Super warm und angenehm auf der Haut wir haben mittlerweile 2 davon
Super warm und angenehm auf der Haut wir haben mittlerweile 2 davon
Guter Schlafsack, aber Schwächen in der Verarbeitung
Nach mehreren Einsätzen unter verschiedenen Bedingungen hier meine Erfahrungen:Verarbeitung:Nähte, Reiß- und Klettverschluss wirken am Brooks sind stellenweise ein bisschen unsauber, machten aber bisher keine Probleme. In angehängten Bild des Klettverschlusses ist gut zu sehen, dass der Reißverschluss keinen "Einklemmschutz" hat. Der Reißverschluss des Brooks ist an der Rundung des Fußendes etwas schwergängig.Material:Das Innenmaterial des Brooks ist, gemessen am Preis, recht angenehm. Innen- und Außenseite sind aus Kunstfaser, die vom Griffgefühl her etwas mehr in Richtung Baumwolle gehen also bei manchen anderen Schlafsäcken, die sehr an Plastikfolie erinnern.Wärmeleistung:Das Wärmegefühl eines Schlafsacks zu beschreiben ist sehr schwierig und das Empfinden sehr individuell von vielen Faktoren abhängig. Als Mann mit normaler Statur und Kälteempfinden habe ich den Schlafsack bisher bei folgenden Temperaturen nutzen können:>20°C = Zu warm!19-16°C = Offen als Decke mit kurzer Nachtwäsche (Baumwolle)15-12°C = Geschlossen mit kurzer Nachtwäsche (Baumwolle)11-8°C = Geschlossen mit Schlafsackinlett und langer Nachtwäsche (Baumwolle)7-5°C = Geschlossen mit Schlafsackinlett und Thermo- oder MerinowäscheBeim Einsatz um 7°C trug ich ein dünnes, langärmliges Shirt aus Merinowolle, eine Shorts, dünne Socken und ein Schlafsackinlett aus Baumwolle. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und als Unterlage nutzte ich eine Synmat 7 von Exped. Im Schlafsack war es kuschelig warm und ich habe nicht im geringsten geforen. Ich könnte mir gut vorstellen, den Schlafsack mit dieser Bekleidung auch noch bis 4-5°C zu verwenden. 2-3°C sind dann aber vermutlich nur mit langer Merino- bzw. Thermounterwäsche für Ober- und Unterkörper und warmen Socken realisierbar. Von angenehmem Schlaf kann hier aber wohl keine Rede mehr sein.Wichtig: Die Wärmeisolation beim Schlafen auf dem Erdboden wird ungefähr zur Hälfte durch die Unterlage bestimmt. Der wärmste Schlafsack nützt nichts, wenn die Kälte durch die Unterlage "kriecht". Dies liegt daran, dass das Füllmaterial nicht mehr isoliert, sobald es komprimiert wird. Also genau an den Stellen, auf denen man liegt. Für den Brooks wäre eine Unterlage mit einen R-Wert (Isolationswert) von 2 bis 3 eine passende Wahl.Packmaß und Volumen:Das angegebene komprimierte Packmaß von 33x20 cm kann durch gleichmäßiges stopfen und komprimieren nochmal auf etwa 30x20cm gesenkt werden, wobei dann aber auch die Belastungsgrenze erreicht scheint.Fazit:Der Brooks ist ein guter Noname-Schlafsack, der für rund 34 Euro ein anständiges Preis-Leistungsverhältnis bietet. Als Sommerschlafsack würde ich den Brooks nicht bezeichnen, eher als Halbjahresschlafsack. Für's Trekking ist er nur bedingt geeignet durch sein Packmaß. Eine namenhafte Alternative wäre der Coleman Pacific, welcher allerdings etwas größer und schwerer, dafür aber innen mit angenehmer Baumwolle ausgekleidet ist.
Nach mehreren Einsätzen unter verschiedenen Bedingungen hier meine Erfahrungen:Verarbeitung:Nähte, Reiß- und Klettverschluss wirken am Brooks sind stellenweise ein bisschen unsauber, machten aber bisher keine Probleme. In angehängten Bild des Klettverschlusses ist gut zu sehen, dass der Reißverschluss keinen "Einklemmschutz" hat. Der Reißverschluss des Brooks ist an der Rundung des Fußendes etwas schwergängig.Material:Das Innenmaterial des Brooks ist, gemessen am Preis, recht angenehm. Innen- und Außenseite sind aus Kunstfaser, die vom Griffgefühl her etwas mehr in Richtung Baumwolle gehen also bei manchen anderen Schlafsäcken, die sehr an Plastikfolie erinnern.Wärmeleistung:Das Wärmegefühl eines Schlafsacks zu beschreiben ist sehr schwierig und das Empfinden sehr individuell von vielen Faktoren abhängig. Als Mann mit normaler Statur und Kälteempfinden habe ich den Schlafsack bisher bei folgenden Temperaturen nutzen können:>20°C = Zu warm!19-16°C = Offen als Decke mit kurzer Nachtwäsche (Baumwolle)15-12°C = Geschlossen mit kurzer Nachtwäsche (Baumwolle)11-8°C = Geschlossen mit Schlafsackinlett und langer Nachtwäsche (Baumwolle)7-5°C = Geschlossen mit Schlafsackinlett und Thermo- oder MerinowäscheBeim Einsatz um 7°C trug ich ein dünnes, langärmliges Shirt aus Merinowolle, eine Shorts, dünne Socken und ein Schlafsackinlett aus Baumwolle. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und als Unterlage nutzte ich eine Synmat 7 von Exped. Im Schlafsack war es kuschelig warm und ich habe nicht im geringsten geforen. Ich könnte mir gut vorstellen, den Schlafsack mit dieser Bekleidung auch noch bis 4-5°C zu verwenden. 2-3°C sind dann aber vermutlich nur mit langer Merino- bzw. Thermounterwäsche für Ober- und Unterkörper und warmen Socken realisierbar. Von angenehmem Schlaf kann hier aber wohl keine Rede mehr sein.Wichtig: Die Wärmeisolation beim Schlafen auf dem Erdboden wird ungefähr zur Hälfte durch die Unterlage bestimmt. Der wärmste Schlafsack nützt nichts, wenn die Kälte durch die Unterlage "kriecht". Dies liegt daran, dass das Füllmaterial nicht mehr isoliert, sobald es komprimiert wird. Also genau an den Stellen, auf denen man liegt. Für den Brooks wäre eine Unterlage mit einen R-Wert (Isolationswert) von 2 bis 3 eine passende Wahl.Packmaß und Volumen:Das angegebene komprimierte Packmaß von 33x20 cm kann durch gleichmäßiges stopfen und komprimieren nochmal auf etwa 30x20cm gesenkt werden, wobei dann aber auch die Belastungsgrenze erreicht scheint.Fazit:Der Brooks ist ein guter Noname-Schlafsack, der für rund 34 Euro ein anständiges Preis-Leistungsverhältnis bietet. Als Sommerschlafsack würde ich den Brooks nicht bezeichnen, eher als Halbjahresschlafsack. Für's Trekking ist er nur bedingt geeignet durch sein Packmaß. Eine namenhafte Alternative wäre der Coleman Pacific, welcher allerdings etwas größer und schwerer, dafür aber innen mit angenehmer Baumwolle ausgekleidet ist.
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