Testurteil: "41%"
Test: Einzeltest: Under the Skin
Zitat: Okay, normalerweise schreien wir Spielejournalisten ja gemeinsam mit den Fans nach Innovationen, die das Genre voranbringen sollen, doch im Falle von „Under the Skin“ ist der innovative Ansatz leider nicht für eine gute Spielspaßwertung ausreichend, da hat es „Viewtiful Joe“ seinerzeit eindeutig besser gemacht. Zwar gab es das Konzept des fiesen Schabernacks schon in manch anderem Titel wie etwa bei den „Simpsons“, so konsequent als zugrundeliegendes Spielprinzip wie in Capcoms Spiel war die Umsetzung allerdings selten. Für dieses Wagnis und auch für den Mut, solch ein „spezielles“ Spiel in Deutschland zu veröffentlichen, sei Capcom Lob ausgesprochen, normalerweise bleiben solch abstruse Nischenprodukte eigentlich dem japanischen Markt vorbehalten. Leider kann das reine Gameplay allerdings nicht mit den Ambitionen und dem Potential, welche in diesem Spielprinzip stecken, mithalten. Da kann auch die eigentlich ansehnliche, aber unspektakuläre, Grafik mit den schön designten Cartoon Charakteren und die Implementierung eines netten Mehrspieler-Modus nichts mehr ausrichten. „Under the Skin“ wird leider bereits nach einer Stunde Spielens langweilig, zudem ist es nach gut zwei Stunden auch schon durchgespielt. Als Budget Spiel mit entsprechend günstigem Preis könnte das knallbunte und überdrehte Spiel vielleicht noch einige jüngere Spieler anziehen, interessierte ältere Zocker werden sich aufgrund des hohen Verkaufspreises allerdings Alternativen suchen.