Testurteil: "85%"
Test: Einzeltest: Onimusha 3
Zitat: Gold-Award
Pros:
+ analoge Steuerung
+ gelungene Verknüpfung der Zeitebenen
+ cooles GegnerDesign
+ schöne Grafik
+ stimmungsvolle Musik
+ prachtvolle Rendervideos
+ fairer Schwierigkeitsgrad
+ diverse Goodies und MiniGames freizuspielen
+ stimmig erzählte Geschichte
+ knackige Bosskämpfe
+ drei spielbare Charaktere
Kontra:
- wenig GameplayVariationen
- starre Kamera
- relativ wenig Rätsel
- keine deutsche Synchro
- Jean Reno mit fremder englischer Stimme
- wenig freie Interaktion mit der Umgebung
- hin und wieder Slowdowns
Onimusha 3 ist vor allem grafisch das bislang ausgereifteste Spiel der Serie und eine in nahezu allen Belangen würdige Fortsetzung der Saga. Aber obwohl mit den Sprüngen zwischen den Zeitebenen auch noch ein schönes neues Element hinzu gekommen ist, schaffen es Jacques und Samanosuke nicht, den Award zu knacken. Denn im Kern spielt sich Onimusha 3 wie der erste Teil, wobei die Gewichtung hier sogar mehr auf Action und weniger auf Rätseln liegt wie in den beiden Vorgängern. Und das bedeutet: Monster metzeln, Seelen einsammeln und seine Waffen und Rüstungen bis zum Maximum aufmotzen. Das zugegeben einfache Spielprinzip funktioniert zwar immer noch und sorgt für spannende Unterhaltung, doch für eine eventuelle Fortsetzung, die mehr als zaghaft angedeutet wird, würde ich mir etwas mehr Abwechslung wünschen und sogar ein Einstampfen der starren Kameraperspektive fordern, die mittlerweile sehr altmodisch wirkt. Dann nämlich würde Onimusha wieder in Award-Nähe rücken. Unter dem Strich bleibt eine clever inszenierte und mit feinen Rendersequenzen versehene Action-Orgie, die allen Schwertschwingern uneingeschränkt empfohlen werden kann.Achtung: Wer sich anhand bewegter Bilder einen Eindruck bilden möchte, findet in der Streaming-Sektion die Onimusha 3-Video-Review!4P|Stream: Video-Review (Laufzeit: 8:17 Min.)