, deutscher Botschafter in London zu werden, scheitert an Vorbehalten aus dem Auswärtigen Amt. Danach erneute Vortragsreise in die USA in der ersten Jahreshälfte 1924 mit ausgedehntem touristischem Besichtigungsprogramm (Grand Canyon, Tijuana etc.). Dabei kommt es auch zu einem Zusammentreffen mit dem amerikanischen Präsidenten Coolidge (1.5.1924). Als inozieller Beobachter ist Kessler bei der 5. Völkerbundtagung in Genf im Herbst 1924. Ende 1924 kandidiert er im Wahlkreis Westfalen-Nord für den Deutschen Reichstag, wird allerdings nicht gewählt. Im Frühjahr des folgenden Jahres engagiert er sich öffentlich gegen die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten. Es folgen längere Krankheiten (Sommer 1925 und Sommer 1926).
Das Tagebuch eines Sündenbocks: Ein inhaltsreiches Tagebuch, um Ihre Realität zurückzugewinnen und dabei von der toxischen Familie zu heilen B0FGJJRDYK
Das Tagebuch eines Sündenbocks: Ein inhaltsreiches Tagebuch, um Ihre Realität zurückzugewinnen und dabei von der toxischen Familie zu heilen
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