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Leseklassiker Die Waffen nieder A1036142973
Die österreichische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner (1843-1914) - für ihr pazifistisches Engagement 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet - erlangte ihre literarische Bedeutung vor allem durch den großen Antikriegsroman "Die Waffen nieder" (1889). Der Roman beschreibt die Absurdität und Grausamkeit des Krieges zu einer Zeit als Pazifismus gesellschaftlich kaum salonfähig war. Nach seinem Erscheinen 1889 wurde er schnell zu einem Bestseller und gab der Friedensbewegung in Österreich und Deutschland neuen Auftrieb. Suttners episches Friedensplädoyer hat auch im 21. Jahrhundert nichts von seiner Aktualität verloren.
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Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. tredition veröffentlicht mit den TREDITION CLASSICS Werke aus zwei Jahrtausenden, die zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich sind, wieder als gedruckte Bücher. Mit den TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, 100.000 Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher in den Buchhandel zu bringen - und das weltweit! Die Inhalte für die Buchreihe erhält tredition von größtenteils gemeinnützigen Literaturprojekten, deren Arbeit finanziell aus Buchverkäufen unterstützt wird.
Dieses Buch diskutiert den sogenannten Thirring-Plan von 1963 zur einseitigen Abrüstung Österreichs aus aktueller Perspektive. Der Vorschlag des Wiener Physikers und Friedensaktivisten Hans Thirring – „Mehr Sicherheit ohne Waffen“ – war als Beitrag zur Entspannung im Kalten Krieg gedacht. Das neutrale Österreich sollte als „Testobjekt der Möglichkeit friedlicher Koexistenz“ einen weltweiten Abrüstungsprozess anstoßen. Diese Idee ist heute wieder höchst relevant. Denn angesichts globaler Kriegsherde, die das Risiko eines Weltkriegs bergen, dominiert gerade auch in der EU immer stärker eine Logik zur Vorbereitung von „Kriegstauglichkeit“. Zugleich wird jeder Diskurs über Frieden diskriminiert und tabuisiert.
Unter Bedingungen einer globalen Konkurrenz zwischen China und den USA werden Asymmetrien in Lieferketten oder ganzen Branchen sowie bei der allgemeinen wirtschaftlichen Machtposition zunehmend genutzt, um strategisch relevanten Einfluss zu nehmen. Während die USA hauptsächlich Sanktionen zur Durchsetzung ihrer strategischen Ziele einsetzen, versucht China Abhängigkeitsstrukturen ökonomischer, infrastrukturmäßiger und technologischer Art in einer Vielzahl von Bereichen aufzubauen. Das Gleiche gilt im kleineren Rahmen auch für Russland. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Bemühungen Chinas und Russlands, Deutschland und andere Staaten Europas für politische Ziele in Abhängigkeit zu bringen. Die Analyse bilanziert die Zeit bis 2022 und fragt nach den derzeit bestehenden und absehbaren Risiken für unsere Sicherheit.
Intuitiv glauben wir, dass wir Menschen mögen, weil sie nett zu uns sind. Wir überhäufen unsere Gegner mit Freundlichkeiten, in der Hoffnung, sie auf unsere Seite zu ziehen, und ernten oft nur noch mehr Verachtung. Die psychologische Realität funktioniert jedoch exakt spiegelverkehrt. Der Ben-Franklin-Effekt beschreibt ein bizarres Phänomen der menschlichen Kognition: Wer uns einen Gefallen tut, fängt unweigerlich an, uns mehr zu mögen. Unser Gehirn erträgt den Widerspruch nicht, jemandem zu helfen, den wir eigentlich ablehnen. Um diese kognitive Dissonanz aufzulösen, schreibt unser Verstand die Realität um und manipuliert unsere eigenen Emotionen, bis wir den ehemaligen Feind als wertvollen Verbündeten betrachten. Diese unbewusste Neuverdrahtung der Sympathie ist eines der mächtigsten und am wenigsten verstandenen Werkzeuge der sozialen Dynamik. Dieses Werk seziert die Architektur der sozialen Verpflichtung. Es demaskiert die gefährliche Annahme, dass Altruismus Sympathie erzeugt, und zeigt, wie man durch kalkulierte Schwäche und gezielte Bitten die loyalsten Netzwerke knüpft. Sie erfahren, wie Sie den Ben-Franklin-Effekt in schwierigen Verhandlungen, bei toxischen Kollegen oder in festgefahrenen Konflikten anwenden, um Widerstände lautlos zu brechen und das Gehirn Ihres Gegenübers für sich arbeiten zu lassen.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gilt in Deutschland Kriegstüchtigkeit als das Gebot der Stunde. Die geistige Mobilmachung im Namen des militärischen Realismus wiederholt parteiübergreifend das immer gleiche Credo: Aufrüstung tut not, Abschreckung schafft Sicherheit, Pazifismus ist eine Schönwetterideologie für Träumer und Putin-Versteher. Längst sind drastische Erhöhungen des Wehretats beschlossen, und die Wiedereinführung der Wehrpflicht steht vor der Tür. Ulrich Bröckling erhebt Einspruch gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit dieses Rufs zu den Waffen. Ohne die Brutalität des russischen Angriffskriegs kleinzureden oder sich auf Utopien einer friedlichen Welt zurückzuziehen, formuliert er eine Antikriegsposition auf der Höhe der Zeit. Dabei stellt er die unausgesprochenen Vorannahmen der militärischen Thinktanks infrage und schärft den Blick dafür, dass eine Gesellschaft, die sich zur Verteidigung der Freiheit dem Imperativ der Kriegsführungsfähigkeit unterwirft, selbst in Richtung Autoritarismus rückt.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Fachbereich 16 Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Mittlere und Neue Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Waffen-SS war, als militärischer Arm der bekanntesten und verrufensten Organisation des Dritten Reiches, schon bald nach dem Kriegsende in ihrer Bewertung wie keine andere umstritten. Auf der einen Seite wurde sie in Nürnberg als verbrecherische Organisation eingestuft, auf der anderen Seite in einer Rechtfertigungsliteratur heroisiert oder als bloßer vierter Wehrmachtsteil dargestellt. In den folgenden Jahren war selbst in wissenschaftlichen Publikationen das Bild einer besonderen militärischen Leistungsfähigkeit der Waffen-SS fest verankert: So soll die größte Tugend ihrer Kerndivisionen gewesen sei, ihren Kampfgeist auch bei einer Niederlage zu bewahren. Ebenso wurden sie als "Inbegriff soldatischer Standhaftigkeit" bewertet, in ihr habe ein Kriegertum gekämpft, dass "von keiner anderen Truppe erreicht oder gar übertroffen" worden wäre. Begründet wird dieser besondere, fanatische Kampfgeist in der Waffen-SS immer wieder mit ihrer besonderen Indoktrination mit den "Idealen" der NS-Ideologie. Das ist erstaunlich, lassen doch neuere Untersuchungen erkennen, dass ein besonderer Status der Waffen-SS nicht grundsätzlich gerechtfertigt erscheint. Weder hatten die SS-Divisionen höhere Verluste zu erleiden als das Heer, noch wurden ihr mehr höhere Orden verliehen. Ebenso scheint die Bewaffnung selbst ihrer Kernverbände nicht so exklusiv gewesen zu sein, wie es vielfach behauptet wird. So stellt sich die Frage, wie es zu diesem Bild von der Waffen-SS als fanatischen Elite des Dritten Reiches und Feuerwehr der Ostfront kommen konnte. Zur deren Klärung erscheint es angebracht, den Blick auf die möglichen Wurzeln zu lenken. Dabei ergibt sich aus zahlreichen zeitgenössischen Quellen schnell, dass die SS-Truppen schon in der Kriegszeit in der Bevölkerung den Ruf hatten, eine elitäre, wenn auch starke Verluste erleidende und gegen den Feind rücksichtslos vorgehende Truppe zu sein. Dieses Bild ist so allgemein, dass alles auf eine gemeinsame Quelle hinweist. Für diese Zeit ist dabei vor allem an die NS-Propaganda zu denken, deren Darstellungsweise der Waffen-SS aber bisher noch nicht untersucht worden ist. Diese Lücke soll in dieser Arbeit anhand einer Untersuchung der Berichterstattung dreier zeitgenössischer Zeitungen geschlossen werden. Sollte schon damals das Bild einer ideologisch-militärischen Elite Waffen-SS verbreitet worden sein, dann wäre das ein deutlicher Hinweis auf eine Wirksamkeit der damaligen Propagandaparolen über das Kriegsende hinaus.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht, sondern deren Überwindung.« Nelson Mandela war ein Mensch, der Momente tiefster Verzweiflung durchlebte, ohne je das Vertrauen in sich selbst zu verlieren – und ein mutiger Mann, der keine andere Wahl hatte, als sich der Geschichte zu stellen. Dieses Buch versammelt die beeindruckendsten und historisch bedeutsamsten Zitate des Friedensnobelpreisträgers. Seine universellen und gleichzeitig zutiefst persönlichen Worte und Gedanken inspirieren, bewegen und regen zum Nachdenken an.
In Indien gibt es drei jüdische Hauptgemeinschaften, nämlich die Bene Israel, Cochinis und Bagdadis. Unter ihnen sind die Bene Israel die am stärksten indizierte der drei Gemeinden. Schon sehr früh nahmen die Bene Israel Juden aktiv an den Militär- und Marineexpeditionen der einheimischen Herrscher wie den Angrias und Shivaji teil. Sie machten sich auch als Soldaten und Offiziere im Dienst der englischen Ostindienkompanie einen Namen. Der Militärdienst führte sie nicht nur in verschiedene Teile Indiens, sondern auch in weit entfernte Orte wie Afghanistan, Burma und Ägypten. Sie dienten mit größter Auszeichnung und Tapferkeit bei allen Feldzügen im In- und Ausland, und die britischen Militärunterlagen sprachen in hohem Maße von der Tapferkeit dieser Soldaten. Trotz ihrer Tapferkeit verlief nicht alles reibungslos für die Bene Israel, da die britischen Rassenvorurteile auf der Aufrechterhaltung der europäischen und eurasischen Truppen bestanden. In der Folge verlagerten viele der Bene Israel-Juden ihre Arbeit auf den zivilen Sektor. Als Indien die Freiheit erlangte, dienten viele Mitglieder der Bene Israel-Gemeinschaft weiterhin ehrenhaft.
Ob Handelsblockaden im Ersten Weltkrieg, Embargos während des Kalten Krieges oder moderne Sanktionen gegen Staaten und Konzerne – der Wirtschaftskrieg ist ein ständiger Begleiter der globalen Politik. Dieses Buch verfolgt die Geschichte ökonomischer Machtinstrumente und zeigt, wie Staaten versuchen, politische Ziele mit wirtschaftlichem Druck durchzusetzen. Dabei werden nicht nur die Strategien und Mechanismen sichtbar, sondern auch ihre menschlichen Folgen: Versorgungsengpässe, soziale Spaltungen und der Verlust von Vertrauen zwischen Nationen. Mit historischem Tiefgang und sachlicher Klarheit verknüpft das Werk ökonomische Daten mit menschlichen Erfahrungen – und zeichnet das Bild eines Krieges, der ohne Waffen geführt wird, aber selten ohne Opfer bleibt.