PS Vita: gute Leistung mit kurzer Akkulaufzeit
15.09.2011
Handheld-Fans in Deutschland müssen sich noch etwas gedulden: die
Sony PS Vita schafft es
bekanntermaßen nicht in die Läden vor 2012 und landet damit auch nicht unter dem Weihnachtsbaum. Anders in Japan – dort gab Sony nun bekannt, seine neue Konsole am 17. Dezember für den Verkauf freizugeben. Ein großer Trost für Sony-Freunde in Europa dürfte das aber nicht sein, denn der genaue Starttermin hierzulande steht nach wie vor nicht fest. Dafür veröffentlichte Sony im Rahmen der Tokyo Show ein komplettes Datenblatt mit weiteren Hardware-Spezifikationen der PS Vita.
Erste Tatsache: Die Sony PS Vita wird nicht über ein UMD-Laufwerk verfügen, wodurch ältere Spiele auf UMD-Disc nicht spielbar werden. Games, die bereits über den PSN Store erworben wurden, sind dagegen voll kompatibel. Dafür kündigte der Hersteller ein spezielles Umtausch-Programm an, wodurch UMD-Besitzer die passenden Download-Versionen zu vergünstigten Konditionen angeboten bekommen. Konkretere Details hierzu wurden aber noch nicht bekannt gegeben.
Außerdem erscheint die neue Hosentaschen-Konsole mit einem ARM Cortex A9 Prozessor mit vier Kernen, 512 Megabyte Arbeits- und 128 Megabyte Grafikspeicher. Der kapazitive 5-Zoll-Multitouchscreen besitzt eine Auflösung von 960 x 544 Pixeln und zeigt 16 Millionen Farben an. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein Touchpad, das die Steuerung ohne die gewohnten Buttons erlaubt. Zwei Kameras sollen darüber hinaus für neue Ingame-Features und ein integriertes Sechs-Achsen-Bewegungssensor-System sorgen. Das einzige Manko ist die kurze Akkulaufzeit: Mit einem gerade mal drei bis fünf-Stunden-Betrieb dürften kommende USA-Flüge nicht überbrückt werden. Die volle Wiederaufladung beträgt ganze zweieinhalb Stunden.