Testurteil: "69%"
Test: Einzeltest: Goldeneye - Rogue Agent
Zitat: Tja, was soll man dazu noch sagen? Anscheinend schafft es EA einfach nicht, Rare´s Filmumsetzung zu übertrumpfen obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Goldeneye für den N64 ist und bleibt nach wie vor das beste Bond-Game und an dieser Tatsache wird sich auch nichts ändern, wenn halbfertige Titel, wie es bei Goldeneye: Rogue Agent der Fall ist, auf den Konsolenmarkt geschmissen werden. Nach bereits wenigen Stunden erlischt das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine vernünftige Story, die dem Spiel sicherlich einige Prozentpunkte eingebracht hätte. Auch die animierten Zwischensequenzen sind mehr schlecht als recht, wobei es zumindest für eine vernünftige Synchronisation gereicht hat. Bleibt dem Spieler eigentlich nur noch die Flucht in den Mehrspielermodus, der durch seine typischen Bondszenerien besticht und zumindest mit ein paar Freunden für Spaß am Spiel sorgt. Wenn man nicht gerade zu den Hardcore-Bond-Fans gehört, sollte man den Titel unbedingt vorher in der Videothek seines Vertrauens ausleihen, bevor man einen Kauf in Erwägung zieht.