Test: Einzeltest: Gainward GeForce GT 640
Zitat: Schon die alte Version der GeForce GT 640 oder zumindest der Ableger mit langsamen DDR3-Speicher hatte AMDs Radeon HD 7730 gut im Griff. Je nach Benchmark lag mal die GeForce und mal die Radeon vor dem jeweiligen Konkurrenten. Die neuen GeForce GT 640, die wir hier in Form eines Gainward-Modells testen konnten, kann sich leistungsmäßig noch einmal um ein paar Prozentpunkte nach vorne schieben und das obwohl sie nur über einen 64 Bit breiten Datenbus verfügt. Der Schein trügt etwas, denn dank der schnellen GDDR5-Chips und der damit verbundenen höheren Taktraten steigt die Speicherbandbreite von ehemals 28,8 auf immerhin 40,0 GB/Sek. an. Einzig acht ROPs hat sie weniger als der alte GK107-Ableger. Aber auch dieses Manko machen die deutlich höheren Taktraten von Chip und Speicher wett.Insgesamt leistet die neue GeForce GT 640 ein wenig mehr als ihr direkter Vorgänger und hält sich auch gegen AMDs Radeon HD 7730 meist an der Spitze. Bei der Leistungsaufnahme legte NVIDIA ebenfalls eine Schippe oben drauf. In unseren Tests blieb die Neuauflage tatsächlich knapp zwölf Watt genügsamer. Insgesamt liegt sie in dieser Disziplin an der Spitze aller drei Konkurrenten. Einzig bei der Lautstärke hätten wir gerne einen deutlich laufruhigeren Kühler erwartet. Mit einer Geräuschkulisse von knapp 50 dB(A) ist der kleine 3D-Beschleuniger doch deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Ein passiver Ableger der GeForce GT 640 ist aber durchaus denkbar.