Hat die richtige Größe. Ohne Uhr . Funktioniert nur im Sommer. Im Winter ist keine Anzeige
nützlich, schick und schnörkellos
gut ablesbares Display, ohne unnötige Infos. Mit 3 Außentemperatur-Anzeigen. Top.
Schwankende Werte, schwer lesbare Displays.
Ich hab bereits einige preiswerte Thermo-Hygrometer im ganzen Haus verstreut, zudem auch 2 teure von Eve. Somit war ich gespannt auf die Vergleichswerte mit diesem Thermo-Hygrometer von Bresser. Doch zu Beginn musste ich mich - trotz Ankündigung in der Produktbeschreibung - über die fehlenden Batterien ärgern. Es ist einfach aus meiner Sicht kein erstrebenswerter Servicegedanke, wenn der Kunde sich selbst um diese Vielzahl an Batterien kümmern muss (je 2x 1,5-V-Batterien AAA) - also 8 Stück. Ohne Batterien ist dieser Artikel völlig unbrauchbar, also gehören Batterien mit zum Lieferumfang. So etwas finde ich extrem störend.Nach dem die Batterien alle eingelegt wurden, haben sich die 3 Thermo-Hygrometer innerhalb weniger Sekunden mit der Basisstation verbunden und nach knapp 5 Minuten auch alle die selben Werte angezeigt. Danach habe ich jeweils einen Thermo-Hygrometer zu meinen bereits vorhanden gestellt und diese ein paar Tage dort stehen lassen. Das Ergebnis: Alle 3 Hygrometer haben unterschiedliche Werte und teilweise eine Schwankung von über 8% angezeigt. Welcher zeigt nun den richtigen Wert an? Auch bei der Temperatur gab es Unterschiede von knapp 1,5-2° Celsius.Mir hat es letztlich gezeigt, dass insbesondere die Messung der Luftfeuchtigkeit wenig aussagekräftig ist. Insbesondere in der Übergangszeit habe ich die Werte allerdings täglich im Blick und ein Unterschied von 55% zu 63% ist aus meiner Sicht doch sehr relevant. Ein weiterer Punkt, den ich nicht gut finde ist die schlechte Leserlichkeit der kleinen Displays. Natürlich sollte sich der Blick hauptsächlich auf die Basisstation richten - diese ist gut ablesbar - aber mit der Nummerierung ist es auch so eine Sache. Unwissende haben letztlich keine Ahnung, in welchem Raum das Messgerät "1" steht.Die Tasten an der Aussenseite habe ich nicht verwendet, da die gemessenen Werte für mich nur Anhaltspunkte darstellen. Höchst-/Tiefstwertalarm für Temperatur und Luftfeuchtigkeit schaffen nur unnötige Verunsicherung. Für den kurzen Blick auf die Basisstation ist diese Art der gleichzeitigen Überwachung mehrerer Räume ein praktischer Gedanke, der aber noch ausbaufähig ist.
Schickes Mehrfachthermometer
Das Thermometer-Set besteht aus 3 Außensensoren und einem LC-Display mit integriertem Sensor. Alle Sensoren erfassen die Temperatur in 1/10 Grad-Schritten und relative Luftfeuchtigkeit in 1-Prozent-Schritten.An der Seite befinden sich drei kleine Tasten: die obere Taste dient der Selektion des Kanals, die mittlere schaltet zwischen min., max. und aktuellem Messwert um, mit der unteren Taste können die Alarmschwellen angezeigt oder eingestellt werden. Alarmschwellen lassen sich für jeden unteren und oberen Grenzwert einzeln konfigurieren: d.h. jeweils für Temperatur und Hygro sind obere und untere Schwellwerte konfigurierbar → 16 individuelle Überwachungen. Positiv ist, dass auf dem Display sofort erkennbar ist, für welchen Messwert eine obere bzw. untere Grenze konfiguriert ist. Der Alarm erfolgt optisch (da muss man schon sehr genau hinschauen) und akkustisch.Genauigkeit: Ich habe eine Zeit lang die Sensoren an der selben Stelle positioniert und bekomme bei der Temperaturerfassung eine Abweichung von 0.4...0.6 °C zwischen der Minimaltemperatur und der Maximaltemperatur aller Sensoren. Bei der relativen Luftfeuchtigkeit (welche temperaturabhängig ist) lag die maximale Spreizung bei 3% (das ist ok).Die Außensensoren zeigen auf ihrem integriertem LCD jeweils die zuletzt erfasste Temperatur und rel. Luftfeuchte an. Eine kleine rote LED signalisiert die zyklische Datenübertragung durch kurzes Aufleuchten.Zur Inbetriebnahme werden für jedes Modul zwei Micro-Batterien (Type AAA) benötigt, also insgesamt acht Batterien. Akkus mit NiMH (Zellspannung 1.2 V, bspw. eneloop) funktionieren auch. Jeder Sensor funkt auf einem eigenen Kanal - das ist per DIP-Schalter im Batteriefach der Außensensoren einstellbar. Nach dem Einlegen der Batterien dauert es nur wenige Sekunden, bis der erste Messwert im Display erscheint. Die Reichweite der Sensoren finde ich ebenfalls gut: durch zwei Stahlbetondecken kamen die Messwerte zuverlässig an.Alle Sensoren und das Display haben eine Aufhänge-Öse bzw. können einfach aufgestellt werden - beim Display klappt man dazu den Standfuß aus.Die Verarbeitung ist ohne Makel. Alles ist gleichmäßig verarbeitet, keine scharfen Kanten o.ä. Man sieht dem Gehäuse an, dass es aus Kunststoff ist, aber es wirkt nicht billig. Das Display hat ein zeitloses Design. Schön finde ich, dass der Rand um das LCD nicht zu breit ist.Die Ablesbarkeit der Flüssigkeitskristallanzeige könnte etwas besser sein: Blickwinkelabhängig gibt es einen Kontrastabfall: von oben betrachtet ist die Anzeige kontraststark und nimmt nach unten sichtbar ab - das sollte man beim Aufhängen beachten (subjektiv optimaler Blickwinkel 20° ... 45°). Ein Test mit Alkaline-Zellen brachte keine nennenswerten Veränderungen. (Bitte nicht falsch interpretieren: das ist Kritik auf hohem Niveau.)Ich vergebe mit gutem Gewissen 4 von 5 Sterne. Ein Stern ziehe ich ab, da die Temperaturangabe eine nicht vorhandene Genauigkeit vorgaukelt - eine Anzeige in 0.5 °C-Schritten wäre angebracht. Zudem könnte die LCD-Anzeige kontraststärker sein.________________________🛈 Dieses Produkt wurde mir zu Testzwecken kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich stehe in keiner Beziehung zum Hersteller. Ich bewerte Produkte, welche ich selber kaufen würde und gebe meine persönliche, unvoreingenommene Meinung wieder.