Testurteil: "82%"
Test: Einzeltest: Kratz kühl das Vinyl
Zitat: Pro: + Gute Auswahl an Mashups
+ die diesmal nicht zerfleddert wurden
+ Karriere-Tour
+ Verbesserte Multiplayer-Modi
+ Übersichtlichere Karriere
+ Alle songs im Quickplay frei anwählbar
+ Freestyle-Fading-Passagen
+ Endlich passende Sound-Effekte
+ Grafisch kerniger
+ Statt zusätzlicher Gitarre nun optionaler Gesang
Kontra: - Trotz vieler Detailverbesserungen nur wenig Fortschritt
- Keine Verbesserungen an der Hardware
- Miese spielerische Leistung wird nicht bestraft
- Kein Import von DJ-Hero 1-Titeln
- Gesang manchmal unpassend
Von echtem Fortschritt kann man nicht sprechen. DJ Hero 2 wurde lediglich dort verbessert, wo es nötig war und kassiert dafür auch ein großes Lob. Selten hatte man eher das Gefühl, die Entwickler hätten sich die Kritikpunkte am Vorgänger zu Herzen genommen und an ihnen gearbeitet. Nicht nur weil die Mash-Ups nun massentauglicher sind. Selbst grafisch spürt man nun einen deutlichen Unterschied zur vermeintlichen Schwesterserie Guitar Hero, da nun alles etwas rauer und weniger glamourös rüberkommt. Nicht schlecht! Für so viele Verbesserungen hätte sich so manch andere Firma zwei Fortsetzungen Zeit genommen. Aber für ein Must-Have reicht es trotzdem noch immer nicht. Im letzten Jahr hat sich so viel auf dem Musikspielmarkt getan, dass DJ-Heros Knöpfchendrücken schlichtweg ein wenig überholt wirkt. Trotz Karriere-Tour durch die halbe virtuelle Welt, den geforderten Freestyle-Passagen und Vs-Modi fehlt noch ein Quentchen Anspruch, das einen zumindest geistig aus der Welt der virtuellen Venyl-Karussells reißt. Wer DJ -Hero 1 schon durchgespielt hat, wird diesen Anspruch trotz aller Verbesserungen nicht vorfinden, sondern ein wenig im Trott verlorengehen. DJ Hero macht eine Menge Laune, aber eben nicht so viel, dass man sich um die Plattenteller reißt. Die mannigfaltigen Verbesserungen nehmen wir trotzdem zur Kenntnis und erhöhen die Wertung demensprechend