Test: Einzeltest: Kieler Jet-Set
Zitat: Die tonale Balance liegt leicht auf der offenen, hochtonfreudigen Seite, was der Fähigkeit des JET-Hochtöners fünfter Generation, ohne Pegelabfall nach oben hinaus zu spielen, geschuldet sein dürfte sowie der horizontal sehr breiten Abstrahlung und wahrscheinlich auch der Auslegung der Frequenzweiche. Besonders Frauenstimmen klingen dadurch ein bisschen heller und leichter als bei vielen anderen Boxen. Dafür zeichnet sich der Stimmbereich durch eine ganz hervorragende Sprachverständlichkeit aus, die schon bei geringen Lautstärken Nuancen der Interpretation nachvollziehbar macht. In Sachen Fein- wie Grobdynamik dürfte die FS 267 über dem Klassendurchschnitt liegen. Da sie außerdem über den gesamten Frequenzbereich sehr sauber und verzerrungsfrei spielt, kann man sie auch gerne laut hören; für Partys in großen Räumen ist sie dennoch nicht ausgelegt, da setzt die Membranfläche Grenzen. Im Bass spielt sie präzise und rhythmisch korrekt. Ein- und Ausschwingvorgänge sind sauber nachvollziehbar. Im Wirkbereich der Bassreflexöffnung, am unteren Ende der Bandbreite, bekommt sie dabei pegelmäßig eine zweite Luft, was bei elektronischer Musik besonders viel Spaß macht. Auch als Möbel macht sie eine gute Figur. Verarbeitung und Lackierung sind exzellent, da kann sich manche viel teurere Box eine dicke Scheibe abschneiden.