Testurteil: "73%"
Test: Einzeltest: Alias
Zitat: ##b|Alias## macht Laune, zumindest kurzzeitig. Das Kampsystem ist zwar recht einfach gehalten, aber auch mit Herumkloppen auf den Tasten kommen ansehnliche Manöver heraus. Die Agenten-Action besticht mit seriennaher Präsentation und guten Sprechern, die ihre Rollen wirklich ausfüllen. Ein wenig mehr Feinschliff auf Seiten des Spieldesigns hätte aber sicher nicht geschadet. Die vielen Speicherpunkte kommen Anfängern zwar gelegen, machen die Sache ab und an aber doch ein wenig zu einfach. Letztendlich könnt ihr durch die meisten Abschnitte auch mit absolut unterirdischen Schleichfähigkeiten gelangen, wenn ihr einfach die Fäuste fliegen lasst. Teilweise hat man das Gefühl, man kommt mit Handkanten-Action einfach schneller voran, als wenn man sich mühselig nach Verstecken umsieht und versucht, den Gegnern aus dem Weg zu gehen. Probleme machen nur ab und an die Kamera und die nicht optimale Steuerung. Fans der Serie können aber beruhigt zugreifen, denn es ist eher selten der Fall, dass ein Spiel zur Serie auch wirklich die vertraute Atmosphäre transportiert. Stealth-Einsteiger können sicherlich auch einmal einen Blick auf den Titel werfen, gerade jene Spieler, die von der Komplexität und dem Schwierigkeitsgrad von Splinter Cell abgeschreckt wurden, werden schnell feststellen, dass es mit Sydney um einiges leichter fällt, die Machenschaften der bösen Buben auszuhebeln, als mit Sam Fisher.