Testurteil: "7.3 / 10"
Test: Einzeltest: Brink
Zitat: Pro: + + Dutzende von freischaltbaren Gegenständen
+ S.M.A.R.T. Parcours Funktion
+ Wählbare Klassen innerhalb der Missionen
+ Charakterdesign im Spitting Image Look
+ Konfigurierbare Waffen
+ Additionale Charakter-Fähigkeiten
Contra: - Ingame-Grafik „ausbaufähig“
- Diverse Freezes und Lags
- Anfangs äußerst unübersichtliche Menüs
- Keine wirkliche Singleplayer-Kampagne
- Sehr kurze Singleplayer-Spielzeit
- Deutsche Synchronisation
- Geringe Anzahl von Karten
Brink ist sicherlich nicht der schlechteste Team-Shooter, aber auch nicht der erhoffte Überflieger. Woran dies liegt? Nun, wie eingangs erwähnt präsentiert sich die Angelegenheit mit der freien Aufgabenwahl innerhalb der Missionen, den Dutzenden an Einstellungsfunktionen und Upgrades, sowie den Parcours-Einlagen äußerst einfallsreich, wodurch ein wenig frischer Wind durchs Genre weht. Auf der anderen Seite wird der Spielfluss durch Lags, Freezes, viel zu viele Untermenüs und nur 8 Karten im Multiplayer etwas getrübt. Weiterhin ist die Singleplayer-Kampagne auch nur eine versteckte kooperativ-Kampagne und die Story der beiden Parteien kommt eher belanglos daher, da deren Ausarbeitung scheinbar nur lästiges Beiwerk gewesen zu sein scheint und keine wirkliche Spannung oder Atmosphäre aufkommen will. Dementsprechend ist auch von einem Kauf abzuraten, wenn man sich nur der Solo-Kampagne widmen möchte, denn diese ist binnen kürzester Zeit absolviert und darüber hinaus bekommt der knallharte Einzelspieler nicht viel geboten. Wer Brink nicht online spielen und sich etwas intensiver damit beschäftigen möchte, investiert sein hart Erspartes definitiv in das falsche Produkt. Um es letzten Endes auf den Punkt zu bringen sei gesagt, dass Brink als ambitioniertes Projekt auf jeden Fall einige Erwartungen erfüllen konnte und eine Zeit lang unterhält, etwas „großartig Neues“ oder gar Revolutionäres allerdings nicht erschaffen wurde.