Testurteil: "6.5/10"
Test: Einzeltest: Puyo Pop Fever
Zitat: Pro: + Multiplayer
+ Nettes Spielprinzip
+ Herausfordernde Kombos
+ Zwei Steuerungsmöglichkeiten
Contra: - Story
- Sprachausgabe
- Herausfordernde Kombos
- Geringe Bildschirmausreizung
- Nur englische und japanische Bildschirmsprache
Mein Ersteindruck war, dass das Spiel absolut süchtigmachend und definitiv etwas hektischer als Tetris ist. Dieser Eindruck hat sich nur teilweise gehalten. Gute Kombos hinzukriegen ist schwer und erfordert nicht nur Planung, sondern auch noch hellseherische Fähigkeiten und viel Glück. Der Story-Modus ist nichts für schwache Gemüter, schon im normalen Modus sind die Gegner einfach zu fix und schlagen euch im Fever-Modus die grauen Klumpen nur so um die Ohren, was zu Frustration führen kann. Angenehmer zu spielen sind die Endlos-Modi, bei denen man aber leider nur zwischen normalen und Fever-Modus wählen kann, anstatt sich das Fever wie im Story-Modus zu erarbeiten, aber für zwischendurch ist das Spiel so durchaus sehr geeignet. Die wahre Stärke liegt aber ganz offensichtlich im Multiplayer-Modus, der zwar kein WiFi bietet, aber dafür mit einer einzigen Cartridge sieben weitere Mitspieler unterstützt, und das noch lagfrei. Wer also sieben Freunde hat, die ebenfalls alle einen DS besitzen, der sollte Puyo Pop Fever unbedingt eine Chance geben, auch weil man sich den Preis ja teilen kann. Mit Katamari Damacy für die Playstation 2 und Phoenix Wright für den DS sind in letzter Zeit einige Geheimtipps aus Japan nach Europa gelangt. Puyo Pop Fever soll in die gleiche Kerbe schlagen - ob das eine gute Idee ist, lest ihr hier. Neues aus Nippon