3,0 von 5 Sternen
Software muss nach gearbeitet werden.
Die Uhr ist vom Gehäuse in gewohnter Casio Qualität aber die Software braucht noch einige Zuwendung.
1. Stufen werden ein Tag gezählt und am anderen Tag wieder nicht oder nur unvollständig.
2. Höhenmesser spinnt total und zeigt unterschiedliche Höhen an.
3. Schlafaufzeichnung kommt erst Stunden später sichtbar aufs Handy obwohl synchronisiert wurde.
4. Kein automatisches Schlaftracking, man muss eine Zeit von bis angeben was in meinem Fall bei Schichtarbeit nicht tragbar ist. Außerdem möchte ich mir von einer Uhr nicht sagen lassen wann ich schlafen gehe.
Sonst ist die Uhr angenehm zu tragen .
1,0 von 5 Sternen
Kein Export von GPS Tracks
Konnte das Vorgängermodell GBD,H1000 noch über die Move App und den Umweg über Strava die GPS Tracks exportieren, so gibt es bei der GBD-H2000 keine Möglichkeit, GPS Tracks zu exportieren. Das bunte Trackbildchen in der zugehörigen CASIO WATCHES App ist hier zu wenig, Eine GPS-Uhr ohne Trackexport hat nicht mal den Namen verdient. Inakzeptabel, daher nur ein Stern, sonst gäbe es deutlich mehr,
4,0 von 5 Sternen
Ein würdiger Nachfolger der H1000
Zuerst das Fazit:
Die G-Shock Move GDB H 2000 ist der würdige Nachffolger der H1000. Sie besitzt alle Tugenden der H1000, bietet aber mehr: kleiner, deutlich leichter, deutlich mehr Funktionen. Wer eine extrem robuste und langlebige Outdoor Uhr für Laufsportarten sucht, ist hier richtig!
Ich habe die Rezension nach einer Woche überarbeitet, und mich entschlossen einen Stern abzuziehen. Das tut ein wenig weh, denn die Uhr ist spitze und verdient eindeutig 5 Sterne. Die App jedoch muss definitiv überarbeitet werden. An Casio: es macht keinen guten Eindruck, wenn die App auf der ersten Seite mit massiv Werbung nervt, dann aber bei den Funktionen gepatzt wird. Alles funktioniert super, aber es fehlen halt Funktionen, die dei H1000 hatte. Ich denke das hätte nicht sein müssen und hier muss dringend nachgebessert werden!
Nun zur Uhr: die verdient eindeutig 5 Sterne, ganz anders als die Rezensensionen auf bekannten Video- und Sportportalen, die ich vor dem Kauf konsultiert habe. Da haben einige nicht einmal die Anleitung gelesen, bzw deren Angaben eindeutig sogar verstanden. Ich bin einigermaßen entsetzt was ich da alles an Fehlinformationen bekommen habe, es würde aber zu weit führen ins Detail zu gehen. Deshalb hier nun meine persönliche Einschätzung:
Die Alleinstellungsmerkmale der G-Shock GBD H2000:
- G-Schock: 10g stoßgeschützt, 200m wasserdicht, die Möglichkeit die Uhr unbegrenzt ohne Laden zu betreiben. Dazu ein extravagantes Design.
- eine Solarzelle, mit der die Uhr vollständig geladen werden kann. Das bedeutet, auch wenn sie auf LOW ist kann sie, ausreichend Licht vorausgesetzt, bis auf Akkustand HIGH geladen werden.
- exzellent ablesbares Display: immer aktiv, immer hervorragend ablesbar, besonders bei hellstem Sonnenschein. Hier bekommt Casio ein dickes, dickes Lob, denn absolut keine andere Uhr bzw Smartwatch die ich probiert habe kommt hier auch nur in die Nähe, mal abgesehen vom Vorgänger H1000.
- Verwendung der Polar-Bibliothek für die Auswertung von sportlichen Aktivitäten, Nightly Recharge, Breathing Exercise u.a.
- alle Einstellungen können direkt an der Uhr gemacht werden, d.h. sie ist vollständig unabhängig von der App.
- die App hält Daten intern, kein Zwangsexport auf ein Internet-Portal, keine Zwangsverknüpfung mit der App. Kein Funktionsverlust bei Verzicht auf die App. Hier hebt sich Casio massiv von den Mitbewerbern ab. Leider wird die Zwangsverknüpfung mit App und damit der massive Verlust an Datenhoheit kaum einmal kritisiert. Ein großes Lob an Casio, die hier ihren Kunden gegenüber einen Respekt zeigen, den ich bei den Mitbewerben massiv vermisse, das war ein entscheidener Kaufgrund für mich.
weniger exklusiv, aber besonders:
- internes GPS
- interner Baro für Luftdruck und Höhenmesser
- interner magnetische Kompaß
- Blutsauerstoff-Sensor (rote LED)
Smartphone typische Eigenschaften:
- Uhrendisplay weitreichend konfigurierbar (behält aber den typische Casio touch)
- Beschleunigungssensoren
- Herzfrequenzmessung (grüne LED)
- 8 Sportarten: Laufen, Wandern, Trail Run, Radfahren, Schwimmen indoor und outdoor, Fitness Center und Intervalltraining.
- zahlreiche Auswertungsmöglichkeiten. Hier besonders: alle wichtigen Daten sind auf der Uhr abrufbar. Die App ergänzt das noch mit einigen Auswertungen die auf dem Uhrendisplay nicht ordentlich darstellbar wären, oder ich hab sie schlicht noch nicht gefunden (z.B. Schlafphasen). Sehr schön: nach jedem Lauf sind alle Daten sofort auf der Uhr verfügbar und abrufbar. Es ist wohl keine Ausewertung per APP nötig.
- alle Einstellungen können auch an der App gemacht werden. Die Durchgängigkeit App/Uhr habe ich noch bei keiner Uhr so perfekt umgesetzt gesehen wie bei Casio.
Praxistest:
Verbindung zum Smartphone:
wie erwähnt nicht zwingend, erleichtert aber die Einstellungen erheblich. Die Verbindung ging auf Anhieb und problemlos. Ich hatte bisher keinerlei Verbindungsprobleme: immer wenn ich die App startet fängt diese sofort an, die Daten zu synchronisieren. Sehr schön finde ich auch, dass die Daten wohl nicht gleich im Hintergrund auf ein Internet-Portal geschickt werden. Für Kunden, die Strava oder Google haben, würde ich mir aber dringend die Möglichkeit der Synchronisation mit diesen Portalen wünschen. Ich selbst nutze sie allerdings nicht. Einen GPX-Import würde ich mir allerdings wünschen, um die Navigation über Höhenpunkte zu erleichtern. Die dafür verfügbare Karte ist schlicht eine Zumutung, weil alle Wanderwege und Tracks/Trails fehlen. Hier wurde ganz schwer gepatzt, dass muss sehr schnell geändert werden und ist ein Grund für den abgezogenen Stern.
Die ermittelten Daten:
Herzfrequenz:
Wichtigster Tipp. Trauen sie keiner Messung die gegen eine beliebige andere Smartwatch gemacht wurde. Das ist ein dramatischer Fehler, die ermittelten Daten sind zwangsläufig Makulatur. Messen sie ganz klassisch mit dem Finger am Handgelenk, mindestens 15 Sekunden, besser 30 Sekunden. Das kann man auch beim Gehen machen.
Die auf diesem Weg ermittelten Werte waren eine Überraschung: bisher zeigten alle von mir getesten Uhren phasenweise dramatische Abweichungen (außer der Apple Watch). Die H2000 war immer absolut punktgenau, und erreichte locker das Niveau der Apple Watch. Die gemessenen Fehler lagen innerhalb der Toleranz der manuellen Messung. Ich hatte bei keiner Messung mehr als 3bpm Abweichung. Eine absolute Überraschung, den normal sind nach meiner Erfahrung über große Strecken Abweichungen zwischen 5-10 bpm, die H1000 und ein bekanntes französisches Produkt schaffte auch locker mal 20bpm Fehler oder mehr.
Blutsauerstoff:
anders als die Herzfrequenz wird der nicht konstant ermittelt, sondern nur auf Anforderung. Dabei muss die Hand ruhig gehalten werden. Der ermittelte Wert, validiert mit einem Pulsoximeter, war meistens sehr gut, tendierte aber manchmal zu etwas "optimistischen" Werten, so ergab sich manchmal der unmögliche Wert 100% (den allerdings auch die Apple Watch gerne mal ermittelt). Damit ist diese Messung geeignet und sehr wertvoll für Bergsportler, man sollte aber immer zur Sicherheit zwei oder drei Messungen machen.
GPS:
das GPS brauchte beim ersten Auftakten einige Minuten. Nach wenigen Läufen liegt es derzeit bei deutlich unter 10 Sekunden. Auch hier sind meine Erfahrungen anders als die einiger Rezensenten. Das GPS wird sehr schnell und zuverlässig aufgetacktet, deutlich schneller als das der H1000. In der Praxis ist das aber nicht relevant, man kann es ja einfach (das mache ich immer), ein paar Minuten vor Beginn der Sportsitzung starten. Die Tracks sind bei mir extrem präzise, die Abweichung liegt deutlich unter 10m. Das hängt natürlich vom Empfang ab, auf derselben Strecke haben alle anderen GPS-Systeme schlechtere Werte gezeigt. Auch hier ist meine H2000 extrem gut.
Baro/Höhenmesser:
Der Baro ist ebenfalls vergleichsweise zuverlässig. Nach 3 Tagen mit massivem Wetterumschwung zeigt er hier 2% Abweichung. Das bei nun drei Messungen über eine Woche. Das ist vollkommen in Ordnung. Man kann nach einmaliger Kalibrierung vor der Tour sich auf die Werte halbwegs verlassen, auch bei Wetteränderungen. Hier war auch schon die H1000 sehr gut, Produkte z.B. das G aus USA, sind hier meist deutlich schlechter.
Kompass:
den habe ich bisher nicht benutzt. Nach einmaliger Kalibrierung zeigt er am selben Ort beobachtet auch nach einer Woche Norden noch korrekt an.
Auswertungen:
App und Uhr können hier eine Menge:
je nach Sportart werden eine Menge Daten erfaßt. Sie stehen dann in der App übersichtlich (auf Seite 3) zur Verfügung. Die Daten werden von der Polar Bibliothek verarbeitet was auch überall deutlich zu erkennen ist, z.B. am "Nightly Recharge", oder den Trainingswerten, bis hin zur Atemübung.
Die meisten Auswertungen sind auch auf der Uhr abrufbar, viele sogar sofort und direkt nach dem Training.
Neben Trainingsdaten kann die H2000 auch Life Log: man kann tägliche Ziele angeben, die Uhr belohnt einen mit eine kleinen "Lightshow" wenn man dann ein Ziel erreicht hat. Die Daten haben mir bereits nach einer Woche geholfen, Training und Ruhephasen zu optimieren. Die Rückmeldungen der App sind überaus hilfreich, und man merkt einfach, dass die Polar Bibliothek dahinter steht. Großes Lob für diese weitreichende Entscheidung, damit hebt sich die H2000 von anderen Sportuhren entscheidend ab!
Akkulaufzeit:
also, hierzu habe ich ehrlich gesagt eine Menge Unsinn gelesen: bei mir wird der Akku nicht leer, schon gar nicht in 3 Tagen. Aktuell ist der Herzmontior dauerhaft an, und ich trainiere alle zwei Tage etwa 1 h mit GPS. Damit komme ich auf eine geschätzte Laufzeit von zwei Wochen oder mehr (von High auf 4 Balken in 4 Tagen). Aktuell stresse ich die Uhr um den Akku zu formieren, danach wird der Herzmonitor auf "Nacht und Sport" eingestellt, denn tagsüber im Alltag liefert er keine wertvollen Daten. Die aktuellen Erfahrungen deuten darauf hin, dass ich die H2000 wie die H1000 wahrscheinlich einige Monate bis ein halbes Jahr ohne Laden betreiben kann. Die H1000 konnte man dann ein paar Stunden in die Sonne legen, dann war sie wieder voll, dass muss die H2000 noch beweisen.
Sportarten:
Ich mache 90% Laufsport, dazu Wandern, ein wenig Radfahren und von zeit zu zeit Fitness Center. Damit hat die H2000 exakt das Profil das ich brauche. Ich hatte schon Uhren mit 25 Sportarten, von denen ich dann drei genutzt habe: Laufen, Radfahren und Indoor Workouts. Ich nenne das "Featurietis" ....
Insgesamt bin ich mit der H2000 extrem zufrieden, sie macht durch und durch Spaß, weil sie extrem zuverlässig ist. Ich konnte mit Hilfe der App schon mein Training und meine Pausen merklich optimieren, das ist klar das eindeutigste Kriterium für diese Uhr. Klare Kaufempfehlung für jene die eine robuste Sportuhr mit Schwerpunkt Laufsport haben wollen. Die Mängel in der App bewerte ich mit einem Stern Abzug in der Hoffnung dass sie bald behoben werden.
5,0 von 5 Sternen
solide, simpel, schön und ausentwickelt
Das Casio noch mal einen Fuß in das Geschäft mit smarten Uhren bekommt, die Hoffnung hatte ich schon fast aufgegeben. Nachdem ich mit der Samsung Gear und der Apple watch viele Enttäuschungen erleben musste. Akku immer leer, Uhr immer dunkel, Uhr eckig, komplizierte Einrichtung, schlechte Qualitätssicherung, viele Defekte schon direkt nach dem Auspacken, hatte ich das Thema Smartwatch schon zu den Akten gelegt. Nun hatte ich die Garmin Instinct gesehen und die gefiel mir gut, aber ich mag Garmin nicht, da zwei von Beginn an defekte Navis in meinem Honda eine klare Sprache sprechen. Und die Instinct erinnerte mich stark an die Casio G-Shock, eine tolle Serie, wovon ich schon rund ein dutzend hatte. Kann Casio das nicht auch? Und da hab ich sie aus Zufall gesehen und direkt bestellt. Die Casio war in 5 Minuten eingerichtet, die App ist zwar textlastig und nicht so bunt wie oft gesehen, läuft aber ohne Hängen und Macken, alles funktioniert schnell und beim ersten Versuch. Die Bedienung der Uhr ist sehr intuitiv, eine Anleitung brauchte ich nicht, einfach mal alle Knöpfe drücken und man ist schnell im Rennen. Viel einfacher als eine alte G-Shock. Obwohl ich keine Handgelenke habe wie ein Bär, trägt die Uhr nicht auf, sie ist kleiner und leichter als man denkt. Das Display ist sehr schön zu erkennen, ohne Lesebrille, auch Datum und Tag ohne Brille, ich bin 50 und kann sehr schlecht sehen. Der Funktionsumfang ist gewaltig, die Uhr kann fast soviel wie die Apple watch und der Akku hält gefühlt ewig. Die Casio ist auch viel maskuliner als das winzige, eckige Teil aus Cupertino, und das sage ich als alter Apple Fan Boy. Aber ich war auch immer ein Casio Fan, meine erste Uhr, im Alter von 10 Jahren war eine Casio und die 100 DM hatte ich mir mühsam zusammen gespart und ich weiß noch genau, was das für ein Gefühl war, als ich sie ausgepackt habe. Dieses Gefühl hatte ich jetzt auch wieder bei der H2000 und ich bin glücklich, das es sie gibt. Ich finde einfach keine Macken und nichts negatives an der Uhr, das haben die Japaner mal wieder richtig gut gemacht. Fast wie vor 40 Jahren, endlich eine Digitaluhr, denn eine analoge konnte ich damals nicht ablesen als Kind. Nun endlich eine smarte Uhr, die ich als "alter" Mann noch nutzen kann ohne jeden Tag den Akku aufzuladen und viele Stunden die BDA zu lesen.
mehr Ergebnisse anzeigen