Test: Einzeltest: Arctic Cooling Arctic NC
Zitat: Das erste Produkt für den Notebook-Zubehörmarkt aus dem Hause Arctic Cooling, schlägt sich während unseres Reviews grundsolide. Der Lieferumfang ist komplett, ein Handbuch für eine Inbetriebnahme wird wie ebenso wie ein für Actric Cooling üblich Case Badge dem Arctic NC begelegt.
Durch die Dimensionierung und sein geringes Gewicht findet das Produkt mit Sicherheit noch einen Platz in der Notebooktasche und kann an so gut wie allen Orten - und seien sie noch so suboptimal - sein Werk verrichten. Die Idee der stufenlosen Regelung der beiden 60mm Kühler geht voll und ganz auf. Je nachdem wie lautstärkeempfindlich die Umgebung ist und welche Kühlstärke das Notebook in diesem Moment benötigt, hat der Anwender die Chance den Kühler stufenlos der Umgebung individuell anzupassen. Durch den verbauten USB Hub mit vier Anschlussports gewinnt der Anwender zusätzliche drei weitere USB-Steckplätze, was bei sonst mager ausgestatteten Notebooks oder Netbooks ein wahrer Segen sein kann. Jedoch sollte beachtet werden, dass diese USB-Ports nicht endlos belastet werden können.
Von der Kühlleistung sollte man keine Wunder erwarten. Schließlich wird das Notebook nur indirekt in der Kühlung unterstütz und die erreichte Temperaturdifferenz hängt sehr stark von der Bauweise, Hersteller und Alter des Notebooks ab. Dennoch konnte der Arctic NC die Temperatur im Schnitt um 1-4° senken, sowohl bei dem Prozessor, der Grafikkarte und auch der Festplatte. Fairerweise muss aber hinzugefügt werden, dass alleine durch das Konstruktionskonzept, für die nicht unbedingt ein Kühler angeschafft werden muss, eine Absenkung der Temperatur erreicht werden kann. Nichtsdestotrotz spielt diese physikalische Gegebenheit dem Arctic NC in die Karten.