Testurteil: "6 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Mondgewitter
Zitat: .
Ich mag Regen
Mal abgesehen vom Spielerischen: Schön anzusehen ist Mondgewitter auf jeden Fall! Was am Anfang eher wie ein Kinderspiel ausgesehen hat, entfaltet später eine angenehm märchenhafte Stimmung – und das gefällt mir sehr gut! Ändert allerdings nix am
Fazit
Um ganz ehrlich zu sein, so richtig schlau werde ich aus Mondgewitter nicht – da kann ich´s noch und nöcher spielen. Anfangs ist das Spiel durchaus spannend und lässt taktisch wirklich einiges zu. Das geht so lange, bis der vordere Rand der Laufroute dermaßen weit weg ist, dass ein Anstoßen und damit auch Zurückziehen der Spielfigur praktisch unmöglich ist. Ab dem Zeitpunkt gewinnt dann der, der mehr und wertvollere Karten anlegen kann – meh. Vor allem in der offenen Phase des Spiels ist das klarerweise furchtbar witzlos.
Daraus ergibt sich, dass das Spiel am besten funktioniert, wenn am wenigsten Leute mitspielen, also zwei, zumal da jeder zwei Figuren hat und am Ende derjenige verliert, dessen Figur die letzte ist. Zu dritt ist es gerade noch in Ordnung, zu viert würde ich es als unspielbar hinstellen.
Einen so krassen Wandel innerhalb einer Partie und auch eine so arge Spielerzahl-Abhängigkeit habe ich noch nicht gesehen, und das lässt mich ein wenig verwirrt zurück. Mondgewitter macht irgendwie den Eindruck, zwischen den Stühlen zu sitzen, nicht Fisch nicht Fleisch zu sein. Ein halbgares Spiel, das in meinen Augen leider an das Mittelmaß verschwendet wurde!